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Die meisten Unternehmer beschäftigt gerade kaum etwas so sehr wie KI. In der Politik, wo die Rahmenbedingungen gesetzt werden, sieht das noch oft anders aus.
In dieser Folge ist Marvin Schulz zu Gast. Er ist Mitglied des Deutschen Bundestages und dort für das Thema Künstliche Intelligenz zuständig. Er erlebt aus nächster Nähe, wie weit Politik und Wirtschaft beim Thema KI auseinanderliegen.
Wir sprechen darüber, was KI für Gesellschaft, Politik und Unternehmertum bedeutet, welche Chancen und Risiken Marvin sieht und warum Deutschland gerade jetzt schneller entscheiden muss.
In dieser Folge geht es u.a. über:
Kapitel / Timestamps:
00:00 - Intro
01:13 - Unternehmer und Politik: zwei parallele Welten bei KI
04:40 - Risiken von KI: keine Weltuntergangsszenarien, aber reale Gefahren
07:13 - Wie KI-bereit ist Deutschland?
08:47 - Der EU AI Act: Fluch und Segen zugleich
11:26 - KI im Gesundheitswesen und die Chance auf ein längeres Leben
12:52 - Infrastruktur, Investitionen und Bildung
16:34 - Neugier als Schlüsselkompetenz
21:48 - Welche Rolle hat der Mensch im Zeitalter von KI?
28:40 - Der Weg des geringsten Widerstands
34:45 - Politik im postfaktischen Zeitalter
45:08 - KI im Militär und autonome Verteidigung
51:40 - Cyberangriffe im Sekundentakt: leben wir bereits im Cyberkrieg?
59:53 - Nicht entscheiden ist auch eine Entscheidung
1:03:26 - Der wichtigste Rat: schnell entscheiden
Links:
Nur die oberen 10% der deutschen Sparenden haben 2026 eine positive Rendite erzielt. Alle anderen schauen dabei zu, wie ihr Vermögen unterm Strich weniger wird.
In dieser Folge ist Jonathan Brander zu Gast. Er ist COO von Upvest, einer Plattform, die an der Demokratisierung von Investments arbeitet, aktiv in über 20 europäischen Märkten mit mehreren Millionen Nutzenden. Zuvor war er über zehn Jahre in der klassischen Bankenwelt tätig, bevor er den Sprung ins Fintech wagte.
Podcast Host Oliver spricht mit Jonathan darüber, warum so viele Deutsche beim Investieren zurückbleiben, was das mit unserer Geschichte und unserem Umgang mit Risiko zu tun hat, und warum er selbst mehrmals so nah am Burnout war, bevor er seinen Umgang mit Arbeit grundlegend änderte.
In dieser Folge geht es u.a. über:
Kapitel / Timestamps:
00:00 — Intro
01:00 — Begrüßung und die Bundesbank-Zahlen zur Rendite-Ungleichheit
02:30 — Warum nur 6,8% der Deutschen in Aktien investiert sind
05:00 — Fehlendes Finanzwissen als größte Hürde
09:00 — Die historischen Wurzeln der deutschen Verlustangst
15:00 — Was andere Länder wie die USA anders machen
25:00 — Warum Banken heute so risikoavers geworden sind
35:00 — Der Wechsel von der Bank ins Fintech
40:00 — Wie nahe Jonathan mehrfach am Burnout war
44:00 — Was sich seitdem in seiner Führung verändert hat
50:00 — Mutiger investieren: was es dafür braucht
56:00 — Wie Jonathan seinen Kindern Finanzbildung vermittelt
58:00 — Der wichtigste Rat: einfach anfangen, auch mit 10 Euro
Links:
– Mehr zum mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/– Jonathan Brander auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jonathan-brander-9784301b/
Was, wenn genau der Satz "du kannst das nicht" zum Antrieb für ein ganzes Leben wird?
