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Worum geht's
Die meisten von uns haben gelernt, mit Emotionen zu „arbeiten" statt mit ihnen zu sein. Wut wegatmen. Angst wegdenken. Trauer terminieren. Egal ob im Streit mit dem Partner, beim Blick aufs Handy oder im Konfliktgespräch im Team. Das Problem: Emotionen sind keine Störung im System — sie sind das System, das Dir etwas mitteilt. In dieser Folge übersetzt Du Deine eigenen wiederkehrenden Emotionen in Signale, verstehst, wo sie sich im Nervensystem festsetzen, wenn sie nicht durchlaufen dürfen, und lernst konkrete, nervensystembasierte Regulationstechniken für jede einzelne.
In dieser Episode lernst Du:
Timestamps
00:00 - Intro
02:00 - Wozu dienen Emotionen
03:00 - Wenn Emotion zur chronischen Anpassung wird
05:00 - Körperliche Regulation von Emotionen
07:00 - Die acht Signal-Emotionen im Detail
07:44 - Wut
10:00 - Angst
15:00 - Schuld
17:00 - Scham
21:00 - Trauer
24:00 - Einsamkeit
26:00 - Grübeln
31:00 - Unterschied Dysregulation vs. Regulation
33:00 - Mini-Übung
35:00 - Beispiel Wut Regulation & Ressourcing
36:00 - 3 Takeaways
Keywords
Emotionale Selbstführung, Nervensystem Regulation, Emotionsregulation Führung, Polyvagal Theorie, Neurozeption, Appraisal Theorie Emotionen, Handlungstendenz, Wut regulieren, Angst Nervensystem, Scham Schuld Unterschied, Trauer verarbeiten, Einsamkeit Führungskraft, Grübeln stoppen, Selbstregulation Leadership, NeuroLeadership Podcast
LinkedIn: Xenia Matthies
E-Mail: [email protected]
Webseite: http://www.xeniamatthies.com
Workshops: www.neurosynergyhub.com
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Quellenverweise
Appraisal-Theorie & Handlungstendenz
Neurozeption & Polyvagal-Theorie
Physiologischer Seufzer / verlängerte Ausatmung
Humming & Herzratenvariabilität
Schuld vs. Scham
Trauer / Dual-Process-Modell
Einsamkeit / Evolutionäre Theorie der Einsamkeit
Unsicherheitsintoleranz, Sorge & Grübeln
Psychisch bedingte Fehlzeiten sind in 18 Jahren um 159 Prozent gestiegen – und die meisten Antworten darauf greifen zu kurz. Denn das Problem ist kein individuelles: Es ist ein struktureller Konflikt zwischen moderner Arbeitsorganisation und der Neurobiologie des menschlichen Nervensystems. Diese Episode legt das Fundament – wissenschaftlich präzise, praxisnah, ohne Wellness-Rhetorik.
In dieser Episode lernst Du:
Autonomes Nervensystem, Führung, Nervensystemregulation, Co-Regulation, Neurozeption, Polyvagaltheorie, Neuroinklusion, Dysregulation, HPA-Achse, allostatische Last, psychologische Sicherheit, mentale Gesundheit, Attention Residue, Selbstregulation, Burnout, kognitive Ergonomie, neurodivergent, Organisationsdesign, Struktur-Audit, erlernte Hilflosigkeit
Ich bin Xenia Matthies – Wirtschaftspsychologin, systemische Beraterin und Neuroinclusion & Mental Wellbeing Strategin. Ich arbeite mit Führungskräften und Organisationen daran, mentale Gesundheit nicht als Benefit, sondern als Infrastruktur für Leistung zu verstehen.
Mein Fokus: neuroinklusive Führung, Selbst- und Co-Regulation und Arbeitsstrukturen, die Menschen nicht dysregulieren – sondern stärken.
