Mittelstand hautnah - Klartext für Geschäftsführer und Unternehmer

Mittelstand hautnah - Klartext für Geschäftsführer und Unternehmer

By Christian RahnBusinessEntrepreneurship
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Mittelstand hautnah - Klartext für Geschäftsführer und Unternehmer episodes

  • Personal Branding für Unternehmer – Warum Relevanz wichtiger ist als Reichweite

    Jeder Unternehmer ist eine Marke – ob er will oder nicht. Die Frage ist nur, ob er diese Wirkung dem Zufall überlässt oder bewusst gestaltet. Lennert Stang arbeitet mit Unternehmern, die genau das verstanden haben, sich aber nicht in die Rolle eines LinkedIn-Influencers drängen lassen wollen.

    Im Gespräch mit Christian Rahn wird deutlich, wo der Unterschied liegt zwischen strategischer Sichtbarkeit und oberflächlichem Reichweitenspiel. Stang beschreibt, wie er mit introvertierten Unternehmern arbeitet, die kein einziges Social-Media-Profil hatten – und trotzdem Schritt für Schritt in eine Kommunikation finden, die zu ihrer Persönlichkeit passt. Nicht lauter, sondern klarer.

    Ein zentraler Gedanke der Folge: Personal Branding ist kein Drei-Monats-Projekt. Es ist eine strategische Entscheidung, vergleichbar mit einem langfristigen Investment. Wer nach sechs Wochen Ergebnisse erwartet, hat das Prinzip nicht verstanden. Und wer glaubt, Reichweite sei die entscheidende Kennzahl, verwechselt Aufmerksamkeit mit Relevanz.

    Stang unterscheidet klar zwischen der Personal Brand – also der Wirkung, die jeder Mensch ohnehin erzeugt – und den Maßnahmen, die diese Wirkung gezielt nach außen tragen. Rhetorik, Bühnenauftritte, PR, LinkedIn: alles Werkzeuge. Aber keines davon funktioniert, wenn es nicht zur Person passt.

    Die ehrlichste Aussage der Folge: Man zahlt immer einen Preis. Entweder den Preis, sichtbar zu sein und damit auch Widerspruch auszuhalten. Oder den Preis, unsichtbar zu bleiben – und der ist nach Stangs Erfahrung deutlich höher.

    Takeaways

    • Jeder Unternehmer ist bereits eine Marke – die Frage ist nur, ob er sie gestaltet
    • Reichweite ohne Relevanz erzeugt Aufmerksamkeit, aber kein Geschäft
    • Introvertierte brauchen keine laute Bühne, sondern passende Formate
    • Personal Branding ist ein langfristiges Investment, kein Dreimonatsprojekt
    • Authentizität bedeutet nicht, allen zu gefallen – sondern bei den Richtigen zu wirken
    • Polarisierung in der Haltung ist erlaubt, Polarisierung als Mechanik nicht
    • Unsichtbarkeit ist keine neutrale Position – sie hat einen unternehmerischen Preis

    Impulsgeber

    Lennert Stang begleitet erfolgreiche Unternehmer beim Aufbau ihrer Personal Brand – nicht mit Standardprogrammen, sondern mit Maßnahmen, die zur jeweiligen Persönlichkeit passen. Sein Ansatz beginnt bei der Psyche, nicht beim Posting-Plan. Die Ergebnisse reichen von Spiegel-Bestsellern bis zu Amazon-Prime-Dokus.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lennertstang/

    🎥 YouTube: https://www.youtube.com/@LennertStang

    Host

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo

    🌐 Website: https://www.rahn.digital/

    ✉️ Mail: [email protected]

    Diese Episode wird unterstützt von Sage - das intelligente Finanzmanagement für wachstumsorientierte Unternehmen.

    Sage unterstützt seit über 40 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen bei Buchhaltung, Finanz- und Geschäftsprozessen. Weniger Buchhaltung. Mehr Fokus auf unternehmerische Entscheidungen.

