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Er war ein Draufgänger, ein Eroberer, einer, der die ganze Welt eingenommen hat - für sich, nie als Aggressor, nicht als Feldherr. Die Rede ist von dem großen Schauspieler Alexander Granach, der in Wien, Berlin und Hollywood sein Publikum begeisterte.
Er war das Kind einer jüdischen Familie aus Galizien, einer historischen Landschaft im Westen der Ukraine und dem Süden Polens, einer Welt, die es heute nicht mehr gibt. Und er starb in New York, in der Neuen Welt.
"Milbergs literarischer Balkon" widmet sich Auszügen der Erinnerungen, die Granach kurz vor seinem frühen Tod 1945 zu Papier gebracht hatte. Unter dem Titel "Hier geht ein Mensch" sind sie im btb Verlag erhältlich.
Redaktion: Susanne Hermanski
Produktion: Julia Ongyerth
Fragen, Anregungen und Feedback gerne an [email protected]
Was sich nicht alles unterbringen lässt in einem einzigen Kurz-Roman! Das bunte Treiben an einer texanischen Universität, Wagners Götterdämmerung und Strindbergs düsterste Jahre der Depression und Wahnvorstellungen, all das spielt eine Rolle in "Die Tennisspieler" von Lars Gustafsson.
Der schwedische Philosoph und Autor hat der Hauptfigur, einem Gastprofessor, seinen eigenen Vornamen gegeben. Und was dieser Lars so treibt, erklingt nun Auszugsweise in "Milbergs literarischer Balkon".
Die deutsche Übersetzung stammt von Verena Reichel. Axel Milberg liest aus der 1979 im Carl Hanser Verlag erschienen Ausgabe.
Eine Taschenbuch-Version hat der Fischer Verlag aufgelegt.
Redaktion: Susanne Hermanski
Produktion: Julia Ongyerth
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Das Einsiedlerdasein ist nicht jedermanns Sache. In diesen Tagen wird das sogar Menschen klar, die bislang glaubten, sie seien sich im Grunde selbst genug.
Als sich Henry David Thoreau 1845 in den Wäldern von Massachusetts eine Blockhütte baute, wollte er der industrialisierten Massengesellschaft des jungen Amerika entfliehen. Er begab sich zwei Jahre lang dort in selbstgewählte Isolation, um zurückzufinden zur Natur - auch zu der seiner selbst.
Später veröffentlichte Thoreau seine Erfahrungen in "Walden". Das Buch wurde zur Inspiration für Freigeister aller nachfolgenden Generationen, zum Quell für die Umweltbewegung und zum Klassiker der Aussteigerliteratur.
Einige Kapitel erklingen nun, in der Neuübersetzung von Fritz Güttinger, erschienen im Manesse Verlag, auf "Milbergs literarischem Balkon".
Redaktion: Susanne Hermanski
Produktion: Julia Ongyerth
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Im Podcast "Milbergs literarischer Balkon" rezitiert der Schauspieler "Die Kraniche des Ibykus". Die Ballade erzählt vom Mord am sagenhaften Dichter Ibykus und wie seine Meuchler entlarvt werden.
Friedrich Schiller geht es dabei nicht nur um den Thrill für die Leser. Er packt auch seine Überzeugung in die Verse, dass den Künsten in jeder Gesellschaft ganz besondere, entlarvende Kräfte zukommen. Zum Leidwesen für Generationen von Gymnasiasten allerdings, die das Opus auswendig lernen mussten. Dabei hat es eine neue Chance definitiv verdient.
Hören Sie, wie frisch es klingt, was erstmals in Schillers "Musen-Almanach für das Jahr 1798" veröffentlicht wurde.
Redaktion: Susanne Hermanski
Produktion: Julia Ongyerth
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Im Podcast „Milbergs literarischer Balkon“ nimmt uns der Schauspieler heute mit auf eine "literarische Sauftour" durch die Gedichte von Charles Bukowski.
Denn der Amerikaner, der in Deutschland geboren wurde, trinkt, hurt und kotzt in Worten, Dafür wurde er - gerade in intellektuellen Kreisen - immer besonders geschätzt. Doch sind seine Poeme heute, in Zeiten der MeToo-Bewegung, der Selbstoptimierung und des Fastens unaussprechlich?
Hören Sie Auszüge aus den Gedichtsammlungen "Poems Written bevor Jumping out of an 8 Story Window", "The Days Run Away Like Wild Horses over the Hills", "At Terror Street and Agony Way".
In den Büchern des Maro Verlags sind sie in tollen Übersetzungen von Carl Weissner erhältlich.
Redaktion: Susanne Hermanski
Produktion: Julia Ongyerth
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Der neue Podcast von Axel Milberg und der Süddeutschen Zeitung: „Milbergs literarischer Balkon“. Ihre tägliche Dosis Impfstoff in Worten - von Highsmith bis Mankell, von Brecht bis Bukowski.
Folgen Sie den liebsten Geschichten und Gedichten des erfolgreichen Schauspielers, Hörbuch-Stars und Tatort-Kommissars.
Heute: „Die Bestie“ von Bert Brecht. In der Kurzgeschichte geht es um Dreharbeiten zu einem Film über einen besonders brutalen russischen Gouverneur. Am Set taucht plötzlich einer auf, der dieser Bestie täuschend ähnlich sieht. Der junge Brecht hat 1928 mit der Story ein Preisausschreiben gewonnen, das für damalige Zeiten in der krisengebeutelten Weimarer Republik einen horrend hohen Gewinn mit sich brachte. "Die Bestie" ist bei Suhrkamp erschienen im Taschenbuch „Die unwürdige Greisin und andere Geschichten".
Hier gelangen Sie zur Seite des Suhrkamp Verlags
Redaktion: Susanne Hermanski
Produktion: Julia Ongyerth
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