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By Hans-Christian Spengler und Thorsten A. SiefertNewsNews Commentary
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netkiosk.digital episodes

  • MAG classic Episode 5

    Autor und Sprecher

    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Technik und Gestaltung

    Thorsten A. Siefert

    Foto von Nadi Lindsay

    Urlaubsbedingt gibt es heute schon die Episode 5 unseres MAG aus dem Radiosommer 2023

    1 hr 2 min
  • MAG classic Episode 4

    Autor und Sprecher

    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Technik und Gestaltung

    Thorsten A. Siefert

    Foto von Nadi Lindsay

    Episode 4 unseres MAG aus dem Radiosommer 2023

    1 hr 5 min
  • IFA Berlin 2023

    Autor und Sprecher

    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Technik und Gestaltung

    Thorsten A. Siefert

    Foto von Leon Seibert auf Unsplash

    Den ersten kleinen Alexa-Puk, die richtige Bezeichnung ist Echo-Dot, musste ich haben. Nach der Uhrzeit und dem Wetter fragen, Musik abspielen, alles über die eigene Stimme gesteuert, ein technisches Wunder. Die Zahl dieser Spracheingabesysteme erhöhte ich sukzessive. Haushaltsgeräte wurden danach ausgesucht, ob sie im W-Lan und mit dem Amazon-System kompatibel waren. Gleiches galt für Glühbirnen, Fernsehgeräte und weiteren Elektrokleinkram mehr.

    Mit dem Wechsel zu dem aus der Perspektive des Datenschutzes diskreteren System HomeKit von Apple war auch klar, dass nur ein Teil meines Apparateparks damit interagieren würde. Da aber mein Verlangen nach einer Unterhaltung mit meinen Waschmaschinen im Keller ohnehin nicht so groß war und ein Start von 8 kg Buntem auch schneller mit einem Knopfdruck erledigt ist, fand ich das gar nicht so schlimm. Mein Haushalt ist heute nur noch bedingt smart. Dafür klingen die HomePods recht ordentlich und das Licht sowie andere Geräte anknipsen können sie bei Bedarf auch. Für Steuerung aller weiteren smarten Hausgenossen nutze ich die dazugehörige App, zum Beispiel für die Heizung, den Saugroboter, den selbstfahrenden Wischmopp. Das genügt mir.

    Neuigkeiten und Trends aus diesem Bereich werden zurzeit auf der IFA in Berlin präsentiert. Das Thema SmartHome ist einer der inhaltlichen Schwerpunkte der Industrieleistungsschau. Und tatsächlich schätzen viele Menschen die Annehmlichkeit der Vernetzung und gekonnten Abstimmung ihres Geräte- und Beleuchtungsparks. Immerhin 44 % der über 16jährigen im Lande nutzen nach einer Erhebung des Branchenverbands Bitkom Smart-Home-Systeme. Das Wachstum über die letzten Jahre betrachtet kann allerdings eher als gemächlich beschrieben werden. Durchaus beliebt sind bei den Deutschen – neben der Licht- und Heizungssteuerung – die Saugroboter. Auch in diesem Jahr werden unterschiedlichste Modelle auf der Messe gezeigt.

    Ein weiterer großer Trend: Solarstrom. Den stellt man selbst her. Ganz einfach, zum Beispiel mithilfe eines Balkonkraftwerkes. Die werden immer erschwinglicher und können helfen, zumindest einen Teil des Bedarfs eines kleinen Haushalts zu decken. Ein ebenso wichtiges Thema in diesem Zusammenhang: Die Speicherung selbsterzeugter Energie. Die Angebote beginnen bei mobilen Batteriesystemen, die im Paket mit entsprechenden Solarmodulen erworben werden können. Aber es geht natürlich auch größer, je nach Bedarf bieten unterschiedliche Hersteller skalierbare Energiespeicher. Der Trend entwickelt sich offenbar in Richtung vollständiger Ökosysteme, die von der Gewinnung, der anschließenden Speicherung und bis zur Verteilung des Stroms im gesamten Haushalt reichen.

    Und Nachhaltigkeit – weiterhin in aller Munde – spielt auch eine große Rolle auf der Berliner Messe. Gezeigt werden unterschiedliche Haushaltsgeräte, die ihre stromsparenden Eigenschaften einen. Von knapp 20 bis hin zu 68 % sollen die neuen Öfen, Waschmaschinen und Trockner weniger an Energie benötigen. Dass Verbrauchern auch eine bessere Reparierbarkeit ihrer Haushaltshelfer wichtig ist, wird auf der IFA ebenfalls deutlich. So kann man dort in einer eigens eingerichteten Reparaturwerkstatt seinen defekten elektrischen Freuden – Smartphones hat man ausgenommen – vielleicht wieder neues Leben einhauchen lassen.