    Podcast-Special:Für alle, die weiterdenken, schneller wachsen und datengetrieben entscheiden wollen.20 % Rabatt auf die ersten 12 Monate für alle, die Sage Intacct inklusive Sage Copilot kennenlernen möchten unter https://www.sage.com/de-de/cp/mum/

    39 min
  • Innovationsblockaden - Was Unternehmen wirklich am Fortschritt hindert

    65 Prozent der Befragten halten ihr eigenes Unternehmen für eher nicht innovativ. Obwohl alle wissen, dass sie es sein müssten. Woran liegt das? Nicht an fehlenden Ideen – sondern an Strukturen, Entscheidungskultur und internen Abwehrmechanismen.

    Dr. Stephanie Rabbe und Dr. Sebastian Pioch haben genau das erforscht. In ihrem Buch „Innovationsblockaden im Mittelstand" unterscheiden sie vier Typen: nicht wollen, nicht können, nicht wissen, nicht dürfen. Und sie zeigen, warum diese Typen selten isoliert auftreten – sondern sich gegenseitig verstärken.

    Stephanie Rabbe bringt die Innenperspektive mit: Fünf Jahre lang hat sie bei Miele den Bereich Intrapreneurship aufgebaut. Im Gespräch öffnet sie das Nähkästchen – von der smarten Matratze, die trotz Top-Business-Case an einer „Immunreaktion" der Organisation scheiterte, bis zum hierarchiefreien Pioneers Camp, das Entscheidungskultur verändert hat. Sebastian Pioch ordnet die Befunde wissenschaftlich ein und erklärt, warum das mittlere Management oft zur gläsernen Decke wird – und warum Fehlerkultur nur dort funktioniert, wo sie klar vom Tagesgeschäft getrennt wird.

    • Innovation braucht ein Geschäftsmodell – eine Erfindung allein reicht nicht
    • Blockaden entstehen innen, Barrieren kommen von außen – der Unterschied zählt
    • Konsent statt Konsens: Entscheidungen unter Unsicherheit brauchen andere Prinzipien
    • Incentivierung auf reinen EBIT tötet jede riskante Idee im Keim
    • Psychologische Sicherheit ist kein Soft-Skill-Thema, sondern überlebenswichtig
    • „Immer besser" ist nicht „immer neu" – Kultur bestimmt den Innovationsradius
    • Klein anfangen: Methoden erst an risikofreien Projekten üben, bevor das Geschäftsmodell dran ist

    Das Buch „Innovationsblockaden im Mittelstand" gibt es u.a. bei Thalia: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1076744879

    Dr. Stephanie Rabbe ist Senior Incubation Managerin bei Miele mit Fokus auf Intrapreneurship und Business Development Innovation. Als Gründerin zweier Start-ups, ehemalige Professorin für Entrepreneurship und Co-Autorin des Buches „Innovationsblockaden im Mittelstand" verbindet sie Wissenschaft, Gründungserfahrung und Konzernpraxis wie wenige andere.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-stephanie-rabbe/

    Dr. Sebastian Pioch ist Professor für Digital Entrepreneurship an der Hochschule Fresenius. Er forscht und lehrt zu Innovationsstrategien, Geschäftsmodellentwicklung und Innovationsbarrieren im Mittelstand. Mit Innokontor.com berät er Unternehmen beim Einsatz von KI und der Förderung unternehmerischen Denkens.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastianpioch/

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

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    Diese Episode wird unterstützt von Sage - das intelligente Finanzmanagement für wachstumsorientierte Unternehmen.

    Sage unterstützt seit über 40 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen bei Buchhaltung, Finanz- und Geschäftsprozessen. Weniger Buchhaltung. Mehr Fokus auf unternehmerische Entscheidungen.

