Jedes Jahr das gleiche Ritual: neue Vorsätze, neue Ziele, neue To-do-Listen. Und ein paar Wochen später ist vieles wieder weg. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum der Jahreswechsel zwar ein sinnvoller „Reset“-Moment sein kann – aber keine Voraussetzung dafür ist, wirklich etwas zu verändern.
Wir beleuchten Ziele nicht nur privat, sondern übertragen sie ganz bewusst auf Unternehmen, Teams und Führung: Wie definieren Organisationen Ziele sinnvoll? Warum sind Ziele verbindliches Nachhalten wertlos? Und wie verknüpfst Du Unternehmensziele mit persönlicher Motivation, ohne dass es nur um Bonus und Zahlen geht?
In dieser Episode sprechen wir über:
Warum der Jahresanfang motiviert (und warum Du ihn trotzdem nicht brauchst)Ziele im Unternehmen: Vision, Strategie – und die Gefahr der „1x im Jahr“-ZielgesprächeALPEN-Methode aus dem Projektmanagement: Aufgaben definieren, Länge planen, Puffer einbauen, Entscheidungen treffen, NachjustierenOKR-Logik vereinfacht: kürzere Zyklen, regelmäßiges Tracking, echte LernschleifenDas Motivationsproblem: Ziele sind zu niedrig (langweilig) oder zu hoch (frustrierend)Der Hebel, der oft fehlt: Attraktivität und EigeninteresseBeispiele aus dem Alltag: Französisch lernen nicht „für Französisch“, sondern für Verbindung und ResonanzEntwicklung als Wert: Warum „Wachstum/Lernen“ Teams stärker antreibt als viele denkenDie stärkste Frage aus der Folge (James Clear): „Was ist die eine Sache, die alles andere leichter oder besser macht?“Stephen Covey: Circle of Influence – Fokus auf das, was Du wirklich beeinflussen kannstMini-Impuls zum Mitnehmen:
Welches Ziel ist gerade wirklich wichtig – und warum?
Was wäre die eine Sache, die alles leichter macht?
Welche Checkpoints setzt Du, damit es nicht bei der Absicht bleibt?
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