Vor weniger als einem Jahr besiegelte die Schließung der Zeche Prosper Haniel das Ende der Steinkohle im Ruhrgebiet, jetzt kriselt es beim Stahl: Der Essener Industriegigant Thyssenkrupp schreibt rote Zahlen und hat massive Stellenstreichungen angekündigt, Konzernchef Guido Kerkhoff musste nach nur kurzer Zeit wieder gehen. Das einstige Aushängeschild des Reviers „zerlegt sich selbst“, schreibt die „WirtschaftsWoche“. Doch was bedeutet diese Entwicklung für die Region? Wie sieht die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Ruhrgebiet aus, gerade für junge Menschen? In der neuen Folge von nah&direkt spricht Moderatorin Brinja Bormann mit WAZ-Wirtschaftsredakteur Ulf Meinke und dem Geschäftsführer von „Business Metropole Ruhr“, Rasmus C. Beck, über die wankenden Wirtschaftsriesen im Pott, Herausforderungen beim Strukturwandel und darüber, ob und wie das Ruhrgebiet auch morgen noch attraktiv sein kann.
Redaktion: Theresa Langwald und Philipp Nesbach