Nimm's woertlich - du bist, was du sprichst 😉

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Nimm's woertlich - du bist, was du sprichst 😉 episodes

  • #16 Sicherheit ist ein anderes Wort für Angst
    Meine These: Wenn jemand das Bedürfnis nach Sicherheit äußert, befürchtet er ne Katastrophe. Bist du sicher, dass du unsicher bist?
    In dieser Folge lernst du einen kleinen Trick mit dem zum Anfang zurück spülst und nochmal neu anfängst gut zu planen. Egal, ob es um ne Flugangst, Angst getarnt als Sicherheit, oder dem Vertrauen gegenüber dem Ergebnis deiner Kollegen oder Mitarbeiter geht.
    Also drück auf den Rewindknopf zzzzttt, lass den Film rückwärts laufen und Klappe die 2.
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    19 min
  • #15 Wenn du versuchst versuchen wegzulassen und scheiterst
    Hast du schon mal versucht etwas zu versuchen, nur um festzustellen, dass es nur ein Versuch war? Die nackte oder angezogene Wahrheit über versuchen.
    Es gibt so viele Menschen da draußen, die versuchen sich zu verändern. Vor allem die tollen Neujahrsvorsätze sind ein prima Beispiel, dass ein Versuch im Voraus ein viel größere Wahrscheinlichkeit zum Scheitern hat. Versuch dir das mal vorzustellen 😋
    Wie oft hast du zum Jahresanfang schon versucht das Rauchen aufzuhören? Oder dir mehr Zeit für dich zu nehmen? Oder dich gegenüber deine Partner besser zu verhalten? Ich habe danach nur eine Frage: Hat's geklappt?
    Wenn nein, bist du vielleicht bereit zu erkennen, dass es Wort versuchen gelegen war. Denn diese kleine Wörtchen hat bis jetzt mehr Auswirkungen auf deinen Erfolg, wie du noch gedacht hast.
    Magier benutzen es in ihrem Shows liebend gern, um die Leute mit höherer Wahrscheinlichkeit scheitern zu lassen. Egal welches Video du dir ab jetzt anschaust, du wirst dieses Wort plötzlich deutlich wahrnehmen.
    Auch wenn du das Wort versuchen weglässt, kann es immer noch sein, dass es nicht klappt. Es gibt keine Garantien im Leben. Der entscheidende Punkt ist vielmehr, dass du deine Chancen erhöhst, wenn du irgendein anderes Wort benutzt.
    Willst du's einfach mal nochmal versuchen? 😉
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    13 min
  • #14 Wie geht's dir? Gib Probleme zu und sei ehrlich mit dir.
    Wie geht's dir? ist so eine unscheinbare Frage und hat bisher zu viele kleinen Lügen geführt. Die kleinen Lügen sind für dein Gehirn viel schlimmer, als die großen Notfalllügen. Sagt auch das Teufelchen auf deiner rechten Schulter 😈
    Ich weiß schon, dass die meisten da draußen denken: Ach die kleine Alltagslüge ist ja nicht schlimm, aber wenn ich meinen Partner betrüge und einmal lüge daaann. Mein Punkt ist nicht, dass Menschen ihren Partner belügen sollen. Es geht mir viel mehr darum, dass die vielen kleinen Wiederholungen im Alltag eine größere Wirkung auf unser Verhalten haben.
    Ich habe mich mal selbst geprüft und festgestellt, dass es mit der Antwort auf Wie geht's dir angefangen hat. Dann habe ich in Momenten, in denen es mir wirklich schlecht ging, so läppisch gesagt: Ach ist ja nicht so schlimm - wird schon wieder. Anstatt das Gefühl wie Trauer oder Wut zu zu lassen. Bis hin zu dem Punkt, wo ich mir abtrainiert hatte überhaupt noch n Gefühl zu spüren. Der Kochtopf brodelte ganz schön - bloß den Deckel nicht anfassen 😆
    Dann ist im Seminar der Topf einmal explodiert und ich habe die volle Packung schlechter Gefühle abbekommen. Ich bin einmal richtig aus gegangen. Wie heißt es doch so schön: When the shit hits the fan, duck 😂
    Das Erstaunliche ist vielmehr das danach. Die Erleichterung war sooo schön. Ich lerne mit echt vielen Gefühlen einen besseren Umgang und kann mit der Energie auch von anderen Personen gut umgehen. Wildfremde Leuten vertrauen mir sehr persönliche Dinge an und ich merke, dass meine ehrlich sein mit mir Auswirkungen auf die Menschen um mich herum hat. Dabei wollte ich doch an der Hochzeit meines Kumpels einfach nur die Tanzfläche unsicher machen 😅
    Wie geht's dir?
