Museum der bildenden Künste Leipzig

Museum der bildenden Künste Leipzig

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Museum der bildenden Künste Leipzig episodes

  • 5 Wilhelm Breslauer und die Graphische Sammlung des Museums der bildenden Künste MdbK
    Wilhelm Breslauer (1787-1949) engagierte sich ehrenamtlich für das MdbK. Er war Vorsitzender des 1921 gegründeten Verein Freunde der Grafischen Sammlung. Bis 1933 erwarb dieser mehrere hundert Blätter für das Museum und finanzierte auch die Ausstattung von Räumlichkeiten sowie konservatorische Maßnahmen. Breslauer und seine beiden Töchter emigrierten aufgrund der Verfolgung im Nationalsozialismus. Seine erste Frau und Mutter seiner Kinder, Erna (1889-1940), wurde ermordet. Sie ist ein Opfer des so genannten Euthanasieprogramms, das die systematische Ermordung von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen sowie psychischen Erkrankungen bezeichnet.
    8 min
  • 4 Laura Sonntag - Von Chicago nach Leipzig und dann die Flucht nach New York
    Laura Sonntag (1893-1979), in Chicago geboren, lebte und arbeitete in Leipzig. Hier lernte sie ihren späteren Ehemann Carl (1883-1930), einen bedeutenden Kunstbuchbinder und Einbandkünstler kennen. Gemeinsam sammelten sie Kunst. Carl verstarb bereits 1930. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich das Leben der Familie radikal. Laura Sonntag und ihre Kinder konnten fliehen, die Kunstsammlung musste sie in Leipzig lassen. Sie wurde versteigert und einige der Werke vom MdbK erworben. 1994 erhielten die Töchter ihr Eigentum aus dem Museum zurück.
    7 min
  • 3 Wer war Moritz Kraemer
    Moritz Kraemer (1859-1926) lebte vermutlich von 1913 bis 1924 in Leipzig. Er war Direktor der Dresdner Bank und stammte aus dem damaligen Schlesien. Er legte eine große Kunstsammlung an und stand im engen Kontakt mit dem MdbK. Kurz vor seinem Tod 1926 zog er nach Luzern, möglicherweise aus gesundheitlichen Gründen. Dem Museum vermachte er den Großteil seiner Sammlung mit über 60 Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier. Seine Familienmitglieder wurden im Nationalsozialismus verfolgt und ermordet. Bislang wissen wir nur wenig über die Biografie dieses wichtigen Mäzens.
    6 min
  • 2 Hermann & Antonie Halberstam - Ein Leben mit Kunst – bis heute verloren
    Hermann (1865-1942) und Antonie (genannt Toni, 1877-1950) Halberstam waren karitativ und kulturell besonders aktiv. Ihre umfangreiche Kunstsammlung umfasste Werke des deutschen und französischen Impressionismus. Sie förderten auch Leipziger Künstler, wie Eduard Einschlag (1879-1945), der selbst jüdisch war und im Konzentrationslager Treblinka ermordet wurde. Dem Ehepaar Halberstam gelang die Flucht, viele der Kunstwerke aus ihrer Sammlung gelten bis heute als verschollen.
    8 min
  • 1 Cläre Kirstein – ein selbstbestimmtes Leben
    Cläre Kirstein (1885-1939) setzte sich für die Gleichberechtigung von Frauen ein und legte zusammen mit ihrem Mann Gustav (1870-1934) eine umfängliche Kunst- und Büchersammlung an. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten half sie ihren Kindern und ihrem Neffen bei der Flucht nach Amerika. Sie selbst konnte nicht mehr emigrieren und beging kurz vor ihrer Deportation am 29. Juni 1939 Selbstmord. Aus der Kunstsammlung gelangten viele Werke in den Bestand des MdbK, die im Jahr 2000 restituiert wurden.
    7 min
  • Eingebettet Tiere
