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In einer Nacht enden drei Leben: Ein Mann tötet erst seinen Sohn, danach seine Frau und schließlich sich selbst. Ein einziges Familienmitglied bleibt zurück – Heike L., die damals 13-jährige Stieftochter des Täters. Jahrzehntelang gelingt es ihr, den Verlust ihrer Familie zu verdrängen – bis sie selbst in eine tiefe Krise stürzt. Schließlich sucht und findet sie Hilfe. Die heute 67-Jährige kann heute offen über das Verbrechen und ihre Erlebnisse sprechen, die ihr Leben bis in die Gegenwart prägen. Sie möchte anderen Opfern und Hinterbliebenen Mut machen.
In der neuen Episode unseres True-Crime Podcasts „Tatort Niedersachsen“ taucht mit Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn im Gespräch mit Heike L. tief in ihre Geschichte ein. Sie erzählt, wie das Verbrechen sie verändert hat, welche quälenden Fragen sie beschäftigten und auf welche Weise es ihr gelang, ihr Trauma zu verarbeiten. „Ich kann mit meinem Leben, das ich jetzt führe, zufrieden sein. Heute ist alles anders – und vor allem viel besser“, sagt Heike L.
Was gefällt Ihnen gut an Tatort Niedersachsen? Haben Sie Anregungen, was wir noch besser machen können oder einen Vorschlag zu einem Fall, den wir im Podcast vorstellen sollen? Oder Kritik? Schreiben Sie uns an [email protected]
684 Tage unschuldig im Gefängnis - aber auch nach dem Freispruch ist für Ramona und Thorsten nichts mehr wie früher. Ihre Wohnung ist weg, Schulden türmen sich auf, das Vertrauen zur eigenen Tochter für immer zerstört.
Miriam sitzt weiterhin im Gefängnis und weigert sich, das Urteil anzufechten - aus Liebe zu Josephine, die sie manipuliert hat. Ihre Eltern wurden von Nachbarn gemieden, Freundschaften zerbrachen, eine Mutter hatte Suizidgedanken. Selbst Polizisten verloren langjährige Freunde, weil sie der Wahrheit auf der Spur waren.
Wie leben die Betroffenen heute? Welche Lehren müssen Justiz und Gesellschaft ziehen? Und warum gibt es bis heute keine Aufarbeitung des Skandals?
Ein Blick auf die verheerenden Folgen falscher Anschuldigungen und die Frage: Könnte so etwas wieder passieren? Der bewegende Abschluss einer True-Crime-Serie, die zeigt, wie ein einzelner Mensch das Leben dutzender Familien zerstören kann.
Das finale Kapitel des Falls Josephine R. - exklusiv recherchiert von Braunschweiger Zeitung und SPIEGEL
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Während Ramona und Thorsten unschuldig im Gefängnis sitzen, führt die Polizei einen verzweifelten Kampf um die Wahrheit. Doch die Staatsanwaltschaft will nichts davon hören - ein beispielloser Konflikt zwischen den Behörden beginnt.
Die Ermittler entdecken gefälschte Videos, inszenierte Beweise und fundamentale Widersprüche in Josephines Aussagen. Doch statt diese Erkenntnisse weiterzuleiten, verschwinden entlastende Beweise in Handakten? Als eine neue Ermittlungsgruppe den Fall übernimmt, wird das ganze Ausmaß der Manipulation sichtbar.
Warum wurden die Eltern nicht früher freigelassen? Wie konnte es zu diesem Systemversagen kommen? Und welche Rolle spielte ein methodisch mangelhaftes Gutachten?
Nach 684 Tagen unschuldiger Haft folgt endlich der Freispruch - aber der Schaden ist angerichtet. Ein Fall, der zeigt, wie fragil unser Rechtssystem sein kann, wenn Manipulation auf Tunnelblick trifft. Teil 2 der erschütternden True-Crime-Serie über einen der größten Justizirrtümer Deutschlands.
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Josephine R. erzählt jahrelang von grausamen Übergriffen, präsentiert fingierte Beweise und manipuliert Therapeuten, Jugendamt und Justiz. Ihre Mutter Ramona erhält 13,5 Jahre Haft, ihr Stiefvater Thorsten 9,5 Jahre - für Taten, die nie passiert sind. Ihre Lebensgefährtin Miriam gesteht sogar Verbrechen, die sie nicht begangen hat, und sitzt bis heute im Gefängnis.
