nah und direkt

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nah und direkt episodes

  • Corona in NRW: Von Panikmache, Drive-In-Tests und Quarantäne
    Corona hier, Corona da – man kann es schon fast nicht mehr hören. Wir finden aber, wir können auch nicht einfach darüber schweigen und möchten in der neuen Podcast-Folge über die Corona-Lage in der Region informieren. Dazu haben wir mit der Virologin und Junior-Professorin Stephanie Pfänder von der Ruhr-Uni-Bochum gesprochen. Sie hat uns zum Beispiel erklärt, ob das Virus COVID-19 den Sommer überleben kann und was sie von sogenannten Corona-Drive-Ins hält. Und WAZ-Redakteur Hubert Wolf, der vor Kurzem noch in Südkorea war, berichtet von der Krisenlage vor Ort, aber natürlich auch über die Situation in Nordrhein-Westfalen: Sollte man sich Vorräte zulegen? Müssen bei uns Bundesliga-Spiele abgesagt werden? Neigen wir zu unverhältnismäßiger Panik? Diese und weitere Fragen klären sie im Gespräch mit Podcast-Redakteurin Theresa Langwald.
    28 min
  • Ruhrbashing schadet: Warum die Region besser ist als ihr Ruf
    Er selbst nennt seine Heimatregion nur "Ruhr", das Gebiet verschweigt Christoph Zöpel geflissentlich. Denn schon mit dem Begriff "Ruhrgebiet" beginne die Diskreditierung, findet der ehemalige NRW-Minister für Stadtentwicklung, Prof. Christoph Zöpel. Gebiet, das würde schließlich immer von außen bestimmt. Dabei entscheide die Region an der Ruhr längst selbst, als was sie sich definieren möchte. Kohle und Stahl seien bei diesem Prozess eher hinderlich gewesen, bewertet der SPD-Politiker aus Bochum in der aktuellen Folge unseres Podcasts "nah&direkt". Gemeinsam mit Moderatorin Brinja Bormann und Redakteur Johannes Pusch geht Zöpel der Frage auf den Grund, wie lebenswert unsere Region wirklich ist. Damit decken sich ihre Meinungen weitgehend mit denen unserer Leser, die wir in den vergangenen Wochen beim Stadtteil-Check gezielt zu ihren Vierteln befragt haben.
    Redaktion: Theresa Langwald und Jennifer Schumacher
    Mehr Informationen und Kontakt auf www.nah-und-direkt.de oder per E-Mail an [email protected].
    43 min
  • Pornos, Hass, Cyber-Mobbing: Warum es mehr Medienkompetenz an Schulen braucht
    Fälle von Cybermobbing und Hass in Whatsapp-Chats erschüttern regelmäßig deutsche Klassenzimmer: Im bayerischen Grafing wurde zuletzt ein Fall bekannt, in dem ein Neuntklässler judenfeindliche Inhalte und Hakenkreuze verbreitet hatte. In Düsseldorf strich eine Schule vor Kurzem die Klassenfahrten, nachdem Schüler verunglimpfende Fotos und Videos von Lehrern in sozialen Netzwerken verbreitet hatten. Aber was können Schulen und Eltern tun, um Kinder und Jugendliche fit für den Umgang mit dem Smartphone zu machen? Ab welchem Alter ist ein eigenes Smartphone ok? Und was machen Apps wie WhatsApp, TikTok und Co. mit dem Sozialverhalten unserer Kinder? Lars Jonetat arbeitet als Sozialpädagoge an der Realschule Kastanienallee in Velbert, einer Brennpunktschule. Gemeinsam mit Moderator Jan Reckweg und Redakteurin Jennifer Schumacher diskutiert er das Thema – und gibt Eltern Tipps, wie sie ihren Kindern Medienkompetenz vermitteln können. Mehr Informationen und Kontakt auf www.nah-und-direkt.de oder per E-Mail an [email protected]
    49 min
  • Armutsfalle Alter: Was tun, wenn die Rente nicht reicht?
