Gerade zieht er als Familie mit Kindern und Hund Hugo nach Kalifornien um, in die Heimatregion seiner Frau, der Pianistin Melinda Lee. In New York stemmen beide gemeinsam seit Jahren ein eigenes, kleines Festival und schauen derzeit auch mit ein wenig Sorge auf politische und künstlerische Verwerfungen in ihrem Land. Ein Gespräch über die 80er Jahre in Leipzig, eine Kindheit in den Fluren des Gewandhauses und über den berühmten Vater Kurt Masur, der das Gewandhausorchester entscheidend prägte.
Ken-David Masur erzählt im MDR KULTUR Café aus seiner Schulzeit - damals in der DDR - von den japanischen Großeltern, die ihn in Leipzig besuchten und warum er letzten Endes doch Dirigent geworden ist, obwohl das nie sein Plan war.