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Für die meisten Menschen Westeuropas ist Gott längst zur Nebensache geworden. Entweder interessiert man sich überhaupt nicht mehr für ihn. Oder man sucht nach einem Gott der guten Gefühle, der schlussendlich alles absegnet, was man sich so wünscht. Das entspricht ganz der Lebensweise des postmodernen Menschen, der alleine auf sich und seine eigene Welt ausgerichtet ist. Ein Gott, der Ansprüche erhebt, der vielleicht sogar das eigene Denken infrage stellt, den kann man sich gar nicht mehr vorstellen.
Der Gott, der sich in der Bibel und in der Geschichte gezeigt hat aber ist ein absoluter, autoritativer Gott. Er steht weit über allen menschlichen Überlegungen und Bedeutungsansprüchen. Gott ist so mächtig, so groß und dazu noch ewig und allwissend, dass er alle menschlichen Möglichkeiten weit übersteigt. Erst wer die Größe Gottes zumindest ansatzweise wahrgenommen hat und die Autorität seiner Gebote, der kann dann auch die Liebe begreifen, mit der Gott sich täglich den Menschen zuwendet.
Edward O. Wilson gilt als seiner der wichtigsten Evolutionsbiologen der Welt. Schon vor Jahrzehnten provozierte er mit der Feststellung, dass menschliches Verhalten in wesentlichen Teilen aus dem Tierreich stammt und nichts mit Vernunft oder freiem Willen zu tun hat. Für Wilson ist der Mensch ein Tier mit etwas mehr Verstand. Gott sei für die Evolution nicht mehr notwendig, äußerte der Wissenschaftler immer wieder. Der Glaube sei lediglich ein biologischer Überlebensvorteil.
Jetzt ist Wilson tot. Auch wenn er nicht auf Gott vertrauen wollte, konnte Wilson die Existenz Gottes ehrlicherweise nicht ganz ausschließen. Immerhin gibt es erhebliche Bedenken gegen eine rein zufällige Entstehung des Universums und Entwicklung des Lebens. Zwischenzeitlich weiß Wilson wohl, ob und was die Seele des Menschen nach seinem irdischen Tod erwartet.
Pfarrer Wilhelm Busch war bekannt für seine offene und direkte Sprache. Gerne sprach er über alles, was er mit Menschen und vor allem mit Gott erlebt hatte. In seiner herausfordernden Art prägte Wilhelm Busch eine ganze Generation junger Christen, insbesondere im Ruhrgebiet. Er scheute sich auch nicht, den Ideologen des Nationalsozialismus kritisch gegenüberzutreten und kämpfte für die Bekennende Kirche.
Nach seiner einschneidenden Bekehrung als junger Soldat war es Wilhelm Buschs wichtigstes Anliegen, viele andere Menschen auf Gott aufmerksam zu machen. Er war überzeugt davon, dass Gott auch heute noch vor allem durch die Bibel zu den Menschen spricht. Hier kann man Jesus Christus kennenlernen, Vergebung aller Schuld finden und Hoffnung für die Zukunft erhalten.
Der Frieden des Herrn Jesus Christus sei mit uns allen. Amen!
Organspenden retten Menschenleben. Allerdings gibt es deutlich mehr Patienten, die auf ein Organ warten, als hierfür zur Verfügung stehen. Einige Staaten, wie jetzt auch die Schweiz, wollen dem abhelfen und erklären deshalb alle Bürger per Gesetz zu Organspendern, auch wenn diese nicht aktiv zustimmen. Den eigenen Körper nach dem Hirntod sozusagen zu enteignen, ist aber schon ein ziemlich heftiger Eingriff in die Freiheitsrechte des Menschen.
Unabhängig von dieser sogenannten „Widerspruchslösung“, gibt es bei Transplantationen aber auch noch ganz andere ethische Probleme. Wissenschaftliche Argumente und persönliche Wahrnehmung lassen bei vielen Menschen berechtigte Zweifel aufkommen an der Definition des Todes allein über die Aktivität des Gehirns. Ohne Hirntodkriterium aber würden viele Transplantationen illegal.
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