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+++ ALLE INFOS ZU AKTE RHEINLAND LIVE 2026: ga.de/live-podcast +++
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Am 20. Mai 1973 besucht die damals 13-jährige Isolde Becker die Maikirmes in Windeck-Dattenfeld. Zwischen 10.30 und 13.30 Uhr wird sie dort zuletzt gesehen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hielt sie sich überwiegend im Bereich des Autoscooters auf. Sie kehrt an diesem Tag nicht nach Hause zurück. Seitdem gibt es kein Lebenszeichen von ihr.
Die Cold-Case-Einheit der Bonner Polizei hat den Vermisstenfall neu aufgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass Isolde Becker nicht mehr lebt und einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein könnte. Was an diesem Tag geschah, ist weiterhin ungeklärt.
In dieser Folge sprechen Anna Maria Beekes und Nicolas Ottersbach über die bekannten Fakten, die offenen Fragen und die Arbeit an Cold Cases. Außerdem geht es um weitere ungeklärte und inzwischen aufgeklärte Fälle aus Bonn und der Region.
Zeugenaufruf der Polizei:
Die Polizei Bonn bittet um Hinweise von Menschen, die sich an Isolde Becker erinnern, damals mit ihr befreundet waren oder mit ihr zur Schule gingen. Gesucht werden außerdem Fotos der Maikirmes vom 19. bis 21. Mai 1973, insbesondere aus dem Bereich des Autoscooters. Auch ehemalige Schausteller werden um Erinnerungen und Unterlagen zur Maikirmes und zur späteren Sommerkirmes 1973 in Windeck-Dattenfeld gebeten.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei entgegen:
Telefon: 0228/15-0
E-Mail: [email protected]
Fahndungsportal der Polizei NRW: https://bonn.polizei.nrw/artikel/cold-case-isolde-becker-aus-windeck
Cold Cases bei "Akte Rheinland":
Der Fall Hagen: https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s4e4-new-episode
Der Fall Jens Bleck: https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s1e1-zur-falschen-zeit-am-falschen-ort-der-fall-jens-bleck
Der Fall Niklas Pöhler: https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s1e7-ein-leben-mit-traeumen-pruegelattacke-auf-niklas-poehler, https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s10e9-new-episode
Der Fall Claudia Ruf: https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s1e2-wir-werden-ihn-kriegen-der-mordfall-claudia-ruf
Der Fall Claudia Wilbert: https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s7e10-new-episode
Der Fall Daniel Schreiner: https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s5e8-new-episode, https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s10e15-new-episode
Der (inzwischen aufgeklärte) Fall Bettina D.: https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s9e2-new-episode
Feedback, Themenvorschläge und Fragen an [email protected] oder via Instagram-DM an @akterheinland.
Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff
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General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
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Am 11. September 2001 steuerte Marwan al-Shehhi eine Boeing 767 in den Südturm des World Trade Centers. Er war 23 Jahre alt – und er hatte in Bonn gelebt. Auf dem Heiderhof, in Poppelsdorf, am Studienkolleg an der Adenauerallee, möglicherweise am Goethe-Institut. Unauffällig, zurückgezogen, mittelmäßiger Student.In dieser Episode spricht Anna Maria Beekes mit Florian Ludwig, heute Mitglied der Chefredaktion des General-Anzeigers, der damals als freier Mitarbeiter zu den ersten Journalisten gehörte, die über die Bonner Spur berichteten. Sie sprechen darüber, was sich über al-Shehhis Zeit in Bonn belegen lässt – und was nicht. Denn nicht alles, was damals berichtet wurde, stimmte - und hält sich dennoch bis heute als scheinbarer Fakt im Netz.