    Podcast-Special:Für alle, die weiterdenken, schneller wachsen und datengetrieben entscheiden wollen.20 % Rabatt auf die ersten 12 Monate für alle, die Sage Intacct inklusive Sage Copilot kennenlernen möchten unter **www.sage.com/mittelstand

    TakeawaysGast: Dr. Stephanie RabbeGast: Dr. Sebastian PiochHost:

    54 min
  • „Alles ist cringe, bis es erfolgreich ist" – Nebenjob LinkedIn: Wie eine Projektmanagerin Vollzeit-Creator abhängt und was du daraus für deine Sichtbarkeit lernen kannst

    Ein Kollege sagt ihr ins Gesicht: „Als du gestartet hast, war das echt viel Cringe." Heute hat sie 5 Millionen Impressionen auf LinkedIn – im ersten Jahr. Nebenbei. Als Projektmanagerin im öffentlichen Dienst.

    Maray Paul hat keinen Masterplan gehabt. Kein Budget. Keine Agentur. Sie hat ein Thema gewählt, für das sie brennt – KI und kreative Content-Erstellung – und ist einfach losgelegt. Mit einem Affen als Maskottchen, YouTube-Thumbnails auf LinkedIn und der klaren Entscheidung: Es ist mir egal, was andere denken.

    In dieser Episode von „Mittelstand hautnah" spricht Christian Rahn mit Maray darüber, wie digitale Sichtbarkeit wirklich entsteht. Nicht durch Strategie-Decks. Nicht durch Sichtbarkeits-Coachings, die 40.000 Profile auswerten und dann den Durchschnitt lehren. Sondern durch Leidenschaft, Disziplin und die Bereitschaft, unbequem aufzufallen.

    Was Unternehmer und Führungskräfte mitnehmen: Wie Personal Branding auf LinkedIn funktioniert, warum Algorithmus-Wissen allein nicht reicht, und was der Unterschied ist zwischen Content, der wirkt – und Content, der einfach nur da ist.

    Wer sichtbarer werden will, ohne sich dabei zu verbiegen: Diese Episode ist der Einstieg.


    Gast

    Maray Paul zeigt, was passiert, wenn Kreativität auf KI trifft und das nicht als Theorie, sondern live und in Farbe. Auf ihrem YouTube-Kanal „Maray mag's kreativ" testet sie Tools wie Midjourney, ChatGPT, Seedance oder Kling im echten Einsatz: vom KI-Kurzfilm bis zum visuellen Experiment. Kein Tutorial, keine Anleitung, sondern eine Spielwiese, auf der Ideen entstehen. Wer wissen will, was heute schon möglich ist, findet bei ihr die ehrlichsten Antworten.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maray-paul/

    📽️ YouTube: https://www.youtube.com/@MarayMagsKreativ


    Host

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo

    🌐 Website: https://www.rahn.digital/

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    Diese Episode wird unterstützt von Sage - das intelligente Finanzmanagement für wachstumsorientierte Unternehmen.

    Sage unterstützt seit über 40 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen bei Buchhaltung, Finanz- und Geschäftsprozessen. Weniger Buchhaltung. Mehr Fokus auf unternehmerische Entscheidungen.

    Podcast-Special:Für alle, die weiterdenken, schneller wachsen und datengetrieben entscheiden wollen.20 % Rabatt auf die ersten 12 Monate für alle, die Sage Intacct inklusive Sage Copilot kennenlernen möchten unter www.sage.com/mittelstand

    47 min
  • Die Diagnose-Falle - Warum gute Maßnahmen trotzdem scheitern

    Veränderung scheitert selten an der Maßnahme. Sie scheitert an dem, was davor nicht passiert ist. Viele Geschäftsführungen investieren in Strategien, Projekte und Initiativen – ohne vorher zu klären, wo sie eigentlich stehen. Das Ergebnis: Maßnahmen greifen nicht, Projekte laufen ins Leere, Teams strampeln ohne Wirkung.

    Anja Nestler kennt dieses Muster. Als systemische Organisationsberaterin hat sie über Jahre beobachtet, wie Unternehmen immer wieder denselben Fehler machen: Sie starten mit dem Ziel, ohne den Startpunkt zu kennen. Ihre Arbeit beginnt deshalb nicht bei der Lösung, sondern bei der Diagnose – beim ehrlichen Blick auf das, was im System wirklich passiert.

