nordlitt – Skandinavistische Literaturforschung im Gespräch

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nordlitt – Skandinavistische Literaturforschung im Gespräch episodes

  • Tänze am Rande des Vulkans. Finnlandschwedischer Modernismus und Finnish Weird. Im Gespräch mit Judith Meurer-Bongardt

    Judith Meurer-Bongardt, Universität Bonn, geht Zusammenhängen zwischen der utopischen Literatur der finnlandschwedischen Modernistin Hagar Olsson und Johanna Sinisalos "schrägem" Schreiben nach. Es geht um den Aufbruch der Jugend in den 1920er-Jahren, kontrafaktisches historisches Erzählen und den Suchtfaktor von Chili, Lesen und anderen Drogen. Wir erkunden Humor als literarische Bewältigungsstrategie und spekulieren darüber, welche Aufgabe Literaturwissenschaft im Anthropozän haben könnte.


    (00:00) Vorstellung und Forschungsschwerpunkte von Judith Meurer-Bongardt
    (10:20) Hagar Olsson und der finnlandschwedische Modernismus im europäischen Kontext
    (21:44) Im Kanaan-Express und seine Fragmente
    (42:50) Rassismusdiskurs der Zeit und Faschismus in Finnland
    (54:10) Frage von Hanna Rinderle an Judith Meurer-Bongardt
    (56:53) Kontrollverlust und Unterwerfung beim Übersetzen
    (01:02:55) finnish weird und global weirding
    (01:20:35) Johanna Sinisalo - Finnisches Feuer
    (01:34:58) Erzählen und Lesen als Überlebensstrategien
    (01:50:56) staying with the trouble als literaturwissenschaftliche Praxis
    (02:09:40) Was würdest Du Deinem Studierenden-Ich mitgeben?

    Alle Literaturangaben, weitere Hinweise und Kommentare auf dem Experiment Geisteswissenschaft-Blog.
    https://exgeist.hypotheses.org/1084

    Idee und Konzept: Stefanie v. Schnurbein

    Schnitt: Alva Reifenstein

    2 hr 15 min
  • Geisteskrankheiten und Anstalten in der skandinavischen Literatur. Cecilia und Aleksandra im Gespräch.

    Cecilia Falkman und Aleksandra Piotrowska, Skandinavistik-Studentinnen an der Humboldt-Universität zu Berlin, vergleichen die Darstellung von Geisteskrankheiten und psychiatrischen Anstalten in zwei skandinavischen Romanen. Wir fragen nach der hierarchischen Aufspaltung zwischen Ärzten und Patienten, der Dichotomie von Klinik als Gefängnis oder Zufluchtsort und der Selbstwahrnehmung der Patienten. Mit Hilfe von Foucaults Heterotopien diskutieren wir auch die unsichtbaren Wände, die Kliniken zwischen Patienten und dem Rest der Gesellschaft stellen. Außerdem geht es um die Verbindung zwischen Krankheiten und literarischen Metaphern.


    Diese Folge ist von Studierenden des kombinierten Bachelor- und Masterkurses „Tendenzen in der skandinavischen Gegenwartsliteratur“ im Wintersemester 2021/2022 am Nordeuropa-Institut entwickelt und ausgearbeitet worden.

    Primärliteratur:
    - Skram, Amalie: Professor Hieronimus. Oslo: Pax Forlag A.S, 1984.
    - Stridsberg, Sara: Beckomberga – en ode till min familj. Leck: Albert Bonniers Förlag, 2014.
    - Stridsberg, Sara: Das große Herz. München: Carl Hanser Verlag, 2017.

    Sekundärliteratur:

    - Burrau, Elis: Intervju: Sara Stridsberg om nyutkomna ”Beckomberga – ode till min familj”. Nöjesguiden, 2014.
    - Foucault, Michel: ”Andere Räume” In: Barck, Karlheinz u.a. (Hg.), Aisthesis. Wahrnehmung heute oder Perspektiven einer anderen Ästhetik, Leipzig 1992.

    Weiteres:

    - Knausgård, Linda Boström: Oktoberbarn. Oslo: Forlaget Oktober, 2020.

    29 min
  • Sprache.Macht.Identität. Anne, Silvan und Charlotte im Gespräch.