Was wissen wir über den Weg vom unauffälligen Studenten in Bonn zum Attentäter von New York? Und was sagt das über Radikalisierung, über Prävention – und über Journalismus unter Druck? Die in dieser Folge erwähnte Episode über den Messerangriff in Bonn-Lannesdorf am 5. Mai 2012 findet ihr hier: https://akte-rheinland-42.blogs.audiorella.com/s8e12-new-episode
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Unser Podcast zum Fall Michael Winterhoff
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General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Giwar Hajabi, bekannt als Xatar, war einer der einflussreichsten Rapper Deutschlands – und eine der widersprüchlichsten Figuren der Bonner Stadtgeschichte. Aufgewachsen auf dem Brüser Berg, als Kind aus dem Iran geflüchtet, später verurteilt wegen eines spektakulären Goldraubs. Dann Labelboss, Unternehmer, Identifikationsfigur für eine ganze Generation. Am 7. Mai 2025 wurde er tot in einer Kölner Wohnung aufgefunden. Er wurde 43 Jahre alt.
In dieser Sommerpause-Episode hört ihr unsere Originalfolge von 2020, in der Xatar selbst zu Wort kommt. Danach spricht Anna Maria Beekes mit Kollegin Celina Baumann über alles, was seitdem passiert ist: den Tod, die Todesursache, die Beerdigung auf dem Bonner Nordfriedhof, das Gedenkkonzert in der Kölner Lanxess-Arena – und die Fragen, die dieser Lebensweg aufwirft.
Artikel zum Thema auf ga.de:
https://ga.de/bonn/stadt-bonn/beerdigung-von-xatar-in-bonn-die-strasse-weint-um-ihren-sohn_aid-127651437
https://ga.de/bonn/stadt-bonn/tod-von-xatar-staatsanwaltschaft-stellt-ermittlungen-ein_aid-135181051
https://ga.de/news/kultur-und-medien/regional/rapper-xatar-vom-brueser-berg-in-bonn-zur-rap-ikone-v3_aid-143056877
https://ga.de/news/kultur-und-medien/regional/rapper-samy-aus-bonn-neues-buch-ueber-freundschaft-zu-xatar-v1_aid-147098933
https://ga.de/news/kultur-und-medien/regional/xatar-konzert-in-der-lanxess-arena-in-koeln-traenen-applaus-und-abschied-v1_aid-145626371
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Daniel Schreiner verlässt in der Nacht auf den 9. Januar 2011 um 2.36 Uhr die "Klapsmühle" auf den Kölner Ringen. 28 Minuten später wird er mit schwersten Kopfverletzungen auf dem Seitenstreifen des Autobahnkreuzes Bonn-Nord gefunden. Er überlebt – aber als Pflegefall. Was in dieser Nacht passiert ist, ist bis heute ungeklärt. Die Polizei geht von einer Gewalttat aus.
In diesem Update hört neben der Originalfolge zum Fall ein Update mit Daniels Mutter Barbara Schreiner und mit dem früheren Ermittler Hartmut Schremmer, der den Fall von Beginn an begleitet hat.
Artikel zum Fall (GA+): https://ga.de/bonn/stadt-bonn/fall-daniel-schreiner-2011-zeugin-sagt-ueber-taxifahrer-aus_aid-93667095
Die Episode des "Unsolved"-Podcasts: https://open.spotify.com/episode/2TSMV3WUJj7uieMqEkqVoL?si=aad21bba6d604a3c
Hinweise zum Fall: Wer in der Nacht auf den 9. Januar 2011 etwas beobachtet hat – in der Nähe des Autobahnkreuzes Bonn-Nord, auf den Kölner Ringen oder auf dem Weg dazwischen, oder wer glaubt, andere Hinweise zu diesem Fall geben zu können – wird gebeten, sich bei der Polizei Bonn zu melden: [email protected].
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In dieser Sommerpause veröffentlichen wir zwei frühere Akte-Rheinland-Folgen zu einem Fall als eine lange Episode neu: die über den Serienmörder Hans-Dieter S. aus Bonn.
Wichtig: Am Ende dieser Episode hängt ein ausführliches Update. Darin erzählt Anna Maria Beekes die Geschichte von „Andrea“ – einer Frau, die Hans-Dieter S. aus ihrer Kindheit kannte. Außerdem berichtet sie von Rückmeldungen vor, die uns nach der Veröffentlichung erreicht haben, unter anderem von einer früheren Mitschülerin eines Opfers.
