Michael Kotsch

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Michael Kotsch episodes

  • Iran. Der ungerechte Gottesstaat (von Michael Kotsch)

    International fiel der Iran in den vergangenen Jahren vor allem durch seine radikalislamische Regierung auf. Besonders streng versucht man sich hier an die Gesetze der Scharia zu halten. Wer anders denkt oder handelt wird hart bestraft. Besonders trifft das Frauen und jeden, der den Islam infrage stellt. Nach dem Tod der jungen Mahsa Amini gibt es derzeit wieder einmal empörte Demonstrationen.  

    Eigentlich ist der Iran ein Land mit einer langen und reichen Geschichte. Seit der „Islamischen Revolution“ von 1979 aber werden in vielen Bereichen des Lebens strenge Denkverbote durchgesetzt. In dem sich heute als besonders islamisch gebendem Land wohnten schon vor 1500 Jahren zahlreiche Christen. Iranische Muslime, die sich heute für den christlichen Glauben interessieren, müssen allerdings mit massiver Verfolgung rechnen.

    9 min
  • Gott ist nicht beweisbar!? Physik- Nobelpreis 2022 (von Michael Kotsch)

    Anton Zeilinger ist Physik- Nobelpreisträger 2022. Der österreichische Wissenschaftler hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit Quanten beschäftigt. Dabei entdeckte er die Quantenteleportation, die Übertragung der Information von einem Teilchen auf ein anderes. Dieses Phänomen spielt eine wichtige Rolle für Quanten- Computer. 

    Nach Zeilingers Überzeugung kann man Gott weder beweisen noch widerlegen. Gott steht für ihn außerhalb naturwissenschaftlicher Forschungen. Wer dafür offen ist, der findet deutliche Hinweise für die Existenz Gottes. Irgendwie gehört Gott aber zu einem anderen Bereich der Wirklichkeit als die Physik. Die Wirklichkeit ist dabei natürlich immer größer als die Erkenntnisse momentaner Wissenschaft.

    9 min
  • Stellenausschreibung die provoziert (von Michael Kotsch)

    Viele Stellenanzeigen wirken langweilig. Oft werden die Firma und der Arbeitsplatz idealisiert. Es wird das Blaue vom Himmel herunter versprochen. Gerade bei besseren Stellen sind die Anforderungen zuweilen ziemlich hoch, manchmal sogar utopisch. Mit der Bewerbung geht das Schauspiel häufig weiter. Nach guter Schulung weiß man, was da stehen soll, auch wenn das mit einem selbst nur wenig zu tun hat.  

    Bei all diesem langweiligen Formalismus lässt eine ziemlich originelle Stellenanzeige aus Detmold aufhorchen. Da wird offen gefordert, man solle während der Arbeitszeit nicht so häufig privat im Internet surfen, man sollte nicht blaumachen ohne wirklich krank zu sein und die Kunden freundlich begrüßen usw.. Was wohl mit einer Portion Humor gedacht war, hat aber gleich einige verbissene Kritiker auf den Plan gerufen.

    7 min
  • Gott & Krieg

    Krieg ist bekanntlich eine schreckliche Realität. Alle Bemühungen Gewalt aus der Welt zu schaffen sind bislang gründlich fehlgeschlagen. Fast hat man den Eindruck, als gehöre Krieg irgendwie zum Menschsein. Dabei behaupten fast alle, keinen Krieg zu wollen. Die ganz alltägliche Tendenz zu Konflikten, Aggression und Rechthaberei entwickelt sich bei Staaten schnell aber zum Krieg.  

    Früher haben manche Leute den Christen, oder ganz allgemein den Religionen vorgeworfen, für Krieg verantwortlich zu sein. Doch trotz einer immer stärkeren Säkularisierung ist die Gewalt nicht wirklich verschwunden. Außerdem wird dabei schnell vergessen, dass Gott sich ziemlich deutlich für den Frieden ausspricht. Die eigentlich von ihm konzipierte Welt funktionierte ganz ohne Gewalt. Das soll auch wieder einmal so werden.

    9 min
  • Queen Elisabeth II. bekannt & Christ - (von Michael Kotsch)

    Queen Elisabeth II. prägte das Bild Englands über Jahrzehnte. Sie war eine der bekanntesten Herrscherinnen der Gegenwart. Trotz mancher Krisen ist sie in Großbritannien ziemlich beliebt und galt als Fels im Sturm politischer und gesellschaftlicher Stürme. In ihre Lebenszeit fielen die europäische Einigung, der kalte Krieg, das Ende der Sowjetunion, der blutige Nord- Irland- Konflikt und der Brexit.  

    Elisabeths tiefe und authentische Frömmigkeit steht vielen nicht so vor Augen, die sie nur als Repräsentantin Großbritanniens und des Commonwealth kennen. Schon als Kind aber pflegte die spätere Königin einen stabilen Glauben, der sie lebenslang begleitete. Gerade in schwierigen Zeiten und angesichts des Todes schöpfte sie Kraft aus der Bibel und aus ihrer Beziehung zu Gott.

