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Brutalität in der Politik – Wenn der Ton zur Waffe wird
Politiker beschimpfen sich, politische Gegner werden öffentlich vorgeführt und in den sozialen Netzwerken wird aus Kritik nicht selten blanker Hass. Die politische Debatte wird zunehmend zum Schlagabtausch, bei dem nicht mehr das beste Argument zählt, sondern der härteste Treffer.
Darum geht es in dieser Folge:
Die zentrale Frage: Was passiert mit einer Demokratie, wenn politische Gegner nicht mehr als Menschen mit anderen Überzeugungen, sondern als Feinde betrachtet werden? Mit Konrad Göke, Chefredakteur politik+kommunikation, Diplom-Psychologin Maria-Christina "MC" Nimmerfroh und Kommunikations- und Medientrainer Tom Buschardt
Eine Folge über politische Streitkultur, Macht, Sprache und die Verantwortung, die mit öffentlichen Worten verbunden ist.
Denn wer nur noch brüllt, hat vielleicht die Aufmerksamkeit. Aber noch lange nicht recht.
Die einen verschieben den Diskurs nach links oder rechts, andere werden stumm, wiederum andere rufen gleich "Nazi" oder "Linksgrünversifft", wenn ihnen eine unliebsame Meinung nicht passt. Aber wo beginnt die Grenze der Meinungsfreiheit? Tom Buschardt, Medientrainer und Maria-Christina Nimmerfroh, Diplom-Psychologin, haben sich des Thema angenommen.
Merz wollte mit seiner Kabinettsumbildung ein Zeichen der Erneuerung setzen – am Ende sprachen Medien von einem „Kommunikations-Debakel". Was verrät dieses Chaos über politische Führung? In der Nahbetrachtung sprechen sprechen Konrad Göke (Chefredakteur politik&kommunikation), Diplom-Psychologin Maria-Christina Nimmerfroh und Medientrainer Tom Buschardt über dysfunktionale Personalauswahl, die Macht der Medien-Wahrnehmung und die Angst vor der falschen Entscheidung.
Der Fall Sichert:
Kommunikations- und Medientrainer Tom Buschardt und Diplom-Psychologin Maria-Christina Nimmerfroh analysieren hier den Ausschluss eines AfD-Kandidaten von der Kommunalwahl in Niedersachsen.
Anhand aktueller und historischer Fälle wird sichtbar: Der Widerspruch zwischen öffentlicher Position und privatem Handeln ist kein Einzelphänomen, sondern folgt erkennbaren psychologischen Mustern – von Rollenkonflikt über Rationalisierung bis zur schlichten Frage, wer sich eine Ausnahme überhaupt leisten kann. Dipl.-Psych. Maria-Christina Nimmerfroh und Kommunikations- und Medientrainer Tom Buschardt ordnen ein, warum diese Widersprüche so oft erst auffliegen, wenn sie öffentlich werden – und warum Konsequenz im Amt so schwer einzuhalten ist, sobald das eigene Leben betroffen ist.
Kinder vom Smartphone fernhalten – ja oder nein? Die Debatte kreist meist um drei Punkte: Jugendschutz, technische Umsetzbarkeit und Freiheitsrechte. Uns reicht das nicht. In dieser Folge erweitern Diplom-Psychologin Maria-Christina Nimmerfroh & Kommunikations- und Medientrainer Tom Buschardt den Blick: um die gesellschaftlichen Folgen ständiger Smartphone-Nutzung, um die Vorbildfunktion von uns Erwachsenen – und um das, was wir das "Amerika-Problem" nennen: Wie viel kann deutsche und europäische Politik überhaupt regeln, wenn die großen Plattformen in den USA sitzen?
Warum Selbstoptimierung heute allgegenwärtig ist und weit über Fitness hinausgeht
Der gesellschaftliche Druck, ständig am eigenen Image zu arbeiten
Die Rolle von Social Media bei Selbstinszenierung und Vergleich
Warum digitale Filter nur die Oberfläche eines tieferen Problems sind
Psychologische Hintergründe von Leistungsdruck und Perfektionismus
Wie sich ständiger Vergleich auf das Selbstwertgefühl auswirkt
Woher der Wettbewerb zwischen Menschen im Alltag kommt
Der Einfluss von Medien, Werbung und Vorbildern auf unser Selbstbild
Strategien, um sich dem Optimierungsdruck bewusst zu entziehen
Wie man ein gesünderes Verhältnis zu sich selbst entwickelt
Einordnung von Selbstverbesserung: sinnvoll vs. schädlich
Einschätzungen und Impulse von Kommunikations- und Medientrainer Tom Buschardt und Psychologin Maria-Christina Nimmerfroh
Der Fall Mario Voigt: Was dem Thüringer Ministerpräsidenten konkret vorgeworfen wird – von der Holocaust-Gedenkrede bis zum gelöschten FAZ-Gastbeitrag
Wie das Portal „FragDenStaat" die Texte mit KI-Detektoren wie Pangram untersuchte – und warum diese Tools fehleranfällig bleiben
Der Streit eskaliert: Springer-Chef Mathias Döpfner kontert mit einem komplett KI-geschriebenen Kommentar
Hilfsmittel oder Täuschung? Die Kennzeichnungspflicht und warum der fehlende Hinweis der eigentliche Skandal ist
Psychologie des Vertrauens: Warum uns geliehene Worte besonders treffen
Authentizität in der politischen Kommunikation – was Reden glaubwürdig macht
Der Parallelfall Casdorff: Wie der Tagesspiegel auf KI-Meinungstexte seines Ex-Chefredakteurs reagierte
Wie die WM 2026 unsere zwischenmenschliche Kommunikation verändert – privat und beruflich
Auswirkungen von Großereignissen auf Gespräche, Beziehungen und Arbeitskontexte
-Warum Marken versuchen, von der WM zu profitieren – und weshalb das oft nicht gelingt
Ergebnisse von Diplom-Psychologin und Host Maria-Christina Nimmerfroh zur Wirkung von WM-Werbung
Persönliche Haltung: Warum Tom Buschardt seit der WM 2006 bei einem Weltkonzern keinen Cent mehr ausgibt
Chancen und Grenzen von Event-Marketing im Kontext globaler Sportereignisse
Bewusster Umgang mit Medien, Werbung und Kommunikation rund um die WM
Gast der Folge: Volker Thoms, Chefredakteur des Branchenmagazins KOM, dem führenden Magazin für strategische Kommunikation im deutschsprachigen Raum.
Er beobachtet seit Jahren, wie sich PR, interne Kommunikation und politische Kommunikation verändern – in Unternehmen, Verbänden und Behörden.
Im Fokus: Was diese Veränderungen ganz konkret für Pressesprecher, Kommunikationschefs und Agenturen bedeuten.
Wir fragen: Wird Kommunikation überschätzt – oder im Alltag von Führungskräften und Organisationen eher unterschätzt und falsch eingesetzt?
Welche Trends dominieren die Kommunikationsbranche derzeit – von Digitalisierung über KI bis hin zu Erwartungshaltungen von Medien und Öffentlichkeit?
Wie sieht “gute Kommunikation” heute aus: intern wie extern, in der Krise ebenso wie im Normalbetrieb?
Wo Kommunikation an ihre Grenzen stößt – und warum nicht jede strategische Kampagne ein Kommunikationsproblem löst.
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