    Im Gespräch mit Christian Rahn erklärt sie, warum Geschäftsführungen oft Teil des Problems sind, ohne es zu merken. Warum Micromanagement aus guter Absicht entsteht, aber Eigenverantwortung zerstört. Und warum das mittlere Management häufig in einem Zielkonflikt steckt, den niemand ausspricht. Es geht um blinde Flecken, um den sogenannten Iceberg of Ignorance – und um die Frage, was Führung bereit sein muss loszulassen, damit Veränderung überhaupt greifen kann.

    Takeaways

    • Nicht die Maßnahme scheitert – sondern die Diagnose davor
    • Geschäftsführungen sind Teil des Systems und damit Teil des Problems
    • Der Iceberg of Ignorance: Je höher die Hierarchie, desto weniger Einblick
    • Micromanagement entsteht oft aus guter Absicht – wirkt aber kontraproduktiv
    • Mittleres Management steckt häufig in unausgesprochenen Zielkonflikten
    • Psychologische Sicherheit ist Voraussetzung für ehrliches Feedback
    • Erst verstehen, dann handeln – ein Diagnosetool kann der erste Schritt sein

    Gast

    Anja Nestler ist systemische Organisationsberaterin und Business Coach. Sie hat viele Jahre Veränderungsprozesse von innen begleitet und dabei verstanden, warum vermeintlich gute Maßnahmen oft trotzdem nicht wirken. Heute hilft sie Geschäftsführungen im Mittelstand, ihre Organisationen besser zu verstehen, bevor sie in die nächste Veränderungsinitiative investieren.

    🔗 Website: www.anjanestler.de

    Host

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo

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    21 min
  • Von Spotmarkt bis Strategie - Energie ist Chefsache - Warum viele Mittelständler bei Energie noch zu oberflächlich handeln

    Energiekrise, Energiepreise, Energiewende – und trotzdem Alltag im Mittelstand. In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Kerim Ben Hamida darüber, warum Unternehmen aus den Energiekrisen der Jahre 2022/2026 oft weniger gelernt haben, als sie glauben. Der Kern ist unbequem, aber klar: Viele behandeln Energie weiterhin wie ein Einkaufsthema – dabei entscheidet Energie über Produktion, Verkauf, Kostenstruktur und am Ende über Wettbewerbsfähigkeit.

    Kerim Ben Hamida macht greifbar, welche Denkfehler im Mittelstand besonders häufig vorkommen: Man kauft zu spät oder zu „spotlastig“, man verteilt Risiken nicht sauber, und man beschäftigt sich zu wenig strategisch mit Beschaffung, Steuerhebeln und Effizienz. Er zeigt außerdem, wie Unternehmen echte Stabilität aufbauen können – nicht nur durch Sparappelle, sondern durch eine Strategie, die Effizienz, Vertragsgestaltung und Flexibilität zusammenbringt.

    Dabei geht es nicht um theoretische Modelle, sondern um praktische Maßnahmen: Tranchenverträge statt kompletten Spot-Kauf, Eigenversorgung über PV dort, wo sie wirtschaftlich Sinn ergibt, und Flexibilitäten in Produktion und Arbeitsabläufen (z. B. Lasten über Tages- und Wochenfenster). Und er gibt eine klare Leitplanke: Energie ist wie Sauerstoff – ohne Steuerung funktioniert das System nicht.

