Menschen.Führen.Unternehmen

Menschen.Führen.Unternehmen

By Prof. Dr. Claudia Schmidt, Dr. Sanaz von ElsnerBusinessCareersManagement
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Menschen.Führen.Unternehmen episodes

  • #061 I MFU Spezial: Radikal arbeiten mit Markus Väth

    In der heutigen Folge ist Markus Väth zu Gast – Arbeitspsychologe, Organisationsberater und Autor, der seit über 20 Jahren Unternehmen in Fragen von Führung und Zusammenarbeit begleitet. Lange galt er als einer der prägenden Köpfe der New-Work-Bewegung in Deutschland. Inzwischen hat er sich davon verabschiedet und mit seinem aktuellen Buch „Radikal arbeiten“ einen eigenen Ansatz vorgelegt. Radikal heißt dabei nicht extrem, sondern zurück an die Wurzel: Arbeit ohne Bullshit und ohne Angst, dafür mit Sinn und Wirksamkeit.

    Genau da setzt das Gespräch an, nämlich bei der zunehmenden Entfremdung der Menschen von ihrer Arbeit. Viele kennen das: volle Kalender, ein Meeting jagt das nächste, Prozesse um der Prozesse willen. Und am Ende des Tages bleibt die Frage, was man eigentlich wirklich bewegt hat. Sanaz und Claudia gehen gemeinsam mit Markus der Frage nach, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Vor allem aber geht es darum, wie Unternehmer und Führungskräfte dieser Entfremdung begegnen können, ohne dabei selbst unter die Räder zu kommen.

    Dafür geht es auch ein Stück in die Theorie, genauer zu Max Weber und dem Unterschied zwischen Zweckrationalität und Wertrationalität. Klingt nach Soziologie-Seminar? Ist aber erstaunlich nah am Führungsalltag. Ganz praktisch wird es bei der Frage, wie sich Bullshit-Arbeit vermeiden lässt, also all das, was Zeit und Energie frisst, aber niemandem nützt. Und dann ist da noch die Fehlerkultur. Seit Jahren beschworen und in fast jedem Leitbild zu finden – und trotzdem plädiert Markus dafür, sie lieber in die Schublade zu legen und stattdessen über Lernen zu reden. Warum, verrät er in der Folge.

    Wer wissen will, wie Arbeit wieder sinnvoll, wirksam und menschlich werden kann und was Führung dazu beitragen kann – unbedingt reinhören!

    Links: https://www.checkin-generator.de/

    Mehr zu Markus: Website oder LinkedIn

    Mehr zu Sanaz: www.vonelsner-coaching.de

    Mehr zu Claudia: www.fuehrungssache.de

    57 min
  • #060 I Begeisterung vs. Zufriedenheit: Was Führungskräfte wirklich beeinflussen können

    Muss man für gute Arbeit begeistert sein, oder reicht Zufriedenheit? Sanaz von Elsner und Prof. Dr. Claudia Schmidt kommen zu einem klaren Ergebnis: Führungskräfte haben weniger Einfluss auf die Begeisterung ihres Teams, als sie glauben, aber deutlich mehr auf dessen Zufriedenheit. Die wirksamsten Hebel dafür sind Berechenbarkeit, gute Rahmenbedingungen und ein erkennbares Wozu.

    Ausgangspunkt ist eine Diskussion aus einem gemeinsamen Workshop: Sollen wir Leistungen erbringen, die begeistern, oder ist das ein Anspruch, der uns vom Urteil anderer abhängig macht? Die beiden sprechen darüber, wie stark die Stimmung der Führungskraft das Team prägt und warum positive Stimmung nur wirkt, wenn sie echt ist. Sie klären, weshalb Begeisterung die Kreativität fördert, bei konzentrierter, prüfender Arbeit aber eher stört, und was es mit Menschen macht, wenn eine Unternehmenskultur Dauerbegeisterung erwartet. Zum Schluss geht es um Viktor Frankl, Bullshit-Jobs, Silodenken und die Frage, was die Bindungsforschung über gute Führung verrät.

