Klaus-Michael Kühne ist bereit, Hamburg ein spektakuläres Konzerthaus zu schenken. Bürgermeister Tschentscher hofft auf ein „Opernhaus von Weltrang, das wie die Elbphilharmonie die Kultur in unserer Stadt bereichern und ihre internationale Strahlkraft beflügeln soll.“
Doch was sagen Architekten zur Idee? Jörg Friedrich und sein Studio PFP haben Kulturbauten geplant, saniert oder neu errichtet. Er begrüßt die Idee: „Ich finde es unglaublich bewundernswert, dass in diesen Zeiten ein Mäzen auf den Gedanken kommt, eine Oper für eine Stadt zu errichten“, sagt der emeritierte Architekturprofessor.
Der Experte warnt vor einer teuren Sanierung des Bestandsgebäudes. „Es ist teurer, eine Oper zu renovieren, als sie neu zu bauen. Diese Häuser sind dermaßen verwurstelt, dass man die alte Technik komplett rausreißen und dann eine neue einbauen muss“, sagt er. „Dafür fehlt aber meist der Platz. Eine Opernsanierung ist ein Himmelfahrtskommando.“
Ein Gespräch über das Prestigeprojekt, teure Fehler – und Häuser für Flüchtlinge
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