    Takeaways (5–7):

    • Energie ist zu mächtig für reine Einkaufskompetenz
    • Spotmarkt-Kauf macht Unternehmen unnötig preissensibel
    • Tranchenverträge helfen, Risiko in Tranchen zu verteilen
    • Energieeffizienz beginnt mit cleverem Vorgehen statt Investitionsdruck
    • PV & Eigenversorgung senken Abhängigkeit von teurem Fremdbezug
    • Lastmanagement spart Netzentgelte ohne Produktionskomponenten zu ändern
    • Flexibilität wird zum Wettbewerbsfaktor in der Produktion

    Gast :

    Dr. Kerim Ben Hamida ist Experte für die wirtschaftlichen Folgen volatiler Energiepreise im Mittelstand. Sein Fokus liegt darauf, wie sich Preisrisiken, Beschaffungsstrategien und Kostenlogiken wirklich auf Unternehmen auswirken. Er übersetzt Energieökonomie in klare Entscheidungen für die Praxis – mit Blick auf Vorstandsebene, Risiken und Handlungshebel. Unique Selling Point: Er zeigt, wo Mittelständler systematisch Denkfehler machen – und wie man daraus robuste Strategien baut.

    🔗 LinkedIn: www.linkedin.com/in/dr-kerim-ben-hamida

    🌐 Website: ⁠https://www.energyaffairs.eu/

    ✉️ Mail: [email protected]


    Host

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

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    21 min
  • Klare Führung im Mittelstand - Warum Entscheidungen wichtiger sind als Harmonie

    Führung kippt selten plötzlich. Meist beginnt es leise: Entscheidungen werden vertagt, Rollen werden umgangen, Konflikte schwelen unter der Oberfläche – bis „der Kittel brennt“. René Penselin beschreibt in dieser Folge, warum genau diese Symptome oft nicht mit noch mehr Kommunikationstrainings verschwinden, sondern mit etwas, das viele Unternehmen unterschätzen: einer klaren Führungsarchitektur.

    Im Gespräch geht es bewusst nicht um Kultur, Haltung oder Mindset, sondern um Struktur. René zeigt, wie Unklarheit über Rollen, Verantwortung und Entscheidungsräume zu Reibung führt – und warum das System dann zuverlässig in alte Muster zurückfällt (Jo-Jo-Effekt). Statt „netter“ Führung plädieren Christian und René für berechenbare Führung: klare Ansagen, nachvollziehbare Entscheidungen und Grenzen, die eingehalten werden. Nicht als Härte-Show – sondern als Stabilität, die Teams entlastet.

    Zentral sind die sieben Dimensionen der Führungsarchitektur: Identität (Rolle), Aufgabe/Verantwortung, Entscheidungsräume, Verantwortungsbereiche, Grenzen, Konsequenzen und Systembeitrag (Silo-Denken auflösen). Ein typisches Beispiel: Mitarbeitende gehen am Teamleiter vorbei direkt zur Geschäftsführung – eine Grenzverletzung, die das System „trainiert“ und die Geschäftsführung am Ende überlastet.


    Takeaways:

    • Führung wird brüchig, wenn Rollen und Räume unklar sind.
    • Trainings lösen Symptome – Struktur löst Ursachen.
    • Klarheit schlägt Nettigkeit: Teams brauchen Berechenbarkeit.
    • Vertagte Entscheidungen erzeugen Unsicherheit und hohe Folgekosten.
    • Grenzen schützen Führung: „Nicht am Teamleiter vorbei.“
    • Konflikte entstehen oft durch überlappende Verantwortungsräume.
    • Frage an jede Führungskraft: führen – oder gefallen?


    Gast: René Penselin

    René Penselin ist Sparringspartner für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungsteams mit Fokus auf wirksame Führung über Struktur. In seiner Arbeit verbindet er eigene Führungserfahrung (u. a. früh Verantwortung als Verkaufsleiter) mit einem klaren, systemischen Blick. Sein Schwerpunkt: Führungsarchitektur und die Frage, wie Unternehmen Entscheidungs- und Verantwortungsräume so klären, dass Führung stabil wird.

