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Islamismus, Rechts- und Linksextremismus: In seinem neuen Buch "Haltung ohne Hass" warnt der Psychologe und Autor Ahmad Mansour vor einer zunehmenden Radikalisierung. Bis in die Mitte der Gesellschaft hätten Menschen verlernt, Widerspruch auszuhalten und andere Meinungen gelten zu lassen. In "NZZ Machtspiel" beschreibt Mansour eine Gesellschaft, die sich in Echokammern eingerichtet hat und abweichende Meinungen zu schnell als feindselig empfindet.
Dagegen helfe nur, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, so Mansours Ansatz - gerade auch mit Andersdenkenden. Er habe sich vorgenommen, mit allen zu reden: "Ich werde nicht alle gewinnen, ich werde nicht alle irgendwie zum Nachdenken bringen. Aber jeder Versuch ist es wert, um Menschen zu erreichen. Gesellschaften spalten sich in dem Moment, wo sie nicht miteinander reden." Warum Ahmad Mansour gegen eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft kämpft - und trotzdem genau diese befürchtet, das hört ihr in dieser Folge von "Machtspiel".
Gast: Ahmad Mansour, Gründer und Geschäftsführer der MIND prevention (Mansour-Initiative für Demokratieförderung und Extremismusprävention) gGmbH und Teil der "R21-Experten" der Denkfabrik R21.
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion und Produktion: Utz Dräger, Max Kuball
Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr hier.
Die Website von MIND prevention findet ihr hier.
Mansours Buch "Haltung ohne Hass" ist am 4. September 2026 im Berlin Verlag erschienen.
Mansour in einem ARD-Beitrag über den islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD.
Er ist Professor für Wirtschaftspolitik, FDP-Mitglied und eine der markantesten wirtschaftsliberalen Stimmen Deutschlands: Stefan Kolev kritisiert in «NZZ Machtspiel» das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis des Staates und den Verlust des Aufstiegsversprechens für junge Menschen. Damit hängt aus seiner Sicht ihre zunehmende Entfremdung von der politischen Mitte zusammen.
Von seinem Heimatland Bulgarien und den osteuropäischen Ländern im Allgemeinen könne Deutschland Resilienz lernen: "Ich versuche nicht, wie eine deutsche Eiche zu stehen und dem Schock partout zu widerstehen, sondern ich verbiege mich, ein klein bisschen wie das Schilfrohr.“ Wie Kolev das mit der aktuellen politischen Lage zusammenbringt und welche Erfahrungen er im Strassenwahlkampf für seine Partei gemacht habt, hört ihr in dieser Folge.
Gast: Prof. Dr. Stefan Kolev, Leiter des Ludwig-Erhard-Forum für Wirtschaft und Gesellschaft und Professor für Wirtschaftspolitik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau
Redaktion und Produktion: Clara Engelien, Dominik Schottner
Analysen und Berichte zur Lage nach den jüngsten Wahlen in Deutschland findet ihr hier.
Die Vita und die Publikationsliste unseres Gastes könnt ihr hier nachlesen.
Fabio De Masi spricht in "NZZ Machtspiel" über die Folgen der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Der Co-Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht erteilt einer Koalition mit der AfD eine Absage und kündigt an, dass die BSW-Abgeordneten weder Ulrich Siegmund von der AfD noch Sven Schulze von der CDU zum Ministerpräsidenten wählen würden. Allerdings rechnet De Masi nicht damit, dass es überhaupt so weit kommt: "Mein Eindruck ist, dass die AfD aktuell gar nicht regieren möchte."
Im Gespräch mit Beatrice Achterberg erläutert De Masi, was er sich von den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern erhofft. Außerdem erläutert er den Vorschlag seiner Partei, in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern "überparteiliche Ministerpräsidenten" zu wählen. Und er wettet mit Beatrice Achterberg um sein geliebtes Rennrad, dass es das BSW in zehn Jahren noch gibt.
Gast: Fabio De Masi, Co-Vorsitzender des Bündnis Sahra Wagenknecht sowie Mitglied des Europäischen Parlaments
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion: Max Kuball, Hanna Ender
Foto Fabio De Masi: European Union 2025 - Source: EP / Emilie Gomez
Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus!
Ein Porträt von Fabio De Masi in der FAZ zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Ein Interview im Freitag mit BSW-Chef Fabio De Masi.