Was Du heute gehört hast, ist das Fundament. Das Buch NeuroSynergy – erscheint 2026 bei Springer Gabler – geht den nächsten Schritt: Es übersetzt die Neurobiologie in einen konkreten Framework für Organisation, Führung und Zusammenarbeit. Wenn Du auf dem Laufenden bleiben möchtest, trag Dich in die Warteliste ein: https://www.xeniamatthies.com/fur-fuhrungskrafte
[1] Techniker Krankenkasse (2025). Gesundheitsreport 2025. Hamburg: TK. https://www.tk.de/presse/themen/praevention/gesundheitsstudien/gesundheitsreport-2025-2161392
[2] Porges, S. W. (2011). The Polyvagal Theory: Neurophysiological Foundations of Emotions, Attachment, Communication, and Self-Regulation. Norton. | Porges, S. W. (2004). Neuroception: A subconscious system for detecting threats and safety. Zero to Three, 24(5), 19–24. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3108032/
[3] McEwen, B. S. (1998). Protective and damaging effects of stress mediators. New England Journal of Medicine, 338(3), 171–179. | McEwen, B. S. (2004). Protection and damage from acute and chronic stress. Annals of the New York Academy of Sciences, 1032, 1–7. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199801153380307
[4] Grupe, D. W., & Nitschke, J. B. (2013). Uncertainty and anticipation in anxiety: an integrated neurobiological and psychological perspective. Nature Reviews Neuroscience, 14, 488–501. https://www.nature.com/articles/nrn3524
[5] Maier, S. F., & Seligman, M. E. P. (2016). Learned helplessness at fifty: Insights from neuroscience. Psychological Review, 123(4), 349–367. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27337390/
[6] Coan, J. A., & Sbarra, D. A. (2015). Social baseline theory: The social regulation of risk and effort. Current Opinion in Psychology, 1, 87–91. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2352250X14000232
[7] Eisenberger, N. I., Lieberman, M. D., & Williams, K. D. (2003). Does rejection hurt? An fMRI study of social exclusion. Science, 302(5643), 290–292. https://www.science.org/doi/10.1126/science.1089134
[8] Stansfeld, S., & Matheson, M. P. (2003). Noise pollution: non-auditory effects on health. British Medical Bulletin, 68(1), 243–257. | Münzel, T. et al. (2018). Environmental noise and the cardiovascular system. Journal of the American College of Cardiology, 71(6), 688–697. https://academic.oup.com/bmb/article/68/1/243/341682
[9] Mark, G., Gudith, D., & Klocke, U. (2008). The cost of interrupted work: More speed and stress. Proceedings of the SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems, 107–110. https://ics.uci.edu/~gmark/chi08-mark.pdf
[10] Leroy, S. (2009). Why is it so hard to do my work? The challenge of attention residue when switching between work tasks. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 109(2), 168–181. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0749597809000399
[11] Sonnentag, S., & Bayer, U.-V. (2005). Switching off mentally: Predictors and consequences of psychological detachment from work during off-job time. Journal of Occupational Health Psychology, 10(4), 393–414. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16248685/
[12] World Health Organization (2023). Mental health at work. WHO Fact Sheet. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/mental-health-at-work
[13] Gallup (2024). State of the Global Workplace Report. https://www.gallup.com/workplace/349484/state-of-the-global-workplace.aspx
Viele Führungskräfte versuchen gerade, Teams „Sicherheit zu geben“. Das Problem: In einer Welt aus Tempo, Komplexität, KI und Dauerkrisen ist Certainty nicht nur rar – sie ist oft schlicht unmöglich.
In dieser Folge zeige ich Dir, warum das Streben nach Vorhersagbarkeit Teams sogar schwächen kann – und warum Agency (Handlungsfähigkeit) der wirksamere Führungsanker ist: neurobiologisch, psychologisch und ganz praktisch.
In dieser Episode lernst Du:
00:00 - Warum Sicherheit nicht mehr tragfähig ist
02:00 - Kontext und aktuelle Herausforderungen
03:30 - Dynamiken die Sicherheit gefährden
06:00 - Warum das Gehirn Sicherheit braucht
07:00 - Was heute wichtiger wird
09:00 - Kosten falscher Sicherheitsversprechen
10.55 - Agency verstehen
15:00 - Agency auf neurobioloigscher Ebene
16:00 - Agency vs. Certainty
17:25 - Agency in der Führung - praktische Umsetzung
29:00 - 3 wichtigsten Erkenntnisse
Emotionsregulation, Führung unter Stress, Nervensystem, Polyvagal, ventraler Vagus, Sympathikus, dorsaler Vagus, limbisches System, Präfrontaler Kortex, Co-Regulation, Konfliktmeeting, Teamdynamik, psychologische Sicherheit
Ich bin Xenia Matthies – Wirtschaftspsychologin, systemische Beraterin und Neuroinclusion & Mental Wellbeing Strategin. Ich arbeite mit Führungskräften und Organisationen daran, mentale Gesundheit nicht als Benefit, sondern als Infrastruktur für Leistung zu verstehen.
