Menschen

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Menschen episodes

  • Norbert Feldhoff – Abschied als Domherr und Kirchenmanager
    "Weniger Hirte, mehr Schaf sein" zu können. Das hat sich der ehemalige Dompropst Norbert Feldhoff zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand für die kommende Zeit gewünscht. Norbert Feldhoff war Generalvikar unter zwei Kardinälen. Als Domprobst stand er in der ersten Reihe im Rampenlicht, wann immer es um den Kölner Dom ging. Und er setzte noch im letzten Moment seiner Amtszeit ein weltweit beachtetes Zeichen für mehr Menschlichkeit, als er die Beleuchtung des Domes anlässlich einer Pegida Demonstration abschalten ließ. Jetzt hat Norbert Feldhoff mehr Zeit. Zum Beispiel, um aus seinem Leben zu erzählen, von dem sich einer der schönsten Teile an der Möhn abgespielt hat.
    4 min
  • Johannes Werner – "Ich bin da"
    Keiner weiß, wie viele Menschen der Bestseller "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling auf den Jakobsweg gebracht hat. Hätte ja auch keiner gedacht, dass ein Buch über das fromme Pilgern das meist verkaufte Sachbuch Deutschlands wird. Kein Zweifel, dieses Buch hat gewirkt. Auch auf Johannes Werner. Ein Architekt, der sich nach der Lektüre des Buches selbst Wanderschuhe und Rucksack besorgte, um sich auf den Jakobsweg zu machen. Unterwegs will er über den Gott nachdenken, der ihm als Kind nahgebracht wurde und alles, was er seitdem in Vorträgen und aus Büchern erfahren hat. Damit er endlich beides, das Alte und das Neue, zu einem ganzen Puzzlebild zusammen setzen kann. Daraus aus ist ein Buch geworden. Noch eines über den Jakobsweg? Ja, noch eines. Von diesem Buch und von dem Menschen Johannes Werner, der als Architekt am liebsten öffentliche Gebäude baute, erzählen wir.
    52 min
  • Betül Durmaz - Ich kann die Welt nicht retten. Aber für meine Kinder da sein
    Deutsche. Muslimin. Alleinerziehend. Schulleiterin. Autorin. Betül Durmaz hat viele Gesichter. Und sie sucht die Herausforderung. Beispielsweise wenn sie sich im sozialen Brennpunkt für ihre Sorgenkinder in der Förderschule bei ihren konservativen muslimischen Familien einsetzt. Aber genau das will Betül Durmaz. Für ihre Schüler dasein. Um ihnen eine Perspektive zu geben und die Hoffnung zu stärken. Ärger mit ihren Eltern nimmt sie da in Kauf. Was Ihre Schüler brauchen – auch von uns, davon handelt ihr Buch: Döner, Machos und Migranten. In dem sie von ihrem "zartbitteren Lehrerleben" erzählt.
    49 min
  • Marie-Luise Nikuta – "Die Mottoqueen"
    Das blaue Köbeskostüm wurde ihr Markenzeichen, die roten, hochtoupierten Haare ebenso. Seit 1968/69 hat Marie-Luise Nikuta fast ohne Unterbrechung jedes Jahr das Kölner Karnevalsmotto vertont und gesungen – daher ihr Beiname Mottoqueen. Mit 76 Jahren und nach einer Hirnblutung zieht sie sich aus dem aktuellen Karnevalsleben mit den großen Bühnen zurück, das diesjährige Mottolied "Social Jeck, kunterbunt vernetzt" singt der Jugendchor Sankt Stephan, und unter anderem für den wird Nikuta auch in Zukunft weiter schreiben. In der Sendung plaudert Marie-Luise Nikuta über ihre Kindheit, ihre Karriere, ihre Krankheit und den Umzug in die Seniorenresidenz am Dom. Warum sie es liebt, sich und andere zu frisieren und zu schminken, wie es ihrer katholischen Oma ging, die einen Protestanten heiratete, und warum der Karneval in Namibia etwas ganz Besonderes ist. Garniert wird die Sendung mit viel Mottomusik.
    45 min
  • Florian Ludwig – "Musik ist mein Leben"
    Blockflöte, Klavier, Kinderchor – als Sohn eines Stadtkantors hat Florian Ludwig Musik gemacht, seit er sich erinnern kann. Später an der Uni schrieb er sich zwar erst mal für Physik und Astronomie ein, am Ende aber hat die Musik doch gesiegt: Obwohl sein Vater ihm dringend davon abriet, machte er Aufnahmeprüfungen an mehreren Musikhochschulen und studierte schließlich Orchesterdirigieren und Liedbegleitung. "Ich wollte nie einem Büro landen", sagt Florian Ludwig – und das ist ihm gelungen.
    5 min
  • Christina Bacher – Die besten Geschichten lauern auf der Straße
    Eine Brücke zwischen Bürgern und Berbern – die soll das Straßenmagazin "Draussenseiter" schlagen. Als Chefredakteurin schreibt Christina Bacher dort nicht nur selbst, sie betreut auch das Team aus wohnungslosen und nicht-wohnungslosen Autoren. Von den Obdachlosen hat sie viel über das Leben auf der Straße gelernt, sagt Christina Bacher – und über soziale Ungerechtigkeiten.
