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Am Vormittag des 17. Juli 2019 verabschiedete Kathleen D. ihren Sohn Vincent. Der 10 Jahre alte Junge fuhr gemeinsam mit seiner 5. Klasse eines Wolfsburger Gymnasiums auf einen mehrtägigen Schulausflug ins Waldpädagogikzentrum (WPZ) Hahnhorst. Einen Tag später wurde Sven D. an seiner Arbeitsstelle in einen Besprechungsraum gerufen. Polizeibeamte eröffneten ihm dort, dass sein Kind tot ist. Der Junge war überrollt worden von einer alten, zu einer Sitzbank umgebauten Lore – ein beliebtes Spielgerät bei den jungen WPZ-Besuchern. Das Gefährt wog rund 400 Kilogramm, wurde aber nie geprüft, stand dort ungesichert und unbeaufsichtigt.
Wer trägt Verantwortung für den Tod eines Kindes auf Klassenfahrt? In ihrem Schmerz mussten sich Vincents Eltern gedulden: Die Jahre vergingen, die Justiz mühte sich an dem Fall ab, gegen verschiedene Personen wurde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Schließlich kam es im November 2023 zum Prozess vor dem Landgericht Verden gegen eine Försterin.
In der neusten Folge des True-Crime-Podcasts „Tatort Niedersachsen“ blickt unsere Redaktion auf den tragischen Fall, die Ermittlungen und das Gerichtsverfahren zurück. Bettina Thoenes spricht darüber mit unserem Reporter Hendrik Rasehorn, der den Fall von Beginn an begleitet hat.
Das perfekte Geschenk für True-Crime-Fans: Die Crime-Box von Tatort Niedersachsen - jetzt bestellen!
Im Podcast erklärt Oberstaatsanwältin Ute Lindemann, Leiterin der Sonderabteilung für Sexualdelikte bei der Braunschweiger Staatsanwaltschaft, warum die Ermittlungen nach der Verschärfung des Sexualstrafrechts in manchen Fällen schwieriger geworden sind, warum Frauen sexuelle Übergriffe und Belästigungen anzeigen sollten und warum Kinder, die Opfer von sexuellem Missbrauch wurden, in der Regel zuverlässige Zeugen sind. Und sie sagt: „Ich habe gelernt: Man muss sich bei jedem Menschen alles vorstellen können.“
Ein Leben mit Mord und Totschlag: Axel Petermann ist Experte dafür, neue Spuren an alten Tatorten zu entdecken und zu deuten, um daraus Rückschlüsse auf Täter zu treffen. Seine Profession ist die Verhaltensforschung an Mördern und anderen Schwerkriminellen, die noch nicht gefasst werden konnten. Damit hat er es zu Ruhm gebracht als Deutschlands bekanntester Profiler. Als Bremer Kriminalpolizist begann er 1999 eine Ausbildung zum „zertifizierten polizeilichen Fallanalytiker“ und mit dem Aufbau der Dienststelle „Operative Fallanalyse“, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung 2014 war. Im Ruhestand ist er noch lange nicht: Weiterhin versucht er im Auftrag von Angehörigen, ungelöste Verbrechen aufzuklären, aber auch mögliche Anhaltspunkte für die Unschuld von Verurteilten zu finden. Daneben ist der 71-Jährige erfolgreicher Autor von True Crime-Sachbüchern und -Romanen. Sein aktuelles Buch heißt „Im Kopf des Bösen - Der Sandmann“. Der Thriller ist Teil der neuen Crime-Box unseres Verlags.
Axel Petermann ist ein Stammgast bei „Tatort Niedersachsen“. In Folge 37 sprach er über den Fall Heike Rimbach. Sie war eine junge Frau aus Lüttgenrode am Harz, die 1995 außerordentlich brutal getötet wurde - ein Verbrechen, das bis heute unaufgeklärt ist. In einer Sonderfolge, der 3-teiligen Reihe „Interview mit einem Mörder“, ordnete er als Experte die Erklärungsversuche für die Tat und Gewaltfantasien eines verurteilten Frauenmörders ein.
