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Es ist der Abend des 1. Mai 2021. Kalt, regnerisch, wenig Verkehr auf der B470 hinter Ebermannstadt. Plötzlich entdeckt ein Autofahrer einen Mann, blutüberströmt, taumelnd und kaum noch bei Kräften.
Er stirbt nicht vor Ort, erst einige Wochen später im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen. Denn eine junge Frau - Lena D. - hat ihm ein Messer in den Hals gerammt. Dabei war er mit ihr nur für unverbindlichen Sex verabredet.
Lena D. war fasziniert von Serienkillern wie dem "Nightstalker" und Ted Bundy - und sie wollte selbst Serienmörderin werden. Doch zu einer Mordserie kam es nicht, denn das Landgericht Bamberg verurteilte sie wegen Mordes zu einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe. Eine anschließende Sicherungsverwahrung blieb vorbehalten.
Das besondere an diesem Fall: Das Gericht sah das Mordmerkmal der Mordlust als erfüllt an - das ist extrem selten.
Hinweis: In dieser Folge geht es um Gewalt, sexualisierte Gewalt, Selbstverletzung, Suizidversuche und einen tödlichen Messerangriff. Wenn euch solche Inhalte belasten, hört diese Folge bitte nicht oder nicht allein.
Falls ihr nochmal in den Fall reinhören wollt, den Vanessa in Folge 63 von Abgründe erzählt hat, findet ihr ihn direkt hier: https://www.nordbayern.de/nuernberg/neue-podcast-folge-abgrunde-er-totete-die-mutter-seiner-kinder-1.13301627
Wie kann sexualisierte Gewalt in einem Sportverein über Jahrzehnte verborgen bleiben – und was hilft Betroffenen, Angehörigen und Vereinen, genauer hinzusehen?
Im zweiten Teil von „Abgründe: Segelschule“ sprechen Ulrike Löw und Lena Wölki mit dem polizeilichen Fallanalytiker Markus Hoga und dem Ermittler Roland Berger. Sie rekonstruieren, wie ein Täter in einem Segelverein ein geschlossenes System aufbauen konnte, warum Gruppenzugehörigkeit und Abhängigkeiten eine wichtige Rolle spielten und weshalb die Ermittler ihre Perspektive auf den Fall verändern mussten.
Die Folge beschäftigt sich nicht mit sensationsheischenden Tatdetails, sondern mit den Mechanismen dahinter: Wie funktionieren Manipulation und Kontrolle? Warum können sexualisierte Übergriffe lange unentdeckt bleiben? Und was erschwert es betroffenen Jungen und Männern, das Erlebte einzuordnen und Hilfe zu suchen?
Hinweis: Diese Folge thematisiert sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen, Suizid sowie psychische Belastungen.
Darum geht es in dieser Folge
Die zentrale Botschaft der Folge: Die Verantwortung für sexualisierte Gewalt liegt immer beim Täter – niemals bei den Betroffenen. Und Prävention beginnt dort, wo Vereine hinschauen, Regeln schaffen und Kindern sowie Jugendlichen vermitteln, dass sie ihren Gefühlen vertrauen dürfen.
Wenn dir diese Folge wichtig ist, folge dem Podcast, abonniere ihn und teile ihn mit Menschen, die sich für Prävention und den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzen.
Ein Schüler verlässt mitten im Abitur den Raum - und kommt nicht zurück.
Was euch in dieser Folge erwartet:
🔍 Wie der Fall ins Rollen kam – ein traumatisierter junger Mann fasst Mut, sucht eine Anwältin auf und erstattet Anzeige
⚠️ Triggerwarnung: Diese Folge enthält detaillierte Schilderungen von sexuellem Kindesmissbrauch und seinen Folgen. Bitte hört nur zu, wenn ihr euch emotional dazu in der Lage fühlt.