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In dieser Folge von Akte Rheinland geht es um einen der schrecklichsten historischen Kriminalfälle aus Bonn-Beuel: den des Mörders Adolph Moll.
Im Jahr 1823 macht die Polizei eine schreckliche Entdeckung. Im Haus des 26-jährigen Schusters Adolph Moll finden die Ermittler nicht nur den Leichnam seines Freundes Heinrich Ochs. Auch die sterblichen Überreste von Molls Stiefmutter Margarethe und ihres dreijährigen Sohnes Johann werden entdeckt. Margaretha war im sechsten Monat schwanger. Der Fall erschüttert ganz Beuel — und die Wut im Ort entlädt sich wenig später auf dramatische Weise.
Anna Maria Beekes spricht mit Reporterin Ebba Hagenberg-Miliu darüber, was über Adolph Moll bekannt ist, wie die Morde bekannt wurden, warum der Fall die Menschen damals so erschütterte und weshalb er bis heute nicht vergessen ist.
Ebbas Artikel zum Fall beim General-Anzeiger: https://ga.de/bonn/beuel/historischer-mordfall-in-bonn-beuel_aid-143309965 (GA+)
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General-Anzeiger Bonn: https://ga.de
Am 20. Februar 2026 beginnt vor dem Landgericht Köln der Prozess gegen zwei damals 20-jährige Nachwuchsspieler des 1. FC Köln. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge sowie gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor. Beide räumen ein, deutlich zu schnell gefahren zu sein. Ein Rennen habe es nicht gegeben.
In dieser zweiten Episode sprechen wir über den Prozess, der zehn Verhandlungstage dauert. Wir erklären, warum das Verfahren mehr als zwei Jahre nach dem Unfall beginnt – und welche Rolle das Unfallrekonstruktionsgutachten dabei spielt. Wir schauen auf das zentrale Beweismittel: ein Handyvideo aus dem Audi, das die letzten Sekunden vor dem Aufprall zeigt und das die Aussagen beider Angeklagter widerlegt. Und wir sprechen über die Erkenntnisse der Rechtspsychologin, die beide Angeklagten exploriert hat – über narzisstische Bewältigungsstrategien, fehlenden Zugang zu Emotionen und den Druck, dem beide ausgesetzt waren.
Am 22. April 2026 fällt das Urteil. Der Richter stellt klar: Das war kein tragischer Unfall, sondern ein Verbrechen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – beide Angeklagte haben Revision eingelegt.
Wir sprechen außerdem über Andreas Wrede, Ylvis Vater, der als Nebenkläger am Ende des Prozesses das Wort ergreift – und über die Frage, warum ein 18-Jähriger in Deutschland ein 300-PS-Auto steuern darf, aber kein PS-starkes Motorrad.
Zu Gast ist GA-Reporterin Sarah Remsky, die alle zehn Verhandlungstage begleitet hat.
Unsere Berichterstattung zum Fall: https://ga.de/thema/a555-prozess
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In der Nacht des 1. Dezember 2023 liefern sich zwei Nachwuchsspieler des 1. FC Köln auf der A555 in Fahrtrichtung Bonn einem Gericht zufolge ein illegales Rennen. Bei Wesseling verliert einer der Fahrer die Kontrolle über seinen Audi und stößt mit großer Wucht gegen das Heck eines unbeteiligten VW Polos. Der Kleinwagen fängt Feuer. Die beiden Insassinnen – eine 49-jährige Frau aus Lüdenscheid und ihre 23-jährige Tochter, die in Bonn studierte – kommen ums Leben.
In dieser ersten Episode rekonstruieren wir, was in dieser Nacht auf der A555 passiert ist – auf Basis von Zeugenaussagen und einem Unfallrekonstruktionsgutachten, das mehr als anderthalb Jahre auf sich warten ließ. Wir erzählen, wer Ylvi Sophie und ihre Mutter Christina Solmecke waren. Und wir sprechen darüber, wer die beiden jungen Männer sind, gegen die später Anklage erhoben wird – und was wir über den Abend wissen, der diesem Unfall vorausging.