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    16 min
  • #13 Ja und statt Ja, aber für ne entspannte Weihnachtszeit
    Ja, aber löst in dir bisher Widerstand oder das Gefühl nicht gehört zu werden aus. Und es ist so einfach es sprachlich durch Ja und zu ersetzen. Du sparst dir sogar n Buchstabe!
    Es gibt zwei Typen von Menschen. Die Ja, aber und die Ja, Amen Sager. Weder das eine noch das andere ist gut. Es kommt dabei auf den Kontext und auf den Gemütszustand der Person an.
    Die CEOs dieser Welt wünschen sich Menschen, die mal Nein sagen und zu ihrer Meinung stehen. Oder auch beim Aufbau einer eigenen Firma unterstützt dich diese unbewusste Motivationsstrategie den Gegenwind von Familien und Freunden für deine Herausforderung zu nutzen. In dem Bereich ist praktisch bevorzugt ein Ja, Aber Sager zu sein.
    In der Partnerschaft oder mit Freunden ist vielleicht besser, dass du bevorzugt auch mal einer Meinung zustimmen kannst. Auch im Gründungsteam selbst zwischen zwei gleichberichtigten Gründern ist es von Vorteil, das Meinungen auf Augenhöhe akzeptiert werden. Hier ist es gut bevorzugt, wenn einer von beiden ein Ja Amen Sager zu ist und der andere entspannt bleibt.
    Der spannende Aspekt ist, dass du unter Stress immer in deine automatisierten Verhaltensweisen zurückfällst. Hier gilt es, dass du bewusst lernst, dich mal zu beobachten und diese Fähigkeiten zu deinem Vorteil zu nutzen. Falls du eine Tendenz zu einem von beidem hast, kannst du das nutzen, um dich leicht zu Dingen zu motivieren.
    Bist du bevorzugt ein Ja, aber oder ein Ja Amen Sager?
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    17 min
  • #12 Trau dich deine Story zu erzählen. Viel Kann, wenig Muss. Mic Drop. mit Carolin Junge
    "Was für ein Müll gibst du denn von dir. Das kriegt meine Katze ja besser hin, wenn ich sie auf die Tastatur lege." bei solchen Kommentaren oder so ähnlich hast du dich vielleicht bisher verletzt gefühlt oder die Lust verloren, dich persönlich zu zeigen.
    Lass uns kurz mal zurück spulen. Ich find den Gedanken schon witzig, ne Katze einfach mal über die Tastatur laufen zu lassen und zu schauen, was dabei rauskommt . Dann demjenigen so zu antworten - das bedeutet Krieg.
    Wir leben in einer LinkedIn Bubble, bei der es zum Tagesgeschäft gehört, gutes Content Marketing zu machen. Die Frage, die sich wohl vielen vor allem Unternehmern/innen/Tauchern (Mann/Frau/Divers) stellt: Wie persönlich möchte ich mich auf dieser öffentlichen Plattform zeigen?
    In diesem locker charmanten Interview mit der lieben Caro, antwortet sie ganz salopp: Solange es sich für dich gut anfühlt, raus damit.
    Das ist leichter gesagt, als getan für die meisten unter uns. Denn es schwirren Gedanken in unseren Köpfen.
    "Kann ich das wirklich so schreiben?"
    "Was denken die anderen dann von mir?"
    "Wen interessiert denn wirklich, was ich in meinem Leben treibe?"
    "Uhh ist das gut genug?"
    "Was ist, wenn jemand darauf negativ reagiert?"
    Manchmal braucht man eben einen sanften Tritt, um den ersten Schritt zu wagen. Caro ist die Frau fürs Grobe, ich sag mal sie schubst schon frech und es funktioniert.
    Ich bin der lebende Beweis und habe mein Profilbild nach einem kleinen Schlagabtausch in den Kommentaren geändert. Danke dir dafür und für das spannende Interview.
    Woran merkst du, dass es noch in Ordnung ist einen Post zu machen?
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    1 hr 8 min
  • #11 Authentisch sein. Woran erkennst du den Unterschied zwischen privat und persönlich?
    Durch Social Media verschwimmen die Grenzen von privat und persönlich. Manchmal denke ich mir "Too Much Information" und dann wieder wo ist die Person dahinter.
