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Würde und Wärme; Exoten unserer Zeit? Haben wir Halt verloren und wenn ja wodurch?
Es gab sie nicht mehr, sie stand einfach still und alles andere um mich herum stand auch still. Sie wurde zu einem Raum, der um mich herum entstand, ähnlich wohl wie ein Vakuum, ein Nichts, in dem doch alles war. Augenblicklich schien alles eins, gleich und ganz zu sein. Alles war völlig in Ordnung. Ein Augenblick der Liebe, sagen manche, ein Augenblick der Zeitlosigkeit für mich. Eine Zeitlosigkeit, die sich der Liebe, so wie wir sie kennen, empfinden und suchen, entzieht und sich als etwas Flüchtig Fluresszierendes offenbart, und den Eindruck in die Unendlichkeit der Zeit, hinterlässt. Nach diesem Ereignis war mein Leben ein anderes. Doch dazu ein andermal mehr.
Häufig werden wir von Teilnehmenden nach oder während der Schweigekurse und Meditation-Workshops gefragt werden, wie es denn sein könne, dass ihnen das Zeitgefühl abhandengekommen sei? Sie berichten, dass Sie nicht mehr wüssten, wie lange Sie bei uns sind oder waren, sodass es Stunden, Tage oder gar Wochen sein könnten, und dass es nicht mehr wichtig sei, ob es Sommer, Winter, Herbst oder Frühling wäre, Tag oder Nacht, Sonne oder Regen: Alles wäre irgendwie gleich bedeutend und zugleich auch unbedeutend. Und auch noch einige Zeit lang nach dem Kurs, hätten Sie es mit dieser Zeitlosigkeit zu tun. Sie würden bemerken, dass das sonst so im Vordergrund stehende Gedankenkarussell sich in den Hintergrund schieben würde. Zwar würden Sie die Gedanken bemerken, doch sie wären nicht besitzergreifend. Genau so verhielte es sich auch mit Alltagsproblemen und Ängsten: Alles wäre da und doch nicht so allumfassend präsent. Wir besprechen dann mit ihnen das Phänomen der Angst und was die Zeit und unser Gefühl von Zeit, damit zu tun haben könnten.
Ich versuche nun einmal aus der Erinnerung an diese Gesprächsrunden diesem Thema und meine Gedanken dazu, in eine Form zubringen, die Ihnen das Prinzip der Zeit, aus der Sicht des Bewusstseins, vielleicht ein klein wenig näher bringen kann.
Kursbeschreibung
Seien Sie ein Teil der Veränderung, die gerade geschieht und heben Sie den Schatz Ihres Wesenskerns. Dieses Jahrestraining führt sie durch einen 16-monatigen Individuationprozess. Die Praxis der Meditation, mit der einhergehenden Bewusstseinsfestigung, machen einen solchen Prozess erst möglich. Werkzeuge und Methoden, die dem heutigen Stand der Neurowissenschaften und einer modernen Bewusstseinsforschung entsprechen, werden angewandt und in den jeweiligen Alltag, der Teilnehmenden integriert. In diesem Training geht es nicht um die weitere Optimierung unserer Selbst, sondern, um das Werden unseres Seins.
Wir arbeiten uns durch 3 Module mit insgesamt 9 Gruppentreffen. Alle Treffen finden unbedingt als Präsenztermine statt. Eine individuelle Onlinebegleitung, zwischen den Präsenztreffen, steht allen Teilnehmenden offen. Die Voraussetzung, um an einem solchen Prozess teilnehmen zu können, ist eine bisher schon vertraute Meditationspraxis, die Fähigkeit zur Selbstreflexion und das Erkennen von geistig-psychologischer und geistig-emotionaler Zusammenhänge.
Immer mehr Menschen meditieren bereits. Sie machen Erfahrungen jenseits des Gewohnten und so kommen immer mehr Fragen auf, die nach Antworten suchen. Die Leichtigkeit des Seins ist so nah und doch auch oft so fern. Wir bemerken immer häufiger, dass wir selber es sind, die einem tieferen Transformationsprozess in uns, im Wege stehen. All das ist völlig normal, denn wir suchen etwas, das wir nicht kennen! Wie sollen wir also finden, was wir nicht kennen? Jenseits von Psychologie beginnt Liebe und das Selbstsein kennt kein Alter. Es ist nie zu spät für die Entdeckung des eigenen Seins und so ist dieses Jahrestraining Ihrer Individuation gewidmet. Ein Prozess, der Sie in spannende Bereiche, des menschlichen Bewusstsein führt wird.
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