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Show Notes
Research:
Zwei Studien, die thematisch gut dazu passen
Karimov-Zwienenberg, M., Symphor, W., Peraud, W., & Décamps, G. (2024). Childhood trauma, PTSD/CPTSD and chronic pain: A systematic review. PLOS ONE, 19(8), e0309332.
Show Notes – Folge 5
Regulation: Was heißt das konkret?
Ressourcen: Was zählt wirklich als Ressource?
Stabilisierung vor Tiefe
Wenn Entspannung nicht funktioniert
Praktische Beispiele / Impulse
Mini-Check-in (30 Sekunden)
Was bedeutet „bio-psycho-sozial“ wirklich?
Warum „alles psychisch“ und „nur körperlich“ beides zu kurz greift
Trauma im biopsychosozialen Kontext
Praxis-Herausforderung: Integration ohne Überforderung
Beispiele aus der Praxis
Mini-Reflexion für dich
Rückenschmerzen & Psyche
1. Wie sollten wir im Kontext Psyche an Rückenschmerzen denken?
Rückenschmerz ist in den meisten Fällen multifaktoriell. Das bedeutet:
Moderne Schmerzforschung spricht vom biopsychosozialen Modell. Schmerzen entstehen nicht nur im Gewebe, sondern im Nervensystem – in Wechselwirkung mit Gedanken, Emotionen und Kontext.
Chronischer Stress kann:
Das heißt nicht, dass Schmerzen „psychisch“ sind.
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2. Was sagen Studien?
Einige zentrale Erkenntnisse aus der Forschung:
Wichtige Konzepte:
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3. Warum gehen andere Kulturen anders mit Rückenschmerzen um?
Studien zeigen große Unterschiede in:
In Kulturen mit:
… chronifizieren Rückenschmerzen seltener.
Das bedeutet nicht, dass Menschen „stärker“ sind.
In westlichen Gesellschaften:
→ können unbeabsichtigt Chronifizierung fördern.
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4. Wie denken wir in dieser Folge darüber?
Nicht entweder Struktur oder Psyche.
Struktur
Rückenschmerz ist oft ein Zusammenspiel.
Die zentrale Frage lautet nicht:
Sondern:
BONUS:
Hier sind 5 wissenschaftliche Studien / Reviews im APA-Stil zum Thema Rückenschmerzen, psychosoziale Faktoren und chronische Beschwerden – inklusive Zitation und Link:
Pincus, T., Burton, A. K., Vogel, S., & Field, A. P. (2002). A systematic review of psychological factors as predictors of chronicity/disability in prospective cohorts of low back pain. Spine, 27(5), E109–E120. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11880847/
Otero-Ketterer, E., Peñacoba-Puente, C., Ortega-Santiago, R., Galán-del-Río, F., & Valera-Calero, J. A. (2023). Consideration of psychosocial factors in acute low back pain by physical therapists. Journal of Clinical Medicine, 12(11), 3865. https://doi.org/10.3390/jcm12113865
Alhowimel, A. S., Alotaibi, M. F., Coulombe, B. A., & Rainville, J. (2021). Psychosocial predictors of pain and disability outcomes in chronic low back pain patients: A systematic review. Journal of Multidisciplinary Healthcare, 14, 2243–2258. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.2147/JMDH.S343494
Jegan, N. R. A., Brugger, M., Viniol, A., Strauch, K., Barth, J., Baum, E., … & Becker, A. (2017). Psychological risk and protective factors for disability in chronic low back pain – a longitudinal primary care study. BMC Musculoskeletal Disorders, 18, 123. https://link.springer.com/article/10.1186/s12891-017-1482-8
Sirbu, E., Onofrei, R. R., Szasz, S., & Banach, M. (2020). Predictors of disability in patients with chronic low back pain. Archives of Medical Science, 19(1), 94–100. https://doi.org/10.5114/aoms.2020.97057
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Kurz erklärt, was diese Studien zeigen:
• Psychologische Faktoren (z. B. Angst, Depressivität, Katastrophisieren) sind starke Prädiktoren für
• Biopsychosoziale Sichtweise statt rein mechanischem Modell verbessert das Verständnis und die Frühidentifikation von Risikopatienten. 
• Coping-Ressourcen und Selbstwirksamkeit spielen nicht nur bei Schmerzen, sondern auch bei der funktionellen Beeinträchtigung eine zentrale Rolle. 
• Faktoren wie Furcht-Vermeidung und depressive Stimmungen können längerfristig zu mehr Einschränkungen und schlechteren Outcomes beitragen. 
Links :
Wenn du neu dabei bist: Diese Folge ist ein idealer Einstieg in Staffel 5 und ins Thema Traumaarbeit – verständlich, nahbar und alltagsbezogen.
Links (Shownotes):
Hinweis: Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung.