    In vielen Filmen und Nachrichten werden Skandale gezeigt, bei denen Menschen in ein peinliches Licht gerückt werden. Es ist also kein Wunder, dass vielen Menschen ein echtes Thema damit haben, etwas von sich öffentlich zu teilen.
    Dann gibt's den Spruch: Was einmal im Internet ist, bleibt für immer dort.
    Als ehemaliger Informatiker glaube ich diesen Spruch und verstehe, dass es Menschen Angst macht. Ich hatte auch echt Schwierigkeiten damals meine Homepage öffentlich zu machen.
    Ja, es ist ein Risiko sich in der Öffentlichkeit zu zeigen.
    Und es ist eine Möglichkeit mit gutem Vorbild voranzugehen. Ich habe über die Jahre sehr viele positive Erfahrungen gemacht, dass ich Menschen direkt oder indirekt inspiriert habe. Dass ich Chancen bekommen habe, weil ich sichtbar war und zu dir Vertrauen aufbaue.
    Es ist ein Angebot, dass du mich als ganzer Menschen mit allen meinen Macken, Geschichten und meinen positiven Eigenschaften kennenlernst. Du bekommst ein ganzes Bild von mir und bist in der Lage einzuschätzen, wie sympathisch ich dir bin.
    Oder eben auch nicht. Dann passen wir halt nicht zusammen. Man kann sich eben nicht "riechen". Das ist auch in Ordnung. Ich kann damit leben.
    Der entscheidende Punkt ist, dass ich mit offenen Karten spiele und die Sympathie im Voraus klar ist.
    Wie gehst du mit dem Thema um?
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    22 min
  • #10 Wie erzählst du Geschichten, die den Zuhörer emotional mitnehmen?
    "Ich kann keine witzigen Geschichten erzählen." ist ein Satz, der dazu geführt hat, dass ich nicht gerne vor Leuten Stories erzählt habe. Heute liebe ich es, dich mit Geschichte zu inspirieren und zum Lachen zu bringen.
    Ich hatte in meiner Jugendzeit ein Vorbild was Geschichten erzählen angeht. Wir sitzen bei Freunden in der Wohnung und erzählt ne Geschichte - die Menge tobt vor Lachen.
    Ich habe ihn damals gefragt, wie er das macht. Seine Antwort: "Keine Ahnung. Ich erzähl halt."
    Mich hat es damals sehr geknickt, sodass ich ungern vor mehreren Leuten Geschichten erzählt habe. Präsentationen in der Schule waren echt anstrengend für mich und ich habe solche Tätigkeiten gemieden.
    Das hat sich im Arbeitsleben natürlich weiter durchgezogen und die Situation keineswegs besser gemacht. Ich habe schon mal vorm Kunden den Projektstand gezeigt, aber von Begeisterung war da nix zu spüren.
    Wie willst du auch besser werden, wenn du's nicht übst?
    Ich habe heute verstanden, dass Geschichten erzählen eine Fähigkeit ist. Ich glaube, dass du alles lernen kannst, wenn du genug Zeit bekommst und gute Lernstrategien hast.
    Es macht unglaublich viel Spaß Menschen beim Erzählen von Geschichten zu beobachten. Ich liebe es in Seminaren und in meiner Freizeit gute Geschichten zu erzählen.
    Bist du ein guter Storyteller?
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    21 min
  • #9 - Wie du deine Redeangst unterbrichst und dich als Unternehmer/in mehr in der Öffentlichkeit zeigst
    Ich merke, wie mein Herz anfängt schneller zu schlagen. Badam badam. Einfach weniger Ähms und so wie du es geübt hast. Du schaffst das. 3..2..1..und ich stolpere während der Präsentation genau an der falsche Stelle. Ahhhh..
    Wenn du mich damals in der Schule bei dieser überaus interessanten (nicht wirklich) Deutsch-Präsentation gesehen hättest und den Vergleich zu heute hast, würdest du mich nicht wiedererkennen.
    Es ist der Startpunkt vieler Menschen, bei denen 1, 2, oder mehrere schlechte Erlebnisse dazu führen, dass eine Angst entsteht vor Leuten zu präsentieren.
    Vielleicht zeigt sich das nur im kleinen Rahmen durch viele Ähs. Oder es ist die Sprechgeschwindigkeit, die immer schneller wird. Oder XXL ein Blackout auf der Bühne.
    Ganz egal, es ist an der Zeit, dass du verstehst, wie eine Angst funktioniert. Es ist nicht schlimm, dass du sie fühlst. Der erste Schritt bei jeder Veränderung ist die Akzeptanz, von dem was ist.
