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Akte Südwest macht eine kleine Sommerpause – deshalb gibt es diesen Monat einen Rerun aus dem Archiv.
Ein Mann auf der verbissenen Suche nach einer Frau und eine Vermittlungsagentur, die ihn dabei betrogen hat: Das sind die beiden Grundpfeiler eines Verbrechens, das sich im April 1997 in Leonberg ereignete. Dort tötete ein damals 35-Jähriger die Inhaberin eines Heiratsinstituts mit neun Schüssen aus einer Pistole. Die Staatsanwaltschaft sprach von einer Hinrichtung, denn die 41-jährige Geschäftsfrau hatte keine Chance, dem Täter zu entkommen. Sie starb im Treppenhaus vor ihrem Büro im Kugelhagel.
In dieser Folge aus dem Archiv von „Akte Südwest“ spricht Nachrichtenchef Roland Müller mit Redakteurin Tanja Wolter über die Hintergründe des Verbrechens. Sie hat damals über beide Prozesse gegen den Todesschützen vor dem Landgericht Stuttgart berichtet.
Moderation: Roland Müller
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Am 31. Mai 2024 sind auf dem Marktplatz in Mannheim 22 Polizistinnen und Polizisten damit befasst, einen Infostand der islamkritischen Gruppierung Pax Europa zu schützen. Es ist ein alltäglicher Einsatz.
Wie aus dem Nichts stürzt sich ein Mann mit einem Jagdmesser auf die Islamkritiker. Die Polizeibeamten eilen herbei und versuchen, den Attentäter zu stoppen. Aber der junge Mann – ein Afghane – kann sich im Gerangel befreien. Von hinten sticht er auf Rouven Laur ein, in den Kopf und in den Hals. Für den Polizisten gibt es keine Rettung – er stirbt zwei Tage später im Krankenhaus.
In dieser Folge geht es um den Polizistenmord von Mannheim. Theo Westermann, Korrespondent der „Badischen Neuesten Nachrichten“ im gemeinsamen landespolitischen Büro mit der „Südwest Presse“ in Stuttgart, schildert im Gespräch mit Tanja Wolter seine Eindrücke von den Ermittlungen, dem Gerichtsprozess gegen den afghanischen Täter und der großen Trauer in der Familie und im Kollegenkreis.
Weitere Crime-Geschichten und die Anmeldung für unseren Newsletter findet ihr unter https://www.swp.de/crime. Alle Podcast-Folgen von Akte Südwest gibt es unter: https://www.swp.de/akte
Moderation: Tanja Wolter | Produktion: Moritz Clauß | Sprecherin: Leonie Maschke | Gestaltung: Beniamino Raiola
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Am 10. März 1985 machen Spaziergängerinnen in einem Waldstück bei Deggingen im Kreis Göppingen eine grauenhafte Entdeckung: Eine nackte Frauenleiche liegt im Gestrüpp unter Bäumen, ihre Beine sind mit einem Büstenhalter gefesselt. Für die Polizei besteht kein Zweifel: Die 31-jährige Renate Borst wurde ermordet. Doch alle Spuren zum Täter verlaufen im Sande, der Mordfall wird zum “Cold Case”. Erst 40 Jahre nach der Tat kommt neue Bewegung in den Fall, ein Verdächtiger sitzt im Sommer 2026 in Untersuchungshaft und muss sich womöglich bald vor Gericht verantworten.
Was steckt hinter dem Verbrechen, das vier Jahrzehnte lang ein Rätsel blieb? Wie kam die Polizei auf die Spur des heute 70-jährigen Verdächtigen? Und wird nach all der Zeit wirklich noch ein Täter zur Rechenschaft gezogen?
Darüber spricht Moderator Roland Müller mit den Reporterinnen Verena Eisele und Julia Horn aus der Ulmer Regionalredaktion der SÜDWEST PRESSE. Die Journalistinnen berichten über ihre Recherchen in dem Mordfall, der 40 Jahre lang fast vergessen war – bis eine aufsehenerregende Razzia bei einem Verdächtigen ein neues Licht auf den Fall warf.
