In der City of London geht die Angst um - das Schreckgespenst heißt "Brexit". Die Finanzindustrie ist fast geschlossen gegen einen Austritt Großbritanniens aus der EU. Die Banken, Kanzleien, Personalberater, Fondsgesellschaften und FinTech-Startups haben viel zu verlieren und befürchten massive Einbußen für ihr Geschäft.
Täglich lassen neue Horrormeldungen über die Verwüstungen, die ein "Brexit" in der britischen Wirtschaft anrichten würde, Banker, Hedgefund-Manager, Broker und Anwälte zusammenzucken. Die Meldungen häufen sich, je näher der Termin des Referendums rückt. Eine große Mehrheit in der für die britische Wirtschaft so wichtigen Finanzbranche will von einem Brexit nichts wissen, denn für die meisten ist er schlecht für das Geschäft. Gerhard Elfers trifft sich im Londoner Finanzzentrum mit Bankern wie Fin-Tech-Gründern und diskutiert die Nachteile eines möglichen Austritts Großbritanniens aus der EU.