Medien - Cross und Quer

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Medien - Cross und Quer episodes

  • Der Ätherkrieg ist wieder da - Streit um RT DE
    "Der Ätherkrieg ist wieder da!" - Streit um RT DE RT DE, oder auch "Russia Today Deutsch" ist seit Monaten ein Zankapfel der Medienpolitik. Das deutsche Programm des russischen Staatssenders wollte zunächst via Lizenz aus Luxemburg senden, daraus wurde nichts. Dann erhielt das Programm eine Lizenz aus Serbien. Die Landesmedienanstalten entschieden jedoch diese Woche, dass das Programm, das in Teilen in Berlin produziert wird, nicht lizensierungsfähig ist, von daher sei der Live-Stream via Website, App und über Satellit einzustellen Inzwischen hat auch Russland der Deutschen Welle ein Sendeverbot erteilt.Doch worum geht es in diesem "Medienkrieg"? Was will Moskau erreichen? Das fragen diese Woche Kai Schmieding und Michael Meyer die Osteuropa-Historikerin und Politologin Susanne Spahn.
    19 min
  • Das Ende der BBC?
    "Das Ende der BBC?" In diesem Jahr wird die British Broadcasting Corporation 100 Jahre alt. Doch vor diesem Jubiläum ist die öffentlich-rechtliche Anstalt einmal mehr Zentrum einer heftigen Debatte. Wie modern ist sie noch, wie viele Menschen erreicht sie, ist sie zu links-lastig, großstädtisch, voreingenommen? All das sind Fragen, die schon öfter gestellt wurden, aber dieses Mal ist die konservative Regierung draufund dran, die Gebührenfinanzierung, die sogenannte "Royal Charter" zu verändern. Ab 2028 soll, so will es die Kulturstaatssekretärin Nadine Dorries, die BBC nur noch aus Abogebühren finanziert werden. Sprich: Jeder zahlt nur noch für das, was er oder sie schaut. Wohin treibt die BBC also? Darüber sprechen Katrin Aue und Michael Meyer mit der ARD- Korrespondentin Imke Köhler.
    18 min
  • Wann kommt das Corona-Kino?
    Spielfilme in Zeiten der Pandemie – Gibt es ein Corona-Kino?2021 war das erste ganze Jahr, in dem die Filmbranche unter Pandemiebedingungen produzieren musste. Hat Corona die Auswahl der Stoffe beeinflusst? Wie hat sich die Bildsprache unter strengen Hygienevorschriften verändert? Wie hat sich der Publikumsgeschmack entwickelt? Oder spielt Corona fast wortwörtlich keine Rolle im aktuellen deutschsprachigen Kino? Die Wettbewerbsfilme im diesjährigen Saarbrücker Max-Ophüls-Preis zum Beispiel lassen es vermuten. Darüber unterhalten sich Thomas Bimesdörfer und Michael Meyer mit der Filmexpertin Klaudia Wick von der Deutschen Kinemathek in Berlin.
    16 min
  • Kampf gegen Hass? Telegram im Visier
    Kampf gegen Hass? Telegram im Visier Der Messengerdienst Telegram ist in manchen Ländern der Ort für die Opposition, sich gefahrlos zu vernetzen, in Belarus zum Beispiel. Aber nicht erst seit Corona ist Telegram auch ein Ort des Hasses und der Gewaltaufrufe. Reporter des NDR haben in Telegram-Kanälen oder –Gruppen in den letzten beiden Monaten 2021 fast jeden Tag einen öffentlichen Mord-Aufruf gefunden – gegen Politikerinnen, Wissenschaftler, Medienleute. Und nur in Ausnahmefällen greift Telegram ein. Jetzt fordert auch Innenministerin Nancy Faeser harte Konsequenzen für die Plattform. Als Ultima Ratio wäre sogar eine Abschaltung denkbar, so die SPD-Politikerin.Über den schwierigen Umgang mit Telegram sprechen Kai Schmieding und Katrin Aue mit Matthias Kettemann von der Uni Innsbruck.
    16 min
  • "Immer noch ein Sturmgeschütz? 75 Jahre DER SPIEGEL"
    Immer noch ein Sturmgeschütz? – 75 Jahre "Der Spiegel"Zahlreiche Skandale und Affairen hat Der SPIEGEL ans Licht gebracht, so wurde er zum "Sturmgeschütz der Demokratie". Aber das Nachrichtenmagazin aus Hamburg hat auch selbst Geschichte geschrieben. Als massivster Angriff auf die Pressefreiheit der jungen Bundesrepublik galt zum Beispiel das Vorgehen der Regierung Adenauer gegen eine SPIEGEL-Geschichte über das NATO-Manöver Fallex im Jahr 1962 - für Kanzler Adenauer ein "Abgrund an Landesverrat". Viele Jahre später: der Relotius-Skandal durch erfundene Reportagen, ein schwerer Schlag für die Glaubwürdigkeit der Redaktion. 75 Jahre wird das Nachrichtenmagazin jetzt alt, der Leitspruch heißt nach wie vor: "Sagen, was ist."Michael Meyer und Katrin Aue sprechen mit dem Medienjournalist Christian Meier (Die Welt) über die bewegte Geschichte des SPIEGEL und (s)eine multimediale Zukunft.
    0 min
  • Der Fall Julian Assange: Signal an alle Whistleblower?