    Die wichtigsten Erkenntnisse

    • Zufriedene Mitarbeitende erbringen tendenziell bessere Leistungen, dauerhafte Begeisterung ist dafür keine Voraussetzung.
    • Die Stimmung der Führungskraft überträgt sich auf das Team, allerdings nur, wenn sie glaubwürdig ist. Aufgesetzte Positivität verpufft.
    • Wer Begeisterung von seinem Team einfordert, kann psychische Belastung erzeugen, statt Motivation zu schaffen.
    • Berechenbarkeit bedeutet nicht Starrheit. Gemeint sind transparente Entscheidungskriterien und eingehaltene Absprachen.
    • Sinn muss nicht groß sein. Oft reicht es zu sehen, für wen die eigene Arbeit einen Unterschied macht.
    • Erwähnt in dieser Folge

      • Amy Cuddy: „Your body language may shape who you are“ (TED Talk, 2012). Hinweis: Der dort beschriebene Power-Posing-Effekt ließ sich in späteren Studien weitgehend nicht bestätigen.
      • Fritz Strack, Leonard Martin und Sabine Stepper (1988): das Experiment mit dem Stift im Mund zur Facial-Feedback-Hypothese. Die Befundlage aus späteren Replikationen ist uneinheitlich.
      • Viktor E. Frankl: „…trotzdem Ja zum Leben sagen“, darin das Nietzsche-Zitat „Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“
      • David Graeber: „Bullshit Jobs“
      • Das DISC-Modell als Persönlichkeitstypologie
      • Unsere Folge mit Vera Starker
      • Deine Hosts

        Dr. Sanaz von Elsner, Executive Coach und Gründerin von Von Elsner Coaching www.vonelsner-coaching.de
        Prof. Dr. Claudia Schmidt www.fuehrungssache.de

        „Menschen.Führen.Unternehmen“ ist der Podcast über Führung, Zusammenarbeit und Organisationen, mit Studienlage und Praxisblick.

        28 min
      • #059 I Feedback, bitte nicht!

        Feedback gilt als Schmiermittel guter Zusammenarbeit, und trotzdem gähnen viele, sobald das Thema auf der Agenda steht. Dabei zeigt die Forschung, dass Feedback längst nicht immer hilft und in mehr als einem Drittel der Fälle die Leistung sogar verschlechtert.

        In dieser Folge sprechen Claudia Schmidt und Sanaz von Elsner darüber, warum das so ist und was gutes Feedback tatsächlich ausmacht. Es geht darum, warum auch Lob frustrieren kann, weshalb Rückmeldungen zur Aufgabe besser ankommen als Urteile über die Person und wie Rivalität entsteht, wenn Leistungen verglichen werden.

        Außerdem erfährst Du, was Führungskräfte von einem Trainer der Reit-Nationalmannschaft lernen können und warum es sich lohnt, auch als Juniorin dem eigenen Chef zu sagen, wenn eine Rückmeldung nicht weiterhilft.

        Erwähnt in dieser Folge

        Kluger, A. N. & DeNisi, A. (1996): The effects of feedback interventions on performance. Psychological Bulletin, 119(2), 254–284.
        Boris Gloger zu kleinen Arbeitsschritten und frühem Feedback: [Link zur Folge #042]

        Mehr zu Sanaz: www.vonelsner-coaching.de

        Mehr zu Claudia: www.fuehrungssache.de

        29 min
      • #058 I Ist Anwesenheit Leistung?

        Ein Mitarbeiter ist regelmäßig eine Stunde länger im Büro – seine Leistung bleibt trotzdem nur mittelmäßig. Ausgehend von diesem Praxisfall sprechen Claudia und Sanaz darüber, warum wir sichtbare Anwesenheit so leicht mit Engagement verwechseln. Eine Studie mit über 5.000 Teilnehmenden zeigt: Wer sich anstrengt, wird automatisch moralisch besser bewertet – unabhängig vom Ergebnis. Besonders in Bürojobs, wo Leistung schwer messbar ist, füllt Präsenz diese Lücke.

        Sanaz und Claudia teilen eigene Erfahrungen mit diesem Muster und diskutieren, was wirklich hilft: Anstrengung würdigen, aber konsequent auch über Ergebnisse sprechen – und offen fragen, warum jemand so lange bleibt und was er stattdessen bräuchte. Denn ab 40 bis 50 Wochenstunden sinkt die Produktivität ohnehin.

        Eine Folge über den Unterschied zwischen Sichtbarkeit und Wirkung.

        Quellen:

        Celniker, J. B., Gregory, A., Koo, H. J., Piff, P. K., Ditto, P. H., & Shariff, A. F. (in press). The moralization of effort. Journal of Experimental Psychology: General.

