mosaik Podcast

mosaik Podcast

Download on the App Store

mosaik Podcast episodes

  • Wer hat Angst vor „Identitätspolitik“?
    Ein Mitschnitt des digitalen Jour fixe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 18. Oktober.
    In der gesellschaftlichen Auseinandersetzung über Identitätspolitik geht es um die Beziehung zwischen Etablierten und Außenseitern – und um die Verteidigung von als gefährdet wahrgenommenen etablierten (Vor-)Rechten. Die abwehrende Bearbeitung der Mobilisierung der Außenseiter nimmt dabei im Wesentlichen zwei Formen an: Während die einen die identitätspolitische Entpolitisierung der sozialen Frage beklagen, befürchten andere die Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts oder aber das Ende der Meinungsfreiheit durch minderheitenpolitische Agitation. Auch in der Linken hat die Auseinandersetzung mit Fragen der Identitätspolitik zu zahlreichen und kontroversen Auseinandersetzungen geführt.
    In der heutigen Ausgabe des Mosaik Podcast hört ihr einen Beitrag von Stephan Lessenich zum Thema Wer hat Angst vor der "Identitätspolitik"? Seit 2021 ist Stephan Lessenich Professor für Gesellschaftstheorie und Sozialforschung an der Goethe Universität in Frankfurt am Main und Direktor des Instituts für Sozialforschung. Er ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich inhaltlich u. a. mit Fragen globaler sozialer Ungleichheit, dem Wandel des Sozialstaats, den Grenzen der Demokratie und Veränderungen gesellschaftlicher Normalitätsvorstellungen auseinandersetzt. Worum es bei der vielstimmigen Aufregung um und Kritik an der sogenannten Identitätspolitik geht, erläutert er für uns in seinem Beitrag. Zu Beginn spricht Nikolai Huke, der die Veranstaltung moderiert hat.
    Foto: Lil Artsy
    33 min
  • Das Rätsel der Inflation
    Ein Mitschnitt der digitalen Jour fixe Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 20. September.
    Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des mosaik-Podcast, in der wir uns dem Thema Inflation widmen. Wie sich zeigt, tragen die gängigen Inflationstheorien der Wirtschaftswissenschaften nur wenig zur Erklärung der jüngsten beschleunigten Preissteigerungen bei. Die damit verbundenen wirtschaftspolitischen Empfehlungen verschärfen zudem das Elend der Menschen mit kleinem Einkommen. Worin liegen nun also die Ursachen der aktuellen Inflation? Sind die Preissteigerungen ein Resultat des Wirtschaftskriegs zwischen Russland und dem Westen oder werden diese etwa durch Lohnsteigerungen verursacht? Die kritische Diskussion über die neue Inflationswelle steht im Grunde genommen noch ziemlich am Anfang. Auch in der marxistischen Debatte gibt es aktuell nur wenige Analysen, die sich damit auseinandersetzen, wir die gegenwärtige Inflation mit der marxistischen Theorie der kapitalistischen Produktionsweise und mit einer allgemeinen Inflationstheorie zu vermitteln ist.
    In der heutigen Ausgabe des mosaik-Podcast hört ihr einen Beitrag von Thomas Sablowski, der sich im Rahmen der digitalen jour fix Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung mit dem Rätsel der Inflation auseinandergesetzt hat. Thomas Sablowski ist Politikwissenschaftler und Mitarbeiter am Institut für Gesellschaftsforschung der Rosa Luxemburg Stiftung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Nikolai Huke, der zu Beginn zu hören ist.
    Foto: Joachim Schnurle
    31 min
  • Selektive Sicherheit im „Krieg gegen die Drogen“
    Ein Mitschnitt der digitalen Jour fixe Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 21. Juni.
    Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe des Mosaik-Podcast. In der heutigen Folge hört ihr einen Beitrag von Alke Jenss, die über ihr Buch „Selektive Sicherheit im 'Krieg gegen die Drogen': Kolonialität der Macht in Kolumbien und Mexiko“ spricht. Im Fokus des Buches stehen dabei die "Sicherheitsprojekte" der 2000er Jahre, die in Prozesse der Landaneignung, veränderte Eigentumsverhältnisse und globale Kapitalakkumulation eingebettet sind. Dies hatte zur Folge, dass unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit unterschiedlich guten Zugängen zu den Staatsapparaten in dieser Zeit den staatlichen Diskurs über Kriminalität in entsprechender Weise und Ausmaß beeinflusst haben. Die staatlichen Sicherheitspraktiken bedeuteten dabei vor allem für solche Gruppen radikale Unsicherheit, die im Diskurs als entbehrlich galten. Das Buch nimmt die staatlichen Sicherheitspolitiken in Kolumbien und Mexiko  unter die Lupe und bietet eine detaillierte Analyse der Rolle des Staates in Bezug auf Gewalt. In welchem Ausmaß und für wen stellen Staaten Ordnung und Unordnung her? Welche gesellschaftlichen Kräfte unterstützen und treiben solche staatlichen Praktiken an?
    Vor dem Hintergrund dieser Fragen analysiert Alke Jenss in ihrem Buch den autoritären Neoliberalismus und verbindet dabei theoretische Konzepte zur Kolonialität staatlicher Macht mit kritischer politischer Ökonomie. Zu Beginn hört ihr Nikolai Huke, der die Veranstaltung moderiert hat.
    24 min
  • Kapitalismus und das „System Putin“ in Russland
    Buchautor Felix Jaitner spricht im Interview mit mosaik-Redakteur Raphael Deindl über die polit-ökonomischen Entwicklungen in Russland und im post-sojwetischen Raum.
    Die Auflösung der Sowjetunion war eine Bedingung zur Einführung des Kapitalismus in allen Nachfolgestaaten. Dabei entwickelte sich eine spezifische Eigendynamik, die bis heute den post-sowjetischen Raum prägt und dabei immer wieder zu gewaltsamen Konflikten geführt hat. Dies betrifft auch die zunehmend expansive Außenpolitik Russlands wie auch die Invasion russischer Truppen in die Ukraine im vergangenen Jahr. Auch wenn die spezifischen Entwicklungen und innergesellschaftlichen Dynamiken sowohl in Russland als auch im post-sowjetischen Raum wichtige Erklärungsfaktoren bilden, um die aktuellen militärischen Auseinandersetzungen zu verstehen, werden diese in der öffentlichen Diskussion wie auch in vielen linken Debatten nur unzureichend berücksichtigt. Mit welcher Herrschaftsform haben wir es also zu tun? Wie und auf welche Weise konnten sich im Zuge der Auflösung der Sowjetunion zu Beginn der 1990er Jahre und mit der Einführung marktwirtschaftlicher Prinzipien autoritäre Strukturen manifestieren? Wer waren die zentralen politischen Akteure? Und: Welche Rolle übernimmt Putin in diesem Kontext?
    Für dieses Thema hat mosaik-Redakteur Raphael Deindl mit Felix Jaitner gesprochen. Er ist Autor des Buches Einführung des Kapitalismus in Russland. Von Gorbatschow zu Putin das bereits 2014 erschienen ist und Anfang 2023 als erweiterte Neuauflage unter dem Titel Russlands Kapitalismus. Die Zukunft des „System Putin“ herausgegeben wurde. Zu Beginn des Gesprächs, das online stattgefunden hat, erläutert Felix Jaitner zunächst, wie er überhaupt dazu gekommen ist, sich mit den polit-ökonomischen Entwicklungen Russlands auseinanderzusetzen.  
    Foto: Tamara Malaniy
    50 min
  • Gekränkte Freiheit: Aspekte des libertären Autoritarismus
    Ein Mitschnitt der online Jour fixe-Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 10. Mai.
