Ein Leben mit Mord und Totschlag: Axel Petermann ist Experte darin, neue Spuren an alten Tatorten zu entdecken und zu deuten, um daraus Rückschlüsse auf Täter zu ziehen. Sein Beruf: die Verhaltensforschung an Mördern und anderen Schwerkriminellen, die noch nicht gefasst wurden. Damit hat er sich einen Namen gemacht – als einer der bekanntesten Profiler Deutschlands. Und er ist Stammgast bei "Tatort Niedersachsen" - unserem True-Crime-Podcast.
Zum zweiten Mal beantwortet Petermann die Fragen im „ABC des Todes“. Er berichtet über das Leiden von Angehörigen von Opfern und den Hilfsverein Anuas, dessen Schirmherr er ist. Er erzählt weiteren Cold Cases, von Bankräubern, Narzissten, Lügnern und anderen Verbrecher, auch über Frauen und Kinder, die töten. Er berichtet über den Fall Klaus Geyer, den Pfarrer aus Beienrode im Kreis Helmstedt, der 1997 seine Ehefrau erschlagen hatte.
Im Gespräch mit Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn diskutiert er über verschiedene Aspekte der Fallanalyse: Die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz bei Ermittlungen, wie Manipulationen an Tatorten erkannt werden können, was den Jagdinstinkt von Mördern triggert, ob das Quälen von Tieren die Entwicklung einer Gewalttäterpersönlichkeit beeinflusst, ob sich voraussagen lässt, dass Täter mit steigender Brutalität zuschlagen, und warum manche Mörder von ihren Opfern eine Trophäe mitnehmen.