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Hunderttausende Flüchtlinge verlassen momentan ihre ukrainische Heimat. Während viele Städte des Landes unter dem Beschuss der russischen Armee in Schutt und Asche versinken, macht sich Verzweiflung reit. Es ist momentan nicht absehbar, was am Ende dieses Krieges steht. In jedem Fall wird die Ukraine viele Jahre brauchen, um die jetzt angerichteten Schäden wieder aufzuarbeiten. Das Verhältnis zu Russland ist wahrscheinlich dauerhaft gestört.
Immer mehr ukrainische Flüchtlinge finden auch in Deutschland Zuflucht. Unbürokratisch und umfassend wollen Politiker den jetzt einreisenden Menschen helfen. Auch in der breiten Bevölkerung gibt es eine große Hilfsbereitschaft. Besonders vorbildlich engagieren sich viele christliche Gemeinden in der Flüchtlingshilfe. Gläubige öffnen bereitwillig ihre Häuser und Kirchen. Ukrainische Flüchtlinge brauchen aber nicht nur Unterkunft und Verpflegung, sondern auch eine Perspektive für die Zukunft und seelische Hilfe durch eine Beziehung zu Jesus Christus.
Unschuldig Verurteilte findet man nicht nur im Film, sondern leider auch in der Realität. Besonders in den USA gab es in den vergangenen Jahren einige spektakuläre Fälle, bei denen Menschen über viele Jahre unschuldig im Gefängnis saßen. Manche erhielten zwischenzeitlich für ihre Haft große Entschädigungen. Andere bekamen gar nichts. In jedem Fall ist es natürlich ziemlich schlimm, jahre- manchmal sogar jahrzehntelang unschuldig im Gefängnis zu sitzen.
Bei aller durchaus gerechtfertigten Empörung darf man natürlich nicht vergessen, dass die meisten Gefangenen durchaus ganz zurecht einsitzen. Trotzdem sollten häufige Polizei- und Gerichtsfehler natürlich dringend unterbunden werden. - Bei Gottes großem Endgericht jedenfalls wird es keine Fehlurteile geben. Alle Menschen, die irrtümlich auf ihre guten Werke vertrauen, werden dann schwer enttäuscht feststellen müssen, dass sie trotzdem verurteilt werden.
Viele Menschen kennen ihn von der Fernsehsendung „Bares für Rares“, den Moderator Horst Lichter. In der Öffentlichkeit tritt er gewöhnlich freundlich und optimistisch auf. Glaubt man seinen eigenen Aussagen, dann ist Lichter dankbar für sein bisheriges Leben und sieht dem Tod ohne Furcht entgegen. Manches was er zu sagen hat ist ziemlich motivierend, auch für das Leben seiner Zuschauer.
Die Bundesregierung plant für 2022 die Aufhebung des bisher geltenden Werbeverbots für Abtreibungen (§ 219a). Die vorgeburtliche Tötung von Embryonen soll künftig als normales Mittel der Geburtenregelung etabliert werden. Gleichzeitig sollen kritische Proteste in der unmittelbaren Nähe von Abtreibungs- Einrichtungen generell verboten sein.
Auch das grundsätzliche strafrechtliche Verbot von Abtreibungen (§ 218) steht erneut zur Diskussion; wobei es faktisch schon seit Jahren immer mehr an Relevanz verloren hat. Schlussendlich wollen manche Aktivisten Abtreibung sogar zu einer Art Menschenrecht erheben; eine weitergehende Freiheit über Leben und Tod ungeborenen Lebens individuell entscheiden zu können.
Nichts gefährdet das Leben eines Kindes während seiner ersten Lebensmonate in Deutschland so stark wir die Abtreibung. Christen sind hier herausgefordert; wie bei sonst kaum einer anderen gesellschaftlichen Frage.
Seit Jahren leidet die Ukraine an einem unausgesprochenen Krieg mit Russland. Nach dem Ende der Sowjetunion, vor mehr als 30 Jahren, kam es zu einer vorläufigen Annäherung zwischen West und Ost. Zwischenzeitlich aber drängen die unterschiedlichen Interessen immer stärker in den Vordergrund. Russland will seinen politischen, wirtschaftlichen und militärischen Einfluss in der Region ausbauen, ebenso die Staaten der NATO. Deshalb kommt es dort immer wieder zum Konflikt. Vielen ist angesichts gegenwärtiger Spannungen die Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014 in unguter Erinnerung.
In der Ukraine gibt es aber nicht nur einen militärischen Konflikt mit pro- russischen Milizen, auch die Christenheit wird durch die langjährigen Spannungen stark belastet. Gerade in der Ost- Ukraine sympathisieren manche Christen mit Russland, andere orientieren sich am Westen, bzw. an der Ukraine. Gerade in der Gemeinde aber sollten politische Interessen eigentlich deutlich im Hintergrund stehen.
