
Sign up to save your podcasts
Or


Viele Unternehmen sprechen über Werte.
Ausgangspunkt dieser Folge ist ein Workshop mit Startup-Teams eines Berliner Health-Inkubators. Eigentlich sollte es um Unternehmenskultur und Werte gehen. Die spannendere Diskussion entstand jedoch an einer anderen Stelle:
Denn Begriffe wie Vertrauen, Wertschätzung oder Respekt wirken oft selbstverständlich — bis Menschen beginnen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen, Konflikte auszuhalten und Verantwortung zu teilen.
Wir sprechen in dieser Folge darüber:
Außerdem geht es um:
Eine Folge über Führung, Zusammenarbeit, Konflikte und die Realität moderner Teamkultur — jenseits von Buzzwords und Unternehmensfolien.
In der heutigen Folge ist Dr. Anke Skopec zu Gast – Psychologin, Berliner Unternehmerin des Jahres 2022/2023 und seit 16 Jahren Geschäftsführerin des BIFI, des Berliner Instituts für Innovationsforschung, das Unternehmen dabei hilft, Innovationen vom Whiteboard auf den Markt zu bringen.
Entsprechend dreht sich zunächst alles um die Frage, was können wir tun, um Innovationen erfolgreich umzusetzen? Schließlich scheitern bis zu 90 Prozent aller Innovationen am Markt. Im Gespräch beleuchten Claudia und Anke, woran das eigentlich liegt – und was die übrigen 10 Prozent anders machen. Viele werden es kennen: lange entwickelt, viel Herzblut investiert, und dann interessiert sich der Markt einfach nicht dafür. Frustrierend? Absolut. Vermeidbar? In vielen Fällen ja.
Anke erklärt, warum klassische Marktforschung bei echten Innovationen versagt – Stichwort „Hätte ich die Leute gefragt, hätten sie schnellere Pferde gewollt" – und wie ihr Team mit psychologischer Forschung vorhersagen kann, ob ein Produkt am Markt fliegt oder fällt. Sie zeigt, wann der richtige Zeitpunkt für einen Pre-Proof of Concept ist, warum oft die zwei vermeintlich besten Features in Wahrheit die unwichtigsten sind – und wie aus ihrem teuersten Fehler heute ein Franchise-Modell fürs Ausland wird.
Im zweiten Teil wird es persönlich. Denn Innovation passiert nicht im luftleeren Raum, sondern braucht ein Team, das mitzieht. Anke nimmt uns mit auf die Reise vom fünfköpfigen Gründerteam zur Alleininhaberin und teilt, was sie über Loslassen, Wachstumsschmerz und Führung gelernt hat. Wie führt man eigentlich Menschen, die kluge Köpfe sind, hohen Druck aushalten und trotzdem gerne zur Arbeit kommen sollen? Und was tun, wenn gefühlt gerade die Bude abbrennt und dann die Kita anruft und das eigene Kind krank wird?
Wer ein paar richtig gute Impulse erhalten will, wie Innovation und Führung im Mittelstand zusammengehen – wissenschaftlich fundiert, im Alltag erprobt und alles andere als trocken – unbedingt reinhören!
🎯 Themen dieser Folge
🔗 Mehr zu Anke und BIFI
Mehr zu Sanaz: www.vonelsner-coaching.de
Außerdem diskutieren wir, warum Führungskräfte durch inkonsistentes Verhalten Vertrauen verspielen können – und weshalb persönliche Selbstregulation, klare Rollen und nachvollziehbare Entscheidungen zentrale Voraussetzungen für vertrauensvolle Zusammenarbeit sind.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
Alle reden von psychologischer Sicherheit, alle zeigen mit dem Finger auf die Führungskraft. Was diese nicht alles muss! Nur - was wenn ich mir als Führungskraft selbst nicht sicher bin? Kann ich da meinem Team überhaupt Sicherheit bieten?
Diese Frage beschäftigt heute Sanaz und Claudia. Im Gespräch geht es darum, was denn eigentlich Quellen für die eigene Sicherheit oder eben schlicht auch Unsicherheit sind. Ist es mangelndes Selbstvertrauen? Fachliche Themen? Oder ist der Erwartungsdruck auf die Führungskraft schlicht zu hoch?