    Die IFA schließt leider schon heute Abend ihre Pforten. Wenn Sie in Berlin oder in der Nähe sind, lohnt sich ganz sicher ein Besuch dort. Vielleicht klappt es ja noch.

    4 min
  • MAG classic Episode 3

    Autor und Sprecher

    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Technik und Gestaltung

    Thorsten A. Siefert

    Foto von Nadi Lindsay

    Episode 3 unseres MAG aus dem Radiosommer 2023

    1 hr 3 min
  • Aiwanger

    Autor und Sprecher

    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Technik und Gestaltung

    Thorsten A. Siefert

    Foto von Anna Nekrashevich

    Um eine Betrachtung des Vorfalls kommen wir wohl hier bei Today´s Day nicht herum. Zunächst aber: Wer wie ich in den Siebziger und Achtziger Jahren zur Schule gegangen ist, dem wurde schon sehr früh und eindeutig ein Einblick in die jüngere Geschichte dieses Landes gewährt. Getragen von der Idee, dass die furchtbaren Verbrechen des NS-Regimes sich niemals wiederholen dürfen und man dieses Ziel vor allem dadurch erreicht, indem man bereits junge Menschen in der Schule darüber aufklärte, was zwischen 1933 und 1945 hier geschah. Die Ideologie des Nationalsozialismus, wie er zur Macht kam, die Aufhebung der Demokratie, die Manipulation der Jugend, die Ausgrenzung und Vernichtung derer, die unerwünscht waren. Und auch der Krieg, der weitere Millionen von Opfern forderte. Das sind nur einige Aspekte dieses wichtigen Themas, die in meinem Geschichtsunterricht ausführlich behandelt wurden. Und das war gut und richtig, damals wie heute.

    Letzte Woche. In den Schlagzeilen ein 35 Jahre altes Flugblatt, antisemitisch. Unerträglich. Ich erspare Ihnen und mir die Wiedergabe des Inhalts. Ein solches Dokument hätte nie verfasst oder gar jemals verteilt werden dürfen. Genau das aber geschah im Schuljahr 1987/1988 an einem niederbayerischen Gymnasium. Verantwortlich nach ersten Berichten der Süddeutschen Zeitung: der stellvertretende bayerische Ministerpräsident und Wirtschaftsminister des Freistaates, Hubert Aiwanger.

    Dieser bestritt, Verfasser des Schriftstücks gewesen zu sein. Allerdings hatte man wohl seinerzeit einige Exemplare desselben in seiner Schultasche gefunden und den damaligen Schüler zur Rede gestellt. Die Schulleitung forderte ein Referat vom ihm ein. Weitere Konsequenzen bleiben aus. Aiwanger bezeichnete das Papier als ekelhaft und menschen-verachtend. Der ihm bekannte Autor werde sich selbst erklären. Es sei weder heute noch damals seine Art, andere Menschen zu verpfeifen.

    Einen Tag später schließlich eilte sein ein Jahr älterer Bruder Aiwanger zur Hilfe. Er habe das Pamphlet verfasst, distanziere sich von dem unsäglichen Inhalt und bedauere sehr die Folgen seines Tuns. Wut über sein Durchfallen in der Schule sei der Motivator gewesen, der zur Entstehung des Dokuments geführt habe. Und schließlich: Es sei damals noch minderjährig gewesen.

    Der letzte Satz in der Erklärung von Aiwangers Bruder, er macht nichts besser. Die Erläuterung zur Genese des antisemitischen und die Opfer der Schoa verhöhnenden Inhalte des Papiers lassen sich kaum durch Wut auf das eigene schulische Versagen erklären. Worte, die nicht heilen.

    Der Stand der Dinge am späten Montagnachmittag: Wie die Sache nun ausgeht, das ist ungewiss. Der bayerischer Ministerpräsident Söder hat für morgen den Koalitionsausschuss zu einer Sondersitzung einberufen. Die Oppositionsparteien im Parlament des Freistaates erwarten von Söder eine Stellungnahme, ggf. werden sie noch einen Antrag auf eine Sondersitzung des Landtags stellen. Und auch der Bundeskanzler verlangt nach Aufklärung in der Angelegenheit. Wie diese nun ausgeht, ist in diesem Moment noch offen.

