Auf in die Zukunft: mit virtuellem Cockpit, autonomen Nahverkehr und Kompaktautos mit nachhaltigem Antrieb zeigt Motor mobil, wie es weitergeht auf Europas Strassen.Am Start: Audi Q2Mit dem Q2 stellt Audi das neuste Mitglied seiner Q-Fahrzeug-Familie vor. Geprägt von Offroad-Optik und Offroad -Eigenschaften. Der Q2 bietet eine SUV-typisch gute Übersicht, soll aber vor allem im städtischen Umfeld zu Hause sein. Bei Connectivity und Infotainment wartet der Q2 mit Technologien aus der Oberklasse auf.Per optionalem Touchpad kann der Fahrer schreiben und in der Karte zoomen, während die Passagiere über einen WLAN-Hotspot mit Smartphone, Tablet & Co. surfen und streamen. Tacho und Drehzahlmesser leuchten auf Wunsch im volldigitalen Audi virtual cockpit, dessen 12,3-Zoll-Bildschirm hochdetaillierte, brillante Grafiken zeigt. Im Test: Infiniti Q70Der Q70 ist das Flaggschiff der japanischen Premium-Marke Infiniti. Wir testen die schicke Limousine als Q70 2,2d mit Vierzylinder-Dieselantrieb, der im Rahmen der strategischen Kooperation von Infiniti mit der Daimler AG entwickelt wurde.Standardmäßig ist das Aggregat mit einem 7-Stufen-Automatikgetriebe verbunden, das in unserem Testwagen auch über Lenkradschaltwippen bedient werden kann. Bereits die von uns gefahrene Einstiegsversion verfügt mit Voll-LED-Schweinwerfern, Chrom-Akzenten am Frontgrill, Rückfahrkamera, Parksensoren vorne und hinten und 18-Zoll-Felgen über die für Infiniti typische umfangreiche Standardausstattung. In Zukunft: Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilotMit dem Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot zeigt der Stuttgarter Fahrzeugbauer, wie der Nahverkehr in Zukunft aussehen könnte. Dank CityPilot kann der Stadtbus teilautomatisiert fahren und ist damit sicherer, effizienter und komfortabler als herkömmliche Omnibusse.Doch nicht nur die Technik - mit Konnektivität, Kamera- und Radarsystemen sowie Datenfusion - ist spektakulär. Auch der Mercedes-Benz Future Bus als Technologieträger überrascht mit einem neuen Innenraumdesign-Konzept. Zusammen sind Bus und Technik, sowohl in der Geschichte des Omnibusses als auch auf dem Weg zum autonomen und unfallfreien Fahren, ein Meilenstein. In der Praxis: Seat Leon TGIGas geben, das nimmt Motor mobil diesmal wörtlich. Getestet wird der Seat Leon ST als bivalent angetriebenes Fahrzeug mit dem Namenszusatz TGI, das sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas gefahren werden kann. Technisch ändert sich dabei kaum etwas am Verbrennungsprozess.Das unter hohem Druck getankte Erdgas wird mittels Magnetventilen anstelle von Benzin mit Luft gemischt und im Zylinder gezündet. Wer mit Erdgas statt mit Benzin fährt, emittiert pro gefahrenem Kilometer 40 Gramm weniger CO2 als im Benzinbetrieb. Macht unterm Strich 123 g/km. Außerdem sinken Kohlenmonoxid und und Stickoxid Emissionen um circa 80 Prozent. Mit Stil: Apollo 3500 GTDer Apollo 3500 GT ist unverkennbar ein Sportwagen mit italienischer Linienführung. Inspiriert von den damaligen europäischen Leitbildern, wie dem Jaguar E-Type, und ganz besonders von den sündhaft schönen Entwürfen von Pininfarina für Ferrari. Doch der Apollo 3500 GT ist kein reiner Italiener.Unter der Motorhaube arbeitet ein V8-Aggregat vom amerikanischen Großserienhersteller Buick. Dreieinhalb-Liter Hubraum sind der Ursprung für sportlichen Sound und verantwortlich für Vortrieb im nur rund 1.000 Kilo leichten Apollo. Bei ausgereiztem vierten Gang des 200 PS starken Gran Tourismo bleibt die Nadel bei guten 210 km/h hängen. Anfang der Sechziger ein äußerst respektabler Wert. Nur rund 70 Apollo entstehen in sechs Jahren ab 1962. Geschätzte 40 Exemplare existieren heute noch.