In dieser Folge ist Claudia Gersdorf zu Gast. Sie war nach der Geburt die ersten 30 Minuten nicht lebensfähig, erst eine Adrenalinspritze holte sie zurück, allerdings mit bleibenden Beeinträchtigungen. Aufgewachsen in der ehemaligen DDR, mit Ärzten und Lehrkräften, die ihr sagten, sie sei nicht belastbar, hat sie sich irgendwann selbst entschieden: Sie kann es doch. Heute ist Claudia Unternehmerin, Coach und Menschenrechtlerin, trainiert Jugendliche, geht als Wertebotschafterin an Schulen und baut an ihrer Vision einer Bewegungsschule für Deutschland.
Statt von "Behinderung" spricht Claudia lieber von ihrem "Diversitätsbonus", denn Menschen, die von außen anders wirken, sind für sie von Natur aus darin geübt, Lösungen zu finden statt nur Probleme zu sehen. Genau darin sieht sie auch ihre Form von Rebellion: nicht nur gegen den Strom schwimmen, sondern selbst neue Wege aufzeigen, die das System bisher nicht gehen wollte.
Podcast Host Oliver spricht mit Claudia darüber, wie sie mit 12 Jahren gegen den Willen von zehn Schulen den Wechsel von der Körperbehinderten-Schule ans normale Gymnasium erkämpfte, warum sie sich vor 20 Jahren gegen einen Gehirnchip entschied, und warum sie Inklusion in Deutschland aktuell als "Destruktion" bezeichnet. Sie erklärt ihr Modell vom Ich zum Wir zum System, warum Selbstbestimmung für sie über allem steht, und warum wir zunehmend verlernen, echte menschliche Verbindungen zu knüpfen, weil wir uns stattdessen auf Technik verlassen.
In dieser Folge geht es u.a. über:
Kapitel / Timestamps:
00:00 — Intro
01:20 — Begrüßung und Claudias Geschichte in Kürze
02:45 — Aufgewachsen in der DDR: Training ohne Wahlmöglichkeit
10:00 — Der Moment mit 12: der Kampf um den Schulwechsel
12:00 — Autopilot und Kopilot: die Gefahr der Bequemlichkeit
20:15 — Viva con Agua, Mobbing und der Weg an die Öffentlichkeit
24:00 — "Steh auf, was willst du?" – der Wendepunkt beim Coaching
26:05 — Die Chip-Frage: warum Claudia sich vor 20 Jahren dagegen entschied
31:15 — Urheberschaft statt Opfer-Täter-Denken
34:40 — Die Vision: eine Bewegungsschule für Deutschland
38:05 — Das Vertrauensproblem der Medienlandschaft
40:30 — Bildung, kreative Intelligenz und der Spaßfaktor
43:15 — Inklusion in Deutschland als Destruktion: der Vergleich mit Kanada
49:05 — Was wir von den Franzosen lernen können
59:00 — Der wichtigste Rat: Bleib dir selbst gegenüber loyal
Links:
– Mehr zum mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Was, wenn dein Unternehmen insolvent geht und du trotzdem sagen kannst, es war die beste Schule deines Lebens?
In dieser Folge ist Marcel Hermann zu Gast. Er war Kernkraftingenieur bei RWE, bis Fukushima seine Konzernkarriere von heute auf morgen beendete. Danach sanierte er Unternehmen im Mittelstand und bei der Beteiligungsgesellschaft Aurelius, bevor er sich selbständig machte und eigene Unternehmen kaufte.
Marcel spricht mit Podcast Host Oliver über seine schwierigsten Momente: wie er am zweiten Tag nach einer Übernahme weinend hinter einer Werkshalle saß, warum er 2024 vor 50 Mitarbeitenden Insolvenz verkünden musste, und was er seitdem beim Psychologen über sich selbst gelernt hat. Er erzählt außerdem, warum er trotz allem wieder ins Risiko gegangen ist und heute eine Pharmaproduktion mit 50 Mitarbeitenden führt, und warum für ihn Erfolg vor allem eines bedeutet: Spaß.