    Kehren wir zum Anfang zurück. In einer Zeit, in der in Schule bereits sehr viel für die Aufklärung über die nationalsozialistische Herrschaft getan wurde, konnte dennoch ein solche unerträgliches Pamphlet entstehen. War also all das pädagogische Bemühen damals vergeblich? Vielleicht ist meine Grundannahme in der Sache auch falsch und nicht allen Schülern wurde in dem von mir erlebten Maße vermittelt, dass Vergessen keine Option ist. Ich weiß es nicht. Ich weiß allerdings, dass man nicht müde werden darf über die düstere Periode der NS-Herrschaft zu sprechen.

    Gerade heute, wo sich rechte Strömungen in der Politik unverhohlen zeigen und eine Partei, die diese Inhalte wie selbstverständlich nach außen vertritt, politisch erfolgreich ist. Was die Aufgabe der Demokratie und die Errichtung eines menschenverachtenden Systems, ein in seinen Handlungen entmenschlichendes Regime in der Lage ist an Unmenschlichem Realität werden zu lassen, muss an jede folgende Generation weitergegeben werden. Denn es liegt in deren Hand, dafür Sorge zu tragen, dass es bei einem „Nie wieder“ bleibt.

    5 min
  • netkiosk.digital MAG KW 34
    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Foto von Nadi Lindsay

    Die Meldungen zu diesem Thema, sie mäandern noch durch die hinteren Bankreihen der Nachrichtenseiten im Internet. Zu befürchten ist, dass sie sich – je nach Entwicklung der Lage – weiter nach vorne schieben werden. Der Sommer neigt sich langsam seinem Ende zu und der für die Krankheit Covid-19 verantwortliche Virus kehrt zurück.

    In den RKI-Berichten der letzten Wochen zu Thema Atemwegserkrankungen kann man alles Wichtige nachlesen. So seien die Werte auf niedrigem Sommerniveau, besonders Schnupfen- und Erkältungserreger würden das Infektionsgeschehen beherrschen. Dennoch: Seit sechs Wochen würden die Fallzahlen von Covid-19 steigen, die Inzidenzen seien aber weiterhin sehr niedrig.

    Mögliche Ursachen: Dominik Alscher ist medizinischer Geschäftsleiter im Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus. tagesschau.de sagte er, dass eine Zunahme der Erkrankungen in seiner Einrichtung zu verzeichnen sei, sowohl auf Seiten der Patienten als auch der Mitarbeiter. Verantwortlich dafür macht er zwei Faktoren: Zum einen brächten Urlauber die Infektion mit ins Land, zum anderen könnten die hohen Besucherzahlen bei aktuellen Kinokassen-schlagern verantwortlich sein.

    Hajo Zeeb ist Epidemiologe am Leibnizinstitut Bremen. In einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland empfahl er, dass sich Menschen mit Erkältungssymptomen auf Corona testen sollen. Die entsprechenden Sets würden weiterhin zuverlässig funktionieren. Von einer großen Coronawelle könne man allerdings im Moment nicht sprechen, die durchgeführten Abwassertests würden keinen Anstieg der Virenlast zeigen.

    Zusammenfassend: Die Entwicklung der aktuellen Infektionslage muss man im Auge behalten. Haben Sie eine Erkältungskrankheit, testen Sie sich bitte. Und: Die Impfung schützt. Sind sie 60 Jahre oder älter oder haben Sie Vorerkrankungen? Dann wird eine Auffrischung der Immunisierung empfohlen. Besprechen Sie dies mit Ihrem Hausarzt. Wir wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben.

    1 hr 1 min
  • MAG classic Episode 2

    Autor und Sprecher

    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Technik und Gestaltung

    Thorsten A. Siefert

    Foto von Nadi Lindsay

    Episode 2 unseres MAG aus dem Radiosommer 2023

    1 hr 5 min
  • Sie hören netkiosk.digital

    Autor und Sprecher

    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Technik und Gestaltung

    Thorsten A. Siefert

    Foto von Bich Tran

    Schön, dass Sie da sind. Vermutlich interessieren Sie sich bereits eine Weile für das Angebot von netkiosk.digital und haben immer mal wieder in unser wochentäglichliches Today´s Day hineingehört. Außerdem hoffen wir, dass Ihnen unsere verschiedenen Sendungen im Radiosommer 23 gut gefallen haben.  