Mein Fokus: neuroinklusive Führung, Selbst- und Co-Regulation und Arbeitsstrukturen, die Menschen nicht dysregulieren – sondern stärken. NeuroLeadership verbindet Wissenschaft, Wirkung – und Werkzeuge. Klar, praxisnah und ohne Wellness-Floskeln.
LinkedIn: Xenia Matthies
E-Mail: [email protected]
Webseite: http://www.xeniamatthies.com
Workshops: www.neurosynergyhub.com
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Emotionsregulation wird in Führung oft falsch verstanden: als „ruhig bleiben“, „professionell sein“, „nicht eskalieren“. In Wirklichkeit geht es um etwas anderes: Dein Nervensystem entscheidet, ob Du klar führen kannst – oder ob Du reaktiv wirst.
Du lernst
In dieser Folge bekommst Du ein neurobiologisches Modell, um Emotionen nicht moralisch zu bewerten („zu sensibel“, „zu hart“), sondern zustandsbasiert zu lesen: Was passiert im limbischen System und wie holst Du den Präfrontalen Kortex wieder ins Spiel?
Du lernst …warum Emotionen Signale sind (nicht Störungen) – und wie Du in stressigen Momenten die Führungsfähigkeit zurückholst, ohne Dich zu unterdrücken oder therapeutisch zu werden: über Tempo, Stimme, Körper, Struktur – und Co-Regulation im Team.
Warum „Emotionen im Griff haben“ ein Irrweg ist – und was stattdessen wirkt
Limbisches System vs. Präfrontaler Kortex: Warum Du unter Stress anders reagierst als Du willst
„So nicht, lieber so“: Emotionsregulation ohne Verdrängung und ohne Eskalation
Polyvagal-Perspektive: Ventraler Vagus, Sympathikus, Dorsaler Vagus – und was das in Meetings bedeutet
Praxisbeispiel Konfliktmeeting: Innehalten, regulieren, dann führen
Tools jenseits von Atmung: Stimme, Blickkontakt, Mikro-Bewegung, Körpersignale
Kontextsensitiv führen: Welche Intervention passt zu welchem Zustand?
Team-Regulation: Wie Du als Führungskraft emotionaler Anker wirst – ohne „Therapie-Setting“
Für Führungskräfte, HR, BEM-Beauftragte, Projektverantwortliche – und alle, die unter Druck führen müssen und dabei klar bleiben wollen, statt nur „besser zu moderieren“.
00:00 – Relevanz & Intro
01:50 – Was Emotionen wirklich sind: limbisches System & warum Emotionsregulation neu gedacht werden muss
04:00 – Clash der Rollenerwartungen
05:30 – Emotionsregulation erleben: so nicht, lieber so
07:00 – Wenn Emotionen übermannen: Nervensystem-Mechanismen
08:30 – Praxisbeispiel: Emotionsregulation im Konflikt
12:45 – Regulationstechniken ohne Atemfokus
17:30 – Emotionsregulation ist kontextsensitiv
18:00 – Emotionsregulation als Führungsqualität im Team
20:00 – Konkrete Tipps für den Umgang mit Emotionen
Emotionsregulation, Führung unter Stress, Nervensystem, Polyvagal, ventraler Vagus, Sympathikus, dorsaler Vagus, limbisches System, Präfrontaler Kortex, Co-Regulation, Konfliktmeeting, Teamdynamik, psychologische Sicherheit
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Ein Meeting kippt – nicht wegen „schlechter Kommunikation“, sondern weil Nervensysteme aus dem Toleranzfenster rutschen. In dieser Folge bekommst Du ein klares Modell, um Stressdynamiken im Team nicht moralisch, sondern zustandsbasiert zu lesen: Hyperarousal (Fight/Flight) vs. Hypoarousal (Freeze/Shutdown).
Du lernst
...woran Du beide Zustände erkennst und was Du als Führungskraft sofort tun kannst, ohne therapeutisch zu werden:Tempo rausnehmen, Struktur setzen, das Fenster über Team-Design schützen.
Führung wird damit nicht „netter“, sondern wirksamer.
Was Du in dieser Folge mitnimmst
Für wen ist die Folge?
Für Führungskräfte, HR, Projektverantwortliche und alle, die Teams unter Druck führen und dabei klar bleiben wollen, statt nur „besser zu moderieren“.
