nah und direkt

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By WAZ, NRZ, WP und WRSociety & CultureNewsPolitics
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nah und direkt episodes

  • Hilfe aus dem Ruhrgebiet: So arbeitet die Kindernothilfe in Bangladesch
    Es ist nicht ihre Heimat, und doch müssen sie dort leben: in bedrückender Enge, in provisorischen Hütten, in einem eingezäunten Bereich, gemeinsam mit rund einer Million weiterer Menschen. Kutupalong im Südosten Bangladeschs ist das größte Flüchtlingslager der Welt. Ein großer Teil der im Nachbarland Myanmar verfolgten Ethnie der Rohingya ist dort untergebracht. WAZ-Reporter Hubert Wolf und die Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, Katrin Weidemann, haben sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. Mit Moderatorin Brinja Bormann sprechen sie über ihre Eindrücke sowie über die Arbeit der größten Hilfsorganisation im Ruhrgebiet.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    30 min
  • Ein Jahr danach: Was vom Steinkohle-Bergbau im Ruhrgebiet bleibt
    Am 21. Dezember 2018 wurde auf Prosper Haniel in Bottrop das letzte Stück Kohle gefördert – und somit ein prägendes Kapitel in der Geschichte des Ruhrgebiets für immer geschlossen. Für die letzten Kumpel im Revier ein „emotionaler und trauriger Tag“, wie sich der ehemalige Bergmann Jörg Laftsidis erinnert. 35 Jahre hat der Sohn eines Gastarbeiters selbst auf dem ‚Pütt‘ gearbeitet, in dieser „anderen Welt“, wie er sagt. Gemeinsam mit Moderatorin Brinja Bormann und Reporterin Annika Fischer, die den Abschied von der Kohle für die WAZ begleitet hat und sich seither auch mit dem Erbe des Bergbaus befasst, blickt Laftsidis in einer neuen Folge von nah&direkt zurück: Was hat die Arbeit als Bergmann so besonders gemacht? Warum hat sie die Region derart geprägt? Und wie wurde unter Tage eigentlich Weihnachten gefeiert? Genauso aber geht der Blick nach vorn: Wie sieht es heute auf Prosper Haniel aus? Was passiert mit den alten Zechengeländen? Und wie sorgt man dafür, dass ein Stück Kultur nicht in Vergessenheit gerät?
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    31 min
  • Aufmarsch der Bürgerwehren: Wie sich der Rechtsextremismus in NRW entwickelt
    Essens „Steeler Jungs“, Düsseldorfs „Bruderschaft Deutschland“, Hernes „Besorgte Bürger“ – die Zahl der selbst ernannten Bürgerwehren in NRW hat in den vergangenen Jahren erkennbar zugenommen. Regelmäßig beanspruchen ihre Mitglieder mit sogenannten ‚Spaziergängen‘ den öffentlichen Raum. Auch untereinander sind die Gruppen eng vernetzt, landesweit lassen sich ihnen laut Innenministerium bis zu 700 Personen zuordnen. Der Sozialwissenschaftler und Rechtsextremismus-Forscher Alexander Häusler von der Hochschule Düsseldorf sieht in der Bewegung „einen neuen Ausdruck von rechtsextremen Misch-Szenen“ – bestehend aus Wutbürgern, Rockern, Hooligans, Türstehern und Kampfsportlern. Wie dieser Mix entstanden ist und was ihn so gefährlich macht, aber auch welche Rolle die AfD hierbei spielt und wie sich die Szene entwickeln könnte, darüber spricht er in einer neuen Folge von nah&direkt mit Moderator Jan Reckweg und NRZ-Politik-Redakteur Jan Jessen. Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    51 min
  • Bochumer Botox-Pfusch: Warum das Geschäft mit der Schönheit boomt
    Gefährliche Körperverletzung in mindestens 36 Fällen, Steuerhinterziehung, vier Jahre Haft – so lautet das Urteil gegen eine 29-jährige Bochumerin, die zwischen 2017 und 2019 ohne jede Ausbildung oder Lizenz tausenden Kundinnen und Kunden aus dem Ruhrgebiet illegal die Lippen aufgespritzt hat. Die Geschädigten trugen zum Teil Schwellungen davon, Blutergüsse, Entzündungen und sogar Gefäßverschlüsse. Mit scheinbar makellosen Fotos warb die Täterin für ihre Arbeit auf Instagram – und hatte überwältigenden Erfolg: In rund zwei Jahren machte sie mit ihren kleinen Eingriffen ca. 780.000 Euro Umsatz. Drei der Geschädigten waren später zur Korrektur beim Essener Schönheitschirurgen Thorsten Wiens, der in der neuen Ausgabe von nah&direkt von seinen Erfahrungen berichtet. Außerdem diskutiert er mit Moderatorin Brinja Bormann und Funke-Reporterin Jennifer Schumacher darüber, wie sich die Idealbilder und die Einstellung gegenüber Schönheits-OPs verändert haben – und welche Rolle soziale Medien dabei spielen.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    48 min
  • IS-Rückkehrer in NRW: Wie groß ist die Gefahr?