    Der ist vorüber, wie geht es weiter? Ihre netkiosk.digital-Woche wird nun wie folgt aussehen: Immer dienstags erscheint eine neue Ausgabe von Today´s Day. Mittwochs stellen wir für Sie eine der bisherigen Episoden von MAG bereit, die perfekte Gelegenheit, noch einmal die eine oder andere Stunde des Radiosommers 23 zu hören. Jeden Freitag am späten Nachmittag überraschen wir Sie mit einem brandneuen MAG, mit dem wir Sie für 60 Minuten informieren und unterhalten möchten. Diese drei Programmangebote pro Woche können Sie wie gewohnt als Podcasts über Ihren Player hören, sie stehen für Sie ebenso in der App und auf der Webseite bereit.

    Das Team von netkiosk.digital wünscht sich sehr, dass Ihnen unser Programmangebot weiterhin gefällt. Und wenn Sie Ideen und Vorschläge haben, lassen Sie gerne von sich lesen oder hören. Alle Kontaktdaten finden Sie im Netz unter netkiosk.digital und in der App. Dort können Sie auch zu diesem und allen anderen Beiträgen einen Sprachkommentar hinterlassen.

    2 min
  • Ihr Blutdruck ist zu hoch!

    Autor und Sprecher

    Elisabeth Siefert
    Thorsten A. Siefert

    Technik und Gestaltung

    Thorsten A. Siefert

    Foto von CDC auf Unsplash

    Ihr Blutdruck ist zu hoch. Vielleicht haben Sie diesen Satz auch schon von Ihrem Hausarzt gehört. Und er hat sofort passende Empfehlungen parat: Gesunde Ernährung, mehr Bewegung, etwas abnehmen, weniger Stress. Sie verlassen die Praxis also mit einem Koffer voller guter Ratschläge und ggf. hat man Ihnen auch noch ein Rezept ausgehändigt. Also suchen Sie – natürlich zu Fuß, denn Sie haben ja gute Vorsätze – die nächste Apotheke auf, erhalten dort das vom Arzt verschriebene Medikament.

    Meist, das kann ich hierzu noch beitragen, verändert sich über die Jahre die Dosis oder auch das Präparat, gerne kommt auch noch ein weiteres hinzu. Ich habe für Sie nachgeschaut: Morgens gibt es 5 mg Ramipril, am Abend 5 mg des Betablockers Nebivolol. Der hilft gleichzeitig auch noch gegen meine Herzschwäche. Ich bin also bestens versorgt. Ob es nicht weniger Tabletten täten? Man müsste über die Sache mit der Bewegung noch einmal nachdenken.

    Wir hier bei netkiosk.digital lieben Studien. Die folgende wurde unlängst im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht. Das Ziel der Wissenschaftler war es herauszufinden, welche Sportarten besonders geeignet sind, unseren Blutdruck positiv zu beeinflussen. Dazu führten Sie eine Metaanalyse auf der Basis von 270 klinischen Studien durch, die den Zusammenhang zwischen der Ausübung unterschiedlicher Sportarten und deren Wirkung auf den Blutdruck untersucht hatten.

    Dieser nimmt ab, wenn man Disziplinen wie Radfahren oder Joggen ausübt. Auch Kraft- und Intervalltraining helfen. Allerdings gibt es offenbar Bewegungsabläufe, die noch effektiver, nämlich doppelt so gut, den Blutdruck von Menschen senken helfen.

    Man nennt sie Isometrische Übungen. Bei diesen werden ohne Bewegung Muskelgruppen angespannt. Der Unterarmstütz, die Skihocke, Handgriff-Kraftübungen und der Wandsitz, das sind die Allstars dieser Trainings-Kategorie. Sie tragen am effizientesten zur Senkung des Blutdrucks bei. Die Übungen – sofern sie länger durchgehalten werden – erhöhen die Muskelspannung. Löst man diese dann, kommt es zu einem plötzlichen Blutfluss. Positiver Nebeneffekt: Je nachdem für welche der unterschiedlichen Trainingsformen Sie sich entscheiden, tun Sie auch noch Gutes für ihre Oberschenkel- oder Rückenmuskulatur.

    Am Schluss eine Bitte. Bevor Sie mit solchen Übungen beginnen, besprechen Sie Ihr Vorhaben mit Ihrem Hausarzt. Er kann die Summe Ihrer gesundheitlichen Herausforderungen übersehen und Sie bei der Planung Ihres Trainings beraten. Schauen Sie zudem bei Ihrem Sportverein oder im Fitnessstudio um die Ecke vorbei, vielleicht werden dort sogar entsprechende Kurse angeboten.

    3 min

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