    🔗 www.wipec.de | LinkedIn: www.linkedin.com/in/rpenselin


    Host:

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

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    29 min
  • Entscheidungslogik im Mittelstand verstehen und nutzen - Nicht das Produkt zählt, sondern wer, wann und warum entschieden wird

    Viele Vertriebler verlassen ein Gespräch mit dem Gefühl, es lief gut. Dabei wurde längst entschieden – nur nicht so, wie erhofft. Die eigentliche Frage im modernen B2B-Vertrieb lautet nicht: Was braucht der Kunde? Sondern: Wie trifft er Entscheidungen – und wann?

    In dieser Folge setzt Christian Rahn das Gespräch mit Vertriebsexperte Thomas Bohn fort. Kein Aufwärmen bekannter Thesen, sondern ein konkreter Blick auf das, was Vertrieb heute wirklich leisten muss: Entscheidungsprozesse beim Kunden verstehen, früh in Projekte einsteigen und den richtigen Gesprächspartnern die richtigen Argumente liefern – auch die, die intern weitergetragen werden müssen.

    Dabei geht es um Buyer-Pools mit unterschiedlichen Motivationen, um den Unterschied zwischen Fachebene und C-Level, um informelle Entscheidungswege jenseits des Organigramms – und darum, warum ein guter Vertriebler heute weniger Produktexperte sein muss als Entscheidungsbegleiter.


    Takeaways:

    • Entscheidungen fallen selten dort, wo das Gespräch stattfindet
    • Relevanz entsteht, wenn dein Angebot in eine laufende Initiative passt
    • Buyer-Pools haben unterschiedliche Logiken – CFO, Betriebsleiter, Fachebene denken verschieden
    • Informelle Entscheidungswege schlagen das Organigramm fast immer
    • Wer früh im Prozess dabei ist, hat am Ende weniger Wettbewerb – und keinen Preiskampf
    • KI nimmt Routinearbeit ab – die gewonnene Zeit gehört in Recherche und Beziehungsarbeit
    • Ein guter Vertriebler bringt den Kunden in seiner Entscheidungsfindung voran


    Gast: Thomas Bohn

    Thomas Bohn ist Berater, Trainer und Coach für Vertrieb im Mittelstand – mit über 25 Jahren Erfahrung, die er bei PwC, in der Sanierungs- und Restrukturierungsberatung und schließlich in der Selbständigkeit gesammelt hat. Sein Schwerpunkt liegt auf dem operativen Vertrieb: Wie Unternehmen nicht nur besser verkaufen, sondern klüger in Entscheidungsprozesse einsteigen. Gebürtiger Schwabe, seit über 20 Jahren in Köln zuhause.

    🔗 LinkedIn: www.linkedin.com/in/thomasbohn4

    🌐 Website: https://thomasbohn-consult.de/


    Host:

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    Diese Episode wird unterstützt von Sage - das intelligente Finanzmanagement für wachstumsorientierte Unternehmen.

    Sage unterstützt seit über 40 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen bei Buchhaltung, Finanz- und Geschäftsprozessen. Weniger Buchhaltung. Mehr Fokus auf unternehmerische Entscheidungen.

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    33 min
  • Digitales Charisma – Warum Sichtbarkeit eine Führungsaufgabe ist

    Viele Unternehmer im Mittelstand sind fachlich exzellent, aber digital unsichtbar. Ihre Marke hat eine Webseite, vielleicht sogar ein LinkedIn-Profil. Doch wer dahinter steht, bleibt unklar. In dieser Folge spricht Christian Rahn mit Andrea Grundmann über digitales Charisma: Was es bedeutet, wie man es aufbaut und warum digitale Sichtbarkeit längst zur Führungskompetenz geworden ist.

    Andrea Grundmann erklärt, warum Charisma kein Zufall ist, sondern aus konkreten Wirkfaktoren besteht, die sich auch im digitalen Raum gezielt einsetzen lassen. Es geht um Authentizität, um den Gleichklang zwischen analogem Auftreten und digitaler Präsenz und darum, warum Brüche zwischen beiden Welten Vertrauen zerstören. Christian teilt eigene Erlebnisse, die zeigen, wie digitale Vertrautheit den Weg zu echtem Vertrauen verkürzt.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Risiken und Nebenwirkungen von Sichtbarkeit: Kritik, Trolle, Desinformation und der Umgang mit Hasskommentaren. Andrea ordnet ein, warum die Angst davor oft größer ist als die reale Gefahr und gibt konkrete Strategien, wie man souverän reagiert, statt sich treiben zu lassen.


