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Als ich den Namen "Working out loud" das erste Mal hörte, dachte ich: "Ach, die Amerikaner wieder... Leise geht bei denen nicht." Weiter daneben konnte ich gar nicht liegen: WOL, also das Kürzel, das für das Konzept "Working out loud" steht, bedeutet eben nicht, "laut" zu arbeiten. Eher ist damit gemeint, offener zu sein, mit Kollegen im Austausch zu stehen und andere an den eigenen Gedanken und der Arbeit teilhaben zu lassen.
Die heutige Arbeitswelt verlangt ZusammenarbeitVor allem große Unternehmen wie Bosch, Continental, BMW, Daimler und Siemens unterstützen ihre Mitarbeiter*innen mittlerweile dabei, sich in den WOL-Circles zusammenzufinden. Denn wo Netzwerken im Unternehmen immer wichtiger wird, hilft eine solche Idee enorm, um quasi von unten her und über alle Abteilungsgrenzen hinweg Mitarbeiter*innen miteinander ins Gespräch kommen zu lassen.
Dahinter steckt die Überzeugung, dass es in der heutigen Arbeitswelt nichts mehr bringt, allein über seinen Ideen zu brüten, sondern so früh wie möglich andere daran teilhaben zu lassen, gemeinsam zu lernen und schließlich auch als Gruppe besser zu werden. Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren auch Formate wie BarCamps oder OpenSpaces, die ebenfalls von der Bereitschaft leben, Wissen zu teilen, Fragen zu stellen und sich offen einzubringen.
Working out loud - So funktioniert es:Wie du selbst einen WOL-Circle starten kannst, was es dir und den anderen Mitgliedern bringt, erzähle ich in dieser Podcast-Episode:
Shownotes: Website zu "Working out loud" mit Circle-Guides auf deutsch/englisch und weiteren Sprachen: www.workingoutloud.comCirclefinder-App zum Finden oder Gründen von CirclesFacebook-Gruppe zu Working out loudArtikel:Als ich das erste Mal von Working Out Loud, also #WOL hörte, dachte ich zunächst: So ein typisch amerikanisches Konzept - man schreit herum beim Arbeit und wird dadurch sichtbar(er).
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Schon mal von einem BarCamp gehört? Während die einen jetzt "Na klar!" rufen, fragen andere: "Hat das was mit Campen zu tun?" Und ja, sie haben sogar teilweise recht: Denn in den Anfangstagen in Palo Alto in Kalifornien campten die Besucher der ersten BarCamps tatsächlich bei den Treffen, die im Umfeld von Tim O´Reilly entstanden.
Bei einem BarCamp handelt es sich um eine Konferenz, bei der das Programm von den Teilnehmenden selbst erstellt wird. Damit hat es auf der einen Seite etwas Anarchisches, wird aber gleichzeitig von einer klaren Struktur geprägt.
Es gibt BarCamps zu allen möglichen Themen und von ganz unterschiedlichen Veranstaltern. Viele werden ehrenamtlich organisiert, wie zum Beispiel das BarCamp Bonn im Juni 2019. Diese sind sehr kostengünstig und für alle Interessenten offen. Daneben gibt es auch geschlossene BarCamps wie zum Beispiel das von mir mit gestaltete und moderierte VerkehrsCamp für Kommunikatoren in Verkehrsunternehmen.
Wie ein BarCamp genau aufgebaut ist und was sie dir und deinem Unternehmen bringen können, hörst du in dieser Episode:
Shownotes:Liste mit BarCamps in Deutschland, Österreich und der SchweizDas gehört zu meiner BarCamp-ModerationArtikel:Heute soll es also um BarCamps gehen und warum ich sie so liebe. Wenn du BarCamps noch nicht kennst und dich jetzt fragst: Was ist das denn? Hat das etwas mit Bar und Cocktails zu tun? Oder vielleicht mit den seltsamen Urlauben, die man auf einer Isomatte im Zelt verbringt?
Nun, die Bekanntheit von BarCamps variiert stark, je nachdem, in welchem Umfeld du dich bewegst. Bei meinen Kolleg*innen sind BarCamps fast schon ein alter Hut und gut bekannt, aber in vielen Unternehmen, Institutionen oder Organisationen taucht schon mal öfter die Frage auf: Was ist das?
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Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2019 mal eine feministisch angehauchte Folge zur Frage: Brauche ich wirklich ein Frauen-Netzwerk? Ich selbst bin ja großer Fan von Frauen-Netzwerken und habe mich schon immer dafür interessiert.
Nun könnte man ja sagen: Ist halt so gemütlich da. So wie Kaffeekränzchen.
Frauen-Netzwerke: Von wegen Kaffeekränzchen!Von wegen: Die Netzwerke, die ich kennenlernen konnte, sind entweder gute Vernetzungsmöglichkeiten von Frauen für Frauen, wo Tipps, Jobs und Unterstützung geboten werden. Oder Vereine, die sich auf politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene für Gleichberechtigung einsetzen.
Die Ausrichtung und die Zielgruppen sind unterschiedlich, daher solltest du dir auch mehrere Netzwerke anschauen - und dann ganz gezielt eine Auswahl treffen.
Hier habe ich dir noch ein paar Links zum Weiterlesen zusammengestellt:
Überblick über Frauen-Netzwerke und-VerbändeMEIN Netzwerk: Digital Media Women e.V. und warum ich sie so liebeDer Deutsche Frauenrat, Zusammenschluss von über 60 aktiven Frauen-Organisationen in DeutschlandZum Artikel: Frauen-Netzwerke & warum sie wirklich wichtig sind!Tadaaa! Heute am 8. März ist Internationaler Frauentag. Diesen Tag nehme ich jetzt mal zum Anlass, um über Frauen-Netzwerke zu schreiben. Ich werde dir verschiedene Frauen-Netzwerke vorstellen und dir sagen, warum ich diese wichtig finde und was du für dich dabei herausziehen kannst. Ebenso wird es aber auch um Grenzen gehen und was du unbedingt mitbedenken solltest.