        Pencavel, J. (2013). The productivity of working hours (SIEPR Discussion Paper No. 13-006). Stanford Institute for Economic Policy Research, Stanford University.

        Mehr zu Sanaz: www.vonelsner-coaching.de

        Mehr zu Claudia: www.fuehrungssache.de

        31 min
      • #057 I MFU Spezial: In 100 Stunden startklar: Was wir von Interimsmanagern lernen können

        Antje Lenk vermittelt seit über zwei Jahrzehnten Interim-Manager/innen in Unternehmen, die keine Zeit mehr zu verlieren haben. Im Gespräch erklärt sie, warum ihre Kandidat/innen ab dem ersten Tag liefern müssen, wie sie Fehlbesetzungen erkennt, bevor sie teuer werden, und was Konzerne von diesem sehr direkten, konsequenzorientierten Auswahlprozess lernen können.

        Zentrale Themen:

        • Warum die klassische 100-Tage-Regel im Interim-Management nicht gilt und wie "100 Stunden bis zum ersten Erfolg" stattdessen funktionieren
        • Erwartungsmanagement zu Beginn eines Mandats: Die entscheidende, oft unterschätzte Frage "Wann bist du mit mir zufrieden?"
        • Was gute Interim-Manager/innen auszeichnet – und warum reine Berufserfahrung dabei überbewertet wird
        • Typische Fehlbesetzungen: mangelnde Schnittstellenkompetenz, Ego-Themen und fehlende psychologische Stabilität
        • Warum "Nein sagen können" eine unterschätzte Führungskompetenz ist
        • Referenzprüfung als unterschätztes, oft übersprungenes Qualitätskriterium im Recruiting
        • Wie Führungskräfte – nicht nur Interim-Manager/innen – ihre eigenen blinden Flecken schneller erkennen
        • - Verantwortung übernehmen, wenn etwas schiefläuft: Warum sich-Stellen zur Führungsaufgabe gehört

          Zitat aus der Folge:

          "Wir schreiben quasi die Verpackungsbeilage zu den Managern." – Antje Lenk

          Für wen diese Folge relevant ist:

          Führungskräfte und HR-Verantwortliche, die über Interim-Lösungen nachdenken, Unternehmer/innen in Veränderungsprozessen sowie alle, die ihren eigenen Auswahl- und Onboarding-Prozess schärfen wollen.

          57 min
        • #056 I Wenn alle Führungskraft werden wollen: Was macht das mit Team und Unternehmen?

          Worum es in dieser Folge geht:

          Ein Coachee führt ein zwölfköpfiges Team in einem Großkonzern. Bei der Frage nach der beruflichen Zukunft meldet sich die Hälfte des Teams mit Führungsambitionen – aus Sicht des Coachees jedoch häufig ohne die passende Eignung oder Reife. Sanaz von Elsner und Claudia Schmidt ordnen diesen Fall ein und diskutieren, wo die Verantwortung tatsächlich liegt: bei der einzelnen Führungskraft, bei der Organisation oder im Recruiting-Prozess selbst.

          Zentrale Themen:

          Warum Führungsambition im Team zunächst kein Problem ist – aber schnell eines wird, wenn niemand mehr die operative Arbeit übernehmen will
          Peer-Group-Dynamiken: Entsteht Führungsanspruch aus echter Motivation oder aus Gruppendruck?
          Das Rotationsprinzip in Konzernen und warum es nicht zu jedem Geschäftsmodell passt
          Expertenlaufbahnen als gleichwertige Alternative zur Führungskarriere – und warum viele Unternehmen sie nur halbherzig anbieten
          Die "eierlegende Wollmilchsau" im Recruiting: Wie überzogene Anforderungsprofile Erwartungshaltungen wecken, die das Unternehmen später nicht bedienen kann
          Das Up-or-out-Prinzip großer Beratungen im Vergleich zu Konzernstrukturen ohne Auffangnetz
          Jobcrafting als Schlüssel: Wie unterschiedliche Führungsmotive (Gehalt, Gestaltung, Ausstieg aus der Abteilung) unterschiedliche Lösungen brauchen

          Zitat aus der Folge:

          "Wenn alle für uns gehalten werden – wer macht denn dann eigentlich noch die Arbeit?"