Wie konnte es so weit kommen? Welche Rolle spielten Behörden und Justiz? Und was treibt eine junge Frau dazu, ihre engsten Vertrauten zu zerstören?
Eine erschütternde True-Crime-Geschichte direkt vor unserer Haustür - recherchiert über drei Jahre von der Braunschweiger Zeitung.
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Warum mussten zwei Frauen sterben? Wie konnte es zu dieser Tat kommen? Und welche Rolle spielte die zerbrechende Familienstruktur? Vor Gericht werfen psychiatrische Gutachten und juristische Argumente ein Schlaglicht auf die düstere Familiengeschichte – und auf die entscheidende Frage: Mord oder Totschlag?
In der aktuellen Folge von „Tatort Niedersachsen“ besprechen Bettina Thoenes und Hendrik Rasehorn diesen Fall. Der Crime-Reporter berichtete damals vom Tatort und später aus dem Prozess für die Braunschweiger Zeitung.
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Ein Leben mit Mord und Totschlag: Axel Petermann ist Experte darin, neue Spuren an alten Tatorten zu entdecken und zu deuten, um daraus Rückschlüsse auf Täter zu ziehen. Sein Beruf: die Verhaltensforschung an Mördern und anderen Schwerkriminellen, die noch nicht gefasst wurden. Damit hat er sich einen Namen gemacht – als einer der bekanntesten Profiler Deutschlands. Und er ist Stammgast bei "Tatort Niedersachsen" - unserem True-Crime-Podcast.
Zum zweiten Mal beantwortet Petermann die Fragen im „ABC des Todes“. Er berichtet über das Leiden von Angehörigen von Opfern und den Hilfsverein Anuas, dessen Schirmherr er ist. Er erzählt weiteren Cold Cases, von Bankräubern, Narzissten, Lügnern und anderen Verbrecher, auch über Frauen und Kinder, die töten. Er berichtet über den Fall Klaus Geyer, den Pfarrer aus Beienrode im Kreis Helmstedt, der 1997 seine Ehefrau erschlagen hatte.
Im Gespräch mit Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn diskutiert er über verschiedene Aspekte der Fallanalyse: Die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz bei Ermittlungen, wie Manipulationen an Tatorten erkannt werden können, was den Jagdinstinkt von Mördern triggert, ob das Quälen von Tieren die Entwicklung einer Gewalttäterpersönlichkeit beeinflusst, ob sich voraussagen lässt, dass Täter mit steigender Brutalität zuschlagen, und warum manche Mörder von ihren Opfern eine Trophäe mitnehmen.
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Am 4. Dezember 1924 begann sein Sensationsprozess vor dem Schwurgericht beim Landgericht Hannover. Eine entscheidende Rolle für den Verfahrensausgang spielte das Gutachten eines renommierten Göttinger Professors für Psychiatrie. Der hielt Haarmann für zurechnungsfähig. Am 19. Dezember 2024 wurde Haarmann wegen 24-fachen Mordes verurteilt. Die Strafe lautete: Tod durchs Fallbeil.
Was wäre im Urteil herausgekommen, hätte Haarmann 100 Jahre später vor Gericht gestanden? Um diese Frage geht es in der neuen Folge des True-Crime-Podcasts von „Tatort Niedersachsen“. Gastgeber Hendrik Rasehorn spricht mit dem Braunschweiger Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Professor Dr. Jürgen Mauthe. Der ehemalige Direktor des Niedersächsischen Landeskrankenhauses Königslutter (heute Awo-Psychiatriezentrum) ist bis heute als Psychiater sowie Therapeut ambulant tätig und erstellt Prognosegutachten für verurteilte Straftäter.
Er öffnet die Black Box und erklärt, wie Angeklagte für ihre Gerichtsverfahren nach modernen wissenschaftlichen Maßstäben begutachtet werden. Wie schafft man Vertrauen, dass ein Mörder Auskunft gibt, welche Phantasien er bei der Tat hatte? Wie wichtig sind Details der Tathandlungen? Warum spielt die Sexualität des Angeklagten eine besondere Rolle? Diese und noch mehr Fragen werden im Gespräch beantwortet. Dabei wird auch geklärt, warum das Haarmann-Gutachten damals nicht nur fehlerhaft, sondern das Vorgehen des Göttinger Professor zweifelhaft war – auch nach Maßstäben von vor 100 Jahren.