Die "Volksstimme" aus Magdeburg zu den Koalitionsdebatten nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
t-online über den Aufruf von Sahra Wagenkecht vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.
Er kommt direkt aus dem Bundestag, wo er die Generaldebatte verfolgt hat, in die NZZ-Redaktion in Berlin: Ralf Schuler, langjähriger Hauptstadt-Korrespondent, früher für den Springer Verlag, jetzt bei Nius. Der gebürtige Berliner tauscht sich oft und intensiv mit Spitzenpolitikerinnen und -politikern aus, das Smartphone ist dafür sein zentrales Werkzeug.
Die Wahl in Sachsen-Anhalt und ihre Folgen sind natürlich auch im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg die zentralen Themen. Für ihn ist der Sieg der AfD «im Grunde eine Zäsur, die so tief ist, dass man sagen könnte, hier endet ein Stück weit bundesdeutsche Nachkriegsgeschichte.» Für Friedrich Merz sieht Schuler eigentlich keine Chance mehr, das Lenkrad herumzureissen. Er belegt das mit seiner Beobachtung des Kanzlers in der Generaldebatte im Bundestag: «Da merkte man einfach, dass ein Ertrinkender verzweifelt versucht, irgendwie etwas Festes zu bekommen. Ich fürchte, dass man in den Regierungsfraktionen jetzt begriffen hat, dass es mit diesem Kanzler nicht weiter geht.»
Gast: Ralf Schuler, Politikchef von Nius
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion: Elisabeth Krafft, Dominik Schottner, Max Kuball
Foto Ralf Schuler: Wolf Lux
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Eine Datenanalyse der NZZ zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Der Newsblog des Deutschlandfunks zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
Zahlen und Fakten zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Andreas Rödder, Historiker, Professor in Mainz und Gründer der Denkfabrik Republik21, spricht über die "absolute Sackgasse", in die sich die CDU hineinmanövriert habe - und benennt mögliche Auswege. Der ehemalige Leiter der CDU-Grundwertekommission sieht das politische System vor einem grundsätzlichen Paradigmenwechsel. "Das Pendel schwingt nach rechts. Und die entscheidende Frage ist, ob es der Union gelingt, das Pendel in der rechten Mitte abzufangen oder ob es nach rechts außen durchschwingt."
Im Gespräch stellt Rödder sein Konzept der roten Linien vor und erläutert, warum eine Minderheitsregierung der CDU mehr als nur eine Notlösung sein könnte. Zudem argumentiert er, weshalb er ein AfD-Verbotsverfahren für den einzig redlichen Weg hält und wie er die aktuelle Stimmung in der Union wahrnimmt.
Gast: Andreas Rödder, Historiker, Leiter der Denkfabrik "Republik21"
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion: Clara Engelien, Utz Dräger
Foto Andreas Rödder: Bert Bostelmann
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Was steht in Sachsen Anhalt auf dem Spiel? Eine Analyse NZZ
Informationen und Hintergründe zur Landtagswahl in Sachen-Anhalt beim MDR
"Rote Linien, statt Brandmauern". Andreas Rödder führt das Konzept in diesem Artikel Denkfabrik 21 inhaltlich weiter aus.
"Je höher die Brandmauer, desto stärker wurde die AfD", ein NZZ Artikel von Andreas Rödder.
Migrationsforscher Gerald Knaus spricht über Wege, irreguläre Zuwanderung nach Europa einzudämmen oder gar zu beenden. Wie können die europäischen Staaten die Kontrolle darüber zurückgewinnen, wer zu ihnen kommt - und gleichzeitig die menschenrechtlichen Standards aufrechterhalten?
Im Gespräch stellt Knaus sein Konzept von Asylverfahren in sicheren Drittstaaten vor und erläutert, warum er der Ansicht ist, dass sich irreguläre Migration so zügig auf nahezu Null senken ließe. Außerdem erläutert er, warum die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen für ihn "Theaterpolitik" sind und dass eine Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl nur sehr wenig verändern würde.
Gast: Gerald Knaus, Vorsitzender der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI)
Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland
Redaktion: Max Kuball, Dominik Schottner
Foto Gerald Knaus: Olesia Ponomarenko
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Interview mit Gerald Knaus über sein "Projekt Zero"
Ein Correctiv-Artikel über die Lage in der spanischen Exklave Ceuta und wie die EU darauf reagieren sollte
Ein Video-Portrait vom ORF vom Juli 2026.