Herbert Achternbusch ist tot. In der Kunstszene gilt der Regisseur, Schriftsteller und Maler als Avantgardist. Jahrelang hatte er sich nur noch gelegentlich in Interviews zu Wort gemeldet; zumeist zynisch und bissig. Manche feiern Achternbusch jetzt als großen Künstler. Andere sehen ihn nur als Provokateur und chronischen Pessimisten. Obwohl ziemlich bekannt, schien sein Leben nicht sehr glücklich verlaufen zu sein. Dazu trug sicher auch seine negative Grundstimmung bei.
Achternbusch wurde 1982 durch seinen Film „Das Gespenst“ europaweit bekannt. Jahrelang diskutierten Politik und Medien darüber, ob es sich dabei um Kunst oder lediglich um platte Blasphemie handelt. Vor allem hatte Achternbusch etwas gegen die Kirche, gegen christliche Werte, gegen Autorität und Traditionen. Produktiv war er jedenfalls, und dabei ziemlich negativ.
Desmond Tutu ist einer der weltweit bekanntesten Südafrikaner. Jetzt ist er gestorben.
Rassismus und nationale Überheblichkeit sind leider überall auf der Welt verbreitet. Menschen fühlen sich aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Bildung, ihrer Religion oder aus irgendeinem anderen Grund prinzipiell überlegen. Lange Zeit gab es in Südafrika eine strenge Trennung zwischen Schwarz und Weiß. Verteidigt wurde diese Ungleichbehandlung mit dem politischen System der „Apartheid“.
Desmond Tutu erhielt den renommierten Friedensnobelpreis für sein andauerndes Engagement gegen Rassismus und Apartheid. Er selbst hatte als Kind und als junger Erwachsener unter der Benachteiligung farbiger Südafrikaner gelitten. Auch in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens arbeitete Tutu aktiv an einer Veränderung der Gesellschaft. Dabei mischten sich immer wieder christliche und politische Motive.
Die meisten Menschen freuen sich über ein Geschenk, sofern es ihren Geschmack trifft. Geschenke drücken Zuneigung und Anteilnahme aus. „Da hat jemand an mich gedacht und will mir eine Freude machen.“ Geschenke erhält man gewöhnlich zu besonderen Feiern, Jubiläen, Geburtstagen, zur Hochzeit oder natürlich zu Weihnachten. Besondere Aufmerksamkeit erhalten Geschenke, die ganz ohne besonderen Anlass, einfach so, gemacht werden.
Geschenke zu machen ist nicht immer leicht. In den reicheren Ländern dieser Welt kaufen sich die Menschen oft schon alles selbst, was sie gerne haben wollen. Natürlich darf man beim Schenken nicht nur vom eigenen Geschmack ausgehen.
Auch Gott beschenkt Menschen jeden Tag. Oft merken es die Beschenkten kaum und bedanken sich deshalb auch nicht an höherer Stelle. Das würde Gott sich aber durchaus wünschen. Eine Sensibilität für diese himmlischen Geschenke könnte das Leben intensiver und glücklicher machen.
Viele Menschen lieben Weihnachten, aus unterschiedlichen Gründen natürlich. Nicht nur Kinder freuen sich gewöhnlich auf die zu erwartenden Geschenke. Millionen Menschen freuen sich auf den Besuch von Weihnachtsmärkten in den oft schön dekorierten Innenstädten, insbesondere in historischen Orten. Manche mögen das spezielle Gebäck, Glühwein oder andere weihnachtliche Leckereien. Wieder andere erinnern sich jetzt an angenehme Erlebnisse aus der eigenen Kinderzeit.
Wie kaum ein anders Fest ist Weihnachten voller Bräuche und Symbole, die sich nicht immer automatisch erschließen. Für viele Menschen gehört beispielsweise der Christbaum untrennbar zu Weihnachten. Warum man sich nun aber einen reich geschmückten Tannenbaum in die Wohnung stellt und das weltweit, das wissen nur verhältnismäßig wenige Menschen. Dabei geht der Christbaum mit seinen bunten Kugeln und Kerzen nicht auf die Bibel zurück, sondern auf das Mittelalter.
Gerade ist die neue Bundesregierung zusammengetreten. Vorher haben SPD, FDP und Grüne im Koalitionsvertrag ihre wichtigsten, politischen Vorhaben der kommenden Jahre präsentiert. Manches, was bereits vor der Wahl angekündigt wurde, ist darin konkretisiert worden. Demnach sind in einigen Bereichen deutliche Änderungen vorgesehen; nicht nur bezüglich Elektromobilität.
Einige der nun geplanten Kursänderungen stellen Christen vor ganz neue Herausforderungen. Atheismus und Islam sollen noch deutlicher als bisher gefördert werden. Christliche Privilegien hingegen werden gleichzeitig eingeschränkt. Neue Definitionen von Ehe, Sexualität und Familie verabschieden sich fast ganz von ehemals christlichen Vorstellungen. Und das ist noch nicht alles.
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