    Sprache ist mehr als aneinandergereihte Wörter – Sprache ist Macht und Sprache ist Identität. In dieser Folge untersuchen Anne, Silvan und Charlotte, drei Studierende am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin, genau das. Ausgehend von August Strindbergs „Fröken Julie” katapultieren sie sich in die Gegenwart zu Cecilie Engers’ „Mors gaver” und diskutieren über Sprache als soziales Kapital, über „Code Switching” und Wahrnehmung von Dialekten – insbesondere im universitären Raum. Haben Dialekte einen Platz an deutschen Universitäten? Ist akademische Sprache inklusiv – und muss sie das überhaupt sein?


    Diese Folge ist von Studierenden des kombinierten Bachelor- und Masterkurses „Tendenzen in der skandinavischen Gegenwartsliteratur“ im Wintersemester 2021/2022 am Nordeuropa-Institut entwickelt und ausgearbeitet worden.


    Literatur:
    - Enger, Cecilie: Mors gaver. Oslo, 2013.
    - Nesse, Guro: Bestseljarar i bokhandel og bibliotek: Ein analyse av Mors gaver (2013) og De unsynlige (2013) i eit litteratursosiologisk perspektiv. (Mastergradsoppgave) Borgund, 2016.
    - Petterson, Per: Ut Og Stjaele Hester. 1. Oppl. ed. Oslo, 2003.
    - Stien, Leila: Over Elva. Oslo, 2015.
    - Strindberg, August: Fröken Julie. Stockholm, 1889.
    - Stukenberg, Timo: „Image von Dialekten: Freindlich samma! Aber deppert?”. In: Spiegel Online (27.04.2015)

    38 min
  • Eine Reise von Spekulativer Literatur zum Nordic Noir. Manuela und Vadims im Dialog.

    Manuela und Vadims, Student*innen der Humboldt-Universität zu Berlin befassen sich in dieser Folge von nordlitt mit der Frage: Ist Spekulative Literatur das neue Nordic Noir? Dabei werden Manuela und Vadims uns in dieser Reise der spekulativen Literatur, sowie der Zugehörigkeit dieses Genres zum Nordic Noir, begleiten. Die zwei Stundent*innen geben eine Einführung und beschreiben ihre Erfahrungen und Zugänge zum Nordic Noir und zur spekulativen Literatur. In Anlehnung an die Folge mit Sophie Wennerscheid unterhalten sie sich über die im Podcast genannten Filme und Texte, diskutieren ihre Erkenntnisse und ziehen zum Schluss ein Fazit zu der Frage, ob spekulative Literatur wirklich das neue Nordic Noir sein könnte.


    Diese Folge ist von Studierenden des kombinierten Bachelor- und Masterkurs' „Tendenzen in der skandinavischen Gegenwartsliteratur“ im Wintersemester 2021/2022 am Nordeuropa-Institut entwickelt und ausgearbeitet worden.


    Primärliteratur:
    - Eika, Jonas: "Rachel, Nevada" In: Efter Solen. Kopenhagen: Basilisk, 2018.

    Sekundärliteratur:
    - Gunhild, Agger: Nordic Noir – Location, Identity and Emotion. In: Alberto N. García (Hrsg.): Emotions in Contemporary TV Series, Palgrave Macmillan, New York 2016.
    - Wennscheid, Sophie: "Die unheimlichen Kräfte der Natur in ‚spekulativen Seinserzählungen‘ von der Romantik bis zur Gegenwart" In: Fehrenbach, Frank; Hengst, Lutz; Middelhoff, Frederike und Zumbusch, Cornelia (Hg.): Form- und Bewegungskräfte (Imaginarien der Kraft, Bd. 2). Berlin: De Gruyter, 2021.
    -Nestingen A., Arvas P.: Scandinavian Crime Fiction, University of Wales Press, 2011.
    -Rieder, John: "Zur Definition von SF oder auch nicht. Genretheorie, ScienceFiction und Geschichte". In: Das Science- Fiction Jahr , 2016. Golkonda Verlag: S. 27–59.

    Filme:
    - Kågerman, Pella; Hugo, Lilja (2018): Aniara. Schweden, Dänemark: TIFF.
    - Von Trier, Lars (2011): Melancholia. Dänemark, Schweden, Frankreich, Deutschland: BIM.