    Auch jenseits des Journalismus schlägt ihr Herz fürs Schreiben. Sie ist Autorin mehrerer Kinder- und Jugend-Krimis und hat mit "Amuse Gueule" zuletzt auch einen Kriminalroman für Erwachsene veröffentlicht. Für all ihre Bücher gilt: Sie sind zwar nicht auf den ersten Blick politisch, greifen aber doch – in spannende Geschichten verpackt – drängende aktuelle Themen auf, vom Amoklauf an einer Schule über Organspende bis hin zur Obdachlosigkeit. Besonders genießt Christina Bacher es, wenn sie nach Wochen in Schreibklausur auf Lesereisen mit ihren Geschichten durch Schulklassen tingeln kann. Auch davon erzählt sie in domradio Menschen.
    1 hr
  • Norbert Arntz - Vom Katakombenpakt zum Franziskusprojekt
    "Wie sehr wünschte ich eine arme Kirche für die Armen“. Diese Worte von Papst Franziskus sprechen Norbert Arntz aus der Seele. Schon 2007 hat Norbert Arntz Kardinal Jorge Bergoglio kennengelernt. Damals leitete der heutige Papst bei der Generalversammlung der Bischöfe aus Lateinamerika und der Karibik 2007 das Redaktionskomitee für das Schlussdokument. Heute ist Norbert Arntz, Pfarrer am Niederrhein, mehr als glücklich darüber, wie Papst Franziskus seine Kirche führt. Norbert Arntz arbeitete als junger Kaplan im sozialen Brennpunkt. Später lebte er sieben Jahre als Priester beim Volk der Quechua im südlichen Hochland Perus. Die Zeit nennt er heute seine „weltkirchliche Lehrzeit“. Norbert Arntz hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, das Erbe des Konzils zu bewahren. Dafür ist er mit Preisen, u.a. dem Papst Johannes Preis und dem Walter- und Marianne-Dirks- Preis ausgezeichnet worden. Was der Katakombenpakt ist? Und warum Papst Franziskus ihn so glücklich macht – darüber werden wir in der Sendung Menschen sprechen
    4 min
  • Udo Baer
    Wenn er in seinem Leben an ein "Man müsste mal"- Hinderniss gestoßen ist, dann hat er die Ärmel hochgekrempelt und getan, was er mal tun musste. Herausgekommen ist z.B. die Zukunkftswerkstatt, die der Pädagoge zusammen mit seiner Frau gegründet hat.
    54 min
  • Anke Schweitzer - "Lebendigsein braucht Zuversicht"
    100 000 Besucher hatte 1992 das legendäre "Arsch huh“ Konzert, ein Signal gegen rechtsradikale Übergriffe auf Ausländer und brennende Asylantenheime. Anke Schweitzer hat es angestoßen und mit auf die Bühne gestellt. Als Musikerin hat sie mit Tommy Engel, Howard Carpendale, Wolfgang Niedecken und vielen, vielen anderen auf der Bühne gestanden. Aber Anke Schweitzer ist nicht nur Musikerin. Sondern auch Psychotherapeutin, Heilpraktikerin und Yogalehrerin. Und Aktivistin für Nonnen in Ladakh . Das kölsche Mädchen, aus einer musischen, weltoffenen Familie ist selbst früh in die Welt gezogen. Und ist gleichzeitig Mutter geworden. Hat mit ihren Kindern im Zirkuswagen und im Wald gewohnt. Immer mit anderen zusammen. Dabei hat die Musikerin sich immer weiter aus- und fortgebildet. Heute hat sie im Bergischen eine Praxis, bietet Therapie, Homöopathie und Yoga an. Wenn sie nicht in Ladakh oder in Kaschmir ist. Um vor Ort zu schauen, wie die Ausbildung der Kinder, für die sie Sponsoren vermittelt, vorangeht. Das Lieder schreiben gehört immer noch zu ihren Leidenschaften. Ihr neues Lied heißt: Stundenglas. Und in dem schreibt sie: "Lebendigkeit braucht Zuversicht".
    58 min
  • Jürgen Lieser - Der Weltgeschichten-Erzähler
    „Ich glaube nach wie vor, dass wir etwas verändern können - im Kleinen wie im Großen“, sagt Jürgen Lieser. Heute engagiert er sich zu Hause im Schwarzwald in der Kommunalpolitik, Jahrzehnte lang war er für Caritas international rund um den Globus unterwegs. In den 1970er Jahren arbeitete er als Entwicklungshelfer in Bolivien, später in unterschiedlichen Funktionen bei Caritas international, etwa als Leiter der Katastrophenhilfe. Jürgen Lieser hat viel Leid gesehen, Armut, Unterentwicklung und Perspektivlosigkeit, aber eben auch immer wieder berechtigte Hoffnungen und viele kleine Fortschritte. Er hat sich intensiv mit Sinn und Unsinn von Entwicklungshilfe auseinandergesetzt. Sein Fazit: „Solange diese Welt geprägt ist von Leid, Unrecht und Gewalt, solange die Ressourcen und Lebenschancen so ungerecht verteilt sind, solange ist recht verstandene Hilfe eine – wenn auch unzureichende - Option.“ Was Jürgen Lieser selbst unter „recht verstandener Hilfe“ versteht – unter anderem das erklärt er in der Sendung domradio Menschen. Außerdem erzählt er, wie er einst seine Laufbahn als Verwaltungsangestellter an den Nagel gehängt und dann über Zivildienst und Zweiten Bildungsweg zur Entwicklungszusammenarbeit gefunden hat. Und natürlich geht es auch um sein Buch „Weltgeschichten – 30 Jahre unterwegs für Caritas international“, das er in diesem Jahr veröffentlich hat.
    6 min

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Jede Woche war ein Gast eingeladen, eine Stunde lang aus seinem Leben zu erzählen. Ein intensives Gespräch über das, was zählt. Die Sendung wurde im Januar 2023 eingestellt.

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