    Corona-Kritiker:innen mit Blumenketten, Künstler:innen, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse infrage stellen, Journalist:innen, die sich als Rebell:innen gegen angebliche Sprechverbote inszenieren: Dieser libertär-autoritäre Typus hat längst Einzug in den politischen Diskurs gehalten. Er sehnt sich dabei jedoch nicht nach einer verklärten Vergangenheit oder der starken Hand des Staates, sondern streitet lautstark für individuelle Freiheiten. Etwa, frei zu sein von Rücksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwängen – und frei von gesellschaftlicher Solidarität.
    Der libertäre Autoritarismus, wie ihn Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey in ihrem Buch „Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus“ skizzieren, ist eine Folge der Freiheitsversprechen der Spätmoderne: Mündig soll er sein, der Einzelne, dazu noch authentisch und hochgradig eigenverantwortlich. Gleichzeitig erlebt er sich als zunehmend einfluss- und machtlos gegenüber einer komplexer werdenden Welt. Das wird als Kränkung erfahren und äußert sich in entsprechenden Ressentiments und zunehmender Demokratiefeindlichkeit.
    Auf der Grundlage ihrer qualitativen Studie verleihen Amlinger und Nachtwey der Sozialfigur des „libertär Autoritären“ Kontur. Im Fokus stehen dabei soziale Gründe, die in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Wandel des autoritären Charakters führten, wie ihn noch die ältere Kritische Theorie sich dachte. Demgegenüber bringt die Spätmoderne einen Protesttypus hervor, dessen Ruf nach individueller Souveränität eine Bedrohung ist für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen: die Verleugnung einer geteilten Realität.
    In der heutigen Ausgabe des mosaik-Podcast hört ihr einen weiteren Mitschnitt der digitalen jour fix Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung. Diesmal war Carolin Amlinger zu Gast, die das Buch „Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus“ vorgestellt hat.
    Foto: Kajetan Sumila
    31 min
  • Bleiberecht in der Gastro-Küche
    Ein Mitschnitt der Jour fixe-Reihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 5. April.
    Asylpolitik ist Arbeitsmarktpolitik. Die in der Migrationspolitik etablierten Demarkationslinien zwischen „Flucht“ und „Arbeitsmigration“ tragen aber diesem Umstand nicht Rechnung. So mag es kaum erstaunen, dass dieser Zusammenhang sowohl im migrationspolitischen Kontext als auch in der Forschungslandschaft weitestgehend unbeleuchtet bleibt.
    Die Migrationssoziologin Jacqueline Kalbermatter von der Universität Basel hat dies zum Anlass genommen, um sich mit den Wechselwirkungen zwischen migrationspolitischen Regulierungen und Arbeitsverhältnissen von Geflüchteten mit unsicherem Aufenthaltsstatus auseinanderzusetzen. In ihren Analysen erweitert Kalbermatter das Feld asylpolitischer Aushandlungen, indem sie die Dynamiken alltäglicher Kämpfe um Rechte und gesellschaftliche Teilhabe in gastronomischen Betrieben in der Schweiz untersucht. Hierbei verfolgt sie die Frage, wie sich in der Küche und im betrieblichen Arbeitsprozess soziale Differenzierungen hinsichtlich des Aufenthaltsstatus und der geografischen Herkunft der Arbeiter:innen manifestieren. Der Blick auf gastronomische Betriebe als ein Ort von Aushandlungsprozessen zwischen Unternehmen und Arbeiter:innen ermöglicht es, so Kalbermatter, die Verschränkungen und Ambivalenzen zwischen der Asylpolitik und der Regulierung von Arbeitskraftproblemen sichtbar zu machen, die gemeinhin im Verborgenen bleiben.
    Im Rahmen der online Jour fixe Reihe der AkG hat Jaqueline Kalbermatter ihr Buch „Bleiberecht in der Gastro-Küche“ vorgestellt. In der heutigen Ausgabe des Mosaik-Podcast hört ihr also einen Mitschnitt der gleichnamigen Veranstaltung, die Anfang April stattgefunden hat.