    25 min
  • Grenzübergreifendes Erzählen. Afrikabilder in schwedischer Migrationsliteratur. Im Gespräch mit Hanna Rinderle

    Hanna Rinderle, Universität Freiburg, sucht in nordlitt Gegenerzählungen zu tradierten Afrikabildern und dekonstruiert das Image der „humanitären Großmacht Schweden“. Gemeinsam ringen wir um schwierige Begriffe wie Migrationsliteratur und Authentizität, erörtern die Unmöglichkeit von Identität, und entdecken Bewegung als Grundprinzip menschlichen Daseins. Außerdem begegnen wir einem nervigen paternalistischen Lyriker und Verflechtungen zwischen Schweden, Griechenland und Uganda.


    (00:05) Vorstellung Hanna Rinderle
    (03:57) Hanna Rinderles Forschungsinteressen und Schwerpunkte
    (07:18) Grenzübergreifende Erzählformen
    (15:49) Der Begriff Migrationsliteratur
    (20:04) Jonas Hassen Khemiri als ”authentische” Stimme
    (29:13) Die Frage nach der Authentizität
    (31:35) Johannes Anyuru – Ein Sturm wehte vom Paradiese her
    (53:35) Theoriereferenzen als Konstruktion und Annäherung
    (01:01:21) Verflochtene Weltgeschichte
    (01:07:07) Henning Mankell – Tea Bag
    (01:22:16) Reproduzierte Bilder und Mankell als Afrikaversteher
    (01:31:00) Frage von Kimon Mouzakis an Hanna Rinderle
    (01:38:37) Frage von Hanna Rinderle and Judith Meurer-Bongardt
    (01:40:45) Was würdest Du Deinem Erstsemester-Ich sagen?

    Alle Literaturangaben, weitere Hinweise und Kommentare auf dem Experiment Geisteswissenschaft-Blog.
    https://exgeist.hypotheses.org/1014

    Idee und Konzept: Stefanie v. Schnurbein

    Schnitt: Alva Reifenstein

    1 hr 46 min
  • Unspektakulär queer. Heroismus in der aktuellen Jugendliteratur. Im Gespräch mit Sotirios Kimon Mouzakis

    ⚠️ Triggerwarnung: sexualisierte Gewalt bei (01:14:30) und (01:32:49)


    Sotirios Kimon Mouzakis, Universität Zürich, entwickelt intersektionale Perspektiven auf Heroismus in zwei schwedischen Jugendromanen. Wir fragen nach der Zugänglichkeit und Mehrschichtigkeit von Jugendliteratur, entdecken Underdogs und queere Sidekicks als Held:innen und erkunden die Rolle des Wohlfahrtsstaates. Außerdem geht es um gelenkte Zufälle und den akademischen Gebrauch sozialer Medien.

    (00:15) Vorstellung Sotirios Kimon Mouzakis
    (03:45) Ibsen in Frankreich
    (07:23) Kimon Mouzakis’ Forschungsinteressen
    (09:55) Der vermeintliche Clash zwischen Kultur- und Literaturwissenschaft
    (12:20) Identität in der Wissenschaft
    (15:35) Skandinavistik auf social media: kanakademic
    (21:22) Zugänglichkeit in der Jugendliteratur
    (29:20) Intersektionalität und Heroismus
    (36:25) Narrative und Erzählstrategien des Heroischen
    (39:00) Jenny Jägerfeld – Jag är ju så jävla easy going
    (48:40) Unter dem Radar des Wohlfahrtsstaates
    (56:50) Wie kommt Literatur zu denen die sie brauchen?
    (01:02:54) Ein Omelett als heldenhafte Tat
    (01:09:45) Queerness als beiläufige Lösung
    (01:14:30) Jessica Schiefauer – Pojkarna (TW!)
    (01:25:04) Heteronormativiät und Queerness
    (01:32:49) Helden als problematische Persönlichkeiten (TW!)
    (01:40:04) Frage von Philipp Wagner an Kimon Mouzakis
    (01:41:47) Wie verändern sich Held:innen?
    (01:47:00) Frage von Kimon Mouzakis an Hanna Rinderle
    (01:50:35) Was würdest Du Deinem Erstsemester-Ich mitteilen?