    Wütende Proteste folgten letzte Woche auf das Urteil eines britischen Berufungsgerichts im Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange. Die USA fordern seit Jahren die Auslieferung des Australiers. Weil er bei Wikileaks gemeinsam mit Informanten geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan veröffentlicht hatte. Ein britisches Gericht hatte die Auslieferung in die USA abgelehnt. Doch jetzt, in der nächsten Instanz, bekam die US-Regierung mit ihrer Berufung recht. Der Rechtsstreit läuft weiter. Aber was bedeutet der Fall Assange schon jetzt für Whistleblower und Journalistinnen in aller Welt? Wird sich in Zukunft überhaupt noch jemand trauen, geheime Informationen öffentlich zu machen, wenn – wie im Fall Assange – 175 Jahre Haft drohen?Darüber sprechen Michael Meyer und Katrin Aue mit Juliane Matthey von Reporter ohne Grenzen.
    0 min
  • Gefahr und Chance - Hat Corona den Journalismus verändert?
    Gefahr und Chance – Hat Corona den Journalismus verändert? Die Pandemie ist eine Krise. Und damit eine Herausforderung. Für die Gesellschaft, für die Medien, für den Journalismus. Herausforderungen können angenommen werden, an Herausforderungen kann man wachsen, man kann sich aber auch vor ihnen verstecken und im schlimmsten Fall an ihnen scheitern. In den deutschen Medien hat Corona zu einem Wandel in der Betriebskultur geführt, findet auf jeden Fall der Medienwissenschaftler Stephan Weichert vom "Institut für Digitale Resilienz". Mit ihm sprechen Isabel Sonnabend und Thomas Bimesdörfer über Umbrüche in den Redaktionen, ein neues Verständnis von Teamarbeit, Vor – und Nachteile des Homeoffice im Medienbetrieb und über Erwartungen des Publikums an seriösen Journalismus in der Pandemie.
    0 min
  • TVP World: Meinungsmache made in Warschau?
    Polen steht unter Druck - nicht nur sind mehrere Verfahren seitens der EU anhängig, weil die mangelnde Rechtsstaatlichkeit in mehreren Punkten moniert wird, auch die Situation an der polnisch-belarussischen Grenze wuchs sich in den letzten Wochen zu einer humanitären und politischen Krise aus. In dieser Situation startete das polnische Staatsfernsehen den Sender "TVP World", der, zunächst nur auf Englisch, die polnische Seite, oder genauer: Die Sicht der PiS- Partei zeigen soll. Der Sender ist ähnlich einseitig wie das polnische Staatsfernsehen im Inland. Doch was bezweckt man mit dem Sender? Darüber sprechen Katrin Aue und Michael Meyer mit ARD- Korrespondent Jan Pallokat in Warschau.
    0 min
  • Spielend leicht? Wie die Gaming - Branche Milliarden macht
    Spielend leicht? – Wie die Gaming-Branche Milliarden machtCrunch ist ein vielbesetzter Begriff: Wenn man ihn in der Internetsuche eingibt, kommen erst einmal Tipps zu Bauchmuskelübungen. Ansonsten ist der Begriff, auch oft als "Crunch Time" beschrieben, gängig für eine Vielzahl an Überstunden in der Gaming-Branche. Und zwar knallharte: Nach dem Prinzip "hire and fire" leisten Entwickler und Entwicklerinnen Überstunden bis ins Maximum, um die Deadline eines Spiels einhalten zu können. Das kann auch mal Monate lang dauern. So steigert die Gaming-Branche Jahr für Jahr ihre Umsätze und Gewinne. Wie die Situation aktuell aussieht, darüber sprechen Isabel Sonnabend und Stefan Forth mit dem Gaming-Experten Florian Mayer in "Medien - Cross und Quer"
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  • "Team Vorsicht"- Studie zur Corona-Berichterstattung
    "Team Vorsicht" – Studie über Corona-Berichterstattung: So viele Beschwerden gegen die Berichterstattung deutscher Medien gab es noch nie. Der Deutsche Presserat hat für das Pandemie-Jahr 2020 einen Rekord vermeldet. Und schon letztes Jahr im Frühling, mit den ersten Anti-Corona-Maßnahmen, wurde Kritik an den Medien laut. Panikmache, hieß es mancherorts. Zu einseitig, zu regierungsnah, zu unkritisch. Die FAZ fragte im April 2020 sogar, ob "alle Journalisten Versager" seien. Die Rudolf-Augstein-Stiftung hat die Qualität der Corona-Berichterstattung jetzt systematisch untersuchen lassen. Das Ergebnis: Die begutachteten Medien haben "überwiegend sachlich" über die Pandemie berichtet. Aber die Wissenschaftler fanden durchaus Mängel. Darüber sprechen Michael Meyer und Thomas Bimesdörfer mit einem der Autoren der Studie, Carsten Reinemann von der LMU München.
    0 min

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Die Moderatorinnen und Moderatoren informieren, diskutieren und räsonieren jede Woche über neue Trends und kontroverse Themen aus der großen weiten Welt der Medien. Immer zu zweit, immer voller…

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