In der neuen Episode 57 von „Tatort Niedersachsen“ mit dem Titel „Das ABC des Todes Teil 2 - der Mindhunter“ spricht Petermann mit Redakteur Hendrik Rasehorn über fantasiegesteuerte Taten, über Serienmörder und Einzeltäter, worüber er sich mit Dominas und Bankräubern unterhält, wie weit er bei Selbstversuchen geht, um Verbrechen zu rekonstruieren, sowie über Fälle, die ihn bis heute beschäftigen. Darunter ist der Mord mit einem transportablen Krematorium. Dieser neue Podcast ist eine Frage-und-Antwort-Debatte entlang der Buchstaben des Alphabets. Im „ABC des Todes Teil 1 - der Leichenflüsterer“ sprach unsere Redaktion übrigens mit dem Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel über dessen schlagzeilenträchtigen Fälle.
Eva Nick spricht in dieser Folge mit zwei Regionalhistorikern aus dem Landkreis Helmstedt über die Gräueltaten während des zweiten Weltkriegs, die bis heute nicht vollständig aufgeklärt werden können. Deshalb sind die Forschenden auf alle Quellen angewiesen, die sie finden können: Und auf die Mithilfe der Bevölkerung.
Kaum beginnt der Herbst, die Tage werden früher dunkel und bleiben es auch länger, ziehen die Zahlen der (versuchten) Einbrüche in Wohnungen und Häuser wieder spürbar an. Wer einmal einen Tatort sehen konnte, den Diebe durchwühlt haben, um Geld, Gold, Schmuck oder Technik zu finden, der weiß, welch verheerende psychische Folgen dies für die betroffenen Bewohner haben kann. Doch nicht nur dies: In Folge 33 unseres Podcasts „Tatort Niedersachsen“ berichteten Polizeibeamte, dass es auch Täter gibt, denen Wertgegenstände nicht reichen, die ihre Opfer darüber hinaus auch noch demütigen wollen. Die beiden Polizisten und Präventionsexperten gaben in der Folge außerdem Tipps, auf welchen Wegen Einbrecher ins Haus gelangen und worauf es deshalb beim Schutz der eigenen vier Wände ankommt.
Doch was unternimmt die Polizei eigentlich gegen Einbrecher? Diese Frage klären wir im neuen Crime-Podcast. Als Gesprächspartner begrüßt Redakteur Hendrik Rasehorn die beiden Beamten Marian Zugehör und Jörn Memenga. Beide sind Mitglieder der Polizeiinspektion Braunschweig. Zugehör arbeitet im Kriminaldauerdienst: Er ist einer der ersten Beamten am Tatort und sichert Spuren. Memenga gehört dem ermittelnden Bereich an. Beide geben Einblick in ihre spannende Arbeit und die Jagd auf die Kriminellen, die oft genug auch zum Erfolg führt. Sie verraten auch etwa, was Einbrecher so treiben, wenn die einmal ins Haus hineingekommen sind. Da wird gar nicht so selten einmal Kühlschrank geöffnet ... Wenn die angebissene Pizza zurückbleibt, dürften sich die Hausbewohner darüber zwar ärgern, aber die Polizei bekommt so einen prima Spurenträger.
Der Podcast erscheint mit Blick auf den Tag des Einbruchschutzes am 29. Oktober 2023. Polizeidienststellen bundesweit informieren an diesem Tag Interessierte rund um das Thema Einbruchsschutz.
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Was geht im Kopf eines Mörders vor? Warum gibt es Menschen, die andere Menschen töten? Und was bringt einen Mörder dazu, freiwillig zu gestehen? Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen hat unsere Redakteurin Nathalie Schlie mit Andreas K. (Name geändert), einem verurteilten Mörder gesprochen, der in dieser Podcast-Sonderreihe von Tatort Niedersachsen selbst zu Wort kommen wird.
Der Mord an Monika B. (Name ebenfalls geändert) liegt schon mehr als 30 Jahre zurück. Gestanden hat Andreas K. ihn aber erst 2017. Seitdem sitzt er seine lebenslange Haftstrafe ab. Ein Gespräch über seine Kindheit, die Tat und sein Geständnis über 25 Jahre später.
Im Podcast spricht Nathalie Schlie außerdem mit dem bekannten Fallanalytiker und Kriminalisten Axel Petermann aus Bremen und mit Prof. Dr. Jürgen Mauthe, einem Psychiater und Neurologen aus Braunschweig, über die Tat und die Beweggründe von Andreas K.
