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Betrug aus Sicht von Person C: Was tun, wenn du der Außenkontakt bist? Verständnis, Optionen und konkrete Entscheidungen.
Sonja widmet diese Folge der oft übersehenen Perspektive von Person C – dem Außenkontakt in einer bestehenden Beziehung. Es geht um Klarheit statt Stigma: Was ist hier überhaupt „Betrug“, welche Szenarien gibt es, was passiert nach der Aufdeckung meist konkret – und wie gewinnst du Gestaltungsmacht zurück? Mit Fragen, Strategien und Selbstfürsorge-Impulsen für klare Entscheidungen.
⚠️ Hinweis: In dieser Folge geht es um Betrug, Scham, Schuldzuweisungen und soziale Ächtung. Bitte pass gut auf dich auf, während du zuhörst.
📌 Themen dieser Folge:
Definition: Was ist „Betrug“ hier – und was unterscheidet ihn von offener Beziehung/Polyamorie?
Rollenmodell A–B–C: Kontext statt moralischer Labels
Szenarien von Außenkontakten: einmalig, wiederholt, parallel – warum die Ausprägung zählt
Zwei Ausgangslagen für C:
C wusste vom Bestandspaar: Ambivalenz, Scham, Isolation
C wurde selbst betrogen: Bindungsverletzung, geringe Aufarbeitungschancen
Nach der Aufdeckung: Kontaktabbruch, Fremdbestimmung, Schwebezustand, Hoffnungen
Gestaltungsmacht zurückholen: Zeitrahmen setzen, Optionen klären, Infos sammeln
Entscheidungsinputs: Gier, Vernunft, Moral – strukturiert zu tragfähigen Entscheidungen
Konkrete Leitfragen: Kontakt zu A, Dreiergespräche, eigene Grenzen, Prävention
Tools: Smörgåsbord-Methode, Notizen, begrenzte Grübelzeiten
Selbstfürsorge und moralische Reflexion: Bedürfnisse, Motivation, Augenhöhe
💡 Das Wichtigste in Kürze
Betrug = gebrochener (oft impliziter) Vertrag; Unabgesprochenes ist zentral.
Rollen A/B/C sind Positionen, keine Charakterurteile.
Gewusst vs. selbst betrogen: unterschiedliche Folgen und Wege der Aufarbeitung.
Soziale/strukturelle Faktoren prägen den Ausgang stärker als Gefühle allein.
Triff aktive Entscheidungen: Optionen und Zeitfenster schriftlich festhalten.
Nutze „Gier, Vernunft, Moral“ als Dreiklang für nachhaltige Entscheidungen.
Pflege Selbstfürsorge und such dir Unterstützung; halte Ambivalenz aus.
🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
Vorwissen und Vertiefung zum Themenschwerpunkt Betrug:
#136 – Umgang mit Betrug – Wie geht das?
#137 – Umgang mit Betrug – Wie geht das? (Fortsetzung)
#138 – Umgang mit Betrug – Praxis
Das „Smorgasboard“:
PDF: Beziehungsvesperbrettle von Polysophie und Relationship Anarchy Smörgåsbord v6
interaktiv: Relationsship Menu und Sunburst Smorgasbord
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
Back to Mono: Gründe, Kriterien und Schritte für die bewusste Rückkehr zur Monogamie – solo oder in bestehender Beziehung.
In dieser Folge widmet sich Sonja der Frage, wie „Back to Mono“ gelingen kann: Was eine bewusste Entscheidung für Exklusivität bedeutet, welche Motive dahinterstehen und wie du den Übergang – allein oder gemeinsam mit Partnys – achtsam gestaltest. Du hörst, welche Kriterien bei der Entscheidung helfen und wie Vorsorge gegen spätere Zweifel aussehen kann.
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In der Folge geht's um Sexpositivität als Kulturunterschied zwischen Mono und Poly – und um die Frage, was du dir in die neue Beziehungsform mitnehmen willst. Wissen über die eigene Lust gehört auf jeden Fall dazu, egal in welcher Beziehungsform. Klick auf den Link unten und starte deinen heißen Sommer mit dem Beducated Quiz. Es schneidet dir aus über 150 Kursen deine persönliche Roadmap zu einem lustvolleren Sexleben zu. Mit unserem Code mpc bekommst du 50–60 % Rabatt.
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📌 Themen dieser Folge:
Gründe für die Rückkehr: von Erschöpfung bis „Mono gefällt mir einfach“
Entscheidungskriterien: Veranlagung, Lebensziele, Persönlichkeit (z. B. Eifersucht, Emotionsstärke, Akzeptanzfähigkeit)
Unterschiedliche Startpunkte: als Single vs. in bestehender Beziehung
Gemeinsam entscheiden: Partizipation stärkt Vertrauen und Nachhaltigkeit
Kulturwechsel gestalten: Babyschritte, Trauerarbeit, Nervensystem mitnehmen
Partnerwahl: wenige, flexible Kriterien statt starrer Red/Green-Flag-Listen
Wissen aneignen, Gefühle prüfen (z. B. Skala) und Dauer klären (Phase vs. dauerhaft)
Vorsorge treffen: Was aus Poly/Offen mitnehmen? Transparenz, eigene Räume, Support
„Gras-auf-der-anderen-Seite“-Effekt und Kulturunterschiede zwischen Mono und Poly
Kurzfazit: informierte, reflektierte, partizipative Entscheidungen
💡 Das Wichtigste in Kürze
„Back to Mono“ ist eine aktive Wahl – keine Nebensächlichkeit.
Gute Entscheidungen basieren auf Veranlagung, Zielen und Persönlichkeit.
In Beziehungen: gemeinsam klären statt allein festlegen.
Übergänge brauchen Zeit, Trauerarbeit und kleine Schritte.
Plane Unterstützung und entscheide bewusst, was du aus früheren Formen mitnimmst.
🎧 Zum Weiterhören – was unterscheidet Mono von Poly und offen?
#3 – B wie Beziehungsformen: der Überblick, welche Beziehungsformen es überhaupt gibt
#19 – Mono, Poly oder Co: Was suche ich eigentlich?: Alex und Sonja über die Zeit nach einer monogamen Beziehung und die Frage, was man eigentlich sucht
#58 – E wie Erstkontakt zu Polyamorie: was Polyamorie bedeutet, welche Gründe dahinterstecken und welche Risiken es gibt
#68 – Erstkontakt mit offenen Beziehungen: offene Beziehung in Abgrenzung zu Polyamorie und Monogamie
#92 – P wie Polyarroganz: Ist Polyamorie der Monogamie überlegen?: welche Kompetenzen Monogamie braucht – und warum sie kein Rückschritt ist
#120 – Beziehungsformen: Interview mit Dr. Friederike Kleinknecht: Biologie und Evolution zur Frage der „natürlichen" Beziehungsform
📣 Dein Feedback zur Folge:
Was hat dir geholfen, was fehlt dir noch? Teile gern deine Erfahrungen zum Wechsel in Richtung Monogamie – dein Feedback hilft, künftige Folgen noch nützlicher zu machen.
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