    Takeaways

    • Digitale Sichtbarkeit ist heute eine Führungsaufgabe, kein Nice-to-have
    • Charisma besteht aus Wirkfaktoren, die sich bewusst steuern lassen
    • Authentizität heißt: digital und analog dieselbe Person sein
    • Die „Über uns"-Seite ist auf jeder Website die meistgeklickte
    • Shitstorms im Business-Kontext sind seltener als die Angst davor
    • Kommentarspalten sind Gesprächsräume – nicht Einbahnstraßen
    • Sichtbarkeit braucht Strategie: Vom Ziel her denken, nicht Aktionismus


    Gästin

    Andrea Grundmann ist Inhaberin der Agentur 45 Grad und eine erfahrene Sparringspartnerin für Personal Branding und Sichtbarkeit. Sie berät und begleitet B2B-Unternehmen, Unternehmer:innen sowie Executives in Fragen der Positionierung, Strategie und Kommunikation in digitalen Medien – mit Schwerpunkt auf LinkedIn und Webseiten. Mit ihrem Buch „Digitales Charisma" gibt sie einen praxisnahen Leitfaden für alle, die ihre Wirkung bewusst in den digitalen Raum übertragen wollen.

    🌐 Website: www.andreagrundmann.de

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andrea-grundmann/

    📖 Buch „Digitales Charisma":  https://www.vahlen.de/grundmann-digitales-charisma/product/37867102


    Host

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo

    🌐 Website: https://www.rahn.digital/

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    47 min
  • Führung ist kein Beliebtheitswettbewerb - Kantig, fair, echt – was Führung im Mittelstand wirklich braucht.

    Karriere verändert Menschen. Aber macht sie Führungskräfte automatisch zu Egoisten? Volker Kaufmann kennt beide Seiten: 23 Jahre in der Finanzwelt, zwei Top-Management-Positionen – und dann ein radikaler Branchenwechsel zur AOK Niedersachsen. Was er dabei über Führung gelernt hat, widerspricht vielem, was auf LinkedIn als Leadership-Weisheit verkauft wird.

    In dieser Folge sprechen Christian Rahn und Volker Kaufmann über die Frage, warum rund 70 Prozent der Mitarbeitenden nicht das Unternehmen verlassen, sondern ihre Führungskraft. Über den Unterschied zwischen kantig und unfair. Über Generationenvorurteile, die mehr trennen als nötig. Und darüber, warum Authentizität kein Buzzword ist, sondern die härteste Währung in der Führung.

    Kaufmann spricht offen über Druck, Verletzlichkeit und die Frage, ob Führungskräfte auch mal zugeben dürfen, dass es ihnen nicht gut geht. Seine Antwort ist eindeutig – und unbequem für alle, die lieber eine Rolle spielen.

    Takeaways:

    • Kantig führen ist erlaubt – unfair führen nicht
    • Generationenkonflikte entstehen durch Vorurteile, nicht durch Alter
    • Führungskräfte müssen KI-Kompetenz als Kernkompetenz begreifen
    • Wer eine Rolle spielt, verliert langfristig sein Team
    • Wertschätzung zeigt sich in ehrlicher Kommunikation, nicht in Samthandschuhen
    • Druck offenbart den wahren Charakter – Erfahrung hilft, ihn zu kanalisieren
    • Die besten Führungskräfte fragen mehr, als sie anweisen

    Gast:

    Volker Kaufmann ist Regionaldirektor Kundenservice Süd bei der AOK Niedersachsen und führt seit über 25 Jahren Führungskräfte. Er wurde als einer der 14 einflussreichsten Führungskräfte Deutschlands 2026 ausgezeichnet und gilt auf LinkedIn als klare Stimme für menschenzentrierte Führung mit Haltung.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/volkerkaufmann/

    Host:

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo

    🌐 Website: https://www.rahn.digital/

    ✉️ Mail: [email protected]


    Diese Episode wird unterstützt von Sage - das intelligente Finanzmanagement für wachstumsorientierte Unternehmen.