In dieser Folge geht es u.a. über:
Kapitel / Timestamps:
00:00 — Intro
00:57 — "Mädchen für alles": Marcels Berufsbild erklärt
03:42 — Vom Wirtschaftsingenieur in die Kernkraft
04:31 — Fukushima: das abrupte Ende der Konzernkarriere
07:03 — Was bei Restrukturierungen wirklich passiert
10:15 — Der prägendste Moment: der erste eigene Auftrag
17:18 — Der Abschied von RWE: "Sie brennen ja gar nicht"
22:19 — Der eigene Buy-and-Build: Unternehmen ohne Nachfolge kaufen
26:49 — Der Tag der Insolvenzverkündung vor 50 Mitarbeitenden
27:13 — "Wir haben hier einen Fehler gemacht"
33:16 — Was das Scheitern über ihn selbst gelehrt hat
35:06 — Systemische Therapie: im Gespräch mit dem eigenen schlechten Gewissen
42:21 — Die Übernahme der Pharmaproduktion
45:26 — KI im kontrollierten Rahmen einsetzen
48:34 — Warum mittleres Management überflüssig werden könnte
50:25 — Was Erfolg für Marcel wirklich bedeutet
52:48 — Der wichtigste Rat: alles ausprobieren und wieder aufstehen
Links:
- Mehr zum mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
- Marcel Hermann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marcel-hermann-878777a1/
Was, wenn die Superkräfte, die uns die KI gibt, genau die Fähigkeiten kosten, die uns eigentlich als Menschen ausmachen?
In dieser Folge ist Laura Bierling zu Gast. Sie ist Business Coach und Mediatorin und begleitet seit Jahren Menschen und Teams durch Transformation. Dabei sieht sie aus nächster Nähe, was viele von uns nur ahnen: was Technologie mit der Art macht, wie wir miteinander umgehen.
Podcast Host Oliver spricht mit Laura darüber, warum er inzwischen manche Themen eher mit der Maschine diskutiert als mit Menschen, warum unser Gehirn Bequemlichkeit über alles liebt, und welchen Preis wir für die neuen "Superkräfte" zahlen. Laura erklärt, warum sie für KI ganz bewusst keine Pronomen verwendet, was mit Menschen passiert, die sich in Avatare verlieben, und warum ausgerechnet die Fähigkeit, Stille auszuhalten, gerade jetzt zur echten Kompetenz wird.
In dieser Folge geht es u.a. über:
Kapitel / Timestamps:
00:00 — Intro
01:14 — "Superkräfte" durch KI im Arbeitsalltag
03:58 — Die Kehrseite: das Thema Vertrauen
06:04 — Wenn die Maschine zum Default wird statt der Mensch
09:03 — Homo Ludens: unser Spieltrieb und die KI
13:41 — Wenn Menschen sich in Avatare verlieben
16:43 — Hat KI Lauras Identität verändert?
23:53 — Prediction Error: warum Kritik wie ein Angriff wirkt
30:08 — Einsamkeitszahlen und echte Nähe
33:16 — Berufsbilder im Wandel durch KI
38:11 — Kritisches Denken als Superkraft der Zukunft
44:19 — Die wichtigste Investition: sich selbst spüren
46:21 — Resilienz als Meta-Kompetenz
51:22 — Soziale Beziehungen als stärkster Schutzfaktor
59:23 — Der wichtigste Rat: Mut zur Stille
Links:
– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
- Laura Bierling: https://www.laurabierling.de/
Was, wenn du aus dem langweiligsten Sport der Welt eine Kultmarke machst und dabei alles hinterfragst, was Marken sonst richtig machen wollen?
In dieser Folge ist Ingo Engelhardt zu Gast. Er ist Gründer und Geschäftsführer von RAD RACE, dem größten Canyon-Reseller weltweit, mit eigenen Shops in Hamburg und Berlin und rund 60 Mitarbeitenden. Davor war er Werber, hat den StrongmanRun mit erfunden und Ben & Jerry's nach Deutschland geholt.
Sein Credo: zu jeder Idee erstmal ja sagen. Nein sagen kann man immer noch, wenn der Vertrag kommt. Aus dieser Haltung ist eine Marke entstanden, die ein paar Freunde gegründet haben und an der heute Manuel Neuer beteiligt ist.