Frauen-Netzwerke, muss das wirklich sein?Heute am Internationalen Frauentag spreche ich hauptsächlich meine weiblichen Zuhörer an. Deshalb soll es auch um die Frage gehen: Braucht man die überhaupt? Sollte man sich an einem Frauennetzwerk beteiligen?
Direkt vorneweg, quasi als Disclaimer, engagiere mich ja schon sehr lange - genau genommen seit 2012 - für die Digital Media Women. Daher bin ich natürlich ein großer Fan dieses Frauennetzwerks, habe dessen Entwicklung begleitet und bin deshalb auch eine Kennerin dieses Netzwerks.
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Gestern erst war ich wieder zum #Neverlunchalone verabredet: Eine wunderbare Frau, Kollegin im weitesten Sinne, - und so richtig wissen wir noch gar nicht, wie wir näher zusammenfinden können. Doch wir beide waren uns einig:
Diese Mittagspause war ausgezeichnet genutzt!Wir hatten uns beide die Zeit genommen, nicht einsam in unseren Büro unsere "Stulle" zu futtern, sondern uns in einem netten Bistro in Köln-Nippes (meiner Homebase) zu treffen und dabei über dies und das und jenes zu sprechen.
Wie: Ist das denn jetzt strategisch?Ich höre mich ja immer sehr streng an, wenn ich darüber spreche, dass wir beim Netzwerken mit unseren Ressourcen, vor allem der Ressource "Zeit" haushalten müssen. Aber klar: Als Unternehmer*in oder Solopreneur*in steht uns nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung - mit Kindern und Eltern, die in die Jahre kommen, noch weniger.
Daher ist es wichtig, dass wir Beziehungen aufbauen - und keine Kontakte knüpfen. Und Beziehungen entstehen durch Vertrauen. Durchs Miteinandersprechen. Beschnuppern. Arbeiten.
Ein #Neverlunchalone kann dabei einen wunderbaren Startpunkt bilden. Mehr dazu in dieser Episode:
Falls du dich für eine Beratung zum strategischen Netzwerken interessierst, vereinbare am besten direkt einen Termin mit mir oder sprich mich gern via E-Mail an.
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Als ich angefangen habe, mich fürs Netzwerken zu interessieren, war ich Soziologie-Studentin an der Universität zu Köln und hatte mit Unternehmertum und Business aber mal so gar nichts am Hut. Als uns unser Professor in der Vorlesung von dem Phänomen erzählte, dass jeder Mensch über sechs Verbindungen mit einem anderen verbunden ist, war ich sofort fasziniert.
Später, als ich für meine Magisterarbeit in Islamwissenschaft Umweltschutzorganisationen im Libanon untersuchte, zeigte sich mir wieder die Kraft von Netzwerken. Als ich dann 2014 für den Campus Verlag das Buch "Per Netzwerk zum Job" schreiben durfte, schloss sich der Kreis.
Mittlerweile hat sich zwar meine Zielgruppe geändert, das Thema ist geblieben:
Strategisches Netzwerken - Wie Unternehmer*innen, Solopreneure und kleine Unternehmen über ihr Netzwerk zu mehr Kunden und zu passenden Mitarbeiter*innen kommenDafür habe ich ein 5-Schritte-Programm entwickelt, das sich individuell auf jeden Kunden anpassen lässt:
Dein ZielDeine RessourcenSichtbarkeitVernetzungDos & Don´tsIn dieser Podcastfolge erläutere ich, wie ich dabei vorgehe:
Falls du dich für eine Beratung zum strategischen Netzwerken interessierst, vereinbare am besten direkt einen Termin mit mir oder sprich mich gern via E-Mail an.
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In der Start-Episode erkläre ich dir mein Konzept des strategischen Netzwerkens und worum es in diesem Podcast gehen wird: Netzwerken in digitalen Zeiten für mehr Kunden und passende Mitarbeiter. Zugeschnitten auf die Fragen und Herausforderungen von Unternehmer*innen, Solopreneuren und kleinen Unternehmen.
War da nicht mal was?Hej, denkst du jetzt vielleicht, gab es nicht schon mal einen Podcast mit "... booster"?
Genau, begonnen hatte ich mit dem "Karrierebooster Netzwerke(n)". Auch hier ging es ums Netzwerken und meinen strategischen Ansatz. Aber irgendwie änderte sich meine Zielgruppe im Laufe des letzten Jahres: Von Menschen in Unternehmen und Unternehmen hin zu Unternehmer*innen und Selbständigen sowie kleinen Unternehmen, die auf der einen Seite auf der Suche nach mehr Kunden sind - und auf der anderen Seite passende Mitarbeiter*innen benötigen.
Da passt der alte Name nicht mehr - und ich legte erst einmal eine Podcast-Pause ein.
Um jetzt endlich wieder zu starten. Mich hatte es die ganze Zeit schon in den Fingern gejuckt;-)
Und jetzt ist es soweit - Tataa! Der "Netzwerkbooster-Podcast" geht an den Start:
Und jetzt bin ich tierisch neugierig! Lass mich wissen, wie es dir gefällt. Was ich besser machen könnte. Was du schon gut findest. Und welche Fragen dir noch auf der Seele brennen!
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