    Sage unterstützt seit über 40 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen bei Buchhaltung, Finanz- und Geschäftsprozessen. Weniger Buchhaltung. Mehr Fokus auf unternehmerische Entscheidungen.

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    34 min
  • Das Ende der Mittelmäßigkeit - KI-Kompetenz im Mittelstand aufbauen

    KI-Tools gibt es genug. Schulungen auch. Trotzdem bleibt in vielen mittelständischen Unternehmen das Wissen an der Oberfläche und die Belegschaft im Wartemodus. Woran liegt das?

    Laura Lewandowski kennt beide Seiten: Als preisgekrönte Ex-Journalistin weiß sie, wie man Komplexität verständlich macht. Als Gründerin von Smart Chiefs arbeitet sie täglich daran, KI-Wissen in den Mittelstand zu übersetzen. Nicht als Theorie, sondern als tägliches Ritual. In dieser Folge spricht sie mit Christian Rahn darüber, warum KI-Transformation kein Software-Update ist, sondern eine Frage der Identität.

    Warum Mitarbeiter nicht an fehlenden Tools scheitern, sondern an fehlendem Kontext. Und wie ihr Format „AI Americano" KI-Lernen in unter zehn Minuten pro Tag möglich macht – kuratiert, branchenspezifisch und niedrigschwellig.

    Das Gespräch zeigt: Wer seine Leute mitnehmen will, muss zuerst verstehen, warum sie stehen bleiben. Und wer KI-Kompetenz aufbauen will, braucht keine Großoffensive – sondern ein Ritual.


    Takeaways:

    • KI-Adoption scheitert am Mindset, nicht an den Tools
    • Storytelling ist ein unterschätzter Hebel für Veränderung im Unternehmen
    • Eine Stunde KI pro Tag reicht – wenn jemand die Vorarbeit leistet
    • KI-Lernen muss so selbstverständlich werden wie Zähneputzen
    • Führungskräfte müssen die Ängste ihrer Teams ernst nehmen, nicht übergehen
    • Mittelmäßigkeit wird von KI ersetzt – Eigenverantwortung nicht
    • Jeder Mitarbeiter muss seinen Job im KI-Zeitalter neu rechtfertigen können


    Gästin:

    Laura Lewandowski ist Gründerin von Smart Chiefs und zählt zu den einflussreichsten Stimmen für KI und Unternehmertum im DACH-Raum. Als ehemalige Journalistin der Deutschen Presseagentur übersetzt sie komplexe KI-Entwicklungen in klare Strategien für über 100.000 Entscheider:innen. Mit dem AI Americano hat sie ein Format geschaffen, das KI-Wissen als tägliches Ritual in mittelständische Unternehmen bringt.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/laura-lewandowski-75930860/

    🌐 Website: https://www.laura-lewandowski.com/


    Host:

    Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen.

    🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo

    🌐 Website: https://www.rahn.digital/

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    Sage unterstützt seit über 40 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen bei Buchhaltung, Finanz- und Geschäftsprozessen. Weniger Buchhaltung. Mehr Fokus auf unternehmerische Entscheidungen.

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    40 min

About Mittelstand hautnah - Klartext für Geschäftsführer und Unternehmer

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Mittelstand hautnah ist der Podcast für Unternehmer, Geschäftsführer und Führungskräfte. Christian Rahn spricht mit Unternehmern und Fachleuten über das, was den Mittelstand bewegt, wie Finanzen, Führung, Mitarbeiter, Kunden, KI, Digitalisierung und Nachfolge. Persönliche Unternehmergeschichten haben ebenso ihren Platz wie konkrete Fachfragen.

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