Timecodes
00:00 Hook & Einstieg
00:59 Teil 1 – Was ist das Toleranzfenster
01:49 Hyperarousal im Team erkennen
04:55 Mustererkennung als Voraussetzung
07:00 Das Nervensystem vergisst nicht
09:26 Hypoarousal im Team erkennen
10:00 Erst Regulation dann Interpretation
11:36 Teil 3 – 3 Führungstools, die wirklich wirken
18:10 Teil 4 – Dein Praxistransfer
18:50 3 Takeaways
19:30 Deine Aufgabe für die Woche
Keywords
Toleranzfenster, Window of Tolerance, Führung unter Druck, Nervensystem, Co-Regulation, Hyperarousal, Hypoarousal, Entscheidungsfähigkeit, psychologische Sicherheit
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Kennst Du das? In manchen Situation fühlst Du Dich kompetent und energetisch, aber in anderen hast Du noch nicht einmal mehr Zugriff auf Deine normalen Verhaltensweisen?
Du willst funktionieren – aber Dein System macht dicht. Im Meeting wirst Du schnell und eng. Oder Du driftest ab und bist „da, aber nicht wirklich da“. Und im Nachgang fragst Du Dich: Warum war ich gerade so?
In diesem Deep Dive geht es um das Toleranzfenster (Window of Tolerance) – ein Konzept aus der Trauma- und Stressforschung, das erklärt, warum Deine Leistungsfähigkeit, Dein Fokus und Deine soziale Präsenz zustandsabhängig sind. Du lernst, wie Du Übererregung (Hyperarousal) und Untererregung (Hypoarousal) erkennst, welche Rolle Interozeption als Frühwarnsystem spielt und wie Du Rückkehr in Regulation trainieren kannst.
Plus: Eine praktische Kartierungs-Übung und ein 7-Tage-Protokoll (5 Minuten pro Tag), um Kapazität aufzubauen – ohne Selbstoptimierungs-Floskeln.
Sichere Dir das kostenlose Cheat Sheet „Polyvagal-Theorie“ mit weiteren Regulationstools und Informationen rund um das Toleranzfenster.
Timestamps
00:00 – Zwischen Performance und Paralyse: Warum das kein Charakterproblem ist
03:36 – Was das Toleranzfenster wirklich ist (und warum es Grundlage für Entwicklung ist)
05:48 – Flexibilitä und Größe des Toleranzfensters
06:26 – Hyperarousal (Übererrung)
07:00 – Hypoarousal (Untererregung)
08:22 – Reflexion Toleranzfenster mit Anzeichen und Beispielen für kippen nach oben und nach unten
11:30 – Missverständnisse: Kapazität, Regulation, Stress, Dysregulation
13:00 – Wann Stress zum Problem wird
16:20 – Die Schutzreaktion des Nervensystems
17:46 – Warum Mindset alleine nicht hilft
20:00 – Wissenschaft: Was im Gehirn & Nervensystem passiert
21:00 – Frühe Anzeichen (Hyperarousal) erkennen
22:50 – Frühe Anzeichen (Hypoaraousal) erkennen
23:40 – Parasympathikus vs. Symptahikus
25:00 – Interozeption und die Rolle des Körpers
27:00 – Frühkindheitliche Prägung
29:00 – Übung: Dein persönliches Fenster kartieren
34:30 – Fenster erweitern: 6 Hebel
42:00 – Fehler, die Dich rauskatapultieren
46:00 – 7-Tage-Protokoll
49:00 – Recap & Outro
#NeuroLeadership #Nervensystem #Toleranzfenster #WindowOfTolerance #Selbstführung #Stressregulation #Hyperarousal #Hypoarousal #Interozeption #MentalHealth #SomatischeResilienz
Xenia zeigt auf, wie das Nervensystem die Basis für moderne Führung, mentale Gesundheit und neuroinklusive Leistungssysteme bildet.
Xenia Matthies ist Wirtschaftspsychologin, systemische Beraterin und Vordenkerin an der Schnittstelle von Gesellschaft, Psychologie und Nervensystem. Mit ihren Frameworks NeuroSynergy®, B|New® und I.Z.E.N. macht sie mentale Gesundheit und Selbstführung für Einzelpersonen, Teams und Organisationen steuerbar. Als eine der prägenden Stimmen für Neuroinklusion und zukunftsfähige Führung im DACH-Raum berät sie C-Level-Führungskräfte und HR-Teams bei der Implementierung nervensystembasierter Infrastrukturen.