    Vor allem Unternehmer/innen dürfen sich dieser Angst stellen, damit sie in der Öffentlichkeit ihre Marke ausbauen können. Aber auch sich aus ihrer Komfortzone bewegen, um sich weiterzuentwickeln.
    Genauso gut wäre es doch schön, wenn du selbstbewusst eine Präsentation vor deinen Kunden oder Chefs halten kannst.
    Wie hast du dein Lampenfieber überwunden?
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    27 min
  • #8 - Ich habe keine Ahnung. Mein erstes Mal - Selbstständigkeit mit Alexandra Dobmeier
    Keine Ahnung von Selbstständigkeit. Grübeln. Mach einfach. Wieder grüben. Mach einfach. Was wäre, wenn Gedankenkarussell. Mach einfach. Ahhhh. Mach einfach. Leichter gesagt, als getan.
    Jeder fängt mal klein an.
    Wir sehen die Eltern laufen. Dann wollen wir das auch. Erst die Arme, dann die Beine, zwischendurch mal krabbeln. Üben, üben, üben.
    Wir hören andere Menschen sprechen. Dann wollen wir auch tolle Laute machen. Erstmal kommt nur ahhh, ihhh aus uns heraus - bis wir Wörter sagen können. Fehler machen, lernen und weiter.
    Genau das gleiche Spiel hat Alex bei ihrem Start in die Selbstständigkeit erlebt. Sie ist mit positiver Naivität dran und hat sich mit beiden Füßen voraus ins kalte Wasser gestürzt.
    Ist das mal was schief gegangen? Na, klar. Lebt sie noch? Scheint so.
    Sie beschreibt das in dieser Folge mit einer wellenförmigen Bewegung. Es gibt halt einfach Situation da würde sie am liebsten alles hinwerfen und andere, bei der sie sich wie ein kleines Kind über jeden Erfolg freut.
    Muss man wirklich spitz sein in der Positionierung? Oder geht's auch einfach breit. So querschlank positioniert halt. Das findest du beim Tun selbst heraus.
    Ich nenne sie charmant den Kundenmagnet. Oder eher das schwizer Taschenmesser All In One - On In All.
    Bist du ein Macher oder Denker?
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    1 hr 1 min
  • #7 Warum ist Warum eine bescheuerte Frage und welche Fragen bringen dich beim Lernen voran
    Ein Notfall-Meeting. Der Kunde fragt "Warum hast du den Fehler in die Software programmiert? Sowas darf nicht passieren." Das stimmt und es ist trotzdem passiert. Ich fühl mich recht unwohl und rechtfertige mich.
    Als Mitarbeiter ist mir diese Situation 1:1 mal passiert. Ich war blank, weil ich keine gute Antwort hatte. Ich hatte nen Fehler gemacht. Punkt. Aus mir sind Antworten gepurzelt wie "Ich hab's einfach übersehen. Tut mir sehr leid."
    In Meeting Situationen wird oft nach dem Warum gefragt. Diese Frage führt in den meisten Fällen nur zu Rechtfertigungen und schlechten Gefühlen. Vor allem zu einem Zeitpunkt, wo Lösungen gebraucht werden.
    Menschen unterschätzen wie machtvoll Fragen sein können.
    Was ist denn das Ziel diese Notfall-Meetings?
    Die Kuh vom Eis zu holen und das Ding zu retten.
    Was ich heute in solchen Situation sehr mag ist ein Musterunterbrecher, um die Situation erstmal zu entschärfen.
    Wissen sie warum Chinesen Schlitzaugen haben?
    Hä? Die sitzen jeden Tag am Essenstisch mit den Händen an den Backen nach oben gezogen und sagen "Nicht schon wieder Reis!"
    und danach lösungsorientierte Fragen. Was können wir gemeinsam tun, um den Fehler aus der Software zu kriegen? Wer kann uns am besten weiterhelfen?
    Hast du dieses Blame Game schon erlebt? Wie gehst du damit um?
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    29 min

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Je wacher du für deine Sprache wirst, desto positiver wird dein Leben. "Nimm's wörtlich" ist dein Podcast mit nützlichen Antworten und Impulsen für deinen Alltag rund um das Thema Sprache. Mach's konkret und entdecke deine Welt. Mit dabei sind einige inspirierende und anders tickende Fische aus dem großen Unternehmerteich, die gerne gegen den Strom schwimmen und genau damit punkten. Authentisch anders eben. Lass dich begeistern von ihren Geschichten!