    Es ist eine Nachricht, die Unbehagen auslöst: Zwischen 50 und 100 Anhänger des Islamischen Staats (IS) sollen in Kürze nach Nordrhein-Westfalen zurückkehren. Sie alle sind deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger, die sich in den vergangenen Jahren radikalisiert haben und nach Syrien oder in den Irak ausgereist sind, um sich dort den Dschihadisten anzuschließen. Nun sitzen sie in der Türkei, Syrien oder dem Irak in Haft. Insbesondere die Türkei jedoch, die im Zuge ihrer Offensive in Nordsyrien inhaftierte IS-Kämpfer und deren Familien in ihre Obhut genommen hat, sieht sich für die Gefangenen ausländischer Herkunft nicht länger verantwortlich – und will diese ausweisen. Doch wer sind diese Personen eigentlich, wie gut sind unsere Behörden auf ihre Rückkehr vorbereitet, wie geht man nun mit ihnen um – und nicht zuletzt: Was bedeutet das für die Sicherheit in NRW? Darüber diskutiert Moderator Jan Reckweg in einer neuen Folge von nah&direkt mit Verena Schäffer, der Parlamentarischen Geschäftsführerin der Grünen im NRW-Landtag, und dem landespolitischen Korrespondenten der WAZ, Tobias Blasius.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    37 min
  • Das Regionalplan-Desaster: Warum das politische Ruhrgebiet nicht in die Gänge kommt
    „Behördenversagen erster Ordnung“, „ein politischer Offenbarungseid“ „Planungsdesaster“, „Blamage“. Seit bekannt ist, dass sich der seit acht Jahren vorbereitete, neue Regionalplan für das Ruhrgebiet verzögert, ebbt die Kritik am zuständigen Regionalverband Ruhr (RVR) nicht ab – zu wichtig ist der erste eigenständige Flächennutzungsplan seit 1966 für Deutschlands größten Ballungsraum. Von Hamm bis Wesel soll dieser in Grundzügen festlegen, wo im Ruhrgebiet eine Bebauung stattfinden und wo Gewerbe angesiedelt werden darf, auch wo Verkehrswege entstehen und Grünflächen erhalten werden müssen – kurzum: „eine solche Rahmenplanung wird dringend benötigt, um einen Großraum wie das Ruhrgebiet zu ordnen und zu sortieren“, wie WAZ-Politik-Redakteur Michael Kohlstadt zusammenfasst. In einer neuen Folge von nah&direkt spricht er mit Moderatorin Brinja Bormann und Prof. Dr. Jörg Bogumil, Inhaber des Lehrstuhls für öffentliche Verwaltung, Stadt- und Regionalpolitik an der Ruhr-Universität Bochum, über die Gründe für das Desaster, die Folgen für Revier und RVR – und darüber, in welche Richtung sich der „Pott“ künftig entwickeln könnte. Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    48 min
  • Marode Gebäude, Lehrermangel, Gewalt: Was sich an den Schulen in NRW ändern muss
    Zahlreiche Schulleiter*innen in NRW beklagen nach wie vor eine mangelhafte digitale Ausstattung – doch etlichen Schulen im Land fehlt es an noch viel Grundsätzlicherem: marode, zum Teil komplett gesperrte Gebäude, unbesetzte Lehrstellen und Personalmangel auch im sozialen Bereich machen ein erfolgreiches Unterrichten und Lernen hier nahezu unmöglich. Für Julia Gajewski, seit sechs Jahren Schulleiterin an der Gesamtschule Bockmühle in Essens Brennpunkt Altendorf, ist genau das trauriger Alltag: „Alles, was man sich an Problemen vorstellen kann, findet bei uns statt“, sagt sie. Der kritische Zustand an vielen Schulen spiegele sich nicht zuletzt in einer Verrohung der Umgangsformen wider. Die Zahl der Gewalttaten gegenüber Lehrkräften etwa ist in NRW im Vergleich zu 2016 um ganze 15 Prozent gestiegen. Doch warum bleiben manche Schulen mit ihren Problemen so lange allein? Wieso dauert es teilweise Jahre, bis Gebäudeschäden behoben werden? Und welche Lösungsansätze gibt es? Darüber spricht Moderator Jan Reckweg in einer neuen Folge von nah&direkt mit Julia Gajewski und WAZ-Redakteurin Ute Schwarzwald.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    49 min
  • Unerfüllter Kinderwunsch – Was tun, wenn Lebensplan A scheitert?
