Die Finanzindustrie in London könnten nun hart getroffen werden. London gilt auch als europäischer Hot Spot auch für junge FinTech-Firmen. Start-Up's, die neue digitale Finanzdienstleistungen anbieten. Nun überlegen viele, die Stadt zu verlassen und z.B. nach Berlin zu gehen. Wie ist die Stimmung nach dem Referendum?
Viele britische Unternehmer fürchten die negativen Folgen des Brexits. In London ist die Anspannung in der Finanzbranche groß. Hier haben sich in den letzten Jahren viele junge Finanzunternehmen angesiedelt - die Stadt gilt als "Place to be" für die sogenannten FinTech's. So wie Scalable Capital - eine Firma die Vermögensmanagement online anbietet, auch für niedrige Beträge, und damit etablierten Finanzverwaltern Paroli bietet. Hier befürchtet man vor allem eine lange Phase der Unsicherheit, die Investoren abschrecken würde. Das Unternehmen orientiert sich international - Städte wie Frankfurt oder Berlin könnten in Zukunft dann wichtiger werden. Für andere StartUp's wie zum Beispiel Property Partner ist eine Verlagerung nicht so einfach. Es gäbe Probleme mit den nötigen Lizenzen. Auch gute Leute anzuwerben, könnte für die jungen Firmen dann schwieriger werden.