    Im MdbK haben sehende, sehbeeinträchtige und blinde Schüler*innen der Wladimir-Filatow-Schule und des Evangelischen Schulzentrums in Workshops Tier-Plastiken gestaltet. Sie setzten sich mit Skulpturen aus der MdbK Sammlung auseinander und entwickelten Tiere, die es noch nicht gibt.
    Es sind Kunstwerke entstanden, die nicht nur zum Anschauen sind, sondern auch fühlbar und hörbar sind.
    "Tiere, die noch keiner gehört hat" ist Teil des Projektes ZusammenKUNST der Diakonie Sachsen. Dessen Anliegen ist es, Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen einzuladen, zusammen Kunst zu machen.
    Sound: Jonah Roth, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
    2 min
  • Einführung
    Im MdbK haben sehende, sehbeeinträchtige und blinde Schüler*innen der Wladimir-Filatow-Schule und des Evangelischen Schulzentrums in Workshops Tier-Plastiken gestaltet. Sie setzten sich mit Skulpturen aus der MdbK Sammlung auseinander und entwickelten Tiere, die es noch nicht gibt.
    Es sind Kunstwerke entstanden, die nicht nur zum Anschauen sind, sondern auch fühlbar und hörbar sind.
    "Tiere, die noch keiner gehört hat" ist Teil des Projektes ZusammenKUNST der Diakonie Sachsen. Dessen Anliegen ist es, Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen einzuladen, zusammen Kunst zu machen.
    Sound: Jonah Roth, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
    4 min
  • Zazou - Nanunana
    Im MdbK haben sehende, sehbeeinträchtige und blinde Schüler*innen der Wladimir-Filatow-Schule und des Evangelischen Schulzentrums in Workshops Tier-Plastiken gestaltet. Sie setzten sich mit Skulpturen aus der MdbK Sammlung auseinander und entwickelten Tiere, die es noch nicht gibt.
    Es sind Kunstwerke entstanden, die nicht nur zum Anschauen sind, sondern auch fühlbar und hörbar sind.
    "Tiere, die noch keiner gehört hat" ist Teil des Projektes ZusammenKUNST der Diakonie Sachsen. Dessen Anliegen ist es, Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen einzuladen, zusammen Kunst zu machen.
    Sound: Jonah Roth, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
    2 min
  • Uliana - Ulna meli
    Im MdbK haben sehende, sehbeeinträchtige und blinde Schüler*innen der Wladimir-Filatow-Schule und des Evangelischen Schulzentrums in Workshops Tier-Plastiken gestaltet. Sie setzten sich mit Skulpturen aus der MdbK Sammlung auseinander und entwickelten Tiere, die es noch nicht gibt.
    Es sind Kunstwerke entstanden, die nicht nur zum Anschauen sind, sondern auch fühlbar und hörbar sind.
    "Tiere, die noch keiner gehört hat" ist Teil des Projektes ZusammenKUNST der Diakonie Sachsen. Dessen Anliegen ist es, Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen einzuladen, zusammen Kunst zu machen.
    Sound: Jonah Roth, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
    2 min
  • Theresa - Schuluu
    Im MdbK haben sehende, sehbeeinträchtige und blinde Schüler*innen der Wladimir-Filatow-Schule und des Evangelischen Schulzentrums in Workshops Tier-Plastiken gestaltet. Sie setzten sich mit Skulpturen aus der MdbK Sammlung auseinander und entwickelten Tiere, die es noch nicht gibt.
    Es sind Kunstwerke entstanden, die nicht nur zum Anschauen sind, sondern auch fühlbar und hörbar sind.
    "Tiere, die noch keiner gehört hat" ist Teil des Projektes ZusammenKUNST der Diakonie Sachsen. Dessen Anliegen ist es, Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungshintergründen einzuladen, zusammen Kunst zu machen.
    Sound: Jonah Roth, Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig
    3 min

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