    Für Hunderttausende Menschen in Deutschland reicht die Rente nicht zum Leben. Manch eine*r geht zur „Tafel“, andere sammeln Pfandflaschen, und die Zahl der „Aufstocker“, die ihre Rente mit Minijob oder Sozialhilfe aufbessern, steigt. Studien zeichnen ein düsteres Bild: Glaubt man den Prognosen, dann droht schon in 15 Jahren jedem vierten Rentner die Armutsfalle. Woran liegt das? Mit welchen Schwierigkeiten kämpfen gerade die strukturschwachen Kommunen in Nordrhein-Westfalen? Wie steuert die Politik gegen – und was kann jeder Einzelne zur Vorsorge tun? Diese und weitere Fragen bespricht Moderator Jan Reckweg in einer neuen Folge unseres Podcasts „nah&direkt“ mit seinen Gästen: Prof. Dr. Ute Klammer, Armutsforscherin an der Uni Duisburg-Essen, und Stefan Schulte, WAZ-Wirtschaftsredakteur.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    Mehr Informationen und Kontakt auf www.nah-und-direkt.de oder per E-Mail an [email protected]
    42 min
  • Mangelware Kitaplatz: So steht es um die Kinderbetreuung in NRW
    Wie immer zu Jahresbeginn verschicken die Kitas in der Region aktuell wieder Zu- und Absagen für ihre begehrten Betreuungsplätze – zur Freude der einen, zum Leid der anderen. Denn: Trotz des gesetzlichen Anspruchs auf einen Kitaplatz gehen viele Eltern noch immer leer aus, auch in NRW mangelt es schlichtweg an Kapazitäten. Vor allem für alleinerziehende Mütter und Väter kann das zu fatalen Engpässen führen. Wie die Situation in den Kitas des Landes gegenwärtig aussieht, warum die Kommunen die lange bekannten Probleme nur schwer in den Griff bekommen, wie die Zukunft der U3- und Ü3-Betreuung aussehen könnte – und was werdende Eltern unbedingt tun sollten, darüber spricht Moderator Jan Reckweg in einer neuen Ausgabe von nah&direkt mit der der WAZ-Online-Nachrichtenchefin Sarah Kähler und dem Jugenddezernenten der Stadt Essen, Muchtar Al Ghusain.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    Mehr Informationen und Kontakt auf www.nah-und-direkt.de oder per E-Mail an [email protected].
    51 min
  • Umweltskandale in NRW: Darum stehen BP, Shell und Steag am Pranger
    Atemnot, Hautreizungen, beißender Gestank – der ehemalige Lokführer Wilfried Kohs und seine Kollegen haben jahrelang Industrie-Abfälle transportiert, die von Expert*innen mittlerweile als gefährlich eingestuft werden. Dabei ahnten die Beschäftigten nicht, was sie da eigentlich genau taten. Deklariert als „Petrolkoks“ wurden giftige Raffinerie-Rückstände des Mineralölkonzerns Shell an zahlreichen Industriestandorten in NRW eingesetzt, darunter in den Steag-Kraftwerken in Herne und Lünen. Raffinerie-Rückstände von BP aus Gelsenkirchen sind sogar illegal entsorgt worden: in einer Tongrube bei Schermbeck am Niederrhein. Wie es zu diesen Skandalen kommen konnte und welche Folgen sie haben – für die Unternehmen, aber auch für Anwohnerinnen und Anwohner –, all das klärt Moderator Jan Reckweg in einer neuen Episode von nah&direkt mit dem Vize-Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Michael Hübner, und WAZ-Wirtschaftsredakteur Ulf Meinke.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
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    44 min
  • Chronische Einsamkeit: Warum so viele von uns betroffen sind
    Das Gefühl von Einsamkeit – fast jede*r von uns kennt es. Denn die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein: Ein Umzug etwa, eine Trennung, ein neuer Job, aber auch finanzielle Not oder der Eintritt ins Rentenalter sind mögliche Auslöser. Bei den meisten bleibt das Gefühl nur vorübergehend – richtig ernst aber wird es, wenn die Einsamkeit chronisch ist. Genau darunter leidet ca. fünf bis 15 Prozent der deutschen Bevölkerung, gleich mehrere Millionen Menschen also – und gerade im Ruhrgebiet sind sie besonders bedroht. Warum das so ist, welche Formen von Einsamkeit es überhaupt gibt, wer am häufigsten aus welchen Gründen betroffen ist und was ebendiese Menschen tun können, das bespricht Moderatorin Brinja Bormann in der neuen Folge von nah&direkt mit Susanne Bücker, Einsamkeitsforscherin an der Ruhr-Uni Bochum, und WAZ-Politik-Redakteur Gordon Wüllner-Adomako.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    Mehr Informationen und Kontakt auf www.nah-und-direkt.de oder per E-Mail an [email protected].