Wie genau - unbedingt reinhören!
💡 Themen dieser Episode:
Wenn Ihr Fragen und Anregungen zu unserem Podcast habt oder auch Lust auf einen Gedankenaustausch habt, schreibt uns!
**Sanaz von Elsner: **
**Claudia Schmidt: **
Spaß bei der Arbeit? Wer hat denn sowas? Sanaz und Claudia meistens schon, auch in dieser Folge wird viel gelacht. Die Frage ist nur, wie entsteht eigentlich Spaß bei der Arbeit? Und reicht es nicht eigentlich auch Zufriedenheit und eine gewisse innere Erfüllung?
Genau darüber diskutieren Sanaz und Claudia. Sind es die regelmäßigen Events mit Kuchen und Luftballons, die zu einer erfüllenden Arbeit beitragen? Oder ist es vielmehr die Gestaltung der Arbeit, auf die es ankommt? Brauchen wir Purpose? Wie so oft, liegt die Wahrheit in der richtigen Mischung - ein bisschen Spaß muss schließlich sein.
Wie genau - unbedingt reinhören!
💡 Themen dieser Episode:
Wenn Ihr Fragen und Anregungen zu unserem Podcast habt - schreibt uns!
Die Diskussionen um Homeoffice und vom Unternehmen entkoppelten Arbeitnehmern reißen nicht ab. Grund genug für Sanaz und Claudia sich genau damit auseinanderzusetzen: wo schaffen wir mehr? Im heimischen Wohnzimmer oder im cool designten, leider recht lauten Großraumbüro?
Wie so oft - es kommt darauf an. Auf die Art der Aufgabe, das Level an Konzentration, und den Einfluss von regelmäßigen Austausch. Und letztlich natürlich auch von eigenen Vorlieben. Claudia zieht sich bei verzwickten Aufgaben gern in eine Uni-Bibliothek zurück, für andere ist das Cafe die anregender Umgebung.
Eine aktuelle Studie der Technischen Krankenkasse zeigt, dass der richtige Mix entscheidend ist. So führen regelmäßige Homeoffice-Tage zu einer deutlichen Steigerung der Leistung (endlich konzentriert arbeiten!) - allerdings nur bis zu einem Punkt x, der wiederum stark vom Team und dem Aufgabenbereich abhängt, danach kippt es.
Das Büro ist letztlich auch ein Austauschort, der informelle Kommunikation, schnelle Informationsflüsse, und natürlich auch Perspektivwechsel ermöglicht. Und dann eben auch wieder gute Leistung fördert.
Sanaz und Claudia diskutieren, welche Themen zu beachten sind:
Fakt ist: ein klares Schwarz-Weiß gibt es nicht. Wer denkt, die Mitarbeitenden liegen zu Hause auf der faulen Haut, der solle erstmal anfangen zu überlegen, wie er sich denn im Büro von der Produktivität überzeugt. Die Reise lässt sich schließlich auch bequem von dort buchen. Und wer denkt, zu Hause ist eh billiger für das Unternehmen, ja, der muss sich überlegen, wie er eine gute Bindung und Identifikation herstellt, damit der Arbeitgeber nicht gleich austauschbar ist.
Links
In der heutigen Folge ist Ralf Lanwehr zu Gast - Professor für Internationales Management und Experte für Leadership, der nicht nur Top-Managern evidenzbasiert und wissenschaftlich fundiert Schützenhilfe gibt, sondern auch im Leistungssport.
Erwartungsgemäß geht es daher auch in der Folge direkt zur Sache, nämlich wie Unternehmen es schaffen, eine Leistungskultur zu etablieren. Konkret beleuchten Sanaz und Claudia gemeinsam mit Ralf, wie ein gutes Performance Management ausgestaltet werden kann. Viele werden sie kennen, die guten Ziel- und Entwicklungsgespräche. Für die Mitarbeitenden geht es oft um alles, für viele Führungskräfte, nun ja, sind sie manchmal mehr lästige Pflicht als goldene Kür.