Wir sprechen darüber, wie man eine Kultur baut statt nur ein Produkt, warum RAD RACE schon früh gelernt hat, den falschen Sponsoren eine Absage zu erteilen, und wie man groß werden kann, ohne den eigenen Spirit zu verlieren.
In sprechen wir über:
Kapitel / Timestamps:
00:00 — Intro
01:06 — Das Podcast-Studio im Camper: Warum kleiner immer besser ist
02:47 — Instagram-Anfänge 2012 und die Gründungszeit von RAD RACE
03:26 — Die Fisherman's-Friend-Anekdote: Wie aus einer WOK-WM-Aktivierung der StrongmanRun wurde
07:26 — Von der WG zur Firma: die ersten Monate von RAD RACE
08:03 — Der Ben & Jerry's Eistruck und die Lektion, selbst Dinge anzustoßen
10:35 — Neun Jahre ohne Gehalt: RAD RACE als komplettes Zeit-Hobby
11:07 — Das erste Rennen 2014: Last Man Standing auf der Kartbahn in Neukölln
13:28 — Wie RAD RACE Influencer-Marketing mitprägte, bevor es den Begriff überhaupt gab
14:03 — Vom Laufen zum Radfahren: warum Fahrradfahren der bessere Teamsport ist
19:08 — Community statt Kommerzialisierung: Wann kam das Geld ins Spiel?
20:10 — Tour de Friends: Wie aus einem gescheiterten Etappenrennen in Italien ein neues Format wurde
25:06 — „Wir sagen zu allem ja" – das Credo von RAD RACE
26:56 — Warum RAD RACE nie den falschen Sponsor genommen hat: die Red-Bull-Geschichte
32:10 — Der Ben & Jerry's Moment: warum er die Gründer für Hühnchen beim Buffet kritisiert hat
36:05 — Von der Nische zum Mainstream: die RAD-RACE-Shops in Hamburg und Berlin
43:59 — Warum Marken eine Community nicht einfach kaufen können
48:20 — Wann ist RAD RACE zu groß geworden?
49:31 — Wie Manuel Neuer bei RAD RACE eingestiegen ist
51:43 — 99 Laps: das neue Running-Format mit Eliminierungsprinzip
58:24 — Schnellfeuerrunde: Kontrollfreak, uncoolste Songs und Fehleinschätzungen
1:04:17 — Ja und Nein sagen: der wichtigste Rat an die Hörer:innen
Links:
– RAD RACE: https://www.rad-race.com/
– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Was, wenn die schwerste Diagnose deines Lebens am Esstisch landet und ihr eine Stunde später entscheidet, wie ihr damit umgeht?
In dieser Folge ist Andreas Arntzen zu Gast. Er ist CEO der Wort & Bild Verlagsgruppe, dem Unternehmen hinter der Apotheken Umschau, und erreicht jeden Monat über 25 Millionen Menschen. Davor war er Hockey-Nationalspieler, hat Parship mitgegründet, war Geschäftsführer bei der Zeit und beim Handelsblatt.
Vor anderthalb Jahren bekam seine Frau eine schwere Krebsdiagnose. Eine Stunde später saß die Familie zusammen und entschied gemeinsam: Es ist eine Competition und die gewinnen wir.
Wir sprechen über die Wendepunkte, die Andreas zu dem gemacht haben, der er heute ist. Über positives Denken als Überlebensstrategie und über das, was Eigenverantwortung wirklich bedeutet – im Beruf, im Gesundheitssystem und in der schwersten Situation, die eine Familie erleben kann.