    Etwa ein Drittel aller Paare zwischen 25 und 59 Jahren hegt einen unerfüllten Kinderwunsch, fast jedes zehnte kann überhaupt keinen Nachwuchs bekommen – aller Versuche zum Trotz. Ungewollte Kinderlosigkeit ist in Deutschland ein weit verbreitetes, aber öffentlich kaum besprochenes Thema. „Es wird als Makel gesehen“, beschreibt Paarberaterin Katharina Appia aus Dortmund das Problem. Auch die 41-Jährige hat sich lange ein Kind gewünscht, es über Jahre versucht, nach vier Fehlgeburten aber aufgegeben. Seither arbeitet sie als Trauerbegleiterin und Kinderwunsch-Coachin – und kennt die Gründe, warum so viele Frauen und Paare zum Thema Fehlgeburt und Kinderlosigkeit schweigen. In der neuen Folge von nah&direkt spricht Moderator Jan Reckweg gemeinsam mit Katharina Appia und Funke-Redakteurin Jennifer Schumacher über fehlendes Verständnis, Wege aus der Krise und darüber, warum die Frage nach Kindern immer eine zutiefst persönliche ist.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    36 min
  • Mut zum Neustart: Warum es nie zu spät ist, neu anzufangen
    Ganz gleich ob durch Ausbildung, Studium oder gar beides: Spätestens mit Ende 20 haben sich die meisten jungen Menschen in Deutschland beruflich orientiert und auf einen Arbeitsbereich festgelegt, den sie so schnell nicht wieder verlassen. Zwar investieren die Schulabgängerinnen und -abgänger heute im Schnitt mehr Zeit in Bildung und die Berufswahl als noch die Generation ihrer Eltern, doch ist ein Neustart, egal zu welchem Zeitpunkt, für viele noch immer mit einem Gefühl des Scheiterns verbunden. Volker Theimann aus Hagen ist einer, der diesen Schritt auch im gestandenen Alter noch gewagt hat - und mit 57 Jahren eine Ausbildung zum Altenpfleger beginnt. Er ist Teil der "Mutmacher"-Serie der Westfalenpost (WP), die sich den ganzen November hindurch mit Menschen beschäftigt, die ein Tief überwunden oder nochmal von vorn angefangen haben. In dieser Folge von nah&direkt spricht Moderatorin Brinja Bormann mit ihm und WP-Redakteur Jens Stubbe über die Chancen durch Veränderung, die Bedeutung von Flexibilität und darüber, wie das Alter sogar dabei helfen kann, Neues anzugehen.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    25 min
  • Krieg in Syrien, Gewalt vor der Haustür: Warum der Kurden-Konflikt auch in NRW eskaliert
    Seit die türkischen Streitkräfte Anfang Oktober kurdisch kontrollierte Gebiete in Nordsyrien angegriffen haben, sind abermals hunderte Zivilisten getötet worden, Zehntausende befinden sich auf der Flucht. Die Situation in der Krisenregion, vor allem in den Flüchtlingslagern im benachbarten Nordirak, ist geprägt von Verzweiflung – doch auch vor unserer Haustür, in vielen Städten NRWs, ist der Konflikt spürbar. Neben friedlichen Kurden-Demonstrationen gegen den türkischen Einmarsch, etwa in Köln, kommt es immer wieder auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen. Wie die aktuelle Lage im Kriegsgebiet ist, was das mit den Menschen kurdischer Herkunft bei uns macht, und wie sich die Situation weiterentwickeln könnte, darüber spricht Moderator Jan Reckweg in der neuen Folge von nah&direkt mit NRZ-Politik-Redakteur Jan Jessen und WAZ-Reporterin Annika Fischer.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    27 min

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