          Für wen diese Folge relevant ist:

          Führungskräfte in Konzernstrukturen, HR-Verantwortliche für Talentmanagement und Nachwuchsförderung, sowie alle, die Recruiting- und Entwicklungsprogramme neu denken wollen.

          30 min
        • #055 I MFU Spezial: Konflikt ist die Lösung, nicht das Problem
          Lorenz Wohanka über Stressbewältigung, Selbststeuerung und Führung

          In dieser Folge von "Menschen für ein Unternehmen" sprechen Sanaz von Elsner und Claudia Schmidt mit Lorenz Wohanka, Diplompsychologe, Experte für Verhaltensanalyse und -regulation und Geschäftsführer des Tropho-Training-Instituts.

          Lorenz Wohanka berät seit über 15 Jahren Unternehmerinnen und Unternehmer, Vorstände, Spitzenpolitik und Familienunternehmen im deutschsprachigen Raum. Im Zentrum des Gesprächs steht sein Leitsatz "Konflikt ist die Lösung, nicht das Problem" – und was das für Führungskräfte, Gründer:innen und Teams in der Praxis bedeutet.

          Das Gespräch verbindet psychologische Fachexpertise mit sehr konkreten Werkzeugen: von frühen Warnsignalen für Überlastung über den Umgang mit Konflikten unter Geschäftspartnern bis hin zu Atemtechniken und Körpersprache in hocheskalierten Verhandlungssituationen.

          Die wichtigsten Erkenntnisse

          • Konflikt sollte aktiv als Gesprächsziel gesetzt werden, statt vermieden zu werden – wer Reibungspunkte früh anspricht, verhindert größere Eskalationen.
          • Frühe Warnsignale von Überlastung (z. B. dauerhaft über 10 bis 12 Stunden Arbeit täglich) werden häufig ignoriert oder belächelt, bis körperliche oder psychische Spätfolgen auftreten.
          • Startup-Gründer:innen brauchen in der Skalierungs- und Konsolidierungsphase ein anderes Verhalten als in der Gründungsphase – was in der Gründung funktioniert, trägt ein wachsendes Unternehmen nicht dauerhaft.
          • Sandwich-Feedback und unreflektiert eingesetzte gewaltfreie Kommunikation wirken auf Mitarbeitende oft unglaubwürdig, weil die eigentliche Botschaft dahinter spürbar bleibt.
          • Kontrolle in eskalierenden Situationen lässt sich zurückgewinnen, indem man dem Nervensystem gezielt einen Moment der Selbststeuerung ermöglicht – zum Beispiel durch "Atembeobachtung" statt bewusst ruhigem Atmen, das oft kontraproduktiv wirkt.
          • Auch nonverbale Signale wie eine bewusst eingesetzte Berührung können in professionellen Verhandlungssituationen deeskalierend wirken.
          • Über den Gast

            Lorenz Wohanka ist Diplompsychologe und Experte für Verhaltensanalyse und Verhaltensregulation. Gemeinsam mit Hildegard Bollig leitet er ein Beratungsinstitut in Würzburg und ist Geschäftsführer des Tropho-Training-Instituts. Er berät Unternehmerinnen und Unternehmer, angestellte Vorstände, Familienunternehmen mit großen Vermögen und Beteiligungen sowie Persönlichkeiten aus der Spitzenpolitik im deutschsprachigen Raum.

            https://www.bohlig-wohanka.com/

            https://www.trophotraining.de/

            59 min
          • #054 I MFU Spezial: Mit Zuhören Einfluss gewinnen

            In der heutigen Folge ist Markus Härlin zu Gast – nach 30 Jahren im People Business, den Großteil davon bei der Personalberatung Hays, seit diesem Jahr selbstständig unterwegs rund ums Verhandeln und Verkaufen an Top-Entscheider.

            Entsprechend dreht sich alles um die Frage, wie Einfluss eigentlich entsteht – und warum Macht dabei kein schmutziges Wort sein sollte. Markus' These: Führung bedeutet, dass Menschen einem freiwillig folgen. Alles andere ist nur der Boss sein.

            Im Gespräch wird das an einem konkreten Beispiel greifbar: Was, wenn man frisch in eine Führungsrolle kommt, voller guter Ideen ist – und im Team trotzdem nur auf Granit beißt? Markus' Antwort ist unbequem, aber klar: Wer sofort Ansagen macht, statt erst zuzuhören und die eigene Kompetenz zu beweisen, verspielt sich Vertrauen und Autorität, bevor er überhaupt gestartet ist.

