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Auch heute noch prägt Flugpublizistik in Form von Plakaten und Flyern den öffentlichen Raum. Das Wort „Flugschrift“ lässt dennoch vor allem an politische oder konfessionelle Auseinandersetzungen vergangener Zeiten denken, im deutschen Sprachraum wohl zuerst an die Reformation. In Frankreich ist hingegen das frühe 17. Jahrhundert mit seinen zahlreichen Volksaufständen…
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Der Literaturwissenschaftler Sandro Zanetti war im Sommer 2022 zu Gast in Berlin. Mit Chiara Sartor und Jan Fischer sprach er ausgehend von seinem Buch Literarisches Schreiben über Fragen wie: Wie schreibt eigentlich ein Schreibprozessforscher? Was gewinnt man, wenn man statt der literarischen Texte selbst (auch) die ihnen zugrundeliegenden Findkünste und Einfallstechniken untersucht?
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Seit wann neigen Menschen, die sich in ärztlicher Behandlung befinden, zum Briefeschreiben? An wen richten sie ihre Korrespondenz – und mit welchen Absichten? Warum sind so viele dieser Schriftstücke erhalten? Und warum verdient neben dem Billet auch der Patient:innenbrief einen Platz im Kreis der kleinen Formen? Diesen Fragen geht Chiara Sartor in ihrem Beitrag zu einer kleinen Form nach…
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Vier Kollegiatinnen aus der ersten und zweiten Kohorte des Graduiertenkollegs diskutieren, welchen Stellenwert diese Kleinformen jeweils für die schriftstellerische oder publizistische Produktion von Frauen haben. Hierbei gehen sie u.a. auf die Sichtbarmachung und Aufwertung ,weiblicher‘ Autorschaft durch Veröffentlichungs- oder Sammelstrategien, aber auch auf ihre Marginalisierung ein…
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Der zweite Teil unserer dreiteiligen Featureserie nimmt Frauen als Leserinnen in den Blick. Wie schon im ersten Teil scheuen wir dabei nicht, in großen zeitlichen Bögen zu denken und die unterschiedlichsten kleinen Formen miteinander in einen Dialog zu bringen. Dabei fragen wir einerseits diskursiv, welche Rolle Frauen als Leserinnen zugeschrieben wurde, schauen aber vor allem in die Praxis…
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Der erste Part unserer dreiteiligen Featureserie nähert sich mit Argusaugen kleinen Formen des Schreibens, die die Herren der Schöpfung dem ihnen überlegenen Geschlecht zugedacht haben. Allen voran der Aphorismus, welcher in der Antike und um 1900 die garstigsten Blüten trug, aber auch die Anekdote, jene schrullige Schwester des Altherrenwitzes, die man genauso „dürfen muss“ (Maren Jäger) wie den…
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Viel Wasser ist die Spree hinabgeflossen, seit wir – vor mittlerweile mehr als fünf Jahren – mit der Arbeit an unserem dreiteiligen Podcastfeature über das Verhältnis von Gender und kleiner Form begonnen haben. Nun ist es endlich fertig – und wir freuen uns sehr, Ihnen und Euch die Ergebnisse unserer Auseinandersetzung mit dem Thema präsentieren zu können. Der Podcast folgt einem Dreischritt und…
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Podiumsdiskussion mit Maike Albath (freie Literaturkritikerin), Gregor Dotzauer (Tagesspiegel), Julia Encke (FAS), Lothar Müller (Süddeutsche Zeitung) und Marc Reichwein (Welt) über die kleine Form des Nachrufs und wie dieser in die Zeitung kommt. De mortuis nihil nisi bene – von Verstorbenen soll man nur Gutes sagen. Doch wie gehen Journalist:innen im Alltag mit dem Tod von Personen des…
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In dieser Episode …geht es um Fragen der Skalierung; um das Messen oder Sortieren nach einer bestimmten Größenskala und zwar aus Perspektive der Literatur- und auch Medienwissenschaft. Unser Doppelinterview, in dem wir – die Kollegiatinnen Darja Benert und Lara Helder – mit zwei Experten ins Gespräch kommen, reicht thematisch von den Digital Humanities und der Methode des close und distant…
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