Hilfsangebote
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Ein heißer Sommertag am Brombachsee: Am 25. Juni 2025 genießen hunderte Menschen das Wetter am beliebten Badesee im fränkischen Seenland. Auch ein 15-Jähriger aus der Region verbringt den Nachmittag mit Freunden – baden, lachen, die Zeit genießen. Es wirkt wie ein ganz gewöhnlicher Sommertag.
Doch die Stimmung kippt. Aus einem Streit entwickelt sich eine tödliche Auseinandersetzung. Der Jugendliche wird von einer 19-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt und stirbt wenig später an seinen Verletzungen. Der Vorfall erschüttert die gesamte Region.
In dieser Folge rekonstruieren wir die Ereignisse dieses Tages, beleuchten die Hintergründe der Tat und gehen der Frage nach, wie es zu dieser tödlichen Eskalation kommen konnte.
Ein gefeierter Held. Ein erschreckendes Doppelleben.
Ein unscheinbarer Flohmarktfund entwickelt sich zu einem möglichen Kunstkrimi: Ein Mann meldet sich bei den Nürnberger Nachrichten und berichtet von einem alten, geschwärzten Gemälde, das jahrelang unbeachtet in seinem Keller lag. Könnte es sich tatsächlich um den berühmten "Mann mit dem Goldhelm" handeln?
Anton Reimann hatte das Bild einst nur wegen seines Rahmens gekauft. Doch nun stellt sich die Frage: Verbirgt sich darunter ein wertvolles Original - oder lediglich eine Kopie? Und welche Geschichte steckt hinter dem Gemälde? Wer waren seine Vorbesitzer:innen? Könnte es sich sogar um NS-Raubkunst handeln?
In dieser Folge gehen Elke Graßer-Reitzner und Franziska Wagenknecht den Spuren eines rätselhaften Kunstwerks nach und beleuchten die Hintergründe eines Falls, der mehr Fragen aufwirft, als er zunächst beantwortet.
Auftragsmord in Westmittelfranken – ein Fall, der tief erschüttert
In dieser Folge von Abgründe erzählen Lena Wölki und Ulrike Löw den Fall von Beginn an: Vom schockierenden Angriff am 6. Februar 2025 bis zum Urteil des Landgerichts Ansbach im Dezember 2025. Mit dabei: Staatsanwalt Jonas Heinzlmeier.
🔪 Die Tat: Wie ein Unbekannter Mario M. vor seiner Haustür auflauert, mit einem Messer angreift – und wie das Opfer sich mit bloßen Händen das Leben rettet
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Die 12-jährige Marion Baier aus Oberasbach im Landkreis Fürth wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Juli 1973 kaltblütig ermordet. Es gibt Hinweise auf den Täter, doch niemandem kann der Mord nachgewiesen werden – bis jetzt. Es gibt in diesem Cold Case eine neue Spur, die die Ermittler aus Fürth direkt zu dem Mord an der 13-jährigen Sonja Hurler aus Kempten im Allgäu führt, die 1981 vergewaltigt und ermordet wurde. Kann der Täter, über 50 Jahre später, doch noch gefasst werden? Das hört ihr in der neuen Folge.
Zu Gast ist die langjährige Redakteurin der Fürther Lokalredaktion Birgit Heidingsfelder, die lange zu dem Fall recherchiert hat. Sie konnte mit Zeitzeugen von damals sprechen und Einblick in die laufenden Ermittlungen zum Mord an Marion Baier gewinnen. Und sie weiß, welche Parallelen es zwischen den beiden Mädchenmorden gibt, die jetzt den Täter überführen könnten.
Im März 2025 wird in Parsberg in der Oberpfalz ein Mann bei einem kurdischen Neujahrsfest erstochen. Der Täter: Sein Schwager. Das Motiv: Blutrache. Es ging um einen 20 Jahre lang zurückliegenden Mord an einer jungen Frau – und eine Zufallsbegegnung, die tödlich endete.
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