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LinkedIn: Xenia Matthies
E-Mail:[email protected]
Website: www.xeniamatthies.com
Trainings für Organisationen: www.neurosynergyhub.com
Du kannst nicht effektiv führen, wenn Du das Nervensystem im Raum nicht „lesen“ kannst.
In dieser Folge lernst Du, warum Teams unter Druck entweder klarer werden – oder kollabieren. Und warum das oft weniger mit Motivation oder Kompetenz zu tun hat, sondern mit einem unsichtbaren Faktor: dem Zustand des autonomen Nervensystems.
Auf Basis der Polyvagal-Theorie (Stephen Porges) zeigt Dir diese Episode die drei zentralen Zustände, die Deine Führung (und die Teamleistung) täglich mitsteuern: Ventral (Verbundenheit), Sympathikus (Fight/Flight) und Dorsal (Shutdown).
00:00 Intro – NeuroLeadership: Führung trifft Nervensystem
02:30 Warum Nervensystem-Zustände Führung bestimmen (Polyvagal-Theorie)
04:17 Zustand 1: Ventraler Vagus – Verbindung, Präsenz, Höchstleistung
08:00 Zustand 2: Sympathikus – Fight/Flight, Reaktivität, Mikromanagement-Risiko
11:00 Zustand 3: Dorsaler Vagus – Shutdown, Rückzug, „Team geht offline“
15:00 Selbsterkennung: Dein Frühwarnsystem (Körperzeichen & Muster)
18:00 Team lesen: Signale im Raum (Körpersprache, Stimme, Energie)
19:00 Praktische Regulation: Tools zurück Richtung Ventral (u. a. Atmung, Co-Regulation)
20:00 Reflexionsauftrag: Mikro- vs. Makroanzeichen erkennen
24:00 Die 3 wichtigsten Erkenntnisse + Abschluss & Ausblick
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Du hast ein Teammitglied, bei dem Du Dir denkst: „Eigentlich ist diese Person fast überqualifiziert.“
Brillante Analysen, starke Ideen, komplexe Probleme gelöst und dann scheitert es ausgerechnet an Dingen, die „eigentlich simpel“ wirken: Präsentieren, Protokolle, spontane Anfragen, Kontextwechsel.
In dieser Folge klären wir, was dahintersteckt: ein Spiky Profile – also ein kognitives Profil mit extremen Peaks in manchen Fähigkeiten und klaren Tälern in anderen.
Nicht als Charakterfrage. Nicht als „mehr anstrengen“. Sondern als Neurobiologie und als Führungsaufgabe. Plus:
Du bekommst 3 sofort anwendbare Strategien, wie Du Aufgaben, Prozesse und Erwartungen so kalibrierst, dass Stärken wirken dürfen – ohne Menschen kaputt zu optimieren.
00:00 Standard-Intro
02:00 Was ist ein Spiky Profile eigentlich?
04:00 Leistungsunterschiede: neurotypisch vs. neurodivergent
10:00 Drei praktische Tipps für den Umgang mit Spiky Profiles
15:00 Langfristige Perspektive: Spiky Profile als Wettbewerbsvorteil
16:30 3 Take-Aways
17:00 Reflexionsaufgabe
Xenia Matthies ist Wirtschaftspsychologin, systemische Beraterin und Vordenkerin an der Schnittstelle von Gesellschaft, Psychologie und Nervensystem. Mit ihren Frameworks macht sie mentale Gesundheit und Selbstführung für Einzelpersonen, Teams und Organisationen steuerbar.
Als eine der prägenden Stimmen für Neuroinklusion und zukunftsfähige Führung im DACH-Raum berät sie C-Level-Führungskräfte und HR-Teams bei der Implementierung nervensystembasierter Infrastrukturen.
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Ein Teammitglied vertraut Dir an: „Ich habe ADHS.“
Was jetzt zählt, ist Deine erste Reaktion – sie entscheidet über Vertrauen, Zusammenarbeit und Performance.
In dieser Folge erfährst Du, warum viele Führungsreaktionen (Anzweifeln, Verharmlosen, Kategorisieren) aus Unsicherheit entstehen, was neurobiologisch im Hintergrund passiert – und wie Du mit klaren Fragen, sicherer Sprache und strukturellen Anpassungen wirksam reagierst.
Plus:
ein praxisnaher Gesprächsrahmen, konkrete Beispiele und die Langfrist-Perspektive neuroinklusiver Führung.
