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Solange Begriffe wie „Femizid“, der durch Männer verübte Mord an Frauen, weiter der Machtdemonstration dient, sind wir in der Geschlechtergleichstellung nicht so wirklich vorangekommen. Da sind wir quasi noch im 19.Jahrhundert, zu Lebzeiten des französischen Testosteron - C19/H28/O2 - Saftmischers Charles-Édouard Brown-Séquard. Der hatte sich eine Mixtur aus Hodenblut, Samen und dem Saft zerstampfter Hoden von jungen Hunden oder Meerschweinchen gebraut, um seinen „Naturvorteil“ auch noch mit 72 Jahren zu behaupten.
Hören wollte „Saint Boy“, ein Tunierpferd auch nicht. Schon gar nicht auf sein Interimsfrauchen und 5-Kämpferin Annika Schleu. Sie war auf dem besten Wege Olympisches Gold zu erkämpfen. Aber der Gaul machte ihr einen Strich durch die Rechnung und beförderte sie auf Platz 31. Zum Heulen, aber wenn man es mit so viel Lässigkeit wie Wasserspringer Tom Daley angehen lässt, der auf dem obersten Treppchen gelandet ist, obwohl er zwischendurch noch für wohltätige Zwecke strickt, dann ist klar: Im Leben muss es mehr geben als teures Geschmeide für körperliche Höchstleistung erzielen zu wollen. Und auch darüber wird vom „Meine Tage“-Team gesprochen: angekündigter Suizid von Freunden. Wie geht man mit der Bürde um, wenn man in die Tat eingeweiht wurde. Und wieso fährt Natascha trotz Lawinengefahr über einen gesperrten Pass? Stoff für die Rubrik „once in a lifetime“.
Was war sonst noch die letzte Woche los? Laschet hat auch ein Buch abgeschrieben. Sein Buch "Die Aufsteigerrepublik: Zuwanderung als Chance" wird in "Die Aufschneiderrepublik: von Zuwanderern lernen" umbenannt. Wer kennt den Unterschied zwischen Olympiade und Olympia? Apple will Siri für Drittanbieter abschalten, scheint aber noch Top Secret zu sein. Und Scarlett Johansson verklagt Disney+. Aber warum?
Bereits vor 20 Jahren – da war es gerade in, in „Chiffon“ quasi nackt auszugehen – taten dies Natascha und Mandana, um natürlich klar zu machen, dass sie es sind, die entscheiden wann und für wen sie im Evakostüm zu sehen sein wollen. Skandalös finden es die Zwei, dass ein Statut, das die Höschenkürze der Beachhandballerinnen determiniert, den Norwegischen Beachhandballerinnen bei der Europameisterschaft eine saftige Geldstrafe eingebrockt hat. Deren Buxen waren frecherweise einfach mal ein paar Zentimeter zu lang. Wobei es überhaupt erst seit 1960 gesellschaftsfähig ist, dass Frau ein Beinkleid tragen darf! Dies alles wirft dann erneut die Frage auf: ist Zeitreisen doch möglich? Schaut man auf die „Sports Illustrated“ schöpft man Hoffnung, die man bei der RTL-Elendsreporterin, Fake-Anpackerin und Schlammschminkerin Susanne Ohlen, verloren hat. Vom aktuellen Cover strahlt nämlich das Transgender Model Leyna Bloom und sie ist ein leuchtender Beweis dafür, dass eben doch nicht alles schlimm, fake und perspektivlos ist. So wie Nataschas geniale Idee für das Radiomedium à la Netflix. Im Zyklus 32 heisst es dann leider auch leise „Servus“ zu Alfred Biolek. Er ist im Alter von 87 Jahren von der Erde gegangen, die er um so viel Wissen, Witz und Menschlichkeit bereichert hat. Danke, Bio! Du bist mehr denn je ein Trend.