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Der frühere Gifhorner Kripochef Jürgen Schmidt gehört zu den erfahrensten Kriminalisten zwischen Harz und Heide. Er und sein Team ermittelten in 25 Jahren in 142 Tötungsdelikten - nur ein einziger Fall blieb ungelöst. Schmidt leitete auch die Ermittlungen in einem der wohl spektakulärsten Fälle: dem „Torso-Mord“. Am 3. März 1999 wurde an der Wasseroberfläche des Elbeseitenkanals ein Fleischklumpen entdeckt. Erst ging man davon aus, dass dies ein Tiefkadaver sein könnte, der sich später jedoch als Teil einer weiblichen Leiche herausstellte. Die Öffentlichkeit war alarmiert, auch weil es damals ungelöste Morde an zwei Jugendlichen in der Region gab. Unter Hochdruck ging die Polizei ans Werk, um die unbekannte Frau zu identifizieren und den Mörder zu überführen. Wie dies den Ermittlern gelang, und ob der Torso-Mörder möglicherweise ein Serienmörder ist, dazu sprach Jürgen Schmidt beim Live-Crime-Talk in Braunschweig.
1971 trat Schmidt seinen Dienst bei der Polizei an. 1992 übernahm er die Leitung der Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Gifhorn. Nur wenige Tage später galt es ein erstes Tötungsdelikt aufzuklären: Den brutalen Sexualmord an einer 17-Jährigen, die betäubt vom Täter im Elbe-Seitenkanal entsorgt worden und dabei ertrunken war. Dies ist nur einer der Fälle, über die Schmidt berichtet und die verdeutlichen, was Menschen unter bestimmten Umständen bereit sind, einander anzutun – und wie die Polizei sie überführen konnte.
Im Gespräch mit Hendrik Rasehorn erklärt Jürgen Schmidt in der neuen Folge von „Tatort Niedersachsen“, was hinter den Kulissen der Kriminalpolizei geschieht. Es ist eine Frage-und-Antwort-Debatte entlang der Buchstaben des Alphabets – das „ABC des Todes“. Dies ist mittlerweile der vierte Teil: In Episode 50, der „Leichenflüsterer“, stellte sich der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel den Fragen. Ihm folgte der Bremer Profiler Axel Petermann in Episode 57, der „Mindhunter“. Im dritten Teil, Episode 62, war „Knastarzt“ Joe Bausch zu Gast.
Wer noch nicht genug bekommt: Jürgen Schmidt tritt am 21. November 2024 im Medienhaus Braunschweig auf beim 4. Live Crime-Talk. Eintrittskarten sind erhältlich unter www.konzertkasse.de
Dies ist einer der Kriminalfälle, an denen eine ganze Stadt Anteil nimmt. Bis heute ist in Braunschweig die Erinnerung wach an die Ereignisse vom 4. November 2014. In den frühen Morgenstunden wurde der 17-jährige Tom-Finn unter der Graffiti-Brücke entdeckt, nahe einem angrenzenden Gewerbegebiet, weniger als einen Kilometer von seinem Elternhaus entfernt. Der Schüler war offenbar von einem größeren Fahrzeug erfasst worden. Aufgrund seiner schweren Verletzungen im Brustkorb war klar, dass er sterben würde. 14 Stunden nach seinem Auffinden wurden im Krankenhaus die Geräte abgestellt. Der Junge starb in den Armen seiner Familie. Die Polizei konnte Vieles rekonstruieren, was in der Nacht geschehen ist. Aber ein Kern-Zeitraum von wenigen Minuten bleibt ungeklärt. Der Cold Case ist bis heute ungelöst. War es eine Unfallflucht, oder vielleicht sogar ein Tötungsdelikt? Die Angehörigen haben die Hoffnung, irgendwann Antworten zu bekommen.
In der neusten Folge des True-Crime-Podcasts „Tatort Niedersachsen“ erinnern Hendrik Rasehorn und seine Kollegin Katja Dartsch aus Anlass des 10. Todestags an Tom-Finn. Als Gast im Studio begrüßen sie Holger Kunkel. Den damaligen Leiter der Ermittlungsgruppe „Flucht“ hat dieser mysteriöse Fall nie losgelassen. Er spricht erstmals über seine Theorie zu den möglichen Ereignissen in der Todesnacht. Dabei geht es vor allem um einen Einbruch in einem nahegelegenen Möbelgeschäft.
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