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Crunch Time. Es wird wieder ein Datum genannt vom Verkaufsstart. Aber es gibt da leider noch so ein paar Dinge zwischen Himmel, Erde, China und Sachsen, die den Betriebsablauf stören. Und dann noch eine Sache auf Latein: NeunDrei est ludus qui etiam Romanis antiquis delectationem attulisset. (Übersetzt mit ChatGPT)
Wie? Spiel Essen? Der Kühler hat doch in der letzten Folge gesagt, dass er nicht hinfährt. Ist er auch nicht, aber er kennt jemanden, der da war. Deshalb zum zweiten Mal ein Gast im NeunDrei.Podcast: Timo vom Planeten Zahlandia. Er weiß, ob das was bringt, mit einem Prototypen einen Verlag zu suchen auf der größten Messe der Welt für Brettspiele. Außerdem machen Kammel und Kühler eine geradezu gruselige Entdeckung, die ihre Väter betrifft. Hirn.
Man hätte diese Folge auch "Lirum Larum" nennen können. Aber lirum larum, ihr erfahrt in dieser Folge warum man 85 Euro für ein Buch über Schnullerketten ausgibt, warum man Zolltarifnummern braucht für ein Paket nach China, und warum man auch bei einem Angebot von 4,3 Mio. Euro für 1100 Stülpdeckelkarton nicht sofort die Flinte in den Korn werfen sollte. Prost.
Die im Folgen-Titel genannten Paukenschlag & Rauschebart, sind zwei zu Unrecht viel zu unbekannte Titelträger der DMMiB. Ihr werdet euch fragen, warum euch davon niemand früher was gesagt hat, genauso wie von der anderen Sache. Die ist noch viel größer und erstaunlicher. Wirklich groß. Huge würde Donald Trump sagen. Wir hätten beide niemals gedacht, dass es das wirklich gibt. Wow. Und natürlich setzen wir wieder Wissen voraus, dass andere gehirnfickt (Trump würde sagen brainfucked): Es gibt zwar nur einen Rudi Völler, aber zwei Fritz Walter. Den von 1954 und den aus den 80/90ern vom VfB Stuttgart.
Er ist steinhart und gnadenlos, der Weg zu einem marktkonformen Produkt. Das Spiel braucht eine CE-Kennzeichnung. WTF? Es ist ein Blick in den Abgrund der Vorschriften und Regeln, der bisher völlig versperrt war von der Überzeugung: "So schwer kann das ja nicht sein ein Brettspiel rauszubringen." Mit der großen Gehirn-Machete versucht der Tarzan der Brettspiele einen Weg zu ebnen durch das dschungelartige Dickicht der bestehenden Richtlinien, Leitlinien und Harmonisierungsvorschriften.
Der UPS-Mann hat durch die Blumen Beschwerden geäußert wegen der Lieferungen gewerblichen Ausmaßes. Dabei sind die großen Lieferungen noch gar nicht unterwegs. Die Abhängigkeit von Dritten zwingt zu Verzögerungen im Betriebsablauf. Qualität vor Schnelligkeit. Aber die Brettspielmesse ist in einem halben Jahr - das wird eng.
Es ist sehr viel passiert in den letzten 3 Monaten. Gutes, und nicht so Gutes. Aber bitte hört bei der Rechnung des Preises für goldene Würfel nicht so genau hin. Da sind nämlich gleich drei große Fehler passiert, aber der Richtigkeit halber: Drei Würfel aus Gold würden etwa 13280 Euro kosten. Und vielleicht startet die Qualifikation zur Weltmeisterschaft noch dieses Jahr. Vielleicht. Hoffentlich.
Der erste mediale Auftritt des Spiels NeunDrei hat stattgefunden. WDR5 wollte ein Interview, und da kann ich ja schlecht Nein sagen. Genauso schlecht kann ich Nein sagen, wenn chinesische Lieferanten deutlich günstiger liefern als deutsche Lieferanten. Außerdem erfahrt ihr in dieser Folge endlich, wie Kammel das Spiel fand, nachdem er es nach Folge 19 zum ersten Mal gespielt hat.
Über 9 Monate sind vergangen seit der letzten Folge. Andere Leute bekommen in der Zeit Kinder. Die Produktion eines Brettspiels dauert länger, wenn man keine Ahnung hat und sowas gar nicht kann. Es gibt viel zu erzählen, weil viel passiert ist und noch mehr geliefert wurde. Das Spiel kommt bald raus. Die Frage ist nur wann.
Die Sommerpause war lang, aber das heißt nicht, dass nichts passiert wäre. Es gibt erste Handelskontakte nach China und wenn ihr bisher den Überblick noch nicht verloren habt, vielleicht klappt es bei dieser Folge :-) Die erste Folge, die zusammen in einem Raum aufgezeichnet wurde, weil der Kammel danach seine erste Partie NeunDrei gespielt hat.
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