In dieser Folge sprechen wir über:
Kapitel / Timestamps:
00:00 — Intro01:02 — Sport-Dokumentationen und das Hockey-Mindset03:13 — „Auf den ersten 5 Metern hätte ich besser sein können"07:32 — Erfolg vs. Plan; warum +20% über Budget gescheitert sein kann10:11 — Klarheit als Form der Wertschätzung15:50 — Loslassen, Neugierde und sechs E-Scooter im Berliner Hotel21:48 — Wendepunkte und die Geschichte hinter Parship26:25 — „Wir können mit dem, was wir machen, Menschenleben retten"35:39 — Die Frage „Was ist das Ziel?" verändert die Wirkung40:17 — Die Diagnose und eine Stunde später eine Familienentscheidung42:43 — 160 Klinikfahrten; Akribie als Form der Beziehung47:33 — Inflation von Gesundheits-Content; Medfluencer und Deep Fakes54:33 — Spirale der Selbstoptimierung55:58 — Eigenverantwortung als Bedingung für das Gesundheitssystem61:41 — Die eine Sache, die er im System ändern würde63:59 — Was die Hörer mitnehmen sollen
Links:
– Andreas Arntzen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/andreasarntzen/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Drei Exits, zwei Mitgründungen, ein roter Faden. Was steckt hinter dem Aufbauen, Loslassen und Neustarten?
In dieser Folge ist Jannis Bandorski zu Gast. Er ist Co-Founder von PACE RACE und hat zuvor XLETIX, Deutschlands größten Hindernislauf, von null auf Marktführer aufgebaut und verkauft. Danach gründete er mit ARRtist eine B2B Software- und AI-Community-Plattform und exited auch dort erfolgreich. Kein Theoretiker, kein Playbook-Verkäufer. Jemand, der die Dinge wirklich gebaut hat.
Was alle seine Unternehmen verbindet: Community. Und was hinter seinen Entscheidungen steckt, ist weniger Kalkül als Klarheit. Ein Leitspruch hängt ihm noch heute nach: Klarheit schafft Produktivität.
Jannis hat an der Uni St. Gallen Glück erforscht und bei McKinsey das analytische Denken gelernt. Dann wagte er den Sprung: von der Beratung zu Schlammläufen, von Schlammläufen zu Software-Events, und jetzt zu einem neuen Kapitel. PACE RACE ist ein urbanes Laufevent, das Wettkampf und Community zu einem neuen Erlebnis verbindet.
Das ist kein Gründer-Hype-Gespräch. Es ist ein ehrliches Gespräch über Markenrechtsklagen, Corona-Entscheidungen, die Frage wann man loslässt und was Glück wirklich bedeutet.
Im Gespräch erfährst du unter anderem:
Kapitel / Timestamps:
00:00 — Intro01:02 — Begrüßung: McKinsey, Promotion, Hindernisläufe – wer ist Jannis?01:45 — Mut oder Kalkül? Der Sprung vom Berater zum Gründer03:34 — Wie aus Personal Training ein Eventbusiness wurde06:45 — Der Markenrechtsstreit mit CrossFit und was daraus gelernt wurde11:29 — Höhle der Löwen, Rebranding und warum Klarheit Produktivität schafft14:10 — Community als roter Faden: XLETIX, ARRtist, PACE RACE16:03 — Vertrauen aufbauen: Sagen was man macht, machen was man sagt19:21 — Kommerzialisierung vs. Community – kein Widerspruch25:08 — Don't be a Maybe – und was Marlboro damit zu tun hat25:45 — März 2020: Die Entscheidung, alle Tickets vollständig zurückzuerstatten29:00 — Wie man mit einem Co-Founder 17 Jahre lang gut zusammenarbeitet31:01 — Wie ein Exit wirklich entsteht – und warum kein Bieterverfahren41:50 — Glücksforschung: Was die Promotion-Abbrecherin aus St. Gallen gelernt hat51:29 — Was Kontinuität und Microhabits wirklich bringen56:01 — Wochenplanung, Top 3 und Fokus als System58:12 — PACE RACE: Die Vision und was dich erwartet
Links:– PACE RACE: https://pace-race.com/– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Was, wenn deine Strategie von Anfang an falsch gedacht war?
In dieser Folge ist Dr. Samuel Huber zu Gast. Er ist Gründer des For Planet Strategy Lab, Dozent an der Universität St. Gallen und einer der ungewöhnlichsten Strategiedenker, die ich bisher im Podcast hatte. Kein klassischer Berater; kein Playbook-Verkäufer.
Die meisten Strategien landen in der Schublade. Nicht weil die Umsetzung scheitert; weil das Denkmodell falsch ist. Wer Strategie als Plan versteht, baut das Problem gleich mit ein. Das ist Samuels Kernbeobachtung aus Jahren Strategiearbeit in Organisationen verschiedenster Größe.