Du lernst
Warum „Bist Du Dir sicher?“ & „Jeder hat doch ADHS“ das Sicherheitsgefühl zerstören.
Wie emotionale Vermeidung & Kategorisierungsdrang Deine Reaktion steuern – und was hilft
Was wirklich zählt
Zusammenarbeit, Leistung, Potenzial, psychologische Sicherheit.
Der hilfreiche Antwortmodus:
Wertschätzung, Neugier, Unterstützung statt Bewertung.
Fragen, die wirken:
„Womit kann ich Dich unterstützen?“,
„Wie arbeitest Du am besten?“,
„Worauf soll ich achten?“
Timestamps
00:00 Standard-Intro & Hook-Szenario
01:19 Die Fluchtreaktion und ihre Psychologie
05:19 Das Label-Dilemma und Kategorisierungsdrang
06:20 Das Eisberg Modell
07:23 Praxisbeispiel
08:00 Was wirklich zählt in der Führung
10:00 Die richtigen Fragen und Reaktionen
12:10 Praktische Wirkung
13:00 Sicherheit als Schlüssel
15:00 Langfristige neuroinklusive Führung
16:59 3 wichtige Take-Aways
17:59 Reflektion & Abschluss
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Keynotes, Trainings & Beratung zu NeuroLeadership & Neuroinklusion – vom Führungskräfte‑Workshop bis zur Umsetzung in Prozessen & Strukturen (Meeting‑Design, Feedback, Hybrid Policies).
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Worum geht’s?
Montag, 9 Uhr, Projektmeeting – und trotzdem hakt es:
Der eine denkt in Visionen, die andere braucht Zahlen, die dritte sagt gar nichts. Kognitive Vielfalt ist ein Leistungsturbo – wenn Du sie führst.
In dieser Folge zeige ich, wie unterschiedliche Denkstile zu Kommunikationsstress, Entscheidungslähmung sowie Präsentismus & Absentismus führen – und wie Du mit klaren Strukturen, Sprache und Führung daraus messbare Wirkung machst.
Plus
Maskierung verstehen (und beenden), „spiky profiles“ richtig lesen und ein sofort umsetzbares DIVE‑Modell für neuroinklusive Führung.
Du lernst
Kapitelmarken / Timestamps
00:00 – Intro: Montagsszene: Wenn Meetings Stress statt Leistung erzeugen
01:30 – Montagsszene: Wenn Meetings Stress statt Leistung erzeugen
04:30 – Was bedeutet Neurodiversität wirklich
09:00 – Typische Konflikte wenn divergente Profile aufeinander treffen
10:10 – Maskierung erklärt: Von Anpassungsdruck zu (Ab)Präsenz
12:20 – Kognitive Flexibilität & „spiky profiles“
20:00 – Lösung: Das DIVE‑Modell
26:00 – 3 Strategien für diese Woche
#Führung #Neuroinklusion #KognitiveVielfalt #Nervensystem #Präsentismus #Absentismus #MentalHealthAtWork #Leadership #Teamkommunikation
Über Xenia
Xenia Matthies ist Wirtschaftspsychologin, systemische Beraterin und Vordenkerin an der Schnittstelle von Gesellschaft, Psychologie und Nervensystem. Mit ihren Frameworks NeuroSynergy®, B|New® und I.Z.E.N. macht sie mentale Gesundheit und Selbstführung für Einzelpersonen, Teams und Organisationen steuerbar. Als eine der prägenden Stimmen für Neuroinklusion und zukunftsfähige Führung im DACH‑Raum berät sie C‑Level‑Führungskräfte und HR‑Teams bei der Implementierung nervensystembasierter Infrastrukturen.
Dienstleistungen & Produkte
Keynotes, Trainings & Beratung zu NeuroLeadership & Neuroinklusion – vom Führungskräfte‑Workshop bis zur Umsetzung in Prozessen & Strukturen (Meeting‑Design, Feedback, Hybrid Policies).
Ergänzend:
Assessments (Mental Wellbeing, Cognitive Diversity) und das NeuroSynergy‑Playbook mit 30+ Werkzeugen.
Für individuelle Entwicklung: 1:1‑Sparring/Coaching sowie digitale Produkte wie das Inner Code Journal und der 7‑Tage‑Reset (IZEN); im B2C zusätzlich ein OCD‑Onlinekurs (EN). Ziel: messbare mentale Gesundheit, regulierte Leistung, zukunftsfähige Teams.
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