    Alle Literaturangaben, weitere Hinweise und Kommentare auf dem Experiment Geisteswissenschaft-Blog.
    https://exgeist.hypotheses.org/833

    Idee und Konzept: Stefanie v. Schnurbein
    Schnitt: Alva Reifenstein

    1 hr 53 min
  • Literarische Inseln, korrespondierende Meere. Im Gespräch mit Philipp Wagner

    Philipp Wagner, Universität Wien, untersucht zusammen mit nordlitt andere Orte und andere Zeiten in literarischen Inseldarstellungen. Er fragt nach der Bedeutung von briefeschreibenden Meeren. Mit Hilfe von Bachtins und Foucaults Überlegungen zum Zusammenhang von literarischem Ort und literarischer Zeit beschäftigen wir uns mit dem Verhältnis von Theorie und Literatur. Außerdem geht es um gute schwedische Väter und einen Ausflug in die Geschichte der österreichischen Skandinavistik. 

    (00:20) Vorstellung Philipp Wagner

    (04:38) Die Wiener Skandinavistik
    (12:20) Philipp Wagners Forschungsfelder
    (14:16) Intersektionalität
    (16:45) Kulturwissenschaftliche Literaturwissenschaft
    (18:50) Katharina Müllers Frage an Philipp Wagner
    (21:05) Inseldarstellungen um die Jahrhundertwenden
    (26:49) Chronotopos nach Michail Bachtin
    (36:05) Heterotopie und Heterochronie nach Michel Foucault
    (40:10) Insularitäten
    (45:16) Ida Hegazi Høyer - Fortellingen om øde/Das schwarze Paradies
    (57:53) Inseln in Film und Bild
    (01:06:40) Siri Ranva Jacobsen - Havbrevene
    (01:10:37) Kritischer Posthumanismus und das Anthropozän
    (01:17:35) Ein weirdes Verhältnis von Theorie und Literatur
    (01:20:42) Das (Hetero)Chronotopische in den Meeresbriefen
    (01:25:50) Der Sturz des Ikarus
    (01:28:01) Zukünftige und neue Inseln
    (01:31:15) Frage von Philipp Wagner an Sotirios Kimon Mouzakis
    (01:34:05) Was sollte Dein Erstsemester:innen-Ich wissen?


    Alle Literaturangaben, weitere Hinweise und Kommentare auf dem Experiment Geisteswissenschaft-Blog.
    https://exgeist.hypotheses.org/833


    Idee und Konzept: Stefanie v. Schnurbein

    Schnitt: Alva Reifenstein

    1 hr 36 min
  • Lesen als Körperkunst. Zur Praxis der Lesereisen um 1900. Im Gespräch mit Katharina Müller

    Katharina Müller, Universität München, stellt in nordlitt den unglücklichen reisenden Autor Herman Bang vor und diskutiert dessen exzentrische Vorlesepraktiken und menschenfreundliche Ironie. Es geht um den Zusammenhang von lautem und leisem Lesen, um Performativität, Habitus und Feld. Außerdem begegnen wir Knut Hamsun und Selma Lagerlöf wieder, machen einen kurzen Ausflug ins Drama der Aufklärung, sprechen über zerfleddernde Kleider und bestickte Taschentücher und werden durch einen Leierkasten unterbrochen.


    (00:11) Vorstellung Katharina Müller
    (04:35) Was ist ein Projekt?
    (11:25) Aktuelle Arbeit und Forschung von Katharina Müller
    (19:20) Herman Bang und sein Erzählen
    (31:28) Die Frage der Sexualität
    (40:04) Vom Roman zum Drama
    (46:27) Laut lesen, doing culture und Performativitätstheorien
    (52:55) Feld und Habitus nach Pierre Bourdieu
    (58:05) Herman Bangs ’gymnastische Vorträge’
    (01:06:55) Herman Bangs Erzählung „Irene Holm“
    (01:11:37) Bezüge zu Henrik Ibsens Nora – Ein Puppenheim
    (01:13:25) Textilität, Textur, Text
    (01:19:14) Herman Bang: „Kunstreijse paa Bornholm”
    (01:21:54) Wechselwirkungen zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit
    (01:23:50) Selma Lagerlöf als moderne ”Märchentante”?
    (01:30:40) Alvas Gedanken zu Herman Bang und Bornholm
    (01:34:25) Katharina Müllers Frage an Philipp Wagner
    (01:36:43) Einsatz des Podcasts
    (01:39:38) Was sollte Dein Erstsemester:innen-Ich wissen?


