Eine positive Einstellung ist etwas erstrebenswertes.
Freude zu suchen ist legitim.
Doch wenn dies zur Identität wird, dann wird dieses Streben zu einer Erwartung.
Und ein Verpassen dieser Erwartung wäre ein "Fehler unserer Person".
Dadurch kommt ein unterbewusster Drang, die Freude oder das Positive zu erzwingen.
Und wenn Ärger, Sorge oder Unlust kommen, dann sehen wir dies als "Versagen unserer Person".
Dabei sind auch diese eine Facette des Lebens, welche immer auftauchen können.
Was wir wollen ist Gelassenheit. Diese kommt durch Akzeptanz.
Akzeptanz zu allen Facetten, die da kommen können (von Freude bis hin zu Ärger, Sorge, Schuld...)
Und das Nebenprodukt der Akzeptanz ist oft eine positive Einstellung und Freude - sie kommen dann, wenn wir sie nicht direkt anstreben.
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