Samuel hat dafür eine Antwort entwickelt, die ich so noch nicht gehört hatte: Strategie muss prototypisiert, partizipativ gebaut und in die täglichen Routinen einer Organisation eingebettet werden. Und sie muss Akteure einbeziehen, die fast niemand auf dem Schirm hat; darunter den Planeten.
Das ist kein Nachhaltigkeitsgespräch. Es ist ein Gespräch über Entscheidungen, Unsicherheit und die Frage, was Strategie in einer Welt bedeutet, in der das Rezept von gestern nicht mehr funktioniert.
Im Gespräch erfährst du unter anderem:
Kapitel / Timestamps:
00:00 — Intro
01:04 — Was Design wirklich bedeutet; und warum es weit über Marketing hinausgeht
03:25 — Design shapes behavior for the better
04:58 — Was Strategie wirklich ist; und warum fast alle es falsch verstehen
13:33 — Wann du keine Strategie brauchst; und wann du eine brauchst
19:04 — Strategie testen statt präsentieren; das Rotterdam-Beispiel
24:42 — Organizational Change: Warum Routinen wichtiger sind als Workshops
25:29 — Den Planeten in die Strategie holen; warum das rational ist
34:19 — Profit und Nachhaltigkeit: geht das zusammen?
40:24 — Warum die neue Unternehmerfrage lautet: Wie wenige hast du angestellt?
51:04 — 3 Fragen für bessere Strategie; die du morgen stellen kannst
55:59 — Strategie ist eine Richtung, kein Plan
Links:
– Dr. Samuel Huber auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/samuelhuber/– For Planet Strategy Lab: https://forplanetstrategylab.com– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
Was, wenn „gesund“ der falsche Maßstab ist?
In dieser Folge ist Jürgen Mehrtens zu Gast. Er ist Unternehmer, Quereinsteiger und eine der spannendsten Stimmen im Longevity-Bereich. Kein Arzt, kein klassischer Werdegang – und genau deshalb denkt er Gesundheit radikal anders.
Statt in Protokollen, Routinen und Durchschnittswerten denkt er in Daten, Systemen und individuellen Verläufen. Sein Ansatz stellt eine unbequeme These in den Raum: Unser Gesundheitssystem misst das Falsche und übersieht dadurch, wie wir wirklich altern.
Jürgens Weg dorthin wirkt zufällig: Jura, E-Commerce, Pandemie-Logistik. Doch genau diese Perspektive von außen ermöglicht ihm, ein System neu zu denken, das andere nie hinterfragen.
Und während seine Arbeit maximale Präzision verlangt, bleibt sein Prinzip einfach: nicht zerdenken, sondern anfangen.
Im Gespräch erfährst du unter anderem:
Kapitel / Timestamps:
00:00 – Intro & Jürgen Mehrtens Werdegang: Vom Jurastudium zum Unternehmer05:21 – Der Weg zum Erfinder & Titan Golf: Die erste Lektion in Entrepreneurship10:36 – Corona & Schutzausrüstung: Wie ein Zufall zum Milliarden-Projekt wurde17:45 – Der Wendepunkt: IV-Therapien und die Gründung von YEARS22:19 – Was ist Longevity eigentlich? Diagnostik als Lebensversicherung27:17 – Prävention vs. Therapie: Warum das Gesundheitssystem umdenken muss33:26 – Regulierung vs. Innovation: Warum Europa bei AI und Medizin bremst37:27 – Datentracking: Wie man vermeidet, zum „Sklaven der Daten“ zu werden50:13 – Die große Vision: Das größte Datenset an Aging-Biomarkern der Welt58:05 – Das Tesla-Prinzip: Wie Longevity für die breite Masse zugänglich wird1:01:13 – Jürgens Tipps: Einfache Schritte für den Start in die Gesundheitsoptimierung
Links:
– Jürgen Mehrtens auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jürgen-mehrtens-116303b1/– Mehr zu YEARS: https://www.years.co/de– mynds Podcast: https://www.mynds.show/de/
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