            Und dann wird es grundsätzlicher: Warum verfällt man im Ernstfall doch wieder ins Argumentieren, statt zuzuhören? Markus nimmt uns mit zu Clausewitz und seiner Definition von Führung als "Absorption von Unsicherheit", erklärt seine eigene Fragenkaskade für Krisengespräche – und erzählt am Ende offen von seinem eigenen größten Fehler aus der Dotcom-Zeit.

            Wer wissen will, warum die ersten hundert Tage in einer neuen Führungsrolle über alles entscheiden und warum am Ende fast immer das Zuhören den Unterschied macht – unbedingt reinhören!

            🔗 Mehr zu Markus

            Website: https://markus-haerlin.de/
            LinkedIn: linkedin.com/in/markus-härlin
            GAIA – die FemTech-Allianz: gaia-femtech.com

            Mehr zu Sanaz: www.vonelsner-coaching.de

            Mehr zu Claudia: www.fuehrungssache.de

            48 min
          • #053 I Konsequenz führt

            Führung scheitert selten an fehlender Empathie.

            Sie scheitert oft daran, dass Konsequenzen ausbleiben.

            In dieser Folge sprechen wir über eine der unbequemsten Fragen im Führungsalltag:

            Was passiert eigentlich, wenn Verhalten dauerhaft toleriert wird, das dem Team schadet?

            Ausgangspunkt ist ein typisches Szenario aus dem Vertrieb: starke Performer, schwieriges Verhalten, Sonderrollen im Team – und Führungskräfte, die zu lange hoffen, statt klar zu handeln.

            Wir sprechen darüber:

            • warum Konsequenz nichts mit Härte zu tun hat
            • weshalb fehlende Grenzen Teams destabilisieren können
            • wie Aufmerksamkeit problematisches Verhalten oft unbewusst verstärkt
            • warum Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und Haltung keine Nebensächlichkeiten sind
            • weshalb viele Führungskräfte unangenehme Gespräche zu lange vermeiden
            • und warum Fairness im Team manchmal bedeutet, klare Entscheidungen zu treffen
            • Außerdem diskutieren wir den „Lonely Wolf“-Typus im Vertrieb: hochperformant, unabhängig – aber nicht immer teamfähig.

              Eine ehrliche Folge über Führung, Verantwortung und die Frage, warum Klarheit oft menschlicher ist als endlose Nachsicht.

              🎙️ Menschen.Führen.Unternehmen.

              Mit Dr. Sanaz von Elsner & Dr. Claudia Schmidt

              30 min
            • #052 I Führung fängt bei uns an

              In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Selbstführung weit mehr ist als Zeitmanagement, Produktivität oder Selbstoptimierung.

              Denn viele Menschen beobachten sich heute permanent – aber verstehen sich trotzdem kaum wirklich. Zwischen Selbstkritik, Perfektionsanspruch und Dauerreflexion verlieren viele den Blick dafür, was echte Selbstführung eigentlich bedeutet: Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen, ohne sich permanent selbst abzuwerten.

              Wir sprechen darüber:

              • warum Selbstreflexion nicht automatisch Entwicklung bedeutet
              • weshalb Schuldgefühle Lernen oft blockieren
              • wie Selbstbeobachtung im Alltag konkret aussehen kann
              • warum Feedback ohne Selbstwahrnehmung kaum Wirkung entfaltet
              • welche Rolle Meetings, Kommunikation und eigene Muster dabei spielen
              • und woran man erkennt, dass Reflexion in Selbstgeißelung kippt
              • Außerdem diskutieren wir, warum viele Führungskräfte von Mitarbeitenden Reflexionsfähigkeit erwarten, sie selbst aber kaum vorleben.

                Eine Folge über Klarheit, Verantwortung und die Frage, wie wir lernen können, uns selbst ehrlicher zu begegnen – ohne uns dabei permanent zu optimieren.

                🎙️ Menschen.Führen.Unternehmen.

                Mit Dr. Sanaz von Elsner & Dr. Claudia Schmidt

                32 min

              About Menschen.Führen.Unternehmen

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              Die Kollegin kommt immer zu spät, der neue Mitarbeiter liefert nicht die gewünschten Erfolge und die Stelle in der Buchhaltung ist seit Wochen unbesetzt.