    7 min
  • Kulturelle Aneignung!? (von Michael Kotsch)

    Wer heute Rasta- Zöpfe trägt, Musik der australischen Ureinwohner spielt oder afrikanische Tänze aufführt, wird mittlerweile nicht mehr als weltoffen und tolerant angesehen, sondern als unterdrückerisch und ignorant. Wieder einmal haben die ideologischen Gesinnungs- Wächter zugeschlagen. Diesmal geht es um den Vorwurf „kultureller Aneignung“.  

    Reggae darf, nach Meinung linker Weltverbesserer, nur noch von echten Jamaikanern gespielt werden. Kenianische Tänze dürfen nur noch echte Kenianer für YouTube aufnehmen. Indianer dürfen sich zwar selbst als „Indianern“ bezeichnen, Europäern aber ist das streng verboten. Das Recht über eine bestimmte Kultur zu sprechen oder sie darzustellen, hat demnach nur noch das Mitglied der entsprechenden Gruppe. Mit diesen Forderungen ist man allerdings nicht mehr weit entfernt von den Thesen „völkischer“ Ideologen vom Anfang des 20.Jahrhhunderts.

    10 min
  • 1522-2022. Luthers Neues Testament. 500 Jahre Septembertestament - von Michael Kotsch

    500 Aufrufe 26.08.2022 Martin Luther war eine der zentralen Personen der Reformation. Eigentlich eher ungeplant beeinflusste er das Leben vieler Millionen Menschen bis in die Gegenwart. Weil er deutliche Kritik an den korrupten Zuständen der damaligen Kirche übte, wollte man ihn kurzerhand ermorden lassen. Während seiner Flucht versteckte er sich zeitweilig auf der Wartburg bei Eisenach.  

    Als Martin Luther nicht mehr wusste, wie lange er noch leben würde, wollte er mindestens noch eines machen: Die Bibel in ein allgemeinverständliches Deutsch übersetzen. Die Menschen sollten nicht mehr nur auf die Interpretationen der Kirche angewiesen sein, sondern sich selbst ein Bild von Jesus Christus und seiner Lehre machen können. – Genau vor 500 erschien dann das von Martin Luther übersetze Neue Testament; im September 1522.

    8 min
  • George Foreman. Der Boxer - bekannt & Christ (von Michael Kotsch)

    George Foreman ist einer der erfolgreichsten Boxer der vergangenen 100 Jahre. Innerhalb kurzer Zeit arbeitete er sich aus den Slums herauf bis zum Sieg bei den Olympischen Spielen und zum Weltmeister- Titel. Entthront wurde er von Muhammad Ali. Einige Jahre später gelang ihm ein aufsehenerregendes Comeback.  

    Nach einigen Niederlagen begegnete Foreman Gott und erlebte eine tiefgreifende Neuorientierung. Statt viel Geld zu verdienen und weitere Titel zu erkämpfen eröffnete er in Houston ein christliches Jugendzentrum und diskutierte mit Menschen auf der Straße über Jesus. - George Foreman ist nicht nur sehr erfolgreich und bekannt, außerdem ist er ein überzeugter Christ.

    9 min
  • Archie ist tot - „Sterben lassen“ oder töten? (von Michael Kotsch)

    Tagelang berichteten die Medien über das tragische Schicksal des zwölfjährigen Archie aus England. Beim Spielen hatte er sich eine schwere Kopfverletzung zugezogen und fiel danach ins Koma. Vier Monate lang wurde er daraufhin in einem britischen Krankenhaus behandelt. Die Eltern hofften natürlich auf Besserung für ihren Sohn.   

    Ärzte entschieden schließlich, jede weitere Behandlung abzubrechen und damit den Tod des Jungen herbeizuführen. Archies Eltern kämpften für das Leben ihres Kindes und für eine weitere Behandlung. Ein englisches Gericht erlaubte den Ärzten, den Tod des Jungen einzuleiten. Solche Entscheidungen über Leben und Tod sind ziemlich herausfordernd. Doch dürfen Menschen überhaupt bewerten, wann ein Leben noch lebenswert ist und wann nicht?

    6 min
  • Gefängnis- Erweckung in Paraguay (von Michael Kotsch)

    Paraguay ist für viele Europäer ein weitgehend unbekanntes Land. Einige wissen immerhin, dass es sich um einen relativ armen Staat in Südamerika handelt; mit etwas über 7 Millionen Einwohnern. Manchen Christen ist Paraguay darüber hinaus bekannt, weil vor etwas mehr als 100 Jahren Mennoniten aus Kanada und Russland hierher gezogen waren, um sich in der Einöde des Chaco niederzulassen. Heute gehören die Siedlungen der Mennoniten zu den best- entwickelten Regionen Paraguays.  

    Viele Mennoniten Paraguays sehen zwischenzeitlich ihre Verantwortung für die ärmeren Bewohner ihres Landes. Seit vielen Jahren betreiben sie ein fortschrittliches Krankenhaus für Lepra- Kranke. Verschiedene Initiativen unterstützen die indigene Bevölkerung. Auch um andere Menschen am Rande der Gesellschaft kümmern sich einzelne mennonitische Gruppen. Manche gehen dafür sogar ins Gefängnis …

    5 min

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