    Foto: andreasfeusi.ch
    34 min
  • Staatskapitalismus? Zum Verhältnis von Kapitalismus und Staat
    Ein Mitschnitt der Online-Diskussionsreihe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG) vom 1. März.
    Seit dem Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise erlebt der Begriff „Staatskapitalismus“ Konjunktur. Aktuelle Transformationsprozesse in der globalen Ökonomie wie etwa der Aufstieg Chinas, aber auch eine scheinbar prominentere Rolle des Staates in Wirtschaftspolitiken der kapitalistischen Zentren, werfen Fragen nach der Verhältnisbestimmung von Staat und Kapitalismus auf: wie und auf welche Weise verändert sich Staatlichkeit im globalisierten Kapitalismus und gibt es einen „neuen“ Staatskapitalismus?
    In der heutigen Ausgabe des Mosaik-Podcast hört ihr einen Mitschnitt der Veranstaltung „Staatskapitalismus? Anmerkungen zum Verhältnis von Kapitalismus und Staat“, die im Rahmen des digitalen jour fixe der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung Anfang März stattgefunden hat. Vor dem Hintergrund dieser Frage bestimmt John Kannankulam, der an der Universität Marburg im Bereich Politische Ökonomie lehrt und forscht, aus Perspektive der materialistischen Staatstheorie, den Begriff des Staatskapitalismus näher. Unmittelbar an diese Überlegungen anschließend spricht die Politikwissenschaftlerin Jenny Simon über die Rolle des Staates in der Internationalisierung der chinesischen Finanzbeziehungen. Zu Beginn hört ihr zunächst Nikolai Huke, der die Moderation der Veranstaltung übernommen hat.
    31 min
  • Prekäre Wissenschaft: Warum Unis reformiert werden müssen
    mosaik-Redakteur Raphael Deindl interviewt NUWiss-Aktivist Stephan Pühringer zur prekären Lage der Wissenschaft und mögliche Reformen.
    Angesichts prekärer Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse, verschärfter Wettbewerbsbedingungen wie auch dem zunehmenden Fokus auf Exzellenz-Indikatoren verschärft sich die Situation für Wissensarbeiter:innen in den vergangenen Jahren deutlich. Zugleich sehen sich befristet Angestellte durch die Neuregelung der bestehenden Kettenvertragsregelung (§109) nach acht Jahren Dienstzeit nunmehr mit einem Berufsverbot konfrontiert. Noch dazu führt die derzeitige Inflation zu einer massiven Unterfinanzierung der österreichischen Universitäten.
    Wenig verwunderlich also, dass ein Teil der Betroffenen diese Zustände und Entwicklungen so nicht mehr hinnehmen mag. Bereits Anfang Dezember gingen in Wien hunderte Universitätsbedienstete auf die Straße. Sie wollten auf die eklatanten Finanzierungslücken wie auch die prekären Zustände an österreichischen Hochschulen aufmerksam machen und diesen ein Ende bereiten.
    Für die heutige Ausgabe des Mosaik-Podcast hört ihr ein Interview mit Stephan Pühringer. Er ist im „Netzwerk Unterbau Wissenschaft“ (NUWiss) aktiv. Das Netzwerk engagiert sich für gute Arbeitsbedingungen und die Demokratisierung der österreichischen Universitäten und fordert dahingehend weitreichende Reformen. Doch in welche Richtung haben sich Universitäten in den vergangenen Jahr(zehnt)en gewandelt, wie hat sich dies auf Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse ausgewirkt und welche Änderungen braucht es hier? Über diese und weitere Fragen hat sich mosaik-Redakteur Raphael Deindl mit Stephan Pühringer unterhalten. Zu Beginn verrät er etwas über sich und das neu gegründeten Projekt NUWiss.
    Foto-Credits: Cornelia Dlabaja, Twitter
    48 min