    51 min
  • Kohleausstieg, Wahlen, Verkehr: Das wird 2020 wichtig in NRW
    Wir wagen den politischen Jahresausblick für NRW und das Ruhrgebiet: Was kommt 2020 auf uns zu? Worauf müssen wir uns einstellen? Das diskutieren gemeinsam mit Moderatorin Brinja Bormann die Funke-Landeskorrespondenten Tobias Blasius und Matthias Korfmann. Erst am Donnerstag etwa haben Bund und Länder eine Einigung im Kohleausstiegsgesetz verkündet: Datteln IV kommt, der Hambi bleibt und viele Kohlekraftwerke gehen. Bis 2038 soll Deutschland aus der Stromerzeugung aus Stein- und Braunkohle ausgestiegen sein. Welche Folgen hat das für Region und Regierung? Zudem stehen im September in NRW Kommunalwahlen an – sie sind ein Fingerzeig für die Parteien, auch auf Bundesebene. Welche Chancen haben CDU, SPD, Grüne und Co.? Und welche Themen werden den Wahlkampf dominieren? Außerdem im Podcast: Einschätzungen zu Staus und Großbaustellen, zur Kita-Situation, der inneren Sicherheit und den Straßenbau-Beiträgen.
    Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
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    47 min
  • Marxloh und Hochfeld: Gibt es No-Go-Areas im Ruhrgebiet?
    Clans und Straßenkriminalität, Schrottimmobilien, wilde Müllkippen: Die Duisburger Stadtteile Marxloh und Hochfeld haben nicht nur in der Region, sondern sogar bundesweit einen überaus schlechten Ruf. Nicht selten gelten sie als Inbegriff von sogenannten ‚No-Go-Areas‘. Viele Anwohnerinnen und Anwohner jedoch nervt dieser einseitige, mediale Blick. Sie sagen: Probleme gibt es, ja. Aber wir sind auch stolz auf unsere Viertel. Von der Politik fühlen sie sich bis heute dagegen nicht ernst genommen. Was sind die Gründe dafür? Wie dramatisch ist die Situation in den Bezirken wirklich? Kann man sich dort noch sicher fühlen? Und was sind Maßnahmen gegen die Probleme? Diese und weitere Fragen klärt Moderator Jan Reckweg in einer neuen Folge von nah&direkt mit dem Soziologen und Hochfelder Michael Willhardt und der Duisburger WAZ-Reporterin Fabienne Piepiora. Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach. Mehr Informationen und Kontakt auf www.nah-und-direkt.de oder per E-Mail an [email protected].
    45 min
  • Mobilität, Ökoläden, Versiegelung: Wie nachhaltig lebt es sich im Ruhrgebiet?
    „Im Ruhrgebiet sind die Bürgerinnen und Bürger weiter, als es die Politik ist“, sagt Martina Nies, wenn sie über das große Thema ‚Nachhaltigkeit‘ spricht. Die Vorsitzende der Essener Initiative für Nachhaltigkeit fordert von den Parteien schon lange mehr Mut und frische Anreize, denn Angebot und Nachfrage für zukunftsfähige Konzepte rund um den Klima- und Umweltschutz klafften in der Region noch immer weit auseinander. „Es gibt viele Einzelpersonen, die ganz verschiedene, kreative Dinge tun, um nachhaltig zu leben“, weiß auch Reporterin Lea Wittor, die in den Städten Bochum und Mülheim eine Nachhaltigkeitsserie für die WAZ geschrieben hat. Hierbei spielten jedoch nicht allein ökologische Aspekte eine Rolle, sondern ebenso soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Was genau das ist und was die Menschen in der Region heute schon tun und anbieten, wo aber auch noch viel Nachholbedarf herrscht – und warum das Ruhrgebiet stärker als Ganzes gedacht werden sollte, darüber sprechen Martina Nies und Lea Wittor mit Moderator Jan Reckweg in einer neuen Ausgabe von nah&direkt. Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach
    41 min

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