Nur, wenn das so ist, dann bringen sie auch wenig. Sollten wir deswegen ganz auf diese Gespräche verzichten? Ganz klar, nein! Denn - Performance Management ist nicht nur Beratergedöns, sondern richtig gemacht, bringt es auch etwas.
Kurzweilig führt uns Ralf durch die Tücken von Performance Management. So wird es schwierig, wenn ein Gespräch zugleich die Zielerreichung des Mitarbeitenden bewertet wird und 10 Minuten später die Führungskraft von der Richterrolle in die Coach-Rolle springt. Und wie ist es eigentlich mit der Vergleichbarkeit? Kann ich als Führungskraft wirklich objektiv die Leistung meiner Mitarbeitenden beurteilen und gar vergleichen? Wie formulieren wir attraktive und für das Unternehmen wirtschaftlich sinnvolle Ziele? Am besten SMART (für alle, die nicht so gern mit Abkürzungen um sich werfen: spezifisch, messbar, angemessen, realistisch und terminiert)? Oder gibt es noch andere Wege, die auch zum Erfolg führen und damit möglicherweise noch die Mitarbeitenden motivieren? Und was hat das eigentlich mit Lernen zu tun?
**Mehr zu Ralf: **
Wer ein paar richtig gute Impulse erhalten will, wie Leistungsanreize und -kontrolle nachhaltig und wissenschaftlich fundiert (und alles andere als langweilig) gestaltet werden können - unbedingt reinhören!
In dieser Folge sprechen wir mit Vera Starker (Organisationsberaterin, Zukunftsentwicklerin, Autorin) über die blinden Flecken in Veränderungsprozessen – und warum Change selten an fehlenden Konzepten scheitert, sondern an Erfahrungen, Stressmustern und Systemlogik.
Vera erklärt hypnosystemisches Arbeiten als ressourcenorientierten Ansatz, der mit vorbewussten Prozessen arbeitet: Wenn Menschen Veränderung mehrfach als Scheitern erlebt haben (inkl. Scham/Schuld), wird diese Erfahrung im Gedächtnis gespeichert. Beim nächsten „Wir starten einen Change“ entsteht oft eine automatische Weg-von-Reaktion – bevor es überhaupt rational begründet wird. Was dann als „Widerstand“ etikettiert wird, folgt aus ihrer Sicht einer nachvollziehbaren Logik.
Ein zweiter Schwerpunkt: datenbasierte Transformation. Vera beschreibt, wie Ziele in Wirkung übersetzt werden (Was wäre dann anders? Was sieht man mehr/weniger?), wie psychologische Konstrukte wie Empowerment oder psychologische Sicherheit mitgemessen werden – und wie Veränderungsdaten mit Kunden-/Patientenfeedback und betriebswirtschaftlichen Kennzahlen in Beziehung gesetzt werden (u. a. im Kontext eines großen Krankenhausverbunds).
Außerdem sprechen wir über den oft unterschätzten Engpass in Organisationen: Fokus und Denkressource. Vera schildert, wie Unterbrechungen, Meeting-Dichte, organisatorisches Multitasking und „Presence Bias“ Leistung, Wirksamkeit und Veränderungsfähigkeit untergraben – und warum Transformation ohne Raum für Denken (Präfrontalkortex statt Dauer-Stress) kaum gelingen kann.
Das nimmst Du mit:
Hosts: Sanaz von Elsner & Dr. Claudia Schmidt
In dieser Folge ist Boris Gloger zu Gast – Scrum-Pionier, Autor und langjähriger Beobachter moderner Organisationsrealität. Wir sprechen darüber, warum Selbstorganisation in der Praxis häufig zur Überforderung wird: Unternehmen erwarten Eigenverantwortung, behalten aber die Entscheidungsmacht. Gleichzeitig steigt unter Druck der Reflex zurück in Kontrolle.
Boris bringt einen zentralen Punkt auf den Tisch: „Im Tun liegt die Wahrheit.“
Das nehmen wir mit:
Mini-Tool für Montag:
From the publisher's feed