Wenn du neu dabei bist: Diese Folge ist dein Einstieg in das Thema Traumaarbeit – verständlich, praxisnah und mit Blick auf das, was im echten Leben wirkt.
Hier für euch Tipps für Einfachheit aus psychologischer, physiotherapeutischer und sozialer Sicht**
1. Psychologische Perspektive:
2. Physiotherapeutische Perspektive:
3. Vereinfachung in komplexen Situationen:
4. Soziale Perspektive:
5. Allgemeine Tipps zur Vereinfachung:
In der sozialen Perspektive geht es darum, Beziehungen zu pflegen, Unterstützung zu finden und gleichzeitig gesunde soziale Grenzen zu setzen. Diese Tipps bieten Wege, wie du inmitten sozialer Komplexitäten die Einfachheit bewahren kannst, um ein erfülltes soziales Leben zu führen. 🤝💕
vielen Dank für das zuhören und die Unterstützung hierhin.
--Teil 1:--
https://aerztegesellschaft-heilfasten.de/informationsdienst/fachbeitraege-fastentherapie/fasten-bei-rheumatoider-arthritis/
--Teil 2:--
Beim Heilfasten steht die allgemeine Gesundheit und das Erlebnis des Verzichts im Fokus. Durch den zeitlich begrenzten Verzicht soll der Stoffwechsel entlastet und der Organismus entschlackt werden. Während dieser Phase kann der Körper regenerieren und neue Kraft schöpfen. Obwohl Heilfasten für gesunde Erwachsene in der Regel gut verträglich ist, können vorübergehende Begleiterscheinungen auftreten. Dazu gehören Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe. Ein Abbruch des Heilfastens ist notwendig, wenn schwerwiegende Komplikationen auftreten. Bestimmte Personengruppen sollten gänzlich auf das Fasten verzichten, wie z.B. Kinder, Schwangere oder Personen mit Essstörungen. Die Frage nach dem gesundheitlichen Mehrwert des Heilfastens ist in der medizinischen Community umstritten. Aktuelle Studien zeigen jedoch positive Effekte auf Blutzucker, Blutfette, Blutdruck sowie das allgemeine körperliche und psychische Wohlbefinden. Hier sind die zitierten Studien:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30601
--Teil 3:--
In meiner heutigen Podcast-Episode habe ich verschiedene Themen angesprochen, darunter auch Transfette. Was sind Transfette eigentlich? Sie sind ungesättigte Fettsäuren, die entstehen, wenn gesundes Pflanzenöl industriell gehärtet wird. Dies geschieht beispielsweise bei der Herstellung von schmierfähigem Fett aus flüssigem Öl. Ein weiterer Punkt, den ich angesprochen habe, ist die Frage, ob sich Fasten wirklich lohnt. Die Diskussion um den Begriff "Entschlacken" ist häufig unsachlich, da der Körper über Entgiftungsorgane wie die Leber verfügt, die kontinuierlich reinigen. Dennoch zeigen klinische Studien, dass Heilfasten positive Effekte auf Blutzucker, Blutfette, Blutdruck und das allgemeine Wohlbefinden haben kann.
Fünf Tipps, wie man erkennen kann, wann Süchteleien oder Kompensation zur Sucht werden können.
_ Die feine Linie zwischen Süchteleien und Sucht: Erkennen und Handeln_
Süchteleien können subtil beginnen und unbemerkt in Sucht übergehen, bevor wir es merken. In dieser Ausgabe nehmen wir die Herausforderung an, diese unsichtbare Grenze zu erkennen und bieten fünf Tipps, wie Sie sie identifizieren können.
Tipp 1: Selbstreflexion
Tipp 2: Äußere Beobachtung
Tipp 3: Quantität und Häufigkeit
Tipp 4: Emotionale Veränderungen
Tipp 5: Verlust von Kontrolle
Die Fähigkeit, zwischen Süchteleien und Sucht zu unterscheiden, ist der erste Schritt zur Veränderung. Wenn Sie diese Grenze erkennen und handeln, können Sie Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden schützen. Das Bewusstsein für Ihre eigenen Grenzen ermöglicht Ihnen, mehr Ruhe in Ihren Organismus zu bringen und auf einem gesunden Weg voranzukommen.
Wir möchten jedoch betonen, dass die hier bereitgestellten Ratschläge keinen Ersatz für professionelle Hilfe darstellen. Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, mit Süchteleien oder Suchtproblemen konfrontiert sind, zögern Sie nicht, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ein bundesweites Sorgentelefon für Angehörige von Menschen mit Suchtproblemen beim DRK steht ebenfalls zur Verfügung (06062 / 607 67) und ist freitags bis sonntags sowie an gesetzlichen Feiertagen von 8:00 bis 22:00 Uhr erreichbar.
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