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By Hamburger Abendblatt
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Die Festnahme von Auftragskiller Werner „Mucki“ Pinzner im April 1986 galt als gigantischer Coup für die Ermittlungsbehörden. Und nun, in Untersuchungshaft, kündigte der 39-Jährige an, er werde bei Vernehmungen richtig „auspacken“. Tatsächlich hatte der Mehrfach-Mörder schließlich etwas ganz anderes im Sinn. Er plante seinen Suizid, ebenfalls sterben sollte seine Frau Jutta. Diese hatte Pinzner eine Schusswaffe besorgt und mit Hilfe von Pinzners Verteidigerin in das Vernehmungszimmer 418 im Polizeipräsidium eingeschmuggelt. Plötzlich hatte Pinzner die Waffe in der Hand und rief: „Dies ist eine Geiselnahme!“ Dann schoss der Mörder auf den Staatsanwalt, der ihn hatte befragen wollen. Der Jurist brach schwer verletzt zusammen. Nun richtete Pinzner die Waffe auf seine Frau, die sich vor ihm hingeniet hatte, und feuerte ihr in den Kopf. Danach erschoss Pinzner sich selber, ebenfalls, indem er sich eine Kugel in den Kopf jagte. „Pinzner war kaltschnäuzig, ohne Gewissen, skrupellos“, sagt Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel über den Auftragskiller. #DemTodAufDerSpur #HamburgerAbendblatt #TrueCrimeDeutschland #TrueCrimePodcast #WernerPinzner #MuckiPinzner #StPauli #Reeperbahn #KiezGeschichten #NutellaBande #GmbH #HamburgHistory #KlausPüschel #CrimePodcast Weitere Podcasts unter: www.abendblatt.de/podcast - Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes - Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: [email protected] „Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts wurden von unserer Redaktion sorgfältig recherchiert und verfasst. Der Teaser wurde mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) generiert.

Sie nannten sich Nutella Bande oder GMBH. Und diese Gruppierungen wollten jeweils das große Geschäft machen auf dem Kiez. Es ging um Glücksspiel und Prostitution. Dann wurden mehrere Wirtschafter erschossen. Es war eine Serie von Morden, die im Jahr 1985 ihren traurigen Höhepunkt hatte. Zunächst wurde ein Mann in Kiel erschossen, dann weitere in Hamburg und München. Der Täter in allen Fällen: Werner „Mucki“ Pinzner, ein Mann, der tötete, wenn er dafür ordentlich bezahlt wurde. Die Morde beging er jeweils mit seinem Revolver, meist mit einem Schuss von hinten in den Kopf des Opfers. „Das war damals eine dramatische Zeit in St. Pauli auf dem Kiez“, sagt Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel in „Dem Tod auf der Spur“, dem Crime-Podcast des Hamburger Abendblattes. Es sei zu Machtkämpfen von rivalisierenden Banden bekommen. Und eine zentrale Rolle bei den dann folgenden Geschehnissen hatte Werner Pinzner, genannt „Mucki“. „Er war ein Mann“, so Püschel, „der meinte, mit einer Knarre in der Hand werde er zum Supertyp, zum Superhelden, vor dem alle Respekt haben.“ #DemTodAufDerSpur #HamburgerAbendblatt #TrueCrimeDeutschland #TrueCrimePodcast #WernerPinzner #MuckiPinzner #StPauli #Reeperbahn #KiezGeschichten #NutellaBande #GmbH #HamburgHistory #KlausPüschel #CrimePodcast Weitere Podcasts unter: www.abendblatt.de/podcast - Wir freuen uns auf Eure Bewertungen und Likes - Abonniert unseren Podcast, natürlich kostenlos - Feedback: [email protected] „Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts wurden von unserer Redaktion sorgfältig recherchiert und verfasst. Der Teaser wurde mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) generiert.

Die 16 Jahre alte Morsal starb am späten Abend des 15. Mai 2008 auf einem unbeleuchteten Parkplatz am Berliner Tor. Der eigene Bruder war es, der die Schülerin attackiert und immer wieder auf sie eingestochen hat. Der aus Afghanistan stammende junge Mann beging den Mord, weil er den westlichen Lebensstil seiner Schwester nicht toleriert hat. Er sah darin eine Schande für die Familie.

Fast 31 Jahre lang hat Dirk K. hinter Gittern verbracht — für einen Mord, für den er wohl nie hätte schuldig gesprochen werden dürfen. Ein sieben Jahre alter Junge war im Jahr 1985 in Essen getötet worden, und obwohl die Obduktionsergebnisse eher gegen Dirk K. als Täter sprachen, glaubte das Gericht seinen Unschuldsbeteuerungen nicht. Erst nach rund 11.000 Tagen wurde der mittlerweile 52-Jährige Anfang des Jahres 2016 endlich in die Freiheit entlassen. Ein Justizskandal? Dirk K. jedenfalls sagt: „Der Mörder läuft noch frei herum.“

Wie Prof. Püschel einen mysteriösen Todesfall in Afrika aufklärte Als im Jahr 2010 ein bekannter Regimekritiker spurlos verschwindet, glauben nicht wenige, die Regierung habe den unbequemen Mann beiseitegeschafft – womöglich durch Voodoo. „Als Rechtsmediziner weiß ich: Es gibt nichts, was es nicht gibt“, sagt Püschel. „Aber Tod allein durch Magie? Das ist nun wirklich unmöglich. Allerdings war ich natürlich gespannt, als mich im September 2010 die Anfrage aus Benin erreichte. Ich würde Ungewöhnliches und Unbekanntes erleben. Wie ungewöhnlich alles war, zum Beispiel eine Obduktion unter Bewachung von Leuten mit Gewehr im Anschlag, das hatte ich allerdings nicht geahnt.“ Der Regierung war es wichtig, dass der Fall mit dem verschwundenen Regimekritiker aufgeklärt wird. Und man befürchtete Störer, die eine Lösung des Falls boykottieren wollten.
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