Es ist die Nacht zum 1. Juni 2025, als ein Funke eine Katastrophe auslöst: Ein Patient zündelt in seinem Krankenhauszimmer. Erst brennt das Kopfkissen, Minuten später das gesamte Zimmer. Dichter, giftiger Rauch und Flammen breiten sich rasend schnell über die Station aus.
Obwohl die Feuerwehr blitzschnell eintrifft, wird der Einsatz zu einem Rettungsdrama: Für drei Männer im Alter von 84, 85 und 87 Jahren kommt jede Hilfe zu spät. Sie sterben in ihren Betten. Vor dem Landgericht muss sich später ein 73-jähriger Mann unter anderem wegen schwerer Brandstiftung mit Todesfolge verantworten.
„Ein Feuer, das mitten in der Nacht in einem Gebäude beginnt, ist ohnehin extrem gefährlich, weil die meisten Menschen schlafen und nicht schnell reagieren können“, erklärt Rechtsmediziner Prof. Klaus Püschel im Podcast „Dem Tod auf der Spur“.
In dieser Folge sprechen Gerichtsreporterin Bettina Mittelacher und Prof. Klaus Püschel über die tödliche Gefahr von Rauchgasen und die juristische wie rechtsmedizinische Aufarbeitung von Brandstiftung in Betreuungseinrichtungen.
„Manchmal merken die Opfer bis zu ihrem Ende gar nichts“, so Püschel. „Die Rauchgasvergiftung ist ein schleichender Tod – das Schicksal trifft einen direkt im Schlaf.“
Jetzt reinhören und erfahren, wie Rechtsmediziner die Todesursache bei Brandopfern rekonstruieren und welche rechtlichen Folgen eine solche Tragödie hat.
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„Hinweis: Die Inhalte dieses Podcasts wurden von unserer Redaktion sorgfältig recherchiert und verfasst. Der Teaser wurde mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) generiert.