In dieser Folge von Tatort Nordwesten geht es um ein systematisches Verbrechen, das sich über Jahre hinweg hinter den Mauern einer kirchlichen Einrichtung abspielte.
Wir erzählen die Geschichte von Horst Specht, der als Kind in den Rotenburger Anstalten lebte – einem Ort, der für ihn zum Tatort jahrelanger Gewalt, Missbrauchs und Isolation wurde. Schläge, Zwangsarbeit, psychische Gewalt und sexualisierte Übergriffe prägten seine Kindheit und Jugend.
Host Julian Reusch spricht mit Journalistin Maike Schwinum vom Thementeam Soziales der Nordwest-Zeitung über alle Hintergründe. Wir sprechen über Machtstrukturen, systemisches Versagen – und den langen Weg zur Anerkennung und Entschädigung.
⚠️ Contentwarnung: Diese Folge enthält Schilderungen von Gewalt, sexualisiertem Missbrauch und psychischer Gewalt. Bitte höre die Episode nur, wenn du dich dazu in der Lage fühlst.
Hilfe & Anlaufstellen
Wenn dich die Inhalte belasten oder du selbst betroffen bist, findest du hier Unterstützung:
- Hilfetelefon Sexueller Missbrauch (Deutschland)
- 📞 0800 22 55 530
- 🌐 www.hilfetelefon-missbrauch.de
- Nummer gegen Kummer (für Kinder & Jugendliche)
- 📞 116 111
- TelefonSeelsorge
- 📞 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222
- 🌐 www.telefonseelsorge.de
- Weißer Ring (Hilfe für Opfer von Kriminalität)
- 📞 116 006
- 🌐 www.weisser-ring.de
Tatort Nordwesten bei Instagram: https://www.instagram.com/tatortnordwesten/
Zur Folge "Die Hungermorde": https://open.spotify.com/episode/21I00Ci5rxAKhXQS2CHFF4?si=JAz0VbhZQ_KKqY-3r2akfQ
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