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Was hat unser Atem mit Gebet zu tun? In ihrer Predigt vom 31. Mai 2026 über 1Mose 2,7 und Hesekiel 37,1-10 nimmt Melanie Euhus aus der Anskar-Kirche Wetzlar uns mit auf eine Reise vom Maori-Begrüßungsritual „Hongi“ bis zum biblischen Schöpfungsbericht. Sie zeigt, wie Gebet im Kern nicht zuerst aus vielen Worten besteht, sondern aus der Nähe zu Gott: innehalten, atmen, Gottes Gegenwart wahrnehmen und sich von seiner Liebe erfüllen lassen. Gleichzeitig bleibt Gebet nicht bei der Stille stehen. Wer Gottes Atem empfängt, wird eingeladen, mit ihm gemeinsam die Welt zu gestalten – durch Fürbitte, Hoffnung und konkrete Taten. Eine inspirierende Einladung, neu zu entdecken, wie Gebet uns verändert und durch uns Veränderung in die Welt bringt.
Foto von Fabian Møller auf Unsplash
In seiner Predigt vom Pfingstsonntag, 24. Mai 2026 spricht Alexander Hirsch über die Verheißung Jesu aus Apostelgeschichte 1,8: „Ihr werdet Kraft empfangen.“ Pfingsten bedeutet: Gott hat seinen Heiligen Geist ausgegossen – nicht nur für die erste Gemeinde, sondern für seine Kirche heute. Anhand der ersten Kapitel der Apostelgeschichte geht die Predigt der Frage nach, wie die Kraft des Heiligen Geistes Gemeinde prägt: durch Einheit, Gebet, Vollmacht, Heiligung, Dienst und mutige Hingabe. Eine Einladung, Gott neu zu erwarten und sich von seinem Geist erfüllen zu lassen.
Foto von Colin Watts auf Unsplash
In der Fußwaschung Jesu in Johannes 13,1–17 geht es um noch mehr als um Demut und dienende Liebe: Jesus begegnet seinen Jüngern – sogar Judas – mit bedingungsloser Liebe und macht deutlich, was unsere Identität in Christus bedeutet. In seiner Predigt vom 17. Mai 2026 lädt Hartmut Franz dazu ein, aus der Gewissheit von Annahme, Vergebung und Kindschaft zu leben, sich immer wieder von Jesus reinigen zu lassen und anderen mit derselben Gnade zu begegnen, die wir selbst empfangen haben.
Foto von Road Ahead auf Unsplash
Jesus beruft seine Jünger nicht zuerst zu einer Aufgabe, sondern in seine Nähe. Anhand von Markus 3,13-19 entfaltet Alexander Hirsch in seiner Predigt vom 10. Mai 2026, warum „bei ihm zu sein“ die Grundlage jeder Nachfolge ist.
Foto von János Venczák auf Unsplash
Vertraute Texte, wiederkehrende Rituale, alte Traditionen: Für viele Christen sind Gottesdienst- und Gebetsformen vergangener Zeiten starr, verstaubt oder sogar glaubenshemmend. Aber überlieferte, feste Anbetungsformen sind nicht nur in der Kirchengeschichte hochgeschätzt und bewährt, sondern auch in der Bibel. Christophe Costi zeigt in seiner Predigt vom 26. April 2026: Sie verbinden auch uns mit dem jahrtausendealten Strom der Anbetung und öffnen uns im Alltag Räume der Begegnung mit Gott.
Handout zur Nachbereitung
Was tun wir eigentlich, wenn wir uns als Gemeinde zum Gottesdienst versammeln? Besonders in der Zeit, die wir "Lobpreis" nennen? Was geschieht dort wirklich? Und was hat das mit dem Rest des Gottesdienstes zu tun? In seiner Predigt vom 12. April 2026 zu Epheser 5,15–20 geht Alexander Hirsch diesen Fragen nach:
Foto von Eric Prouzet auf Unsplash
In 1Mose 15,7–21 wird berichtet, wie Gott mit Abraham (hier noch Abram) auf ungewöhnliche Weise seinen Bund schließt. In seiner Karfreitagspredigt vom 3. April 2026 zieht Alexander Hirsch eine Linie von diesem geheimnisvollen Ritual zum Bundesschluss am Kreuz von Golgatha. Dabei geht er einer zentralen Frage nach: Wer wird hier eigentlich mit wem versöhnt?
In seiner Predigt zum Palmsonntag und zum 24. Gemeindegeburtstag am 29. März 2026 spricht Alexander Hirsch über Psalm 133 und die Schönheit einer Gemeinde, die in versöhnten Beziehungen lebt. Dabei wird deutlich: Christliche Gemeinschaft ist mehr als unverbindliche Begegnung – sie lebt von Commitment, gemeinsamer Ausrichtung auf Christus und der Bereitschaft zur Versöhnung.
Was die Bilder von kostbarem Salböl und dem Tau des Hermon damit zu tun haben und warum gerade darin ein Schlüssel für geistliche Erneuerung liegen könnte, deutet diese Predigt entlang biblischer Linien und persönlicher Erfahrungen an.
Am Ende steht eine starke Verheißung: Wo Menschen in versöhnten Beziehungen leben, dort verheißt Gott nicht nur seinen Segen – er befiehlt ihn sogar.
(45 Minuten)
Foto von Andrew Seaman auf Unsplash
In seiner Predigt vom 22. März 2026 über 1Mose 32,1–13 zeigt Alexander Hirsch anhand der Geschichte von Jakob und Esau, dass Versöhnung oft ein langer innerer Weg ist. Geprägt von einer konfliktreichen Familiengeschichte muss Jakob lernen, sich seiner eigenen Anteile zu stellen und Gott neu zu begegnen, bevor die Begegnung mit seinem Bruder möglich wird. Die Predigt macht Mut, festgefahrene Beziehungsmuster zu durchbrechen und darauf zu vertrauen, dass Gottes Gegenwart auch heute noch Herzen verändern und scheinbar unmögliche Versöhnung möglich machen kann.
(38 Minuten)
Foto von NANDKUMAR PATEL auf Unsplash
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