Wir werden in weiteren Teilen dieses Podcasts über den Cold Case Renate Borst berichten.
Hinweise zum Fall nehmen wir unter [email protected] entgegen
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Moderation: Roland Müller | Produktion: Moritz Clauß | Sprecherinnen: Leonie Maschke, Yasmin Nalbantoglu | Gestaltung: Beniamino Raiola
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Es ist noch Nacht, als ein Mann in Ulm am 25. Juni 2025 den Notruf wählt: Der Zeuge meldet um halb 3 Rauchgeruch in der Nähe des Ulmer Hauptbahnhofs. Wenig später sind mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz und bekämpfen einen gewaltigen Brand. Verletzt wird zum Glück niemand, aber die Lagerhalle, die da brennt, ist keine gewöhnliche Halle. Das Theater Ulm hat dort tausende Kleidungsstücke, Requisiten und Möbel gelagert. Es brennt also nicht nur eine Halle. Es brennen Brautkleider, Trachten und Uniformen – der Schaden geht in die Millionen.
In dieser Folge spricht Moritz Clauß mit dem Ulmer Reporter Magdi Aboul-Kheir über die Brandstiftung am Theater Ulm. Es ist ein Fall mit gigantischem Schaden – und einem ungewöhnlichen Täter.
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Moderation & Produktion: Moritz Clauß | Sprecherinnen: Leonie Maschke, Yasmin Nalbantoglu | Gestaltung: Beniamino Raiola
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Für einen 44-Jährigen aus Kirchheim/Teck wird am 21. August 2013 ein Albtraum wahr: Als der Mann auf einem Feldweg mit seinem Hund spazieren geht, nähert sich ein Auto – und plötzlich fallen Schüsse. Schwer getroffen schleppt sich das Opfer in ein Maisfeld. Doch der Schütze folgt ihm und feuert erneut auf den wehrlos am Boden liegenden Mann. Die Täter glauben, ihr Opfer ist tot. Doch der Mann ruft mit letzter Kraft Hilfe und überlebt den Mordanschlag schwer verwundet. Als die Polizei der Wahrheit in dem Fall näherkommt, stößt sie auf ein Geflecht aus Vollstreckern, Helfershelfern, Mitwissern – sowie den Drahtzieher der Bluttat, einen 26-jährigen Betreiber eines Reiterhofs.
In der neuesten Folge von „Akte Südwest“ spricht Host Roland Müller mit der Reporterin Karin Tutas, die schon kurz nach der Tat am Tatort vorbeikam, direkt anfing, zu recherchieren und den Fall dann bis zum Urteil eng verfolgte.
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Moderation: Roland Müller | Produktion: Moritz Clauß | Sprecherin: Leonie Maschke | Gestaltung: Beniamino Raiola
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Wenn irgendwo im Großraum Stuttgart Schüsse fallen – vor einer Shishabar, einem Friseurladen oder auf offener Straße und Plätzen –, stellen sich Ermittlern seit Jahren ein und dieselbe Frage: Stecken wieder die zwei rivalisierenden Gruppen dahinter, die die Region seit Jahren mit einer Gewaltwelle überziehen? Die sich mitten im Herz der Schwaben eine blutige Auseinandersetzung liefern? Deren Mitglieder scharf schießen oder Brandsätze werfen – und sogar vor dem Einsatz einer Kriegswaffe nicht haltmachen?
Für die aktuelle Folge des Kriminalpodcasts „Akte Südwest“ hat Redakteurin Tanja Wolter den Polizei- und Gerichtsreporter Wolf-Dieter Obst ans Mikrofon geholt. Der Journalist hat für die „Stuttgarter Nachrichten“ und die „Stuttgarter Zeitung“ den Konflikt von Anfang an verfolgt und konnte sich in vielen Gerichtsprozessen selbst ein Bild von den Beteiligten machen.
