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Kennst du das? Der Tank ist voll, du bist motiviert – aber du kriegst den Gang einfach nicht rein? Oder du stehst in der Küche und hast komplett vergessen, wer du bist und was du da wolltest? Willkommen in der Welt der Exekutiven Dysfunktion.
In dieser Folge von Moiny räumt Robin mit dem Vorurteil auf, dass ADHSler einfach nur "faul" oder "chaotisch" sind. Er nimmt uns mit in den "Maschinenraum" seines Gehirns und erklärt, warum man ihm das Chaos oft gar nicht ansieht.
In dieser Folge hörst du:
Der Mythos vom "Das habe ich auch manchmal": Warum es einen riesigen Unterschied zwischen neurotypischer Vergesslichkeit und einer Störung der Exekutiven Funktionen gibt (Spoiler: Es geht um die Kosten, die du zahlst).
Der panische Dirigent: Warum Robin nach außen perfekt organisiert wirkt, sich innerlich aber oft fühlt, als würde er einen Marathon laufen (Stichwort: High Functioning & Masking).
Die "Big Three" der Dysfunktion: Was Arbeitsgedächtnis, Impulskontrolle und Emotionsregulation damit zu tun haben, dass wir Leute unterbrechen oder bei Kritik "explodieren".
Expertencheck: Warum wir "Prothesen" für unser Gehirn brauchen und warum ein Time-Timer manchmal besser ist als jeder gute Vorsatz.
Wichtigster Takeaway:Organisation ist für neurotypische Menschen wie Gehen – es passiert automatisch. Für Menschen mit ADHS ist es wie Seiltanzen: Es ist möglich, sieht vielleicht sogar elegant aus, aber es kostet unfassbar viel Kraft und Konzentration.
Du bist nicht kaputt. Dein Manager macht nur Pause (oder schiebt Panik).
Instagram: @moiny.podcast
Hast du dich schon mal gefragt, warum du stundenlang doomscrollen oder recherchieren kannst, welche Hunderasse zu deinem Sternzeichen passt – aber keine 5 Minuten für die Steuererklärung findest? Spoiler: Es ist keine Charakterschwäche. Es ist Biologie.
In dieser Folge von Moiny taucht Robin tief in die Biochemie des ADHS-Gehirns ein. Er erklärt, warum Dopamin nicht nur ein "Glückshormon", sondern unser Treibstoff für Antrieb ist – und was passiert, wenn der Tank leer läuft.
Robin dröselt auf, warum wir ständig auf der Jagd nach dem nächsten Kick sind (Dopamine-Seeking) und warum Disziplin allein bei einem neurodivergenten Gehirn oft nicht funktioniert.
Das erwartet dich in dieser Folge:
Der leere Tank: Warum ADHS-Gehirne biochemisch ständig "durstig" sind und wie sich das anfühlt.
Das ICNU-Prinzip: Robin erklärt die vier Faktoren, die ein ADHS-Gehirn wirklich motivieren (Interesse, Challenge, Neuheit, Dringlichkeit) – und warum "Wichtigkeit" uns kalt lässt.
Dopamine-Seeking: Warum Zucker, Shopping und Drama oft nur verzweifelte Versuche der Selbstregulation sind.
Das Dopamin-Menü: Statt Junk-Food fürs Gehirn servieren Robin und Claire gesunde Alternativen, um den Motor wieder zu starten.
Ein Satz für deine Pinnwand:Dein Gehirn ist nicht kaputt. Es hat nur einen anderen Treibstoff-Filter. Hör auf, dir Vorwürfe zu machen, und fang an, deinen Tank richtig zu füllen.
Erwähnte Ressourcen & Begriffe:
Folgt gerne dem neuen Instaprofil zum Podcast: moiny.podcast und lasst gern auch Feedback da :)
Bis nächste Woche,
Tschüssing!
Kennt ihr das? Jemand gibt euch nur ein kleines, eigentlich gut gemeintes Feedback („Das passt noch nicht ganz“) – und bei euch bricht innerlich sofort eine Welt zusammen. Ihr fühlt euch nicht kritisiert, sondern komplett abgelehnt.
In dieser Folge sprechen wir über das Phänomen Rejection Sensitive Dysphoria (RSD) und warum wir bei Kritik oft nicht rational, sondern körperlich reagieren.
Darum geht’s heute:
Real Talk: Warum sich Robins Magen umdreht, wenn sein Partner nur einen Verbesserungsvorschlag macht.
Der Unterschied: Warum das keine „Dramaqueen“-Attitüde ist, sondern eine biochemische Reaktion deines Gehirns.
Gefühl vs. Fakt: Wie du lernst, den Schmerz von der eigentlichen Botschaft zu trennen.
Für Beziehungen: Warum ein „Lob-Sandwich“ (Lob-Kritik-Lob) für ADHS-Gehirne manchmal überlebenswichtig ist.
Ein kleiner Reminder für die Woche: Ein „Nein“ zu deiner Idee ist kein „Nein“ zu deiner Existenz. 🧡
In der aktuellen Folge von Moiny nimmt euch Robin mit auf eine kritische Analyse der steigenden Intensität des Reality-TVs.
