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In dieser Bonusfolge von O-Ton Diabetologie berichtet Günter Nuber live vom 42. Kongress der Deutschen Adipositas-Gesellschaft in Potsdam.
Diese Podcast-Staffel wird ermöglicht durch Boehringer Ingelheim und Lilly Deutschland GmbH. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte.
Im aktuellen Tech-Update von O-Ton Diabetologie geht es um den Weg zu einem Fully-Closed-Loop-System in der Diabetestherapie. Prof. Bernhard Kulzer und Prof. Lutz Heinemann ordnen den Schritt vom hybriden zum vollautomatisierten AID-System ein, konkret am Beispiel der neuen CamAPS-FX-Liberty-Funktion. Besprochen werden die technischen Grundlagen der Mahlzeitenerkennung, die Insulin-Wirklatenz als limitierender Faktor sowie aktuelle Real-World-Daten zu Time-in-Range und Komplikationsrisiko.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf relevanten Zielgruppen: junge Erwachsene, ältere Menschen, Kinder und Patientinnen und Patienten mit psychischen Komorbiditäten. Zudem geht es um notwendige Voraussetzungen im Diabetes-Team, offene Evidenzfragen und die Einordnung der Entwicklung als Zwischenschritt auf dem Weg zu einer vollständigeren Automatisierung.
Auch bei Menschen mit Prädiabetes und Typ-2-Diabetes funktioniert die Glukoseaufnahme in den Skelettmuskel noch gut, ist generell nicht eingeschränkt. Um das 50-bis 100-Fache kann der Skelettmuskel im Moment der Kontraktion seine Glukoseaufnahme steigern, weshalb Bewegung gerade bei Menschen mit Diabetes zur „Medizin“ werden kann. In dieser Folge von O-Ton Diabetologie erklärt Professorin Dr. Cora Weigert vom Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie, Universitätsklinikum Tübingen genau, welche Rolle die Skelettmuskulatur im Glukosestoffwechsel spielt und wie Bewegung die Glukoseaufnahme in den Skelettmuskel auch bei Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes fördern kann.
Im Mittelpunkt dieser Folge von O-Ton Diabetologie steht außerdem die Forschung an insulinabhängigen und bewegungsabhängigen Signalwegen sowie die Bedeutung von Glykogenspeicherung, Mitochondrien und muskulärer Anpassung. Die Forscherin spricht darüber hinaus über geschlechtsspezifische Unterschiede im Muskelstoffwechsel, die Wirkung von Ausdauer- und Krafttraining, Alltagsbewegung und mögliche Ursachen unterschiedlicher Trainingseffekte. Prof. Weigert ordnet ein, warum regelmäßige körperliche Aktivität entscheidend ist, weshalb sogenannte Non-Responder differenziert betrachtet werden sollten und welche praktischen Hinweise sich daraus für die Betreuung von Menschen mit Prädiabetes und Typ-2-Diabetes ableiten lassen.
Diese Podcast-Staffel wird ermöglicht durch Boehringer Ingelheim. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte.
Diabetes im höheren Lebensalter erfordert eine Behandlung, die sich an Funktionalität, kognitiver Situation und individueller Lebenslage orientiert. Dr. Anke Bahrmann (Universitätsklinikum Heidelberg) und Prof. Dr. Thomas Kubiak (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) von der DDG-AG Geriatrie & Pflege erläutern, warum die Vermeidung von Hypoglykämien ein zentrales Therapieziel ist und weshalb sich Blutzucker- und HbA1c-Ziele nicht pauschal festlegen lassen.
Im Gespräch geht es außerdem um kognitive Einschränkungen, Depression und Demenz, Frailty und Sarkopenie sowie um Möglichkeiten, ältere Menschen bei Bewegung, Ernährung und Selbstmanagement zu unterstützen. Die Gesprächspartner ordnen den Nutzen von CGM-Systemen, Telemedizin und digitalen Schulungsangeboten ein und sprechen über Polypharmazie, Medikationssicherheit und die Einbindung von Apotheken.
Diabetes im Alter ist mehr als eine Frage des Blutzuckers: PD Dr. Anke Bahrmann und Prof. Dr. Thomas Kubiak (AG Geriatrie und Pflege der DDG) sprechen über Therapieziele, körperliche und kognitive Einschränkungen und neue Versorgungsansätze.
Wie gelingt der Übergang aus einer langjährigen leitenden Tätigkeit in den Ruhestand? In dieser persönlichen Folge spricht Günter Nuber mit Professor Thomas Haak über diesen Übertritt nach 37 Jahren in der Klinik, davon 25 Jahre als Chefarzt am Diabetes Zentrum Mergentheim.
Prof. Haak erzählt anschaulich, wie er den Abschied vom beruflichen Alltag vorbereitet hat, welche Bedeutung berufliche Identität und Verantwortung nach dem Ausscheiden haben und warum es keine allgemeingültige Blaupause für die Zeit nach einem intensiven Berufsleben gibt.
Im Gespräch geht es außerdem um seine Tätigkeit im Rettungsdienst, beim Deutschen Roten Kreuz, um Beratungs- und Präventionsprojekte, publizistische Aufgaben sowie um körperliche und geistige Aktivität. Auch finanzielle, familiäre und soziale Aspekte des Übergangs werden thematisiert. Und natürlich gibt es auch noch einige, zum Teil augenzwinkernde Tipps für Kolleginnen und Kollegen für die Planung der eigenen Zeit nach dem Berufsleben.
Diese Podcast-Staffel wird ermöglicht durch Boehringer Ingelheim. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte.
Hohe Temperaturen sind für Menschen mit Diabetes besonders herausfordernd. Welche medizinischen Folgen Hitze und Hitzewellen haben, erklären Theresia Schoppe, Diabetesberaterin am Diabetes Zentrum Mergentheim und stv. Vorstandsvorsitzende des VDBD, und PD Dr. Sebastian Petry, Diabetologe und Oberarzt am Universitätsklinikum Gießen.
Thematisiert werden u.a. erste Ergebnisse eines Cochrane-Reviews zu Diabetes und Hitze, Hitzeanpassungsstörungen, veränderte Insulinpharmakokinetik sowie die Auswirkungen von Hitze auf Diabetestechnologie. Die beiden Gäste ergänzen Empfehlungen für die Ernährung und das Verhalten während Hitzephasen und sprechen auch darüber, wie sie Menschen mit Diabetes auf hohe Temperaturen vorbereiten. Abschließend stellen sie ein europäisches Recyclingprogramm für Diabetes-Hilfsmittel vor.
Diese Podcast-Staffel wird ermöglicht durch Boehringer Ingelheim. Wir danken unserem Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte.
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