Nadine arbeitet für eine E-Learning-Plattform. Dann bekommt sie die Kündigung. Um das zu verarbeiten, fängt sie an, in den sozialen Medien darüber zu sprechen. Und damit trifft sie offenbar einen Nerv. Sie bekommt viele positive Reaktionen. Doch mit der Reichweite steigt auch die Zahl der Hater. Die stören sich daran, dass Nadine nicht dem Klischee einer Arbeitslosen entspricht, das viele offenbar haben. Dafür reicht es schon, wenn ihre Zahnbürste nicht billig genug ist oder sie sich Sport gönnt. Nadine findet, das sage viel aus über unsere Gesellschaft. Und sie beschließt, den Hasskommentaren umso provokanter zu begegnen. In dieser Folge des Podcasts Tabubruch erzählt sie Host Juliane Neubauer ihre Geschichte. Sie erklärt, wie ihr genau gekündigt wurde und warum sie Arbeitslosigkeit für ein großes Tabu hält. Warum viele Menschen vor allem auf Menschen, die Bürgergeld bekommen, herabschauen. Und was Friedrich Merz damit zu tun hat.