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By Verlag Nürnberger Presse
4.4
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Ein Schüler verlässt mitten im Abitur den Raum - und kommt nicht zurück. Was steckt hinter diesem Moment? Die Antwort erschüttert: Ein Jugendleiter in einem fränkischen Segelverein hat über 26 Jahre hinweg mindestens 57 Jungen sexuell missbraucht. Die Ermittler gehen von über 1.400 Vorfällen aus. Zu einem Prozess wird es nie kommen. Was euch in dieser Folge erwartet: 🔍 Wie der Fall ins Rollen kam – ein traumatisierter junger Mann fasst Mut, sucht eine Anwältin auf und erstattet Anzeige ⚖️ Warum die Strafanzeige fast scheiterte – und welche Rolle Rechtsanwältin Bettina Schacht dabei spielte 🚔 Die Festnahme von Konrad K. – Kriminalhauptkommissar Roland Berger schildert, wie der Täter noch im Besprechungsraum die Kontrolle zu behalten versuchte 🧠 Täterpsychologie & Tatmuster – wie Konrad K. einen „Club der Auserwählten" aufbaute und Kinder systematisch manipulierte 🤐 Warum so lange niemand sprach – über Schweigen, Wegschauen und die Mechanismen, die Täter schützen 💔 Die Folgen für die Betroffenen – bis heute sind viele der Männer schwer traumatisiert ⚠️ Triggerwarnung: Diese Folge enthält detaillierte Schilderungen von sexuellem Kindesmissbrauch und seinen Folgen. Bitte hört nur zu, wenn ihr euch emotional dazu in der Lage fühlt. Hilfsangebote https://www.jungenbuero-nuernberg.de/ https://www.nuernberg.de/internet/jugendamt/missbrauch_gewalt.html https://www.wildwasser-nuernberg.de/ https://kein-taeter-werden.de Wenn euch diese Folge bewegt hat, abonniert Abgründe, bewertet den Podcast und teilt ihn – denn nur durch Aufmerksamkeit kann dieses Thema den Schutz bekommen, den es verdient.

Wie kann sexualisierte Gewalt in einem Sportverein über Jahrzehnte verborgen bleiben – und was hilft Betroffenen, Angehörigen und Vereinen, genauer hinzusehen? Im zweiten Teil von „Abgründe: Segelschule“ sprechen Ulrike Löw und Lena Wölki mit dem polizeilichen Fallanalytiker Markus Hoga und dem Ermittler Roland Berger. Sie rekonstruieren, wie ein Täter in einem Segelverein ein geschlossenes System aufbauen konnte, warum Gruppenzugehörigkeit und Abhängigkeiten eine wichtige Rolle spielten und weshalb die Ermittler ihre Perspektive auf den Fall verändern mussten. Die Folge beschäftigt sich nicht mit sensationsheischenden Tatdetails, sondern mit den Mechanismen dahinter: Wie funktionieren Manipulation und Kontrolle? Warum können sexualisierte Übergriffe lange unentdeckt bleiben? Und was erschwert es betroffenen Jungen und Männern, das Erlebte einzuordnen und Hilfe zu suchen? Hinweis: Diese Folge thematisiert sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen, Suizid sowie psychische Belastungen. Darum geht es in dieser Folge warum Pubertät, Gruppenzugehörigkeit und der Wunsch nach Anerkennung Betroffene besonders verletzlich machen können wie sogenannte geschlossene Systeme Täterstrategien begünstigen und den Informationsfluss nach außen kontrollieren weshalb ein tadelloser Ruf und sichtbarer Erfolg im Verein ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen können warum Scham, Schuldgefühle, Angst und ambivalente körperliche Reaktionen die Verarbeitung erschweren welche Rolle Polizei, Rechtsberatung, vertrauliche Spurensicherung und Beratungsstellen bei der Unterstützung spielen wie Sportvereine mit Schutzkonzepten, klaren Verhaltensregeln und Risikoeinschätzungen Prävention stärken können Auch Stefan Bauer vom Jungenbüro Nürnberg erklärt, warum männliche Hilfesuche noch immer mit Scham verbunden sein kann und weshalb eine anonyme Online-Beratung für viele Betroffene einen ersten Zugang zu Unterstützung bietet. Die zentrale Botschaft der Folge: Die Verantwortung für sexualisierte Gewalt liegt immer beim Täter – niemals bei den Betroffenen. Und Prävention beginnt dort, wo Vereine hinschauen, Regeln schaffen und Kindern sowie Jugendlichen vermitteln, dass sie ihren Gefühlen vertrauen dürfen. Wenn dir diese Folge wichtig ist, folge dem Podcast, abonniere ihn und teile ihn mit Menschen, die sich für Prävention und den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzen.