    Alle Literaturangaben, weitere Hinweise und Kommentare auf dem Experiment Geisteswissenschaft-Blog.
    https://exgeist.hypotheses.org/829

    Idee und Konzept: Stefanie v. Schnurbein

    Schnitt: Alva Reifenstein

    1 hr 47 min
  • Paralleluniversen. Der skandinavische Dramenboom der 1990er. Im Gespräch mit Patrick Ledderose

    Patrick Ledderose, Universität München, ist der erste nordlitt-Gast der jüngeren Skandinavist:innen-Generation. Er führt durch zwei schwer zugängliche Dramentexte: Line Knutzons Bald kommt die Zeit und Cecilie Løveids Österreich. Wir diskutieren männliches Leiden, Geschlechterwirren und die dramatische Funktion von Tableaus. Dabei begegnen wir den nordlitt-Wiedergängern Ibsen und Wittgenstein, machen uns Gedanken über alogische Zeitstrukturen und die Kindergartengeneration sowie das Zusammenspiel von Dramatik und Literaturwissenschaft.


    (01:35) Vorstellung Patrick Ledderose
    (07:05) Forschungsfelder
    (09:10) Der skandinavische Dramatikboom
    (19:10) Ein neues Goldenes Zeitalter?
    (24:50) Postdramatik
    (31:45) Zwei Theatersysteme
    (33:55) Line Knutzons Snart kommer tiden
    (41:34) Zeiterfahrungen
    (55:45) Dramentraditionen
    (01:00:08) Cecilie Løveids Østerrike und Henrik Ibsens Brand
    (01:13:13) Heterosexuelle Stabilität?
    (01:16:26) Cecilie Løveids „unnorwegische“ Formsprache
    (01:18:40) Thomas Fechner-Smarslys Frage an Patrick Ledderose
    (01:20:50) Tableaus im Theater und bei Løveid
    (01:25:53) Die Frage nach der Tragödie
    (01:28:02) Wie viel Ibsen und Wittgenstein muss man kennen?
    (01:34:43) Patrick Ledderoses Frage an Katharina Müller
    (01:36:16) Alvas Frage an Patrick Ledderose

    Alle Literaturangaben, weitere Hinweise und Kommentare auf dem Experiment Geisteswissenschaft-Blog.

    https://exgeist.hypotheses.org/819

    Idee und Konzept: Stefanie v. Schnurbein
    Schnitt: Alva Reifenstein

    1 hr 40 min
  • Literarische Architekturen. Vom Kristallpalast der Schneekönigin bis Pippis Kommode. Im Gespräch mit Thomas Fechner-Smarsly

    Thomas Fechner-Smarsly, Universität Bonn, macht sich Gedanken über Zusammenhänge zwischen Erzählen und moderne Baukunst. Wir fragen nach politischen Konzepten des (Volks-)Heims, diskutieren über Waldhütten, Warenhäuser, Sanatorien und funktionalistische Interieurs, und wir streifen so unterschiedliche Autor:innen wie H.C. Andersen, Ellen Key, Selma Lagerlöf, Elin Wägner, Sigfrid Siwertz, Karin Boye und Astrid Lindgren. Außerdem geht es um idealisierte und dysfunktionale Familien sowie den neuen Menschen als Utopie und Dystopie.


    (00:20) Vorstellung Thomas Fechner-Smarsly
    (05:50) Thomas’ Forschungsschwerpunkte und Werdegang
    (19:35) Naturwissenschaft und Literatur
    (22:45) Architektur und Literatur der Moderne
    (30:45) Waldhütte und Kristallpalast
    (34:55) Andersens Schneekönigin und der crystal palace
    (38:17) Heimvorstellungen von Carl Larsson und Ellen Key
    (45:00) Sanatorien bei Knut Hamsun und Alvar Aalto
    (48:35) Folkhemmet, das Volksheim
    (54:50) Janke Kloks Frage an Thomas Fechner-Smarsly
    (58:30) Die Notwendigkeit eines eigenen Raums 

    (01:04:07) Die Bevolkerungsfrage
    (01:06:41) Sigfrid Siwertz: ”Das große Warenhaus”
    (01:13:45) Von Alva Myrdal über Karin Boye zu Pippi Langstrumpf
    (01:22:36) Bereitschaftsliteratur in Schweden
    (01:26:30) Alvas Frage an Thomas Fechner-Smarsly
    (01:29:00) Pippi als Projektionsfläche
    (01:33:37) Frage von Thomas Fechner-Smarsly an Patrick Ledderose

    Alle Literaturangaben, weitere Hinweise und Kommentare auf dem Experiment Geisteswissenschaft-Blog.

    https://exgeist.hypotheses.org/813

    1 hr 37 min

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