  • Kapitalismus, Krise, Inflation
    Ein Mittschnitt der LINKS-Podiumsdiskussion zum Thema Teuerungen? Linke Antworten statt Ohnmacht, die im Oktober in Wien stattgefunden hat. 
    Im Zuge der sich wechselseitig beeinflussenden, multiplen Krisen zeigt sich die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus derzeit auf Ebene des Klimas, der Demokratie wie auch im Bereich der sozialen Reproduktion. Zusätzlich dazu verschärfen sich die massiven Teuerungen aktuell insoweit, als sie für viele Bevölkerungsgruppen mehr und mehr zu einem Überlebenskampf werden. Welche verheerenden ökonomischen und sozialen Folgen diese Entwicklungen letztlich mit sich bringen, werden die kommenden Monate unter Beweis stellen.
    Während Energiekonzerne auf der einen Seite weiterhin Gewinne einfahren und profitieren, bleiben die Maßnahmen durch Regierungen auf der anderen Seite überschaubar. Auch wenn sich Gewerkschaften mehr und mehr in Stellung bringen, zeigt sich, dass auch in Österreich starke linke Initiativen und Akteur:innen fehlen, die Antworten und mögliche Auswege aus der aktuellen Krise liefern und von denen sich Menschen angesprochen fühlen. Um aber die aktuellen Entwicklungen verstehen zu können, sind linke Analysen in Bezug auf das Thema Inflation unabdingbar. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Teuerungen? Linke Antworten statt Ohnmacht“, die am siebten Oktober in Wien stattgefunden hat, haben hierzu Verteter:innen von LINKS, aus Gewerkschaft, Sozialdemokratie wie auch vom neuen Bündnis Es reicht! gemeinsam diskutiert. Im Folgenden hört ihr ein Input der Podiumsdiskussion, der noch einmal den grundlegenden Zusammenhang von Kapitalismus, Krise und Inflation aus einer linken Perspektive beleuchtet. Die Rednerin möchte anonym bleiben.
    32 min
  • Sanktionen: Friedlicher Druck oder ausbluten der Vielen?
    Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine stehen Sanktionen im Mittelpunkt politischer Maßnahmen und Debatten. Sie sollen den Druck auf das russische Regime erhöhen, damit dieses von der Ukraine ablässt. In der heutigen Ausgabe des Mosaik-Podcast hört ihr einen Mitschnitt zum Thema Sanktionen aus der LINKS-Talk Reihe über den Krieg in der Ukraine. Die Veranstaltung fand am 7. Juli 2022 online statt.
    Für manche stellen Sanktionen eine Alternative zur militärischen Konfrontation und Aufrüstung dar, für andere scheinen Sanktionen militärische Handlungen nur mehr zu ergänzen. Wieder andere lehnen Sanktionen grundsätzlich ab. Gute Gründe also um den Themenkomplex „Sanktionen“ aus einer linken Perspektive näher zu beleuchten. Wie steht die Linke zu Sanktionen? Welche Erfahrungen wurden mit Sanktionsmaßnahmen gemacht? Wie hängen Sanktionen mit den globalen Machtstrukturen zusammen? Wann und wo haben Linke in der Geschichte Sanktionen befürwortet, wann und warum wurden sie abgelehnt? Wie sieht es mit den derzeitigen Sanktionen gegen Russland aus und wohin können diese führen?
    Diese und weitere Fragen werden im folgenden Beitrag mit Blick auf den Ukrainekrieg aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert. Hierfür hört ihr Beiträge von Alex Zora, Miriam Frauenlob, Tyma Kraitt und Martin Konecny. Die Moderation hat Flo Gecse übernommen, der eine kurze Einführung in die Veranstaltung gibt und die jeweiligen Redner:innen noch einmal gesondert vorstellt.
    1 hr 18 min

About mosaik Podcast

From the publisher's feed

Journalismus, Politik, Bewegungen

More shows like mosaik Podcast

DRINNIES by Giulia Becker & Chris Sommer

DRINNIES

37 Listeners

too many tabs – der Podcast by NDR

too many tabs – der Podcast

8 Listeners