
Sign up to save your podcasts
Or


Lothar Müller spricht im Interview mit Marie Czarnikow und Florian Glück über die Bündnisse zwischen der industriellen Warenwelt und der Psychoanalyse Sigmund Freuds, das Papier als universalen Grundstoff der modernen Welt und den Stand des Feuilletons in der Gegenwart. Lothar Müller ist Feuilletonredakteur bei der Süddeutschen Zeitung und Honorarprofessor am Institut für deutsche Literatur der…
Quelle
Kurzfassung Wie löst man die kleinen, roten, saftig-süßen Granatapfelkernchen aus ihrer Haut, ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen? Während das Internet für lebensweltliche Fragen wie diese eine große Bandbreite an Antworten parat hält – von der Wasserschale bis zum Hammer –, stellte sich den PodcastredakteurInnen Steffen Bodenmiller, Marie Czarnikow und Florenz Gilly bei der Arbeit…
Quelle
Fundstück „Zwar nicht Rilke… – aber dafür kurz.“ Mit dieser Einsicht liegt Helge Schneider voll im Trend, ist Kürze doch der kommunikative Imperativ im 21. Jahrhundert. Vor allem kurze Mitteilungen und kleine Formate scheinen heute noch konkurrenzfähig, als Informations- und Unterhaltungs-Chips, die um die Aufmerksamkeit der Rezipienten buhlen. Damit qualifizieren sie sich als…
Quelle
English Die Weinempfehlung ist eine verbreitete Textsorte, die zum Kauf des jeweiligen Weins anregen soll, indem sie seine markanten Eigenschaften hervorhebt. Zunächst scheint es daher so, als wäre ein solcher Text in hohem Maße vom subjektiven Geschmack der Kritikerin oder des Kritikers abhängig. Mit den Methoden der Digital Humanities ist es jedoch möglich, Weinempfehlungen in größerem Umfang…
Quelle
Die Romanistin Dr. Cornelia Wild (LMU München) begibt sich in ihrem Gastvortrag auf einen Streifzug durch Roland Barthes’ Œuvre, von frühen Fotografien über Notizen zu japanischen Haikus und endet schließlich bei der Großform Roman. Cornelia Wild: C’est ça. Barthes und die formes brèves, in: microform. Der Podcast des Graduiertenkollegs Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen…
Quelle
Der Begriff „Enzyklopädie“ wird schnell mit allumfassender Größe und Universalität assoziiert. Der Beitrag von Anne Brannys zeigt auf, warum die Enzyklopädie dennoch nicht in einer „Enzyklopädie der kleinen Formen“ fehlen darf. Sein Ausgangspunkt ist das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Eine Enzyklopädie des Zarten“, das im Ph.D.-Programm der Bauhaus-Universität Weimar realisiert wurde.
Quelle
Persönliche Devisen sind kurze Sprüche, die sich Einzelpersonen gewählt haben, um ihre Identität, ihren Charakter, oder ihre Lebensziele auszudrücken. Während diese Praxis besonders um 1500 aufkommt und in diesem historischen Kontext hier betrachtet wird, zeichnet sich auch ein Wiederaufleben dieser Kulturtechnik ab. Personal Devices besetzen heute – über die etymologische Verwandschaft zu den…
Quelle
Michael Angele, Chefredakteur der Wochenzeitung Der Freitag, im Praxisgespräch über die Berliner Seiten der FAZ, den Feed, Shitstorms und das Verhältnis von Stadt und Feuilleton. Das Interview führte Christoph Winter. Interview mit Michael Angele, in: microform. Der Podcast des Graduiertenkollegs Literatur- und Wissensgeschichte kleiner Formen, abrufbar unter: https://www.kleine-formen.
Quelle
Was macht eine Liste aus? Was geschieht, wenn Dinge aufgelistet werden? Was können uns Listen – jenseits der Informationen und Daten, die darin eingetragen werden — über die Menschen und Institutionen erzählen, die diese Form verwenden? Diesen und anderen Fragen geht Anne Greenwood MacKinney in ihrem Beitrag zur Form der Liste nach. Ausgangspunkt ist dabei eine Liste von gesammelten Tierexemplaren…
Quelle
Das Exzerpt ist eine kleine literarische, wissenschaftliche Form, die seit der Antike grundlegend die Produktion von Texten mitbestimmt. Dabei bleibt sie im Verborgenen: Exzerpte oder Auszüge stehen genau in der Mitte zwischen exzerpierter Quelle und eigenem Text und werden nicht gesondert veröffentlicht. Der Beitrag beginnt mit einem Nachlassfundstück von Wilhelm Grimm…
Quelle
From the publisher's feed