Die Kandidaten rasten immer öfter aus, werfen mit psychologischen Ferndiagnosen wie "toxisch" und "narzisstisch" um sich und führen öffentlich maximal entblößende Rosenkriege. Am Beispiel der aktuellen Sommerhaus-Wiedersehensfolge fragen wir uns: Wo liegt die Grenze zwischen Unterhaltung und öffentlicher Diffamierung?
In dieser Folge von Moiny spricht Robin über ein Gefühl, das viele kennen: Fühlen sich die Dinge heutzutage weniger mysteriös an als früher?
Robin startet mit der Beobachtung, dass durch Social Media und Podcasts der "Behind the Scenes"-Schleier gelüftet wurde – wo früher das Privatleben von Schauspielern und Musikern unzugänglich war, wird heute jedes Detail geteilt. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Welt nach Max Webers Begriff tatsächlich „entzaubert“ ist? Oder haben wir in den 90ern und 2000ern einfach nur nicht genau hingeschaut?
Feedback wie immer in die Kommentare oder per Mail an [email protected]
In der neuen Folge von Moiny spricht Robin über die spürbare Zunahme von Gereiztheit und Aggressivität in unserer Gesellschaft. Robin startet mit persönlichen Beobachtungen zu impulsivem Verhalten im Alltag und stellt die zentrale Frage: Sind wir wirklich weniger widerstandsfähig geworden?
Die These der Episode: Reizüberflutung und der ständige Konsum digitaler Informationen führen zu einer kognitiven Dauerbelastung. Weil die notwendigen Ruhephasen zur Informationsverarbeitung fehlen, gerät unsere psychische Resilienz unter Druck – ein Phänomen, das sich leider auch bei Kindern und ihrer Aufmerksamkeitsspanne beobachten lässt.
Robin monologisiert, welche simplen Lösungsansätze es gibt, um die eigene Belastbarkeit zu stärken. Ein Fokus liegt dabei auf dem bewussten Einlegen von smartphonefreien Zeiten und dem Erlernen, unveränderbare Realitäten zu akzeptieren, um im Stress des Alltags gelassener zu bleiben.
Drama ist überall – in Beziehungen, in Reality-Shows, in Social Media und manchmal mitten in uns selbst.
In dieser Folge spricht Robin darüber, warum uns das Drama anderer so fasziniert, weshalb manche Menschen es unbewusst immer wieder erschaffen und was moderner Voyeurismus mit unserer Psyche zu tun hat.
Er beleuchtet die Geschichte des Dramas – von der antiken Katharsis bis zum Sommerhaus der Stars – und fragt, wann Spannung uns lebendig macht und wann sie uns nur betäubt.
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Robin spricht in dieser Folge nocheinmal über das Gefühl, dass man heute kaum noch etwas sagen kann, ohne in irgendein Fettnäpfchen zu treten.
Er fragt sich, wann wir angefangen haben, jedes Wort auf die Goldwaage zu legen – und warum Menschen, die eigentlich nur verstanden werden wollen, plötzlich zu Gegnern werden.
Dabei geht’s nicht nur um Sprache und Cancel Culture, sondern auch um unseren Zeitgeist: Warum wir alles analysieren, zerlegen und bewerten – selbst Serien wie Buffy, die früher trotz Logikfehlern Kult waren.
Heute dagegen scheint Perfektion Pflicht zu sein, und jede Abweichung wird seziert.
Robin nimmt dich mit auf eine persönliche Reise zwischen Reflexion, Humor und Gesellschaftskritik – und ja, diesmal hat er sich im zweiten Anlauf nicht mehr 1:1 ans Skript gehalten, um wieder mehr Persönlickeit ins Spiel zu bringen.
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In dieser Folge geht Robin dem Gefühl nach, dass man heute kaum noch etwas sagen darf, ohne direkt kritisiert oder gecancelt zu werden.
Er blickt zurück auf die Geschichte der öffentlichen Scham – vom mittelalterlichen Pranger bis zur modernen Kommentarspalte – und fragt, wann wir eigentlich angefangen haben, jedes Wort und jeden Satz so gnadenlos zu zerlegen.
Zwischendurch geht’s auch um Serien wie Buffy und Charmed, die früher voller Logikfehler waren und trotzdem Kultstatus erreichten, während neue Produktionen heute oft schon nach Folge eins in Stücke analysiert werden.
Was sagt das über uns, über Sprache, über Perfektion und Empörungskultur?
Und: Dieses Mal hat Robin versucht, sich tatsächlich an sein eigenes Skript zu halten – man darf also gespannt sein, ob das geklappt hat oder ob der innere ADHS-Teil doch wieder improvisiert hat.
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In dieser Folge von MOINY geht’s um ADHS im Detail: Was steckt wirklich hinter der Diagnose, welche Symptome gehören dazu – und warum ist der „Zappelphilipp“ nur ein halbes Bild? Robin erklärt die Unterschiede zwischen ADHS-Typen, räumt mit dem „Modekrankheit“-Mythos auf und zeigt, warum immer mehr Erwachsene erst spät ihre Diagnose erhalten. Ein Q&A rund um Unaufmerksamkeit, innere Unruhe und Impulsivität – verständlich, entstigmatisierend und mitten aus dem Leben.
instagram: @moiny.podcast oder mail an: [email protected]
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