Junge Frau will Serienmörderin werden Es ist der Abend des 1. Mai 2021. Kalt, regnerisch, wenig Verkehr auf der B470 hinter Ebermannstadt. Plötzlich entdeckt ein Autofahrer einen Mann, blutüberströmt, taumelnd und kaum noch bei Kräften. Er stirbt nicht vor Ort, erst einige Wochen später im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen. Denn eine junge Frau - Lena D. - hat ihm ein Messer in den Hals gerammt. Dabei war er mit ihr nur für unverbindlichen Sex verabredet. Lena D. war fasziniert von Serienkillern wie dem "Nightstalker" und Ted Bundy - und sie wollte selbst Serienmörderin werden. Doch zu einer Mordserie kam es nicht, denn das Landgericht Bamberg verurteilte sie wegen Mordes zu einer zwölfjährigen Freiheitsstrafe. Eine anschließende Sicherungsverwahrung blieb vorbehalten. Das besondere an diesem Fall: Das Gericht sah das Mordmerkmal der Mordlust als erfüllt an - das ist extrem selten. Hinweis: In dieser Folge geht es um Gewalt, sexualisierte Gewalt, Selbstverletzung, Suizidversuche und einen tödlichen Messerangriff. Wenn euch solche Inhalte belasten, hört diese Folge bitte nicht oder nicht allein. Falls ihr nochmal in den Fall reinhören wollt, den Vanessa in Folge 63 von Abgründe erzählt hat, findet ihr ihn direkt hier: https://www.nordbayern.de/nuernberg/neue-podcast-folge-abgrunde-er-totete-die-mutter-seiner-kinder-1.13301627

Badetag am Brombachsee endet tödlich Ein heißer Sommertag am Brombachsee: Am 25. Juni 2025 genießen hunderte Menschen das Wetter am beliebten Badesee im fränkischen Seenland. Auch ein 15-Jähriger aus der Region verbringt den Nachmittag mit Freunden – baden, lachen, die Zeit genießen. Es wirkt wie ein ganz gewöhnlicher Sommertag. Doch die Stimmung kippt. Aus einem Streit entwickelt sich eine tödliche Auseinandersetzung. Der Jugendliche wird von einer 19-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt und stirbt wenig später an seinen Verletzungen. Der Vorfall erschüttert die gesamte Region. In dieser Folge rekonstruieren wir die Ereignisse dieses Tages, beleuchten die Hintergründe der Tat und gehen der Frage nach, wie es zu dieser tödlichen Eskalation kommen konnte.

Ein gefeierter Held. Ein erschreckendes Doppelleben. Ein ehemaliger Bundeswehrsoldat kämpft freiwillig im Donbass, gibt Interviews, wird in Podcasts als „Deutscher Held" gefeiert – und weiß dabei, dass in Bamberg längst Staatsanwälte an seinen Spuren arbeiten. Was wie ein Kriegsreporter-Porträt beginnt, endet vor dem Landgericht Hof. Worum geht es in dieser Folge? Ulli und Lena sprechen mit Thomas Goger, dem Leiter der Zentralstelle Cybercrime Bayern (ZCB) in Bamberg – einer der ungewöhnlichsten Staatsanwaltschaften Deutschlands. Die Behörde arbeitet mit dem FBI zusammen, ermittelt auf den Philippinen und kämpft täglich gegen digitale Spuren, die sich in Minuten verwischen. In dieser Folge geht es um Cybercrime in all seinen Facetten: von Kindesmissbrauch über Fake-Shops bis hin zu Ransomware-Angriffen auf Krankenhäuser – und um die entscheidende Frage, wie viel Überwachung ein freier Rechtsstaat braucht. Das erwartet dich in dieser Folge: ● Der Fall Bernd M.: Wie ein als Kriegsheld gefeierter Bundeswehrsoldat durch seine eigenen BILD-Interviews die Ermittler auf seine Spur brachte – und wie er aus der Ukraine ausgeliefert wurde ● Kindesmissbrauch im Live-Stream: Ein Mann aus Bayern finanziert von seinem Sofa aus den Missbrauch eines Mädchens auf den Philippinen – was das über internationale Cybercrime-Strukturen verrät ● KI vs. Täter: Warum Algorithmen allein nicht reichen – und warum am Ende immer ein Mensch entscheiden muss, ob ein Bild strafbar ist ● Das NCMEC-Dilemma: Wie Deutschland bei der Bekämpfung von Kinderpornografie von einer US-amerikanischen Privatorganisation abhängt – und warum Europa eine eigene Lösung sucht ● IP-Adressen-Speicherung: Massenüberwachung oder unverzichtbares Ermittlungsinstrument? Thomas Goger erklärt, warum er den Vergleich mit dem Kfz-Kennzeichen für treffender hält als das „Schreckgespenst Totalüberwachung" ● Ransomware & Krankenhäuser: Wenn Computersabotage ein Menschenleben kostet – der Fall Düsseldorf und was er über die Verletzlichkeit kritischer Infrastruktur aussagt Hör rein – und bleib auf dem Laufenden. Wenn dich investigativer Journalismus zu Cybercrime, Justiz und digitaler Sicherheit interessiert, abonniere Abgründe auf Spotify, Apple Podcasts oder wo auch immer du Podcasts hörst. Eine Bewertung hilft uns, noch mehr Menschen zu erreichen – danke dafür.
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