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Während einige große und neue MMORPGs am Schwächeln sind, scheint das mittlerweile 11 Jahre alte Final Fantasy XIV aufzublühen. Erst vor Kurzem veröffentlichte es sein neuestes Addon Endwalker und die Server wurden von Spielern überrannt. Schnell bildeten sich lange Schlangen und Entwickler mussten sich für die Server-Probleme entschuldigen.
In dieser Folge des Podcasts betrachten wir das MMORPG aus den Perspektiven einer langjährigen Veteran-Spielerin und einer Neueinsteigerin. Für wen lohnt es sich, einen Blick in FFXIV zu werfen? Warum sind gerade so viele Gamer dabei, das Spiel auszuprobieren? Erfahrt es in unserem Podcast.
Was macht man als Fan, wenn dein Lieblingsspiel nur noch schlechte Nachrichten liefert? Was passiert, wenn die Leidenschaft für ein Game auf einen Tiefpunkt sinkt? Mit dieser und vielen anderen Fragen sprechen wir mit dem Betreiber von Vanion, Andi.
Das vergangene Jahr war WoW nicht gnädig gestimmt. Harsche Kritik an dem Addon Shadowlands und der Skandal um Activision Blizzard haben die Atmosphäre um das MMORPG herum immer weiter verschlechtert. Andi äußert in dem Podcast seine Sicht auf die Situation, seine Wünsche und spricht auch über neue Projekte.
Das MMO New World gehört zu den heißesten Releases des Jahres 2021. Zum Launch wurden die Server des Spiels überrannt und es bildeten sich Warteschlangen, die in die Tausende gingen. Amazon musste deswegen nach und nach neue Server dazuschalten, um den Ansturm der Spieler auffangen zu können.
Doch mit der Zeit kühlte sich der Hype ab. Während New World zum Release einen All-Time Peak von über 900.000 Spielern verzeichnet hat, ist die Zahl der aktiven Spieler seitdem drastisch gesunken. Zudem häufen sich Beschwerden über Exploits und andere Probleme.
New World ist aber dennoch das MMO mit den meisten aktiven Spielern auf Steam. Wie es mit dem Spiel weitergehen könnte, diskutieren Alexander Leitsch und Gerd Schuhmann.
Seit Juli tobt ein Skandal um den Entwickler und Publisher Activision Blizzard. Nachdem eine Behörde des Staates Kalifornien das Unternehmen wegen Sexismus und Verletzung der Bürgerrechte verklagt hat, kamen durch Untersuchungen und Befragung der Mitarbeiter immer mehr hässliche Details ans Licht.
In der aktuellsten Recherche zu dem Thema durch das Wall Street Journal wurde auch der CEO des Publishers, Bobby Kotick, als Mitwisser und auch Mittäter angeklagt. Entsprechend wurden schnell Stimmen laut, dass er als Leiter des Unternehmens zurücktreten soll.
Während das Direktoren-Board von Activision Blizzard ihrem CEO ihre Unterstützung zugesichert hat, verlangen einige Investoren und über 1.000 Blizzard-Angestellte seinen Rücktritt. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wahrscheinlich es ist, dass Kotick tatsächlich seinen Posten verlässt.
Auf Netflix geht gerade die Serie Arcane durch die Decke - eine Serie, die auf dem Universum von League of Legends basiert. Leya ist sogar der Meinung, dass es sich bei Arcane um die beste Spieleverfilmung aller Zeiten handelt.
Dahinter steht das Studio Riot Games, das sich mittlerweile zu einem der spannendsten Spieleschmieden gemausert hat. Manche munkeln, dass Riot das neue Blizzard sei und heute die Dinge umsetzt, die Blizzard damals groß gemacht hat.
Alex, Leya und Schuhmann gehen dieser These auf den Grund und erklären, warum ihr Riot im Blick behalten solltet.
Die schlechten Nachrichten um Blizzard herum reißen nicht ab. Noch immer überschattet ein Sexismus-Skandal das Studio um gigantische Marken wie World of Warcraft, Diablo und StarCraft.
Im neusten „Investor Earnings Call“ hat Blizzard wieder ein paar Details verraten, welche die Zukunft des Unternehmens betreffen. Jetzt steht fest: Blizzard verschiebt den Release von Diablo IV und Overwatch 2. Die Spiele werden nicht mehr vor 2023 erscheinen. Nachdem die nächste BlizzCon bereits abgesagt wurde, kommt das vielleicht nicht als die größte Überraschung.
Im gleichen Atemzug jedoch kündigt noch die neue Studio-Co-Chefin Jen Oneal an, dass sie Blizzard verlässt. Damit haben innerhalb von einem Jahr die drei mächtigsten Frauen bei Blizzard das Unternehmen verlassen.
Neue Spiele sind lange nicht in Sicht. Die Hoffnung ruht nun auf Diablo Immortal, dem Mobile-Ableger zu Diablo.
Kann Blizzard mit diesen Voraussetzungen auf lange Sicht bestehen bleiben? Mit der Frage haben sich Chefredakteurin Leya Jankowski und Redaktionsleiter Gerd Schuhmann beschäftigt.
In New World bringen die Server-Transfers jetzt Nebeneffekte: Der größte Twitch-Streamer aus Ungarn sei mit 500 Spielern auf einem englischsprachigen Server eingefallen und habe den verwüstet. Die Bewohner und Bewohnerinnen dieses Servers waren schockiert und beschwerten sich, dass er und seine Gefolgschaft den kompletten Server zerstört haben.
Es hieß, der würde auf dem Server „rumzergen“, zudem andere Spieler reporten und so mit Hilfe seiner Community dafür sorgen, dass sie gebannt werden. Spieler auf reddit forderten ihrerseits seinen Bann aus New World und von Twitch.
Der Streamer KriszhAdvice versteht das Problem jedoch nicht und fühlt sich zu Unrecht ausgeschimpft. Denn eigentlich nutze er das MMO doch nur, wie es auch konzipiert sei. Er sagte, die Leute hätten ihr Gebiet im PvP nicht verteidigen können und würden es jetzt verteidigen, indem sie ihn bannen lassen. Er sei sich keiner Schuld bewusst: Er habe nur Leute reportet, die ihn vorher belästigt hätten. Das ganze gipfelte in einem Bann des Streamers von New World.
Genau diesen Fall diskutieren Leya, Alex und Schuhmann - denn sie sind sich einig, dass genau diese Geschichte die besten und schlimmsten Seiten von New World zeigt. Es hat etwas von den Geschichten der alten MMORPGs.
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