Was geht im Kopf eines Mörders vor? Warum gibt es Menschen, die andere Menschen töten? Und was bringt einen Mörder dazu, freiwillig zu gestehen? Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen hat unsere Redakteurin Nathalie Schlie mit Andreas K. (Name geändert), einem verurteilten Mörder gesprochen, der in dieser Podcast-Sonderreihe von Tatort Niedersachsen selbst zu Wort kommen wird.
Der Mord an Monika B. (Name ebenfalls geändert) liegt schon mehr als 30 Jahre zurück. Gestanden hat Andreas K. ihn aber erst 2017. Seitdem sitzt er seine lebenslange Haftstrafe ab. Ein Gespräch über seine Kindheit, die Tat und sein Geständnis über 25 Jahre später.
Im Podcast spricht Nathalie Schlie außerdem mit dem bekannten Fallanalytiker und Kriminalisten Axel Petermann aus Bremen und mit Prof. Dr. Jürgen Mauthe, einem Psychiater und Neurologen aus Braunschweig, über die Tat und die Beweggründe von Andreas K.
Was geht im Kopf eines Mörders vor? Warum gibt es Menschen, die andere Menschen töten? Und was bringt einen Mörder dazu, freiwillig zu gestehen? Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen hat unsere Redakteurin Nathalie Schlie mit Andreas K. (Name geändert), einem verurteilten Mörder gesprochen, der in dieser Podcast-Sonderreihe von Tatort Niedersachsen selbst zu Wort kommen wird.
Der Mord an Monika B. (Name ebenfalls geändert) liegt schon mehr als 30 Jahre zurück. Gestanden hat Andreas K. ihn aber erst 2017. Seitdem sitzt er seine lebenslange Haftstrafe ab. Ein Gespräch über seine Kindheit, die Tat und sein Geständnis über 25 Jahre später.
Im Podcast spricht Nathalie Schlie außerdem mit dem bekannten Fallanalytiker und Kriminalisten Axel Petermann aus Bremen und mit Prof. Dr. Jürgen Mauthe, einem Psychiater und Neurologen aus Braunschweig, über die Tat und die Beweggründe von Andreas K.
Die nächste Folge Tatort Niedersachsen ist in Produktion! In Zwischenzeit empfehlen wir euch einen Podcast von Kollegen:
Immer montags bis freitags gibts in 5NACH5 die wichtigsten News und Themen aus der Region Braunschweig-Wolfsburg - und das in unter 10 Minuten!
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Aus „Zorn, Wut und Rache“ wollte er Leben vernichten und seine Familienangehörigen hinrichten. So fasste der Richter am Landgericht Braunschweig die Taten des Angeklagten in der Urteilsbegründung zusammen. Am 23. August 1998 war der damals 57 Jahre alte Klaus R. nach Wolfsburg-Westhagen gefahren, um seine von ihm getrennt lebende, 24-jährige Ehefrau aus der Wohnung seiner Schwiegereltern herauszuholen. Ihr Vater, ihr Bruder und ein Schwager wollten ihn noch auf der Straße abfangen und mit ihm reden. Doch es kam zum Streit. Schließlich hatte Klaus R. seinen Revolver gezogen und mehrfach auf die Männer geschossen.
Danach hatte er sich weiter auf die Suche nach seiner Frau gemacht, die sich mit Verwandten in einem Mehrfamilienhaus eingeschlossen hatte. Er stürmte die Wohnung und durchsuchte mit der Kühle eines Jäger die Räume ab, während unten 32 Polizisten im Einsatz waren. Angesichts der vielen Toten und Schwerverletzten meinte der damalige Wolfsburger Polizeichef nach dem Einsatz: „Solche Bilder kennt man sonst nur von Kriegsschauplätzen.“
In der neusten Folge des True Crime-Podcasts „Tatort Niedersachsen“ blickt unserer Redaktion aus Anlass des 25. Jahrestages auf den Amoklauf von Wolfsburg-Westhagen zurück. Unser Reporter Hendrik Rasehorn hat die Ereignisse von damals recherchiert, Archive gesichtet und mit Zeitzeugen gesprochen. Bettina Thoenes berichtete damals für unsere Zeitung aus dem Prozess vor dem Landgericht Braunschweig.
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