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Moderation: Tanja Wolter | Produktion: Moritz Clauß | Sprecherin: Leonie Maschke | Gestaltung: Beniamino Raiola
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„Es war ein Unfall.“ Diesen Satz sagt der Angeklagte im November 2025 in einem Mordprozess am Landgericht Memmingen. Ein Satz, der zusammen mit vielen anderen Aussagen des 55-Jährigen zeigt, dass der Mann mehreren Wahnvorstellungen anhängt. Er sagte, seine Frau habe ihn vergiftet, sie sei fremdgegangen – und er habe dann die Kontrolle verloren und sie „am Hals gehalten“. Im Laufe des Verfahrens zeigte sich, dass es für diese Vorwürfe keinerlei Belege gab. Und dass der Mann seine Frau nicht am Hals hielt. Er erwürgte sie.
In der aktuellen Folge des Kriminalpodcasts „Akte Südwest“ sprechen Moderator Moritz Clauß und Regionalreporterin Julia Horn über den Femizid von Thannhausen (Landkreis Günzburg).
Eine Konkretisierung zum Start der Folge: Die Zahl der 132 Femizide für das Jahr 2024 bezieht sich auf Daten des Bundeskriminalamtes (BKA). Für das Jahr 2024 zählt die Statistik des BKA 132 Tötungsdelikte, bei denen Männer ihre Partnerin oder Ex-Partnerin getötet haben. Je nach Definition des Begriffs Femizid fallen auch andere Delikte in den Bereich Femizide.
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Moderation und Produktion: Moritz Clauß | Sprecherinnen: Laura Mensch, Yasmin Nalbantoglu | Gestaltung: Beniamino Raiola
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Um 20.20 Uhr verlässt der Geiselnehmer mit seiner letzten Geisel das Café. Er hält der jungen Frau eine Waffe in den Nacken, dann fallen Schüsse – der Mann geht zu Boden. Die Frau sei unverletzt, aber blutüberströmt in Richtung Polizei gelaufen, wird später ein Zeuge vor Gericht aussagen. Zuvor hatten die Beamten das Areal am Ulmer Münster großflächig abgesperrt. Dennoch trieben sich viele Schaulustige in der Nähe herum – als die Polizei das Feuer eröffnete, rannten die Menschen los, manche schrien.
In der aktuellen Folge des Kriminalpodcasts „Akte Südwest“ spricht Moderator Moritz Clauß mit der Lokalreporterin Ulrike Schleicher über die Geiselnahme am Ulmer Münster.
**Hilfe bei negativen Gedanken und Depression
Bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de) geht das online, telefonisch oder vor Ort. Sie erreichen die Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0800 1110 111 und 0800 1110 222. Auch im Chat oder via E-Mail finden Sie dort Unterstützung.
Außerdem gibt es mit der App „Krisen Kompass“ eine Art Notfallkoffer für Krisensituationen. Die App erhalten Sie kostenlos im Apple App Store und bei Google Play.
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Moderation und Produktion: Moritz Clauß | Sprecherinnen: Laura Liboschik, Janina Hirsch, Yasmin Nalbantoglu | Gestaltung: Beniamino Raiola
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Es ist früh am Morgen, am 7. Dezember 2022, als die Polizei in elf Bundesländern zuschlägt: Rund 3000 Beamtinnen und Beamte sind im Einsatz, sie nehmen 25 Menschen fest und beginnen mit großangelegten Durchsuchungen. Schnell wird klar: Der Fall, der sich da abspielt, ist für die Justiz alles andere als Alltagsgeschäft.
Es geht, so der Vorwurf der Bundesanwaltschaft, um ein Netzwerk von sogenannten Reichsbürgern. Dieses Netzwerk will demnach die staatliche Ordnung in Deutschland zerstören und durch eine neue Staatsform ersetzen. Neun der Männer stehen seit längerem in Stuttgart vor Gericht. Moritz Clauß und Tanja Wolter arbeiten den Fall in dieser Folge von "Akte Südwest" auf.
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Moderation und Produktion: Moritz Clauß | Sprecherinnen: Laura Liboschik, Yasmin Nalbantoglu | Gestaltung: Beniamino Raiola
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