Jeder Mensch hat eine Wahl. Er kann links oder rechts abbiegen, Liebe oder Hass leben und teilen. Einem 104jährigen seine Passion, mit dem Klappstuhl in seinem Gässchen zu sitzen, nehmen zu wollen, ist auf alle Fälle eine schlechte Wahl. Ebenso, einer 65jährigen Afrikanerin ihren späten Triumph des Lächelns zu neiden, nachdem sie ihr Leben lang wegen ihrer Gaumen-Lippenspalte gehänselt wurde. Das Rezept lautet allgemein: Das Leben ist kein Ponyhof und wenn Dich Dein Pony dann ab und an in den Schlamm schmeißt, schüttel ihn ab und mach weiter. Ohne Gram und Groll. Das gilt auch für das sehr ausgeleierte Thema „Kopftuchtragen“. Soll jeder das tragen, was ihn persönlich glücklich macht, lautet hier der Konsens. Aber bei der „Burka“ sagen die beiden Frauen „Stop“. Das ist ihnen zu zu fundamentalistisch. Und auch „oben ohne bei H&M“ steigt die Frauenrechtlerin El Kasri aus. Am Ende heisst es dann wieder versöhnt: Hauptsache ich mag mich!
Wir empfehlen allerdings lieber das Buch von H.P. Kerkeling. "Pfoten vom Tisch". Klar wird hier: H.P. hat wahrscheinlich bei uns geklaut. Er hat seine Katze "Hömma" genannt. Das hat er natürlich in unserem Podcast gehört (Zwinker). Ergo, er scheint auch nicht besser zu sein als Annalena Baerbock. „Texteklauen“ ist das neue „Erarbeiten“. Es ist sicherlich ein einfacher Weg, aber ist er auch erfolgreich?
Das "Meine Tage"-Duo fragt sich, ob Norbert Himmlers Onkel Wolfgang Hitler ist. Und wird hier auch etwas verwechselt? Neuer Intendant vom ZDF ist er auf jeden Fall. Aber erst, als Tina Hasselt freiwillig beim dritten Wahlgang nicht mehr antritt. Schade, finden die beiden. Tina hätte es gerockt. Was jetzt der "junge Himmler" bringt, wird sich zeigen.
Marie Nasemann trifft „momsshaming“ mit voller Breitseite. Gut, welche Rabenmutter gibt denn bitteschön das eigene Kind mit einem Jahr in die Kita? Aber Moment mal! Was passiert denn hier? Aus einer privilegierten Position heraus wird verurteilt. Gibt es wirklich einen Konsens unter Müttern, dass nur eine Hausfrau eine gute Mutter ist? Hausfrausein muss man sich leisten können! Gut Marie könnte es sich sicherlich leisten…. Stoooopppp! Arrrrgh! So schnell passiert es, dass wir Gründe dafür suchen, wenn Lebensmodelle von unserem eigenen abweichen. Aber da wir die Spielkarten unserer Mitmenschen nicht kennen, sollten wir nicht urteilen. Wir könnten falsch liegen! Ziemlich sicher sogar.
„Das Scannergen“ erbte sie vom Herrn Papa. Einem kenianischen Philosophie Professor, der weltweit dozierte. Den Schalk hat sie vom Opa, der heimlicher Colatrinker war und den guten Style, den hat sie vom -leider schon verstorbenen- großen Bruder Jim. Shary Reeves ist die Kategorie „Promi“, die eben durch Leistung, Facettenreichtum und Wissensdrang auffällt und dabei so mädchenhaft lächelt, dass man wünschte, man könnte sie klonen.
Natascha’s Schulkameradin und Freundin Shary Reeves, TV-Moderatorin, Fussballspielerin und People of Color ist Teil der Dokumentation von Körners “Schwarze Adler”, in der SpeielerINNEN mit Migrationshintergrund zu Wort kommen. Sie wissen, was Rassismus bedeutet. Shary Reeves wird im Zyklus 27 zu Gast bei “Meine Tage” sein. Die zwei Frauen feiern heute die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo und deren Umgang mit ihrem tragischen und von Schmerz geprägten Leben. Das Fundstück des Opas – und die daraus resultierende Frage – sezieren sie genüsslich: Jens Spahn mit seiner Maskenaffaire ist demnach wohl der heimliche Gewinner aller “The Masked Singer”-Staffeln to come. Performt hat er schon … Ort des Auftritts war aber nicht die Pro7 Bühne, sondern Nesse-Apfelstädt, ein beschauliches kleines Örtchen in Thüringen. Das hat der Gesundheitsminister so mit Masken beliefern lassen, das es kracht. Was zu ihm passt, denn er geht offensichtlich sonst nur mit seiner Frise auf Lücke. Spahn hatte alle und jeden in den Wettbewerb berufen, mit dem der Pandemie geschuldeten Mundschutz “ne Mark” zu machen. Eine haarige Angelegenheit, das Ganze, die zeigt, dass leider so gar kein Mitglied der Politikshow einen Stein nur anheben, geschweige denn werfen darf…
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