Seit 2018 ist Markus Söder Ministerpräsident von Bayern – mindestens genauso lange spielt er auch bundespolitisch eine Rolle. Nicht selten die des Verteidigers bayrischer Interessen, wie er in der aktuellen Folge erklärt: "Bei aller Schwäche, die Deutschland hat, sind wir ja sozusagen die Cash-Cow", der Goldesel. Dennoch werde, so Söder, Bayern dafür bestraft. Eine seiner Forderungen daher: die Erbschaftssteuer regionalisieren, um auf regionale Besonderheiten reagieren zu können, etwa hohe Immobilienpreise.
Auf landespolitischer Ebene sieht sich Söder voll auf Kurs: "Wir machen jetzt Digitalisierung pur. Und ich glaube, auf einem Level, das mit Amerika und China mithalten kann." Als Grund dafür nennt Söder "lange Linien" und eine "klare Philosophie": "Wir haben den Vorteil, dass wir keine linke Regierung haben."
Wie Söder verhindern will, dass die AfD auch in Bayern weiter wächst, welcher Satz aus "Star Trek" ihn bis heute leitet und was Politik mit Judo und Schach zu tun hat - das erzählt er in dieser Folge "Machtspiel".
Gast: Markus Söder, CSU-Chef und Ministerpräsident von Bayern
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion: Dominik Schottner
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