In einer zweiten Episode sprechen wir dann über den Prozess, der im Februar 2026 beginnt und am 22. April 2026 mit einem Urteil endet. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – die Angeklagten haben Revision eingelegt. Episode II gibt es ab dem 6. Juli 2026!
Zu Gast ist GA-Reporterin Sarah Remsky, die den Fall von Beginn an verfolgt und alle zehn Verhandlungstage begleitet hat.
Unsere Berichterstattung zum Fall: https://ga.de/thema/a555-prozess
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+++ Inhaltswarnung: In dieser Episode geht es um sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung. +++
Eine Erzieherin wird wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in 19 Fällen zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Urteil fällt am Landgericht Bonn – und wird Anfang 2025 vom Bundesgerichtshof bestätigt. Es ist rechtskräftig. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie es zu dieser Konstellation kommen konnte: über eine Wohngruppe der stationären Jugendhilfe, über Bezugsbetreuung, über Nähe und Distanz – und über die Frage, warum „Einvernehmen“ in einem Schutzverhältnis kein Argument ist. Wir rekonstruieren das Verfahren anhand des Urteils und ordnen ein, welche Strukturen in Einrichtungen nötig sind, damit Schutzkonzepte nicht nur auf dem Papier existieren.
Wenn ihr selbst betroffen seid oder Hilfe sucht: Wendet euch an Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt oder an den Weißen Ring.
In akuten Notfällen: 110.
Beratung & Hilfe (Bonn/Rhein-Sieg)Feedback, Themenvorschläge und Fragen an [email protected] oder via Instagram-DM an @akterheinland.
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Zehn Jahre nach dem Tod von Niklas Pöhler und kurz nach der Einweihung der Gedenkstele, die an ihn erinnern soll, ist Niklas‘ Mutter Denise Pöhler bei „Akte Rheinland“ zu Gast. Schon 2021 haben wir den Fall Niklas in zwei Episoden behandelt. Nun spricht Denise Pöhler selbst: über die Tage nach der Tat, über den Prozess und die Ohnmacht, die sie gegenüber der Justiz verspürte. Aber auch darüber, was ihr Kraft gibt und wie sie Niklas‘ ansteckendes Lachen und seinen Gerechtigkeitssinn in Erinnerung behält.
Podcast-Host Anna Maria Beekes und Reporterin Ayla Jacob, die den Fall Niklas von Beginn an begleitet hat, sprechen mit der Mutter des 17-Jährigen. Niklas war in der Nacht zum 7. Mai 2016 auf dem Heimweg von „Rhein in Flammen" am Rondell an der Rheinallee in Bad Godesberg von einer Gruppe junger Männer angegriffen worden. Er bekam einen Schlag gegen den Kopf, fiel zu Boden und wurde weiter attackiert. Fünf Tage später starb er. Als mutmaßlicher Täter wurde Walid S. wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Das Bonner Landgericht sprach ihn frei. 2019 stellte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen ein – ohne Ergebnis. Denise Pöhler erfuhr davon aus den Medien.
Ayla Jacob ordnet im Gespräch ein, wie die Stimmung in Bad Godesberg in den Tagen nach der Tat war, wie der Stadtteil sich in den vergangenen zehn Jahren verändert hat und welche Rolle rechte Aktivistinnen und Aktivisten bei der Instrumentalisierung des Falls gespielt haben - einer Instrumentalisierung, der sich Denise Pöhler immer dezidiert widersetzte.
Parallel dazu zeigt der WDR ab Donnerstag, 28. Mai, um 22.45 Uhr die dreiteilige Dokumentarserie „Warum starb Niklas P.? Bonn sucht einen Täter". Alle Folgen sind ab 27. Mai in der ARD-Mediathek abrufbar. Auch GA-Reporterin Ayla Jacob kommt in der Serie zu Wort.
Unsere früheren Episoden zum Fall Niklas Pöhler:
Ein Leben mit Träumen (1)
Kriminelle Karrieren (2)
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