Ein Gastkommentar aus dem österreichischen Nachrichtenmagazin Profil führt aus, warum das Jahr 2015 für uns auch heute noch politisch bestimmend ist.
Verleger Holger Friedrich spricht über seinen Blick auf die deutsche Medienlandschaft: den Umgang mit ostdeutschen Wählern und seinen Anspruch, mit Berliner Zeitung und Ostdeutscher Allgemeiner ein Gegenangebot zu etablierten Medien zu schaffen.
Im Gespräch geht es um die Kritik des Verlegers am Medienestablishment, den Vorwurf des „Wahlbetrugs“, seine Reisen nach Russland und China sowie seinen Blick auf die Berliner Wahlen. Dabei stellt sich auch die Frage: Schaffen Friedrichs Medien eine neue Perspektive – oder am Ende nur ein neues Gegenmilieu?
Gast: Holger Friedrich, Verleger und Unternehmer
Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland
Redaktion: Dominik Schotter, Hanna Ender
Foto Holger Friedrich: Thomas Meyer
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Essay von Holger Friedrich über sieben Jahre als Verleger im Mediengeschäft
"Der Systemsprenger" - ein Spiegel-Portrait über Holger Friedrich
Ein kritischer Blick auf den Verleger und die neue Ostdeutsche Allgemeine Zeitung aus Blätter für deutsche und internationale Politik
Dazu ein NZZ-Artikel: Holger Friedrich hat es aus einem Ostberliner Plattenbau zum Millionär gebracht. Heute gilt er als gefährlichster Verleger Deutschlands. Zu Recht?
Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll.
Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann. (Wiederholung vom 30.04.2026)
Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor
Redaktion: Utz Dräger, Patricia Corniciuc
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Unser Gast Jonas Schreiber und sein Buch
Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-Bildungstrend
Bildungscheck der deutschen Bundesländer
Deutschland im OECD-Vergleich: Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus
Dazu ein NZZ-Artikel: Deutschlands sozialer Lift ist kaputt
In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit Harald Martenstein über sein Plädoyer gegen ein AfD-Verbot und darüber, was das für die Demokratie bedeutet. Martenstein hält ein Verbot der größten Oppositionspartei für "extremes Harakiri" und warnt vor "bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen", wenn es doch passiere. Entscheidend sei, ob die Forderungen der AfD "legitim" seien – etwa eine strengere Migrationspolitik – und ob sie tatsächlich die Demokratie abschaffen wolle.
Außerdem geht es um Martensteins Rede beim "Prozess gegen Deutschland", Cancel-Culture-Debatten und die Frage, ob der Meinungskorridor enger wird. Martenstein nennt Hausdurchsuchungen wegen zugespitzter Aussagen gegen Politiker "absurdes Theater" und plädiert für mehr Austausch zwischen politischen Lagern: "Wir brauchen wirklich Streit." (Wiederholung vom 26.2.2026)
Gast: Harald Martenstein, Kolumnist unter anderem bei "BILD" und "Welt am Sonntag"
Produzenten: Patricia Corniciuc und Dominik Schottner
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Die Rede von Harald Martenstein zum Nachlesen bei der NZZ
Der komplette "Prozess gegen Deutschland" als Video zum Nachschauen
Studie zur Meinungsfreiheit der Friedrich-Naumann-Stiftung
Feedback und Kontakt zur Redaktion: [email protected]
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Wer Sex kauft, verletzt die Würde eines anderen Menschen, sagt Huschke Mau. Sie setzt sich dafür ein, Prostitution in Deutschland zu verbieten und Freier zu bestrafen. Warum ihrer Ansicht nach niemand freiwillig seinen Körper verkauft, erklärt die Geisteswissenschaftlerin, Aktivistin und ehemalige Prostituierte im Gespräch mit NZZ-Redaktorin Beatrice Achterberg. (Wiederholung vom 11.12.2025)
Gast: Huschke Mau, Aktivistin, Geisteswissenschaftlerin, Ex-Prostituierte
Shownotes:
Blog von Gast Huschke Mau
Statistik zu Prostitution in Deutschland
Mehr Prostituierte in Deutschland angemeldet
Im Rotlichtmilieu gibt es einen großen Graubereich
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