Vom Geländewagen zum SUV, welche Philosophie steckt hinter modernen Kleinwagen und wie schafft man es, ein nur 3,5 Tonnen schweres fahrbares Eigenheim zu konstruieren? Motor mobil auf Spurensuche in der Welt des Automobils.Am Start: VW TiguanMit Autos ist es ein bisschen wie mit BMX-Bikes. BMX fand seinen Ursprung einst auf schmutzigen Offraod-Strecken, auf denen Rennen ausgetragen wurden. Doch der Trend ist mittlerweile ein anderer. Immer mehr BMXer entdecken das urbane Umfeld für sich und tauschen dreckige Dirt-Strecken gegen saubere Halfpipes.
Einen ähnlichen Wandel hat der Geländewagen durchgemacht. Er heißt jetzt nicht mehr Geländewagen, es ist jetzt ein SUV und immer mehr Kunden fahren ihn hauptsächlich in der Stadt. Motor mobil testet den neuen VW Tiguan urban und offroad.
Im Test: Opel KarlWas muss ein moderner Kleinstwagen können? Nun, zum einen sollte er natürlich klein sein. Das schafft der Opel Karl. In einer ganz normalen Parklücke abgestellt, ist um ihn herum noch jede Menge Platz. Dann sollte er modern sein und das hat heute viel mit Kommunikationssystemen zu tun.Der Opel Karl hat als einziger in seiner Klasse einen persönlichen Online- und Service-Assistenten. OnStar nennt sich das System und bietet ein breites Angebot an Sicherheits- und Komfortdiensten. Falls beispielsweise bei einem Unfall der Airbag ausgelöst wird, stellt Opel OnStar automatisch die Verbindung zu einer Leitstelle her.Am Rande: Hymermobil B-Klasse DynamicLinePünktlich zur Camping Saison präsentiert der Reisemobil-Hersteller Hymer die Neuinterpretation eines Klassikers. Die Hymermobil B-Klasse DynamicLine. Nicht zu verwechseln übrigens mit der B-Klasse von Mercedes Benz. Beide Autos kommen zwar aus Schwaben, aber die B-Klasse von Hymer gibt es schon deutlich länger.1981 verließ das erste Modell der Wohnmobil B-Klasse auf einem Mercedes Benz-Chassis das Montageband. Seit 1987 erfolgt der B-Klasse Aufbau allerdings nur noch auf einem Fiat-Chassis. Die neueste Generation soll besonders durch eine konsequente Leichtbauweise überzeugen. Und obwohl sogar Toilette und Dusche an Bord sind, bleibt das Fahrzeuggewicht unter 3,5 Tonnen und kann somit in Europa mit einem ganz normalen PKW-Führerschein gefahren werden. In der Praxis: Hyundai i30 CoupéDie Marke Hyundai steht für günstige und verlässliche Autos. Aber leider fehlten der Marke lange Zeit die emotionalen Fahrzeuge. Das wollte der koreanische Hersteller 2013 ändern und brachte auf Basis des i30 ein Coupé auf den Markt.Sportliches Manko waren allerdings die Motoren. Mit dem Facelift, das Hyundai dem i30 Coupé jetzt gegönnt hat, gibt es auch eine erweiterte Motorenpalette. Wir testen den stärksten Dieselmotor mit 100 kW und Direktschaltgetriebe.Mit Stil: ein Seat Ibiza von 1984Während in anderen europäischen Ländern der Automobilbau nach dem Zweiten Weltkrieg boomte, hinkte Spanien lange hinterher. Erst 1984 lanciert die spanische Traditionsmarke Seat mit dem Ibiza ihr erstes eigenständiges Modell. 1953 läuft im Seat-Werk Zona Franca in Barcelona der erste Wagen vom Band.Doch bis in die 80er Jahre baut Seat ausschließlich Fiat-Modelle in Lizenz. Der Prototyp des Ibiza trägt den Namen S1. "Seat Nummer Eins", das klingt nach radikalem Neuanfang und das ist es auch. Denn nach der Trennung vom Fiat Konzern im Jahr 1981 schließt Seat ein Produktionsabkommen mit Volkswagen. Heute ist der Seat Ibiza mit fünf Millionen produzierten Exemplaren Spaniens meistverkauftes Auto.